AT165174B - Pissoiranlage und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Pissoiranlage und Verfahren zur Herstellung derselben

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Ernst F Ing Ag
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  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pissoiranlage und Verfahren zur Herstellung derselben 
Bei Herstellung von Pissoiranlagen kamen bisher fertige Pissoirschalen zur Verwendung, welche in den Boden der zu erstellenden Pissoiranlage eingebettet wurden. Je nach den örtlichen Raumverhältnissen und der beabsichtigten Grösse der Pissoiranlage waren hiebei verschiedene Grössen und Formen der Pissoirschale nötig, was die Herstellung und Lagerhaltung verschiedenartiger Pissoirschalen notwendig machte. Die fertigen Pissoirschalen und die Wandplatte wurden dabei durch Mörtel miteinander verbunden, so dass sich   Mörtelfugen   bildeten. Auch ist es bekannt, die Wandplatte auf der Pissoirschale abzustützen, wobei die Stossfuge zwischen Pissoirschale und Wandplatte einen von der Vorderseite nach hinten ansteigenden Teil aufweist.

   Bei Lagerungsverziehungen bildeten sich aber in den Fugen leicht Risse, so dass der   Urin.. in   diese eindringen und sich festsetzen konnte, was aus hygienischen
Gründen unerwünscht ist. 



   Die Erfindung sucht diese Nachteile zu beseitigen. 



   Die Erfindung betrifft eine Pissoiranlage mit
Pissoirschale und Wandplatte, die sich auf der
Pissoirschale abstützt, wobei die Stossfuge zwischen Pissoirschale und Wandplatte einen von der Vorderseite nach hinten ansteigenden Teil aufweist. Gemäss der Erfindung besitzt die Stoss- fuge zwischen der im wesentlichen aus Beton bestehenden Pissoirschale und der Wandplatte ineinandergreifende Kanten, durch welche die
Wandplatte und Schale in ihrer gegenseitigen
Lage festgelegt sind und sowohl die Montage bzw. die Herstellung an Ort und Stelle erleichtert als auch die konstruktive Festigkeit erhöht wird. 



   Eine solche Pissoiranlage stellt man her, indem man am Ort der Verwendung die Pissoirschale teilweise aus Beton bildet. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Pissoiranlage dargestellt. 



   Die dargestellte Pissoiranlage weist eine in der
Bodenvertiefung l'gebildete Pissoirschale 8 aus
Beton auf, mit eingebetteter Grundformschale 2 aus Metall, Steingut usw. und mit eingesetztem
Siphon   3,   welch letzterer in bekannter Weise an die vorhandene Kanalisation 3'angeschlossen ist. 



   Der Betonteil der Pissoirschale, in welchem der
Siphon eingesetzt und festgehalten ist, ist mit dem hinteren Ende 7 der Pissoirwand, an welchem die Wandplatte 4 anliegt, aus einem Stück gebildet. 



  Die Wandplatte 4 ruht mit ihrem unteren Rand auf dem hinteren Rand der Formschale 2 und auf dem hinteren Rand 8'des Betonteils der Pissoirschale auf. Der Passsitz 5 ist durch den nach unten gerichteten Ansatz 5'der Wandplatte nach vom überdeckt. Die Wandplatte 4 weist unten gegen die Vorderseite noch eine keilförmige Absetzung 6 auf, in welche der Teil R'der Schale eingreift, so dass die Stossfuge zwischen Schale und Wandplatte in gebrochener Linie verläuft und einen von der Vorderseite nach hinten ansteigenden Teil aufweist, um das Eindringen von Urin hintanzuhalten. 



   Die beschriebene Pissoiranlage wird beispielsweise in folgender Weise hergestellt :
Am Ort der Verwendung stellt man die Pissoirschale her, indem man in die Bodenversenkung l' etwas Beton einfüllt und darauf die Grundform- schale 2 sowie den Siphon 3 einsetzt. Die Wandplatte 4 wird alsdann so angeordnet, dass deren
Hinterteil auf der Grundformplatte 2 sitzt. 



   Erneut wird Beton zugesetzt und die Einbuch- tung 9 der Pissoirschale durch Verstreichen ge- formt. In den Raum hinter der Wandplatte 4 wird ebenfalls Beton geschüttet, der sich mit dem vorher angebrachten, neben, respektive unter der
Grundformschale befindlichen Beton bindet und den Wandteil 7 bildet. Die Wandplatte 4 wird dadurch mit der Pissoirschale 8 direkt, ohne be- sonderen Mörtel verbunden. 



   Die Herstellung der Pissoirschale 8 und des
Wandteils 7 sowie die Anordnung der Wandplatte   4,   könnten selbstverständlich auch in einer anderen als im vorangehenden Beispiel angegebenen
Reihenfolge stattfinden. 



   Der verwendete Beton enthält zweckmässig feinkörnigen Sand und soll säure-und bruchfest sein. Wo grosser Bodendruck es erheischt, kann man bei der Herstellung der Pissoirschale Eisen- armierungen einlegen. 



   Als Beton kann   mÅan   irgendeine geeignete
Zement-Mörtelmischung verwenden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : l. Pissoiranlage mit Pissoirschale und Wand- platte, welche sich auf der Pissoirschale abstützt, <Desc/Clms Page number 2> wobei die Stossfuge zwischen Pissoirschale und Wandplatte einen von der Vorderseite nach hinten ansteigenden Teil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossfuge zwischen der im wesentlichen aus Beton bestehenden Pissoirschale und der Wandplatte ineinandergreifende Kanten besitzt, durch welche Wandplatte und Betonschale in ihrer gegenseitigen Lage festgelegt sind.
    2. Pissoiranlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Pissoirschale (8) mit EMI2.1 ist.
    3. Pissoiranlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Wandplatte (4) mit ihrem unteren Teil auf der Formschale (2) stützt, welche mindestens einen Teil der Stossfuge bildet.
    4. Pissoiranlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (5) der Wandplatte (4) auf der Formschale (2) durch einen nach unten gerichteten Ansatz (5') der Wandplatte nach vom überdeckt ist.
    5. Verfahren zur Herstellung der Pissoiranlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man den Betonteil der Pissoirschale am Ort der Verwendung bildet.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Wandplatte (4) auf einen nicht aus Beton bestehenden Teil (2) der Schale aufstellt und festlegt.
AT165174D 1942-01-24 1947-11-12 Pissoiranlage und Verfahren zur Herstellung derselben AT165174B (de)

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