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Heizplatte für zu beheizende Möbel
Die Erfindung bezieht sich auf das Patent Nr. 162984 und stellt eine weitere Verbesserung der dort beschriebenen Heizplatte für zu beheizende Möbel dar, wobei, wie bereits bekannt, der Heizdraht in einem vorzugsweise allseitig geschlossenen Hohlraum frei ausgespannt ist.
Erfindungsgemäss ist ein flacher plattenförmiger, durch Wände, z. B. Querwände, schottenartig unterteilter Hohlkörper vorgesehen, dessen Unterteilungswände als Abstandhalter und Tragorgane für den Heizkörper mitbenützt sind. Diese Ausbildung bringt den Vorteil einer gleichmässigen uns raschen Erwärmung der Kammern auf die berechnete Strahlungstemperatur, wie auch die Möglichkeit einer elektrisch und mechanisch sicheren Art der Heizdrahtverlegung mit sich, ohne dass die Gefahr des Entstehen eines Brandes des aus Holz oder einem Pressstoff verfertigten Möbels oder Möbelzusatzteiles vorliegt.
Vorteilhaft ist auf einem stirnseitigen, die Längsdehnungen des Heizdrahtes aufnehmenden, federnden Bügel aus Isoliermaterial eine einpolige Dauerschmelzsicherung vorgesehen, die, wie an sich bekannt, aus einer an einem Ende um eine horizontale Achse verschwenkbaren und mit ihrem anderen Ende angelöteten Metallamelle besteht.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur
Darstellung gebracht, u. zw. zeigt Fig. 1 die
Heizplatte im Schaubild, Fig. 2 in Draufsicht bei abgenommener Deckplatte, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 die mit einem Isolator versehene Ausnehmung in den
Querwänden im vergrösserten Massstabe und
Fig. 5 eine Ansicht der Schmelzsicherung gleich- falls im vergrösserten Massstabe.
Die als Möbel bzw. Möbelbestandteil aus- gestattete Heizplatte besitzt einen Holzrahmen 1, der durch eine Deckplatte 2 und Grundplatte 3 oben und unten verkleidet ist. Die Grundplatte 3 ist zweckmässig doppelt so stark wie die Deck- platte 2 ausgeführt, wodurch erstere eine geringere
Wärmedurchlässigkeit als die letztere aufweist.
Die Deckplatte 2 und Grundplatte 3 können aus Sperrholz oder einem geeignetem Pressstoff, z. B. Holzfaserpressstoff bzw. einem sonstigen
Kunststoff, verfertigt sein.
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Querwänden 4 dsn Wärmeausgleich zwischen den einzelnen Heizkammer vermitteln. Gleichzeitig sind die Querwände 4 aber auch zur Abstandhaltung und als Tragorgan für den freiverspannten Heizdraht 9 ausgenützt, indem in gleichmässig ausgeteilten Querwandausnehmungen leicht einsetzbare Isolierstücke 5 aus Porzellan od. dgl. eingesetzt sind, deren Durchbrechung 6 das Hindurchführen und Verspannen des Heizdrahtes 9 ermöglicht. Auf diese Weise hat der Heizdraht 9 Gelegenheit, seinen durch die Erhitzung hervorgerufenen Dehnungen frei folgen zu können.
Die leichte und rasche Montage der Isolierstücke 5 wird dadurch gewährleistet, dass dieselben in Form rechtwinkeliger Platten ausgeführt sind, die an zwei einander gegenüberliegenden Rändern eine Feder 5 a aufweisen.
Entsprechende Nuten in den aufrechten Begrenzungswänden der Wandausnehmungen gestatten das Einschieben der Isolierstücke 5, welche alle gemeinsam von der Deckplatte 2 niedergehalten und derart festgelegt werden. An Stelle der Isolierstücke 5 könnte die Festlegung des
Heizdrahtes 9 in gleicher Weise durch Ausgiessen der seitlich mit Schablonen abgedeckten Quer- wandausnehmungen mit einer entsprechenden
Isoliermasse erfolgen. Der als Doppelkonus oder
Schwalbenschwanz profilierte Rand der Aus- nehmung hält die erstarrte Isoliermasse fest. Ein an einem schmalseitigen Stirnende im Innenraum der Heizplatte, u. zw. an deren Rahmen 1 mit seinen freien Enden befestigtes bogenförmig gekrümmtes Tragorgan 8 aus einem biegungs- elastischen Isoliermaterial, z.
B. einem Pressspan- streifen, nimmt in entsprechenden Abständen einerseits Traghaken jfss für den Heizdraht 9, andererseits die beiden Verbindungsklemmen 10 des Heizdrahtes 9 mit dem Anschlusskabel 11 auf. Dem gleichen Zwecke dient ein auf der anderen schmalseitigen Stirnfläche des Rahmens 1 angeordneter und durch einen Kartonstreifen unterlegter Isolierstreifen 15, z. B. aus Pressspan, der ebenfalls mit Traghaken 16 versehen ist.
Zwischen einem Heizdrahtende und der zu-
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gehörigen Verbindungsklemme 10 wird in vorteilhafter Weise eine einpolige Schmelzsicherung eingeschaltet, die sich nach einer bevorzugten Ausführungsform aus einer an einem Bolzen 18 angelenkten Metallamelle 19 zusammensetzt, deren anderes, freies Ende durch eine bei einer bestimmten Temperatur schmelzbare Lötverbindung 20 in der Wirklage gehalten wird. Beim Durchschmelzen der Lötverbindung 20 infolge eines Kurzschlusses verschwenkt sich die Lamelle 19 unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes in ihre untere Lage, in welcher sie vom Bolzen 18 herunterhängt..
Durch die Anordnung des federnden, bügelartigen Tragorganes 8 wird der Heizdraht 9 selbsttätig immer ausgespannt erhalten, wobei die Drahtdurchführung bei den Isolierstücken 5 das freie Spiel der Heizdrahtwindungen zulässt.
Die Heizplatte eignet sich besonders als Speisewärmer am Tisch, als Fuss-, Brust-und Rückenwärmer, sowie als Sitzwärmer auf Stühlen od. dgl. Da die Bodenplatte 3 stärker als die Deckplatte 2 ausgebildet ist, ergeben sich praktisch zwei verschiedene Plattentemperaturen, die, je nachdem die Heizplatte in der einen oder gewendeten Lage Verwendung findet, für die verschiedenen Zwecke wahlweise zur Geltung kommen. Die Plattenecken sind entsprechend abgerundet, um eine Beschädigung an deren Möbel durch Zerkratzen zu verhindern.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Heizplatte für zu beheizende Möbel, nach Patent Nr. 162984, bei dem der Heizdraht in einem vorzugsweise allseitig geschlossenen Hohlkörper frei ausgespannt ist, gekennzeichnet durch einen flachen, plattenförmigen, durch Wände, z. B. Querwände (4), schottenartig unterteilten Hohlkörper, dessen Unterteilungswände (4), als Abstandhalter und Tragorgane für den Heizkörper mitbenützt sind.