AT166600B - Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen

Info

Publication number
AT166600B
AT166600B AT166600DA AT166600B AT 166600 B AT166600 B AT 166600B AT 166600D A AT166600D A AT 166600DA AT 166600 B AT166600 B AT 166600B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
powder
metal
tools
cutting
speed steel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehler & Co Ag Geb filed Critical Boehler & Co Ag Geb
Application granted granted Critical
Publication of AT166600B publication Critical patent/AT166600B/de

Links

Landscapes

  • Powder Metallurgy (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen 
Bei Schnellstahlwerken verwendet man vielfach zum Zwecke der Ersparung von Legierungselementen unlegierte Stahlträger, die eine Panzerung durch Aufschweissen von Schnellstahl oder durch Auflöten von geformten Schnellstahlplättchen erhalten. Beim Aufschweissen besteht der Nachteil, dass die Schweissraupe aus Schnellstahl spanabhebend und durch Schleifen in die endgültige Gestalt gebracht werden muss, wodurch Arbeitszeit-und Materialverluste entstehen, während die durch Auflöten hergestellte Verbindung keiner schweren Beanspruchung gewachsen ist. 



   In der italienischen Patentschrift Nr. 374225 ist ein Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen mit an-oder eingefügten Hartmetallteilen beschrieben, bei dem die gleichzeitige Herstellung des eigentlichen Trägers und des dazugehörigen Hartmetallteiles auf sintermetallurgischem Wege erfolgt. Dieses bekannte Verfahren besteht z. B. darin, dass man in einer dem herzustellenden Gegenstand entsprechenden Form das eine Metall in Pulverform vorpresst, sodann zur Verhinderung der Vermischung eine Metallfolie oder ein Metallgewebe einlegt und darnach das Metall des anderen Teiles in Pulverform einfüllt und   fertigpresst.   In den Fällen, wo eine Vermischung der beiden Pulverarten nicht zu befürchten ist, kann nach dieser Druckschrift auch das Einfügen der Metalltrennfolie unterbleiben. 



   In der schwedischen Patentschrift Nr. 108681 ist ferner ein Verfahren zur Herstellung gesinterter metallischer Körper beschrieben, die zumindest aus zwei verschiedenen, zusammengesinterten Bestandteilen bestehen, in denen ein im Verhältnis zum Eisen schwer schmelzbares Metall, wie Wolfram, Molybdän od. dgl., und bzw. oder Hartstoffe, wie Karbide, Nitride, Silizide, Boride enthalten sind und bei dem sich die Anteile an schwerschmelzbarem Metall bzw. an Hartstoff in mindestens einer Richtung kontinuierlich ändern. Nach dieser Druckschrift sollen auch für die Metallbearbeitung geeignete Sinterkörper hergestellt werden, deren Arbeitsfläche eine sehr grosse Härte aufweist, während der übrige Werkzeugteil günstigere Festigkeitseigenschaften besitzt.

   Ein solcher Körper kann nach der Druckschrift aus einer Mischung von   Karbiden u. dgl. hergestellt werden, wobei die Gehalte an beigemengtem Hilfsmetall, z. B.   Kobalt, Nickel, Eisen u. dgl., mehr oder weniger kontinuierlich in der Richtung von der Arbeitsfläche weg ansteigen. 



   Schliesslich ist durch die deutsche Patentschrift Nr. 618063 ein Verfahren zur Herstellung von Verbundmetallen bekannt geworden, bei dem die einzelnen Schichten aus den entsprechenden Metallpulver gepresst und gemeinsam gesintert werden. Nach dieser Druckschrift kann auch durch nachträgliche Wärmebehandlung unter Diffusion eine teilweise oder vollständige Homogenisierung herbeigeführt werden. 



   Trotz der hervorragenden Härte der Hartlegierungen haben sich auf verschiedenen Gebieten, wie beim Bohren, Fräsen, Sägen, Räumen und Gewindeschneiden die Schnellstähle behaupten können. Beim Bohren zäher Metalle werden z. B. beim Herausbefördern des Spanes aus dem Bohrloch die spröden Hartmetalle leicht verletzt. 



   Die Erfindung trägt diesen   Umständen Rech-   nung und besteht darin, dass Werkzeuge, insbesondere kleinere Bohrer, Fräser usw. mit verschieden zusammengesetztem Schneid-und Tragteil auf pulvermetallurgischem Wege derart hergestellt werden, dass Schnellstahlpulver für den Schneidteil und Kohlenstoff-Stahlpulver für den Tragteil unter Herbeiführung eines verlaufenden Überganges zwischen den beiden Pulverarten gemeinsam gesintert werden. 



   Nach dem Verfahren der Erfindung werden also Schnellstahl-Verbundwerkzeuge geschaffen, welche vom aus Schnellstahl bestehenden Schneidteil einen verlaufenden Übergang zum Tragteilmaterial aufweisen, wodurch die Nachteile der unter Löten der Schneide auf den Träger aus unlegiertem Stahl hergestellten Werkzeuge vermieden werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen mit verschieden zusammengesetztem Schneid-und Tragteil auf pulvermetallurgischem Wege, da- durch gekennzeichnet, dass Schnellstahlpulver für den Schneidteil und Kohlenstoffstahlpulver für den Tragteil unter an sich bekannter Herbei- führung eines verlaufenden Überganges zwischen den beiden Pulverarten gemeinsam gesintert werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT166600D 1946-02-07 1946-02-07 Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen AT166600B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT166600T 1946-02-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT166600B true AT166600B (de) 1950-10-25

Family

ID=34200375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT166600D AT166600B (de) 1946-02-07 1946-02-07 Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT166600B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1477118C3 (de) Schneidwerkzeug für spanabhebende Bearbeitung
DE2621472A1 (de) Abriebfeste legierung
DE2136271A1 (de) Verfahren zur Herstellung spanabhebender Werkzeuge aus Verbundwerkstoff
DE19528512C2 (de) Verschleißteile und Verfahren zu deren Herstellung
DE2423963A1 (de) Werkzeug zur erdbearbeitung
DE1828914U (de) Mit titan oder titanlegierungsblech plattierte platte, insbesondere fuer behaelter od. dgl.
DE112017003864T5 (de) Erd- und sandabriebresistente Komponente und Verfahren zur Herstellung derselben
EP3074167B1 (de) Verfahren zur herstellung eines vormaterials für ein zerspanungswerkzeug
DE2262993A1 (de) Schweissbolzen
DD201984A5 (de) Arbeitswerkzeug zur spanlosen warmverformung von stahl -oder anderen stahlmetallen und verfahren zu dessen herstellung
DE2734095A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum spangebenden maschinellen bearbeiten von metallischen stangen
EP3074166B1 (de) Verfahren zur herstellung eines vormaterials für ein zerspanungswerkzeug und entsprechendes vormaterial
AT166600B (de) Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen
DE915570C (de) Auf pulvermetallurgischem Wege hergestellte Werkzeuge mit verschieden zusammengesetztem Schneid- und Tragteil
EP1332822A1 (de) Bandsäge
DE972437C (de) Pulvergemisch zum Aufbringen von Hartmetall auf Traegerwerkstoffe und Verarbeitungsverfahren
DE2233407A1 (de) Fraeswerkzeug od. dgl
DE894494C (de) Anstellung einer Werkzeugschneide
DE700971C (de)
AT167201B (de) Vollhartmetallwerkzeug für die spanabhebende Bearbeitung
DE102005039036C5 (de) Rollenmeißel, insbesondere für Tunnelbohrmaschinen
CH161100A (de) Gesinterte Hartmetallegierung.
DE10005950B4 (de) Schienenförmiges Untermesser
DE493745C (de) Werkzeug fuer spanabhebende Bearbeitung
AT162574B (de) Stanzwerkzeug