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R. BARKETT & SON LIMITED IN LONDON.
PlattenbehälterfürautomatischephotographischeApparate.
In mechanischen oder selbsttätigen photographischen Apparaten, in welchen die Aufnahme, das Entwickeln und das Vollenden der Platte in einem geschlossenen Gehäuse stattfindet, ist es für die ökonomische Behandlung der Maschine notwendig, dass der leere Plattenbehälter entfernt und durch einen neu gefüllten ersetzt werden kann, ohne die Platten dem Sonnenlicht auszusetzen und ohne eine besondere Übung im Einlegen oder Aushoben der Platten zu erfordern. Für diesen Zweck waren bereits verschiedene Plattenbehälter vorgeschlagen worden, von welchen jedoch keiner die erwähnten Bedingungen vollkommen orfüllte.
Die vorliegende Erfindung ist in den beifolgenden Zeichnungen dargestellt und zeigt Fig. 1 eine Ansicht im kleinen Massstabe, in welcher die den Plattenbehälter tragende obere Decke des Apparates dargestellt ist. Fig. 2 ist eine Oberansicht in vergrössertem Massstabe, Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt derselben. Fig. 4 ist eine Draufsicht nach Linie C'-D der Fig. 3. Fig. 5 ist ein Querschnitt der Fig. 3 und Fig. 6 ist eine Ausführungsform des in Fig. 3 dargestellten unteren Teiles des Behälters.
Der Plattenbehälter 120 besteht aus einem kreisförmigen Gehäuse, in dessen Innern zwei auf einer Hülse 122 befestigte Scheiben 121 (Fig. 5) umlaufen.
Diese Scheiben sind durch einen eine Trommel 123 bildenden Teil miteinander verbunden, welche den Boden der zwischen den Scheiben gebildeten ringförmigen Kammer bildet.
Über der Trommel sind die die Seitenwände der ringförmigen Kammer bildenden
Teile mit radialen Streifen 124 versehen, zwischen denen Schlitze oder Fächer gebildet sind, in welchen die Platten 125 ruhen. Am oberen Teile des Behälters ist eine Öffnung, welche von einer Platte 126 geschlossen ist, deren Enden, wenn die Platte 126 die Öffnung bedeckt, in mit Schlitzen versehene Blöcke 127 eingreifen. Die Blöcke werden zwischen
Flanschen 128 mittels durch die Blöcke hindurchgehender Bolzen 129 gehalten.
Auf der unteren Seite ist die Platte 126 mit einer einen leichten dichten Abschluss bildenden Filz- unterlage und Rippen 130 versehen, die abgerundete Ecken besitzen (Fig. 3), welche den
Zweck haben, das IIinweggleiten der Platten über die Öffnung zu gestatten, wenn die die
Platten tragenden Scheiben gedreht werden.
Die die Blöcke 127 und die Flanschen miteinander vereinigenden Bolzen 129 sind rund herum um den Behälter angeordnet, so dass die Seiten des Behälters voneinander getrennt werden können.
Am unteren Teile besitzt der Behälter einen Furs131, der an den Flanschen 128
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versehen ist. Durch diese Aussparungen erstrecken sich Schraubenbolzen 13. ?, deren Köpfe lose durch das Gussstück hindurchgehen und deren Enden in eine Bodenplatte- eingelassen sind. Die Seitenwände 135 des letzteren umgeben die Grundplatte 131 trogförmig.
Von den Schrauben 133 getragene Federn pressen die Platte 134 auswärts. Die
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der Platte M angeordnet ist. Dieser Zapfen wird nach links (Fig. 5) von einer Feder 142 gepresst und besitzt an dem entgegengesetzten Ende gegenüber einer Öffnung 146 in dem Fuss 131 eine Kerbe 145. Durch die Öffnung 146 kann dann ein Schraubenzieher zum Drehen des Zapfens eingesetzt werden, um die Öffnung 141 um einen rechten Winkel zu der Öffnung 143 des Behälters zu verstellen.
Wenn dieses geschehen, wird eine zu einem Paar gekrümmter Rippen 147 gebogene, an einer abgeflachten Seite des Zapfens 140 befestigte Platte durch Schlitze 136 des Behälters in die Richtung der Platten eingeführt, die ähnlich den Ripppn am Deckel 126 zum Hinüberführen dieser Platten über die Öffnung dienen, wenn die Tragscheiben gedreht werden.
Für gewöhnlich, wenn der Plattenbehälter sich in der Arbeitslage befindet, ist der Zapfen offen und-eine Platte kann durch die Öffnungen bei jedem Schritt der Vorwärtsbewegung der Tragscheiben herunterfallen und durch eine Führung 149 (Fig. 1) in die die Platte tragende Aufnahmevorrkhtung gelangen.
Der Zweck der von der Feder nach auswärts gepressten Platte 134 ist, den Fuss 131 leicht aber dicht auf der Decke zwischen den Führungsblöcken 150 aufsitzen zu lassen.
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zwischen den Schuhen 150 vorgeschoben wird, gezwungen, mit dem Ende einer Spindel 15. 1 (Fig. 2) in Eingriff 7U treten, welche in die Hülse 122 eintritt. Die Spindel tritt nur dann in die Hülse 122 ein, wenn der Behälter genügend weit eingeschoben ist. Auf einer Seite des Behälters ist an einem vorspringenden Teil 152 der Hülse 122 ein Rad 153 befestigt, das im Kranze eine Öffnung 154 besitzt, in welche ein an einem Schneckenrad 156 befestigter Zapfen 155 eingreift, welcher für gewöhnlich von einer in einem Gehäuse 158 angeordneten Feder 157 nach vorn gepresst wird.
In dieser Weise kann der Behälter 120 in die richtige Lage versetzt und durch Drehung des Rades 153 schnell in derselben gesichert werden, indem der federnde Zapfen in die Öffnung 154 eingreift. Das Schneckenrad 156, welches ebensoviel Zähne, als Platten im Behälter vorhanden sind, besitzt, wird in einem Lager des Trägers 160 getragen und von einer Schnecke 161 einer in einem Träger 163 gelagerten Spindel 162 angetrieben. Die Spindel 162 besitzt an ihrem unteren Ende ein Zahnrad 164, welches mit einem auf einem Bolzen 166 lose sitzenden Zahnrad 165 kämmt, das seinerseits mit einem auf einer vertikalen Welle 106 sitzenden Zahnrad J67 in Eingriff steht. Die Welle 106 wird von dem Bewegungsmechanismus des Apparates angetrieben.
Das Resultat ihrer langsamen Übertragungsbewegung ist, dass das Schnecken- rad 156 sich um einen Zahn nach einer vollen Umdrehung der Welle 106 vorwärts bewegt, wodurch die die Platte tragende Scheibe durch das Rad 153 nur eine schrittweise Bewegung erhält, derart, dass jedesmal nur eine Platte durch den geöffneten Zapfen 140 hindurch- gleiten kann.
Es ist nun klar, dass der Zapfen 140 nur dann geschlossen wird, wenn der Behälter selbst bewegt wird und dass die Anordnung des federnden Zapfens und der anderen Teile als Verbindung zwischen dem Rad 156 und dem Behälter den Zweck hat, ein leichtes Mittel zu schaffen, um den Behälter in der Arbeitslage zu sichern und abheben zu können.
In Fig. 6 ist an Stelle des Zapfens 140 eine andere Anordnung dargestellt. Die-
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eingreifen, zum Schutze der unteren Öffnung 143 des Behälters. Diese Tür hat ein vierkantiges Stück 171, auf dem das freie Ende einer Feder 172 ruht, welche im Innern des Fussstückes 173 angeordnet ist. Dieses Stück 173 gleitet auf der Platte 176, welche den mit Flanschen versehenen Kopf 174 des Führungskanales 149 umgibt. Federn 175, die in Aussparungen der Decke angeordnet sind und aus denselben hervorragen, pressen die Platte 176 auswärts und ermöglichen einen leichten, aber dichten Abschluss zwischen dem Fuss 173 und der Platte 176. Das vierkantige Stück 171 und die Feder 172 gestatten, dass die Tür entweder in offener (siehe punktierte Linien) oder geschlossener Lage ver- treibt. Das Öffnen bezw.
Schliessen der Tür 170 geschieht mittels eines durch eine im Fusse 173 angeordnete Öffnung eingeführten Schraubenziehers.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Plattenbehälter für automatische photographische Apparate, bei welchen die Platten im Inneren des Gehäuses von einem rotierenden Träger gehalten werden und die Abschlussvorrichtung für das Gehiiuse zu aus einer Verschlussplatte (126), einen Zapfen (140) oder einer Türe (170) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verschlussvorrichtung mit Rippen (130 bezw. 147) versehen ist, welche ins Gehäuse hineinragen, und zwar so, dass die Platten über die Rippen vorbeigleiten können, wenn der Verschluss abschliesst und der P ! attenträgor gedreht wird.