AT164586B - Waschgerät - Google Patents
WaschgerätInfo
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Description
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Waschgerät
Beim Waschen ergibt sich immer wieder der Übelstand, dass die nasse Seife den Händen ent- gleitet, beim Ablegen jedoch an der Unterlage anklebt. Überdies schäumt die Seife erst richtig, wenn sie längere Zeit kräftig zwischen den Händen gerieben wird, was einen sehr raschen Verbrauch der Seife zur Folge hat.
Zwecks Beseitigung dieser Mängel sind bereits
Hüllen aus siebartig durchlöchertem Gummi oder Schwammgummi zur Aufnahme der Seife entwickelt worden. Derartige Hüllen haben die
Form eines mit Perforationslöchern versehenen
Beutels oder eines mit gelochten, aussen ab- stehenden Warzen versehenen hohlen Bade- schwammes. Zur Einführung der Seife besitzen diese Hüllen einen Schlitz oder sind in zwei durch Rahmen zusammenschliessbare Hälften geteilt. Ferner sind Waschgeräte mit einer perforierten Gummihülle bekanntgeworden, die mit einer Wasser aufnehmenden Masse gefüllt ist und an der Aussenseite in Abständen verteilte Borstenbüschel trägt.
Die Verwendung von glattem Weichgummi für die Hüllen wird bei der Körperpflege nicht überwiegend als praktisch und angenehm empfunden, u. zw. auch dann nicht, wenn die Hüllenoberfläche wie bei Massagegeräten mit Warzen versehen ist.
Gegenstand der Erfindung ist ein Waschgerät mit einer die Seife umschliessenden durchbrochenen Hülle, die als Säckchen aus netzartigem Werkstoff ausgebildet ist. Besonders vorteilhaft erweist sich hiebei die Verwendung von Baumwollfäden, die besonders schrumpffähig sind.
Durch diese Eigenschaft der Fäden kann sich die Hülle der immer kleiner werdenden Seife ständig anpassen und eng an die Oberfläche derselben anlegen. Bei der Benützung der Seife wird die netzartige nachgiebige Hülle relativ zur Seifenoberfläche bewegt, die durch die feuchten Hüllenteile ohne Wasserüberschuss besser als durch eine Gummihülle gerieben wird, was sehr rasch zu einer starken Schaumbildung führt.
Bei Anwendung des Erfindungsgegenstandes erübrigt sich also das lange Reiben der Seife, um Schaum zu bekommen, wodurch eine Seifenersparnis erzielt wird. Ferner kann die Seife zufolge der rauhen und unebenen Oberfläche nicht so leicht der Hand entgleiten und auch nicht beim Ablegen an der Unterlage ankleben. Das Textilgewebe der Hülle übt ausserdem auf die Haut eine frottierende Wirkung aus, was den Reinigungsvorgang unterstützt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in verschiedenen beispielsweisen Ausführungs- formen veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 schaubildlich eine die Seife umkleidende Netz- hülle und die Fig. 2 einen Querschnitt durch die
Seife mit einer anderen Hüllenausbildung. Die
Fig. 3 ist die Ansicht einer Rasierseifenhülle.
Die Fig. 4 stellt einen Schnitt durch den Mantel einer Schwammhülle dar.
Die Hülle nach Fig. 1 besteht aus einem
Netzsäckchen b, dessen Öffnung ein nachgiebiger, elastischer Verschluss c, beispielsweise ein Gummizug, zusammenhält. Die Hülle bzw. das Netzsäckchen b ist aus einem schrumpffähigenMaterial, z. B. Baumwolle, hergestellt, das unter dem Einfluss der Nässe und Seife schrumpft und daher immer an der Seife a anliegt. Das Netz b ist verhältnismässig engmaschig und in der Stärke so gewählt, dass die auf eine Unterlage abgelegte Seife a nur auf dem Netz b aufruht und nicht selbst mit der Unterlage in Berührung gelangt. Die Rauhigkeit und Unebenheiten der Hülle b geben nicht nur eine gute Griffsicherheit, sondern ermöglichen es auch, eine frottierende Wirkung auf die Haut auszuüben.
Der Hüllenverschluss c kann auch aus einer Schliesse, Knopfleiste od. dgl. bestehen.
Bei der Hüllenausführung gemäss Fig. 2 ist eine Teilung in zwei Hüllenhälften d, e vorgesehen, die an je einem schmalen, aus Kunststoff, Aluminium u. dgl. hergestellten Rahmen f angebracht sind. Die Rahmen f passen genau ineinander, so dass sich bei ihrer Zusammensetzung eine geschlossene Kapsel mit aus netzartigem oder porösem Stoff gebildeter Wandung ergibt.
In der Fig. 3 ist eine Rasierseife g gezeigt, die von einer der Seifenform angepassten Hülse h aus Zelluloid u. dgl. umgeben ist. Das obere Ende dieser Hülse h wird zwecks Abdeckung des zu benützenden Seifenendes durch eine Kappe i aus dem bereits angegebenen porösen Stoff abgeschlossen. In den Kappenstoff sind erfindungsgemäss Borstenbüschel k gleichmässig verteilt eingezogen oder eingewebt. Dadurch ist es möglich, die Kappe i gleich als Rasierpinsel zu verwenden. Bei der Benützung darf die Kappe i nicht gespannt werden, da sich sonst der Kappen-
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stoff nicht gegenüber der Seife g verschieben kann. Der sich beim Hin-und Herstreichen mit der umhüllten Seife g bildende Seifenschaum wird durch die Borsten k gleich auf der Haut verteilt.
Statt der mit Borsten k besetzten Kappe i kann auch eine solche aus Gummischwamm Verwendung finden. Die Beschaffenheit eines solchen Hüllenmantels aus Gummischwamm ist in der Fig. 4 im Querschnitt gezeigt. Dieser Mantel weist aussen das übliche Schwammgefüge 2 auf, das sich gegen die Innenseite zu verdichtet.
Die verdichtete Innenseite besitzt gitterartige Rippen m, die der Hülle die nötige Widerstandsfähigkeit geben und die Reibwirkung an der Seife erhöhen. Die Schwammhülle l, m ist bei jeder Seifenform verwendbar. Sie kann die Seife ganz oder teilweise umgeben und hat die Gestalt einer kleinen Tasche od. dgl., deren Öffnung zweckmässig durch einen Reissverschluss, z. B. aus Kunststoff, geschlossen werden kann. Im Mantel der Schwammhülle können auch grössere Luftzellen, insbesondere im Bereich je zweier Schmalseiten der Seife, angeordnet sein, die letztere schwimmfähig machen.
Die Luftzellen können auch bei Netzhüllen in Form von Schlauchzellen od. dgl. angebracht sein. In gleicher Weise ist die Verwendung von Korkstreifen oder sonstigen schwimmfähigen Körpern möglich.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Waschgerät mit einer die Seife umschliessenden durchbrochenen Hülle, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Säckchen aus netz- artigem Werkstoff ausgebildet ist.
Claims (1)
- 2. Waschgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Netzsäckchen an seiner Öffnung einen elastischen, den Sackrand zu- sammenziehenden Verschluss aufweist.3. Waschgerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die netzartige Hülle in an sich bekannter Weise aus Schwammgummi besteht und an ihrer Innenfläche mit gitterförmigen Verstärkungsrippen versehen ist.4. Waschgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hülle Luftkammern vorgesehen sind, um die Seife schwimmfähig zu machen.5. Waschgerät nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkammern durch allseits geschlossene Hohlräume in der Gummischwammhülle gebildet sind.6. Waschgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung der Schwimmfähigkeit der Netzhülle an dieser Schwimmkörper in Form von Schlauchzellen, Kork od. dgl. angebracht sind.7. Waschgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die netzartige Hülle in entsprechenden Abständen bei Waschgeräten bekannte Borstenbüschel eingesetzt sind.8. Waschgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle in Anwendung auf Rasierseife den einseitigen Abschluss einer über die Seife zu schiebenden, deren Form angepassten Hülse bildet und mit gleichmässig über ihre Fläche verteilten Borstenbüscheln versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT164586T | 1946-12-10 |
Publications (1)
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| AT164586B true AT164586B (de) | 1949-11-25 |
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|---|---|---|---|
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|---|---|
| AT (1) | AT164586B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE936823C (de) * | 1953-05-23 | 1955-12-22 | Heinrich Schmid | Huelle zur Aufnahme von Seifenstuecken |
| US2958885A (en) * | 1956-11-14 | 1960-11-08 | Fonda Invest Corp | Cleaning implement |
| US4670962A (en) * | 1984-11-30 | 1987-06-09 | Sponge Fishing Co., Inc. | Polishing pad |
| US4821360A (en) * | 1984-11-30 | 1989-04-18 | Sponge Fishing Co, Inc. | Polishing pad |
| US5462378A (en) * | 1994-03-30 | 1995-10-31 | Webb; William A. | Soapsock |
-
1946
- 1946-12-10 AT AT164586D patent/AT164586B/de active
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| US5462378A (en) * | 1994-03-30 | 1995-10-31 | Webb; William A. | Soapsock |
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