AT164828B - Verfahren zur Behandlung der Oberflächen von Gegenständen, die miteinander verlötet werden sollen - Google Patents
Verfahren zur Behandlung der Oberflächen von Gegenständen, die miteinander verlötet werden sollenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Behandlung der Oberflächen von Gegenständen, die miteinander verlötet werden sollen Um ein einwandfreies Löten zweier Metallstücke zu erreichen, ist es erforderlich, dafür Sorge zu tragen, dass die Lötflächen von dem verwendeten Lot gut genetzt werden. Man verwendet zu diesem Zwecke seit langem verschiedene Stoffe, die eine lösende oder reduzierende Wirkung auf die vorhandenen oder sich beim Löten bildenden Oxyde ausüben und häufig ausserdem beim Lötprozess eine Schutzschicht auf dem Metall bilden. Während man bei Lötungen mit Weichlot auf diese Weise in der Regel zufriedenstellende Ergebnisse erzielen konnte, stellten sich beim Löten mit Hartlot häufig Schwierigkeiten ein, die bisher nicht oder nur kaum überwunden werden konnten. Die Erfindung zeigt nun einen Weg, auch solche Gegenstände miteinander durch Löten fest und dauerhaft zu verbinden, die sich nach den bisher bekannten Methoden vielfach nur äusserst schwierig verlöten lassen. Sie besteht darin, dass die Lötflächen eines oder beider der durch Löten zu verbindenden Gegenstände, nachdem sie erforderlichenfalls in bekannter Weise durch Bestrahlen mit hartem Stahl-oder Quarzsand gereinigt wurden, durch Bestrahlen mit weichem Metallsand, insbesondere Eisen-oder Kupfersand, behandelt werden. Hiebei können sowohl beide Lötflächen bestrahlt werden oder auch nur der Teil, welcher ein schwieriges Lötverhalten zeigt. Die Bestrahlung wird zweckmässigerweise mittels eines Sandstrahlgebläses bei einem Blasdruck von vorzugsweise 2-6 atü durchgeführt. Die günstige Wirkung des erfindungsgemässen Bestrahlens mit Metallsand besteht offenbar darin, dass zuerst die das Netzen des Lotes behindernden Oberflächenschichten in bekannter Weise entfernt werden, dann die Oberfläche aufgerauht wird, wodurch sie in die Lage versetzt wird, in der weiteren Folge des Bestrahlens gemäss der Erfindung eine dünne, festhaftende, das Verlöten wesentlich erleichternde Metallschicht aufzunehmen. Es ist jedoch zweckmässig, das Bestrahlen kurz vor dem Löten durchzuführen und darauf zu achten, dass die Lötflächen nicht mehr verschmutzt werden. Als weicher Metallsand eignen sich alle jene Metalle oder Legierungen, die an sich einen Lötvorgang günstig beeinflussen. Als besonders vorteilhaft hat sich gemäss der Erfindung die Verwendung von kohlenstoff armen oder kohlenstofffreiem Eisenkorn mit einer Korngrösse von etwa 0-1-2 mm erwiesen, wie es z. B. in der Stahl-und Eisensintermetallurgie in grossen Mengen verwendet wird. In manchen Fällen hat es sich als zweckmässig erwiesen, zwei oder mehrere aufeinanderfolgende Bestrahlungen mit verschiedenen weichen Metallen oder Metallegierungen durchzuführen, z. B. zuerst mit Eisensand und anschliessend mit Kupfersand. Das erfindungsgemässe Verfahren hat sich als sehr wertvoll für das Zusammenlöten von Gegenständen aus Stahl erwiesen und ganz besonders für die Herstellung von Hartmetallwerkzeugen, bei welchen die Hartmetallformkörper an den im allgemeinen aus Stahl bestehenden Trägern in der Regel durch Hartlöten befestigt werden. Nach der Erfindung lassen sich auch Hartmetallformkörper mit einem höheren Titankarbidgehalt, die bisher nur mit Schwierigkeiten aufgelötet werden konnten, in einfacher Weise fest und dauernd verlöten. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Behandlung der Oberflächen von Gegenständen, die miteinander verlötet werden sollen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lötflächen eines oder beider durch Löten zu verbindender Gegenstände, nachdem sie erforderlichenfalls in bekannter Weise durch Bestrahlen mit hartem Stahl-oder Quarzsand gereinigt wurden, durch Bestrahlen mit weichem Metallsand, insbesondere Eisen-oder Kupfersand behandelt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass Bestrahlungsgut mit einer Korngrösse von 0-1 bis 2 mm verwendet wird.3. Verfahren nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer der zu verlötenden Gegenstände oder beide aus einem gesinterten oder gegossenen Hartmetall bestehen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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