AT166750B - Fahrrad- und Motorradstütze - Google Patents

Fahrrad- und Motorradstütze

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AT166750B
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AT
Austria
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support
support arm
bicycle
notches
bearing body
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Inventor
Karl Stastny
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Karl Stastny
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Description


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  Fahrrad-und Motorradstütze 
Es sind bereits Fahrradstützen bekannt, die einen verlängerbaren Stützhebel aufweisen, der an einem auf einer Seite des Fahrradrahmenhinterteiles befestigten Lagerkörper klappbar angelenkt ist und daher wahlweise in seine Gebrauchsstellung (Stützstellung) niedergeklappt oder in seine versorgte Lage hochgeklappt werden kann. Diese bekannten Stützen haben den Nachteil, dass sie meist einen ziemlich komplizierten und daher verhältnismässig kostspieligen sowie störungsanfälligen Aufbau besitzen und ausserdem in vielen Fällen eine umständliche und für den Benützer ungünstige Handhabung verlangen. Dazu kommt noch, dass bei einigen der bekannten derartigen Stützen ein erheblicher, oftmals die Anbringung verschiedener anderer Fahrradarmaturteile (z. B.

   Stopplicht) behinderder Platzbedarf bedingt ist, der die Anwendung der Stütze in manchen Fällen sehr erschwert, wenn nicht gar unmöglich macht. Ausserdem zeigen manche der bekannten Stützen eine sehr ungünstige Anordnung in bezug auf den Fahrradschwerpunkt, so dass die Abstützung wenig stabil ist. 



   Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung dadurch vermieden, dass der Lager-   körper   zur Fixierung der beiden Endstellungen des im wesentlichen in der Höhe der Hinterradachse gelagerten Stützarmes mit Rasten versehen ist, in welche am   Stützarm   vorgesehene Sperrstifte unter dem Einfluss einer zwischen dem
Stützarm und dem Lagerkörper angeordneten
Zugfeder einfallen, welche so auf den Stützarm einwirkt, dass sie diesen stets in seine versorgte
Lage hochzuklappen trachtet, wobei der Stützarm an seiner Lagerstelle mit einem parallel zur   Stützannlängsachse   verlaufenen Schlitz ver- sehen ist, welcher die zum Ein-und Ausrasten der Sperrstifte erforderliche Längsverschiebung des Stützarmes zulässt.

   Die Rasten werden zweckmässig durch Randeinschnitte der die eigent- lichen Lagerorgane darstellenden Wangenteile des Lagerkörpers gebildet, wobei jeweils zwischen den Rasten durch entsprechend bogenförmige
Ausgestaltung des Wangenrandes eine. Gleitbahn für den zugeordneten Sperrstift gegeben ist. 



   Zur Begrenzung der Klappbewegung des Stütz-   armes sind die Rasten mit je einer erhöhten, als Anschlag dienenden Schulterfläche versehen.   



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 die Anbringung der Fahrradstütze am Fahrradrahmen in schaubildliche. Ansicht, Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch die Fahrradstütze, u. zw. in vollen Linien in der Gebrauchslage, in strichpunktierten Linien in der versorgten Lage und in punktierten Linien in einer Zwischenstellung, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2 und Fig. 4 den Lagerkörper für den Stützhebel in schaubildlicher Ansicht. 



   Gemäss Fig. 1 ist die Fahrradstütze auf einer Seite des Hinterteiles 1 des Fahrradrahmens so angebracht, dass der Stützhebel (Stützarm) 2 in seiner Gebrauchslage (Stützlage) zusammen mit den beiden Radauflagepunkten eine Dreipunkte-Abstützung des Fahrrades ergibt. Die Anbringung erfolgt unter Vermittlung eines besonderen Lagerkörpers 3 für den Stützarm, der zu diesem Zwecke, wie Fig. 4 deutlich erkennen lässt, mit zwei Befestigungslappen 4, 5 versehen ist, von denen der Lappen 4 zweckmässig zugleich mit der Fahrradhinterachse gegen- über dem Fahrradrahmen festgespannt wird, während der Lappen   5   vorteilhafterweise an die Befestigungsschelle 6 des üblichen Freilaufbügels oder an letzteren selbst angeschlossen ist. 



   Der vorzugsweise aus Blech gebogene Lagerkörper weist zwei Wangenteile 7,7 auf, zwischen welchen der im wesentlichen U-förmig profilierte Anschlussteil 2 a des Stützarmes 2 mittels des Bolzens 8 schwenkbar (klappbar) gelagert ist. 



  In den Wangenteilen 7'sind je zwei Randausnehmungen   9,   10 angeordnet, welche als Rasten für zwei am Stützarm 2 bzw. am Anschlussteil 2a desselben angebrachte Sperrstifte 11, 11 zur Fixierung der beiden Endlagen (Stützlage und versorgte Lage) des Stützarmes wirken. 



   Zwischen dem Anschlussteil 2 a und dem Lagerkörper 3 ist eine Zugfeder 12 eingespannt, welche den Stützarm stets in seine versorgte Lage (in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet) zu bewegen trachtet und ausserdem die Sperrstifte 11 in den
Rasten 9 bzw. 10 festhält. Der Anschlussteil   2 a   des Stützarmes weist an seiner Lagerstelle einen parallel zur   Stürzannlängsachse   verlaufenden
Schlitz (Schlitze) 13 auf, der so bemessen ist, dass er eine für das Ein-und Ausrasten der 

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 Sperrstifte 11 ausreichende Längsverschiebung des Stützarmes zulässt. 



   Zwischen den Rasten 9 und 10 sind die Ränder der   Wangcuteile 7, 7 so bogenförmig gestaltet,   dass sie Gleitbahnen 14 für die Sperrstifte bilden, um die Verstellung des Stütz9. mets aus einer Endlage in die andere zu erleichtern. Die Rasten (Ausnehmungen)   9,   10 sind mit je einer erhöhten Schulterfläche 15 ausgestattet, die als Anschläge zur Begrenzung der Klappbewegung des Stützarmes dienen. 



   Zur Längenänderung des Stützarmes ist der eigentliche Stützteil 2 gegenüber dem Anschlussteil 2 a ausziehbar angeordnet. Zu diesem Zweck weist der Anschlussteil Längsschlitze 16 auf, welche von einer im Arm 2 sitzenden Schraube 17 durchsetzt werden, die zum Festklemmen in der gewünschten Ausziehlage dient. 



   Die Handhabung geschieht wie folgt : Soll der Stützarm aus der in Fig. 2 mit vollen Linien gezeichneten Gebrauchslage (Stützlage) in die strichpunktiert angedeutete versorgte Lage gebracht werden, so werden zunächst durch Aus- übung eines Zuges auf den Stützarm 2 (Richtung Pfeil p) die Sperrstifte 11 aus den Rasten 10 gehoben, worauf dann der   Stützarm   hochgeschwenkt wird, bis die Sperrstifte 11 gegen die
Schulterflächen 15 der oberen Rasten 9 anschlagen und in diese Rasten einfallen. Die Sperrstifte gleiten beim Hochklappen des Stützarmes über die Gleitbahnen   14,   der Wangenteile 7, des
Lagerkörpers, wie dies die punktiert einge- zeichnete Zwischenstellung erkennen lässt. Das
Hochklappen des Stützarmes wird durch die
Wirkung der Zugfeder 12 erleichtert bzw. von dieser selbsttätig besorgt. 



   Die Motorradstütze unterscheidet sich von der hier beschriebenen Fahrradstütze nur durch eine stärkere Ausführung und eine andere Anbringungsart. 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.   Fahrrad-und Motorradstütze mit einem verlängerbaren Stützarm, der an einem auf einer Seite des Fahrradrahmenhinterteiles befestigten Lagerkörper klappbar angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkörper   (3)   zur Fixierung der beiden Endstellungen des im wesentlichen in der Höhe der Hinterradachse gelagerten Stützarmes (2, 2 a) mit Rasten (9, 10) versehen ist, in welche am Stützarm vorgesehene Sperrstifte (11) unter dem Einfluss einer zwischen dem Stützarm und dem Lagerkörper angeord-   neten Zugfeder   einfallen, die so auf den Stützarm einwirkt, dass sie diesen stets in seine versorgte Lage hochzuklappen trachtet, wobei der Stützarm (2, 2 a) an seiner Lagerstelle   (8)   mit einem parallel zur Stützarmlängsachse verlaufenden Schlitz   (13)

     versehen ist, welcher die zum Ein-und Ausrasten der Sperrstifte (11) erforderliche Längsverschiebung des Stützarmes zulässt.

Claims (1)

  1. 2. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasten durch Randeinschnitte (9, 10) der die eigentlichen Lagerorgane darstellenden Wangenteile (7) des Lagerkörpers (3) gebildet sind, wobei jeweils zwischen den Rasten durch entsprechend bogenförmige Ausgestaltung des Wangenrandes eine Gleitbahn (14) für den zugeordneten Sperrstift (11) gegeben ist.
    3. Stütze nach Anspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Rasten (9, 10) mit je einer erhöhten Schulterfläche (15) versehen sind, welche als Anschläge zur Begrenzung der Klapp- bewegung des Stützarmes dienen.
AT166750D 1948-04-08 1948-04-08 Fahrrad- und Motorradstütze AT166750B (de)

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