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Maschine zum Verpacken von Zigarettenpapierbücheln u. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Verpacken von Zigarettenpapierbücheln u. dgl. flachen Waren mit einer in der Längsrichtung der Maschine absatzweise bewegten Förderkette, die gemäss der Erfindung unmittelbar zwischen zwei distanzierten Führungsschienen läuft und mit Taschen für das Formen und Beschicken der Kartons (Hüllen) versehen ist, die zum Teil von an der Förderkette vorgesehenen, an ihren Vorder-und Hinterkanten Führungsleisten aufweisenden Plattformeh, zum Teil von den erwähnten distanzierten Führungsschienen gebildet sind.
Die Erfindung schafft vor allem eine verbesserte Maschine dieser Type, die leicht auf die Herstellung von Packungen verschiedener Abmessungen eingestellt werden kann. Überdies ist eine Einrichtung getroffen, um die Maschine leicht so umstellen zu können, dass sie entweder
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Die Zeichnung stellt in den Fig. 1-7 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Maschine dar. Fig. 1 zeigt die Maschine in Seitenansicht, teilweise geschnitten, Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Maschine, Fig. 3 zeigt in grösserem Massstabe im Schnitt den zur Bildung der Pakete dienenden Kolben. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen den Mechanismus für die Förderung der Bücheln zu den bereits gebildeten Packungen.
Die Fig. 6 und 7 zeigen die Zuschnitte für die Bildung von einfachen und von Doppelpaketen.
Die Maschine umfasst eine endlose in der Pfeilrichtung umlaufende Kette 1, die über die Kettenräder 2, 3 läuft. Die dem Triebrad 4 der Welle 5 erteilte Antriebsbewegung wird über die Getrieberäder 6 und 7 auf die Langwelle 8 übertragen, die in Abständen Triebräder und Nocken trägt, um die einzelnen Teile der Maschine anzutreiben. Am linken Ende ist die Welle 8 über die Kegelräder 9, 10 und die Stirnräder 11, 12 mit der Kurbel 13 verbunden. Diese Kurbel ist mit einer Gleitschiene 14 verbunden, die in einem Schlitz des Teiles 15 gleitet, der lose auf der Achse des Rades 3 sitzt. Das Rad 3 weist einen vorspringenden ringförmigen Rand 16 auf, der in regelmässigen Abständen 16 geschlitzt ist.
Mit 17 ist eine Feder bezeichnet, die seitlich an der Gleitschiene 14 in der Umlaufbahn der Kurbel 13 befestigt ist und dazu dient, während der Umlaufbewegung der Kurbel 13 mit einem der Schlitze des Ringes 16 in Eingriff zu treten und das Rad 3 um einen Betrag zu drehen, der einer Schlitzteilung entspricht. Mit der Gleitschiene 14 arbeitet abwechselnd der Sperrhebel 18, 19 zusammen, der durch eine am Rad 12 angeordnete Nocke gesteuert wird. Der Hebel 19 weist an seinem Ende eine Abbiegung 20 auf, die durch Eingriff in den geschlitzten Ring 16 das Rad 3 in den Pausen der durch die Gleitschiene 14 gesteuerten Bewegungen sperrt. Der intermittierende Antrieb der Kette ermöglicht einen Betrieb mit relativ hoher Geschwindigkeit, ohne dass der Mechanismus die ihm bestimmten Raststellungen überschreitet.
Mit der endlosen Kette 1 sind in regelmässigen Abständen Plattformen 21 verbunden, die vorne und rückwärts mit hinterschnittenen Randleiste22 versehen sind, deren Abstand regelbar ist zum Zwecke der Anpassung an die Abmessungen der herzustellenden und zu füllenden Packungen.
Diese Plattformen gehen im Oberlauf der Kette 1 unmittelbar unter einem Paar von seitlich distanzierten Führungen 23 durch, die sich in der Längsrichtung der Maschine erstrecken. Diese Führungen sind gleichfalls zu-oder voneinander einstellbar, um die Maschine je nach Erfordernis für die Herstellung von Einzel-oder Doppelpackungen zu adjustieren. In der dargestellten Ausführung sind die Führungen 23 für Einzelpackungen eingestellt. Die Plattformen 21 und die Führungen 23 dienen zusammenwirkend dazu, die Packungen sowohl bei Formung wie auch beim Füllen, Gummieren und Falten zu halten.
Wenn die Plattformen 21 auf dem rechten Ende des Oberlaufes der Kette (Fig. l) angelangt sind, laufen sie unter einer Kolbenanordnung gemäss Fig. 3 durch.
In dieser Stellung wird ein für das Paketieren zugeschnittener Karton 24 durch geeignete bekannte Mechanismen so zugeführt, dass er oberhalb der Tasche zu liegen kommt, die von den Platten 22 und den Führungen 23 gebildet ist. Unmittelbar anschliessend geht der oberhalb der Tasche angeordnete Kolben A nach abwärts und presst den Hauptteil des Kartons in die Tasche.
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Die Fig. 6 und 7 zeigen die Kartons für die
Herstellung von einfachen und doppelten
Zigarettenpapierbücheln im Grundriss, wobei die
Linien, nach welchen die Kartons gefaltet werden, gestrichelt angedeutet sind. Jeder Karton umfasst einen rechteckigen Vorderteil a mit einem Längs- schlitz b für das Durchziehen des Zigaretten- papiers. Mit dem Vorderteil aus einem Stück sind an die Ränder desselben vier Lappen an- gesetzt, u. zw. die beiden Endlappen c, deren
Streifen cl die Enden der Packung bilden und die beiden seitlichen Lappen d und e, deren Teile dl und el die Seitenwände der Packung bilden, während die Teile c und der Flügel e gefaltet und zusammengeklebt die Rückwand der Packung bilden. Der Lappen e ist bei f verlängert zur
Bildung eines aussenliegenden Flügels, der den
Entnahmeschlitz b abdeckt.
Der in Fig. 7 dargestellte Zuschnitt ist verhältnismässig breiter und für die Bildung einer zwei Bücheln enthaltenden Packung geeignet. Sein Vorderteil hat zwei Entnahmeschlitze b. Manchmal ist es wünschenswert, die Gummiervorrichtung auszuschalten.
Dann wird der Zuschnitt (wie in Fig. 6 bei g angedeutet) mit zwei zusätzlichen Lappen versehen, die für die Sicherung der Packung in bekannter Weise dienen.
Der Kolben A (Fig. 3) besteht aus drei, bei Bildung der Packungen zusammenarbeitenden Teilen : Der innere Teil des Kolbens trägt zwei Klinken 26, die von einer Feder 27 nach abwärts und nach auswärts gegen die Führungsteile des Kolbens gedrückt werden. Beim Abwärtsgang des Kolbens zur Bildung einer Packung stossen die Klinken gegen den Taschenboden und drängen die Endteile der Hülle in die hinterschnittenen Zonen der Platten 22. Dadurch wird ein straffer Sitz dieser Endteile erzielt und gewährleistet, dass die Hülle während der folgenden Arbeitsgänge ihre Stellung auf der Plattform beibehält. Wenn der Kolben nach Beendigung seiner Arbeit aufwärts geht, gehen die Klinken in ihre Ausgangsstellung zurück, in der sie die Wände der Hülle freigeben.
Am innersten Teil 25 ist ein zweiter, die Hülle formender Teil 28 vorgesehen, dessen Seitenund Endteile 29 ungefähr den Innenabmessungen der herzustellenden Packung entsprechen. Dieser die Hülle formende Teil wird durch Federn 30 niedergepresst, die ihm erlauben, etwas gegenüber den innersten Teil zurückzutreten, wenn die Klinken 26 in Wirkung treten. Dieser Teil hat die Aufgabe, den Hauptpressvorgang zu vollziehen und den Karton zu halten, während die Klinken auf die Endteile der Packung einwirken.
Das dritte am weitesten aussen liegende Glied 31 des Kolbens kann über den formgebenden Teil gleiten und kommt mit dem Karton an den Kanten der Tasche in Eingriff, um die Teile 32 des Kartons niederzuhalten, so dass der Hauptteil der Hülle für die Aufnahme des Inhaltes offen bleibt.
Nach der Formung durch den Kolben A wird die Hülle durch die intermittierende Bewegung der Kette 1 zu denjenigen Stellen geführt, wo die Büchel oder der sonstige Inhalt eingebracht und die für das Schliessen der Packung erforderlichen Falt-und Gummieroperationen durchgeführt werden.
Die Büchel 33 werden den Hüllen von einem Magazin zugeführt, dessen Ende genau oberhalb der Mittellinie liegt, längs welcher die Kette 1 läuft.
Das Magazin umfasst einen Kanal 35 (Fig. 5), durch welchen die Büchel von einem endlosen Band 36 nach abwärts geführt werden, das den Boden des Kanals bildet. Der Kanal geht in den gekrümmten Auslass 37 über, der knapp oberhalb einer Platte 38 endigt, die genau oberhalb der Bewegungsbahn der von der Kette 1 getragenen Hüllen angeordnet ist. Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine für Einzelpackungen ausgebildete Maschine. Bei einer Maschine zur Herstellung von Doppelpackungen wird ein zweites Büchelmagazin symmetrisch zu dem in Fig. 5 dargestellten Magazin vorgesehen. Die Auswurfstutzen 37 beider Kanäle münden dann nebeneinander oberhalb der Platte 38.
Das Abnehmen der Büchel von der Platte und der Übergang zu den geformten Hüllen vollzieht sich mit Hilfe eines abgesetzten Schiebers 39, der oberhalb der Platte gleitet und seinen Antrieb von einem Hebel 40 erhält, der zwangsläufig in der einen Richtung von einer Nocke 41 gesteuert und von einer Feder 42 zurückgeführt wird. Das wirksame Ende des
Schiebers, dessen Nocke ungefähr der Dicke eines Büchels gleichkommt, erstreckt sich unter das offene Ende des Auswurfstutzens 37, während der Hauptteil des Schiebers eine grössere Dicke hat, so dass er eine Schulter 43 bildet, die während jedes Schieberhubes ein, Büchel aus der Umrahmung des Stutzens herausstosst.
Dieses Büchel ist gegen ein Zurückführen durch eine vertikal schwingende Platte 44 gehindert, die während des Schieberrückganges nach abwärts geht und dadurch wirksam wird. Das Büchel bleibt daher flach auf der Platte 38 liegen bis zum nächsten Vorwärtsgang des Schiebers, wo es mit dessen Ende in Eingriff kommt und in die geformte Hülle geworfen wird, die anschliessend an das Ende der Platte bereitsteht.
Die mit Bücheln beschickten Packungen gelangen dann zu anderen Stellen für die Durchführung von Arbeitsgängen, wie das Einbringen eines Versteifungskartons (wenn erwünscht), das Falten und Gummieren der Lappen und das Verschliessen der Packungen.
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