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Bienenwohnung
Die Erfindung hat eine Verbesserung an Bienenwohnungen zum Gegenstand, welche aus mehreren in Führungen eines aus wärmeisolierenden Wänden gebildeten Kastens dicht neben-und übereinander leicht ausschiebbar gelagerten Bienenladen bestehen, die durch in der Kastenwand vorgesehene Flugö1fnungen für die Bienen zugänglich sind, wobei die Flugoffnungen aus sich gegen die Bienenlade zu in der Vertika'ebene konisch verjüngenden Kammern bestehen, welche mit ihren stockinnenseitig gelegenen Mündungen unmittelbar an die Flug- öffnungen der Bienenladen anschliessen.
Die erfindungsgemässe Verbesserung solcher Bienenwohnungen besteht nun darin, dass die Flugöffnungen aussen durch eine Klappe abschliessbar und in den Kammern eine von Hand verstellbare weitere Klappe angeordnet ist, die in ihrer Sperrlage die Kammer ihrer Tiefe nach so unterteilt, dass ein grösserer Kammerraum zum Sammeln der anliegenden Bienen bei geöffneter Aussenklappe und ein kleinerer Kammerraum als Bienenzuflucht und Schutz gegen Zerquetschen beim Einschieben der Bienenlade gegen die Vorderwand verbleibt.
In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäss ausgebildete Bienenwohnung in Fig. 1 in Rückansicht dargestellt. Die Fig. 2 veranschaulicht die Flugnische mit einem Teil der angeschlossenen Bienenlade und den beiden Sperrschiebern für
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und mehreren aufklappbaren Türen 36 an der Rückseite. Die Wände des Kastens werden von einem Gerüst getragen, auf dessen Rahmenleisten 2 zwei als Wärmeschutz dienende isoliez- platten 4 und eine äussere Holzschalung 3 be-
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mit Gleitleisten 11 aufruhen und ein-und ausschiebbar sind.
Die unabhängig voneinander aufklappbaren oder abnehmbaren Türen 36, welche jeweils ein Kastenabteil dicht und wärmetechnisch gut abschliessen, haben den gleichen Querschnitt wie die Kastenwände.
In der Vorderwand des Kastens sind Flugnischen 12 in der Anzahl der Bienenladen 9 so angeordnet, dass die Fluglöcher 13 der Bienenladen 9 im eingeschobenen Zustand sich mit den Öffnungen der Flugnischen decken. Diese Flugnischen 12 besitzen eine der Stärke der Kastenvorderwand entsprechende Tiefe und eine konische Längsschnittform, so zwar, dass sich der vertikale Nischenquerschnitt gegen die Bienenlade zu verjüngt. Jede Flugnische 12 ist in an sich bekannter Weise durch eine wärmedicht schliessende Klappe 14 aussen abschliessbar, welche um ein horizontales Scharnier 15 nach unten ausklappbar ist und im ausgeklappten Zustand als Abflugbrettchen dient. Im Inneren der Nische ist eine zweite Klappe 16 angeordnet, welche um die Achse 17 schwenkbar und mittels einer Zugstange 18 betätigbar ist.
Diese Klappe 16 dient zum Sperren der Flugnische 12 gegen die Bienenlade 9. Die Bienenlade 9 hat an ihrer Frontseite die Mündungsöffnung (Flugloch) 13 des Flugkanales 19, welcher durch zwei in der Mitte zusammenrückbare Schieber 20 absperrbar bzw. zu verengen oder erweitern ist. Diese Schieber 20 sind lang und schmal und mit Luftlöchern 21 versehen, die so gross bemessen sind, dass sie die Luftzirkulation erhalten, das Durchschlüpfen von Bienen jedoch auf jeden Fall verhindern. Ausserdem geben diese Löcher dem Imker die Möglichkeit, die Schieber mit einem durch die Flugnische eingeführten und in eine beliebige der Öffnungen eingesteckten Stift zum Öffnen oder Sperren der Flugöffnung der Bienenlade zu verrücken.
Im geschlossenen Zustand der Klappe 16 können die Bienen nur in die Flugnische gelangen, da ihnen der Zugang zur Bienenlade gesperrt ist. Sei gesperrtem odef offenem Flugloch 13 kann nun die Bienenlade 9 aus dem Kastenfach ausgeschoben und zur Behandlung bereitgestellt werden. Die schwärmenden Binnen des in der ausgeschobenen Bieneulade enthaltenen Bienen-
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volkes, gelangen zur gesperrten Flugnische 12 und können dadurch nicht in das Innere des Kastenfaches gelangen. Die Bienen werden so auch ver dem Zerquetschen beim Einschieben der Lade in das Fach bewahrt.