AT166490B - Elektrischer Lötkolben - Google Patents
Elektrischer LötkolbenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrischer Lötkolben Elektrisch beheizte Lötkolben kranken allgemein an dem Übelstand, dass die elektrische Heizung nicht die erwünschte Lebensdauer hat und vorzeitig Schaden leidet. Aus diesem Grund hat der elektrische Lötkolben nicht jene allgemeine Verbreitung gefunden, die seinen sonstigen Vorzügen entsprechen würde. Die Ursache des baldigen Versagens der Heizwicklung liegt darin, dass bei den üblichen Ausführungen der elektrischen Lötkolben zwischen dem zu erhitzenden Masseeinsatz des Kolbens und der Heizwicklung ein derart grosses Temperaturgefälle besteht, dass bei der geforderten Mindesttemperatur der Lötspitze eine Temperatur am Heizleiter erforderlich ist, die bereits hart an der Grenze der Verwendbarkeit der durchschnittlich üblichen Widerstandslegierungen liegt. Diese hohe Wärmebeanspruchung des Heizleiters bedingt dessen verhältnismässig kurze Lebensdauer bei elektrischen Lötkolben. Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Nachteil elektrisch beheizter Lötkolben zu beseitigen. Gemäss der Erfindung gelingt es, das Temperaturgefälle zwischen Lötkolbeneinsatz und Heizwicklung und damit die an dieser erforderliche Temperatur dadurch wirksam und weitestgehend zu verringern, dass der zu erhitzende Lötkolbeneinsatz mit konischem Sitz in einem Heizrohr oder Heizring gefasst ist, in dem die Heizwicklung in der bei Rohrheizkörpem üblichen Weise in einer durch Metalloxydation gewonnenen und dabei verdichteten isolierenden Füllung vorzugsweise Magnesiumoxyd eingebettet ist. Lötkolbeneinsätze, die mit konischem Sitz in den Heizkörper eingepresst werden, sind bei elektrischen Lötkolben an sich bekannt. Der Einbau erfolgt in der Weise, dass der metallische Einsatz entweder direkt oder untere Zwischenschaltung eines Federringes in einen keramischen Heizkörper eingeführt wird oder dass der Kolben- EMI1.1 wicklung durch eine besondere Isoliereinlage isoliert ist. Im ersten Fall hat der keramische Heizkörper direkt die Beanspruchungen zu über- nehmen, die beim Einpressen des Einsatzkolbens auftreten ; ausserdem ist ein sattes Anliegen des Heizkörpers am Einsatz, das für einen guten Wärmeübergang ausschlaggebend ist, wegen der BearbeitungsschwierigkeitenvonKeramikkörpern nicht möglich. Im zweiten Fall kann ebenfalls ein Wärmeübergang ausschliesslich in dichter und fester Masse unter Vermeidung jeder Strahlung nicht erreicht werden, im Gegenteil hat die Einlage von Isolationsfolien oder sonstigen zusätzlichen Isolationskörpem zwischen Heizkörper und Metallbüchse grundsätzlich den Mangel, dass das Entstehen freier Räume nicht zu vermeiden ist, der Wärmeübergang also zu einem wesentlichen Teil durch Strahlung vor sich gehen muss. Beim erfindungsgemässen Lötkolben ist der Heizkörper allseitig dicht unter Druck in einem Metallkörper eingeschlossen, so dass der Wärme- übergang zur Metallbüchse absolut nur in dichtem EMI1.2 einwandfreier Wärmeübergang unter Ausschluss jeder Strahlung zwischen Heizkörper und Kolbeneinsatz garantiert. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung. Der gezeigte Lötkolben EMI1.3 einsatz 1 ist mit einem konisch ausgebildeten Teil S in das mit gleichem Konus ausgebildete Innere des Heizrohres 2 eingesetzt, so dass zwischen Einsatzkörper und Heizrohr ein vollkommen dichter Wärmekontakt erzielt wird. Im Inneren des Heizrohres ist der Heizleiter 6 als konzentrische Schraube verlegt. Der Heizleiter 6 ist in einer in bekannter Weise durch Oxydation von metallischem Magnesium gewonnenen Magnesiumoxydschicht 7 eingebettet. Da sich das Magnesium bei der Oxydation etwa auf das Doppelte seines Volumens ausdehnt, wird eine absolut kompakte Ausfüllung des Heizrohres durch das entstehende Magnesiumoxyd erreicht. Die Oxydation des Magnesiums kann wie bekannt z. B. durch Einwirken von Wasserdampf auf das in metallischer Form eingebrachte Magnesium herbeigeführt werden. Zwischen dem äusseren Metallmantel 8 des Heizrohres und dem Mapnesiumoxyd 7 ist eine Wärmeisolierschicht 9 z. B. aus Asbest vorgesehen. Die erfindungsgemässe Anordnung gewährleistet einen Wärmeübergang zwischen Heizleiter <Desc/Clms Page number 2> und Lötkolbeneinsatz, der ausschliesslich in festem und absolut dichtem Material unter Ausschluss aller freien Räume und jeder Strahlung vor sich geht und bedingt daher, dass die Temperaturdifferenz zwischen Heizleiter und Kolbeneinsatz auf ein Mindestmass herabgesetzt wird. Dadurch ist es möglich, trotz ausreichender Heizung des Lötkolbeneinsatzes den Heizkörper selbst vor zu hohen schädlichen Temperaturen zu bewahren und seine Lebensdauer wesentlich zu verlängern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Elektrischer Lötkolben mit kegelförmigem Einsatz, dadurch gekennzeichnet, dass der zu erhitzende Lötkolbeneinsatz in einem ungeteilten metallischen Heizrohr oder Heizring mit konischer Sitzfläche gefasst ist, in dem die Heizwicklung in der bei Rohrheizkörpem üblichen Weise in einer durch Metalloxydation gewonnenen und dabei verdichteten isolierenden Füllung, vorzugsweise Magnesiumoxyd, gebettet ist.
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| AT166490T | 1946-03-20 |
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