AT166760B - - Google Patents

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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Decke aus Fertigbauteilen, welche gegenüber bisherigen ähnlichen Bauweisen, deren Träger im Querschnitt winkelförmig ausgebildet sind, noch folgende Vorteile aufzuweisen hat :   l.   Die Fertigbetonbalken der Decke stützen sich durch Schrägplatten, welche unten biegungssteif an die Stege derselben angeschlossen sind, gegenseitig ab, so dass ein seitliches Kippen der Balken unmittelbar nach dem Verlegen ausgeschlossen ist. Ein Verschrauben der Balkenstege ist daher nicht erforderlich. 



   2. Durch das Vergiessen der dübelartig angeordneten Längsschlitze zwischen den Stegen der Doppelbalken werden ungleiche Durchbiegungen der Balken verhindert. 



   3. Durch die Ausfüllung des winkelförmigen Hohlraumes zwischen den Stegen und Schrägplatten der Fertigbetonbalken mit Ziegelsplittbeton entstehen im Querschnitt dreieckförmige Träger, die in der   Quer richtung   als
Gewölbe mit Scheitelgelenken wirken. Die
Splittbetonfüllung sichert gleichzeitig eine gute
Wärmehaltung der Decke. 



   4. Die Verwendung einer einzigen Art von
Fertigbauteilen gewährleistet auch hier eine rasche und einfache Herstellung auf der Baustelle ohne Unterstellung und ohne Schalung. 



   In der Zeichnung wird eine beispielsweise
Ausführungsform der erfindungsgemässen Stahl- betondecke gezeigt. 



   Die Decke besteht aus bewehrten Doppel- balken, deren Stege a sich berühren und deren
Schrägplatten b unten von den Stegen abzweigen und sich gegeneinander abstützen. Die in den
Stegen angeordneten Gusskanäle   g ermöglichen   das Ausgiessen der Längsschlitze f mit Zement- mörtel. Der winkelförmige Raum zwischen
Steg und Platte ist mit Ziegelsplittbeton c aus- gefüllt, so dass im Querschnitt dreieckförmige Balken entstehen, die sich wie Gewölbe gegenseitig abstützen. 



   In dem   Füllbenn   sind neben den Stegen allfällige obere Zulageisen für d-irchlaufende Decken angeordnet. 



   Für die Abschalung des Mauerrostes c unterhalb der Schrägplatten, welche in der Mauerflucht endigen, sind entsprechend geformte Betondeckel d vorgesehen, welche gleichzeitig die Stege schon während des Verlegens absteifen. 



   Die aus den Stegen a herausstehenden Bewehrungseisen umschliessen die Rostbewehrung und ersetzen die Auflagerschliessen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Strebenbalken-Decke in schalungsloser Ausführung, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Balken aus zwei Stegen (a) und zwei am Untergurt anschliessenden biegungssteif mit den Stegen verbundenen Schrägplatten (b) besteht, dass ferner die beiden Stege in bekannter Weise durch einen Zementmörtelverguss im Längsschlitz (f) verbunden sind und dass die nach dem Erhärten des Füllbetons zwischen Steg und Schrägplatte entstehenden Balken, welche dreieckige Quer- schnitte haben, sich wie Gewölbe mit Scheitel- gelenken gegenseitig abstützen. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung der Streben- balken-Decke nach Anspruch l, ohne Unterstellung der Fertigbeton-Doppelbalken, dadurch gekenn- zeichnet, dass die geschlossenen Längsschlitze (f) durch wechselweise an den Stegen angeordnete Gusskanäle (g) mit Zementmörtel vergossen, die Hohlräume zwischen Steg und Schrägplatte bis Stegoberkante mit Ziegelsplittbeton (c) aus- gefüllt und die Oberfläche der Füllung ab- geglichen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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