AT164233B - Lautsprecher - Google Patents

Lautsprecher

Info

Publication number
AT164233B
AT164233B AT164233DA AT164233B AT 164233 B AT164233 B AT 164233B AT 164233D A AT164233D A AT 164233DA AT 164233 B AT164233 B AT 164233B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sound
frequency
horns
low
diaphragm
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Henry Radio Heinrich & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henry Radio Heinrich & Co filed Critical Henry Radio Heinrich & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT164233B publication Critical patent/AT164233B/de

Links

Landscapes

  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lautsprecher 
Um bei Lautsprechern von den tiefsten bis zu den höchsten akustischen Frequenzen eine unverzerrte, klirrfreie Schallwiedergabe zu erzielen, pflegt man einen Tiefton-Lautsprecher mit einem Hochton-Lautsprecher zu kombinieren und z. B. durch vorgeschaltete, elektrische Siebmittel dafür zu sorgen, dass die niedrigen Frequenzen ausschliesslich dem Tiefton-Lautsprecher die hohen Frequenzen ausschliesslich dem Hochton-Lautsprecher zugeführt werden. 



   Da zwei nebeneinandergestellte Lautsprecher eine falsche Tonplastik ergeben, hat man neuerdings das Hochtonsystem konzentrisch vor oder innerhalb des Tieftonsystems angeordnet. Als Tieftonsystem benutzte man hiebei einen Konuslautsprecher, d. h. eine freistrahlende Kolbenmembrane mit selbständigem Antriebssystem (Schwingspule). Zur Abstrahlung der hohen Töne wurde entweder ein einzelnes Horn verwendet, das innerhalb der Tieftonkonusmembran und gleichachsig mit ihr angeordnet ist und dessen Membran von dem gleichen Magnetsystem wie die Tieftonkonusmembran erregt wird, oder ein System von Ringtrichtern, die konzentrisch zueinander und zu der Tieftonkonusmembran innerhalb dieser letzteren angeordnet sind und dessen Membran von einem das Ringtrichtersystem umgebenden besonderen Magnetsystem erregt wird. 



   Mit solchen Lautsprechern kann man bei richtiger Abgleichung der Siebmittel, d. h. bei passender Abstimmung des Verhältnisses der dem Hochton-und dem Tieftonsystem zugeführten Wechselstromamplituden auf den akustischen Wirkungsgrad eine gute Schallwiedergabe erzielen. Diese ist jedoch auf einen sehr engen, die gemeinsame Achse der beiden Systeme symmetrisch einschliessenden Raumwinkel begrenzt, da die als Tonführung für die Hochtonwiedergabe dienenden Hornsysteme den Schall nur in einem engen Raumwinkel abstrahlen, während ein freistrahlender Konuslautsprecher im Tieftongebiet bekanntlich nahezu gleichmässig nach allen Richtungen strahlt. Es können daher nur innerhalb der eng begrenzten Zone des von der Hochtonführung bestimmten Raumwinkels alle Frequenzen mit praktisch gleicher Intensität hörbar werden.

   Ausserhalb dieser Zone beherrschen dagegen die tiefen Frequenzen mit ausgesprochen bassiger Schallwiedergabe das Feld. Die Sprache ist wegen der fehlenden Formanten fast unverständlich. 



   Die Aufgabe, mit Lautsprechern, bei welchen die Antriebssysteme für die hohen und für die niedrigen akustischen Frequenzen von einem gemeinsamen Magneten erregt werden und die Tonführung für die hohen Töne innerhalb einer die tiefen Töne abstrahlenden Konusmembran angeordnet ist, ein durchwegs gleichmässiges
Schallfeld zu erzeugen, wird   erfindungsgemäss   in einfacher Weise dadurch gelöst, dass als Tonführung für die hohen Töne mehrere in breitem Winkel fächerartig nebeneinander liegende Hörner dienen. Zweckmässig sind die schallaufnehmenden Öffnungen der Hörner an der in unmittelbarer Nähe des Magnets liegenden Schallkammer des   Hochtonantriebssystemes   vereinigt und die Hörner selbst so lang bemessen, dass ihre Schallaustritts- öffnungen mindestens in der Schallaustrittsebene der Tieftonkonusmembran liegen.

   Die erhebliche Gesamtlänge, welche man so für die Hörner der Hochtonführung erreicht, ermöglicht es, den akustischen Wirkungsgrad und den Frequenzbereich des Hochtonsystemes entsprechend gross zu machen, so dass sich der Wiedergabebereich des Tieftonsystemes auf etwa 400... 500 Hertz begrenzen und infolgedessen hervorragend sauber gestalten lässt. Man kann ferner auf diese Weise den Fächer der Hochtonführung so weit aufblättern, dass sich seine Schallabstrahlung über einen breiten Winkel gleichmässig verteilt, ohne irgendeiner schallrichtenden oder schallreflektierenden Störwirkung durch den Trichter der Tieftonkonusmembran zu unterliegen. 



   Die Zeichnung stellt in den Fig. 1-3 verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Fig. 1 zeigt den Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen Lautsprecher mit konzentrisch in einer Ebene liegenden Antriebssystemen für Hoch-und Tieftonwiedergabe, Fig. 2 den Längsschnitt durch eine Ausführung mit vorne liegendem Tiefton-und hinten liegendem Hochton-Antriebssystem sowie Fig. 3 die Seitenansicht eines mit Schallwand ausgerüsteten Lautsprechers.
Der Topfmagnet 1, der in allen Fällen als gemeinsamer Feldmagnet für das Hoch-und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Tiefton-Antriebssystem dient, ist gemäss Fig. 1 mit zwei konzentrisch angeordneten Ringspalten 2 und 3 ausgerüstet. Im Spalt 2 schwingt die Antriebsspule der Hochtonmembran 4, im Spalt 3 die Antriebsspule der Konusmembran 8.

   Während die vom Korb 9 getragene Konusmembran 8 als freistrahlende Kolbenmembran wirkt und somit in dem von ihr beherrschten Tieftongebiet ein Schallfeld mit angenähert kugelförmigen Flächen gleichen Schalldruckes erzeugt, ist die Hoch-   tonmembran4 in eine Luftkammer 5 eingeschlossen.   An den Hals 6 dieser Luftkammer sind die in radialer Lage fächerartig angeordneten Hörner 7 als Hochtonführung angeschlossen. Die genannten Hörner 7 sind von der Schallkammer 5 mindestens bis zu der durch die gestrichelte Linie a-b angedeuteten Abstrahlungsebene der Konusmembran 8 geführt und ihre Achsen sind   fächerförmig   auseinandergebogen, so dass die Schallabstrahlung in einem ähnlich breiten Winkel erfolgt, wie diejenige der freischwingenden Tiefton-Konusmembran 8. 



     Gemäss   der Fig. 2 ist die Schallführung des Hochtonteiles dadurch verlängert, dass der magnetische Spalt 2, in dem die Antriebsspule der Hochtonmembran 4 schwingt, auf der Rückseite des Magneten I liegt. Als Schallkammer 5 dient der Raum zwischen dem abgerundeten Kopf des Magnet-Mittelbolzens und der Hochtonmembran4. 



  Dieser Raum ist durch radiale Bohrungen 10 mit dem Anschlusshals 6 für die fächerartig angeordneten Hörner 7 verbunden, der als zentrale,   trichterförmige Bohrung durch den Bolzen des Topfmagneten 1 führt. Die dergestalt verlängerten   Hörner 7 erstrecken sich wiederum bis über die Abstrahlungsebene a-b   derfreistrahlendenKonus-   membran 8 hinaus. 



   Eine noch weitergehende Angleichung der von Hoch-und Tieftonsystem erzeugten Schallfelder erhält man, wenn man gemäss Fig. 3 den Lautsprecher 11 mit einer Schallwand 12 ausrüstet. 



  Diese Schallwand beschränkt die Abstrahlung des Tieftonsystemes etwa auf eine Halbkugel, die vor der Schallwand liegt, d. h. also auf einen Raumwinkel, der sich von einem fächerartigen Hochtonsystem der erfindungsgemäss angewendeten Art noch nahezu gleichmässig mit Schall ausfüllen lässt. 



   In den Fig. 1-3 ist die Hochtonführung 7 durchwegs als ein Fächer von selbständigen Hörnern dargestellt. Es ist aber auch möglich, eine Mehrzahl von Hörnern konstruktiv dadurch zusammenzufassen, dass man einen einzigen Trichter von entsprechendem   Öffnungsverhältnis   durch eingesetzte Schalleitwände in eine entsprechende Anzahl von radial gerichteten Hörnern unterteilt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Lautsprecher, bei dem die Antriebssysteme für die hohen und für die niedrigen akustischen Frequenzen von einem gemeinsamen Magneten erregt werden und die Tonführung für die hohen Töne innerhalb einer die tiefen Töne abstrahlenden Konusmembran angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Tonführung für die hohen Töne mehrere in breiten Winkel fächerartig nebeneinanderliegende Hörner (7) dienen.
AT164233D 1948-06-02 1948-06-02 Lautsprecher AT164233B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT164233T 1948-06-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT164233B true AT164233B (de) 1949-10-25

Family

ID=3652951

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT164233D AT164233B (de) 1948-06-02 1948-06-02 Lautsprecher

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT164233B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69014225T2 (de) Akustischer Rundstrahlgenerator und Lautsprechersystem.
US1943499A (en) Sound amplifier
DE68919746T2 (de) Lautsprecher.
DE2536439A1 (de) Lautsprechersystem
DE102009051237A1 (de) Akustisches Mehrfachblendenhorn
EP2577987A1 (de) Lautsprechervorrichtung mit umlaufender, trichterförmiger schallaustrittsöffnung
DE69027144T2 (de) Lautsprechersystem
EP1216600B1 (de) Lautsprecherkombination
AT164233B (de) Lautsprecher
US4878561A (en) Sound emitter
US2297972A (en) Sound reproducing device
DE941674C (de) Lautsprecherkombination, bei der auf er Vorderseite und/oder auf der Rückseite der Membran ein akustisches Filter, vorzugsweise Tiefpaßfilter, für die Begrenzung des abgestrahlten Frequenzbereiches vorgesehen ist
DE202012000148U1 (de) Lautsprecheranordnung mit Basslautsprecher und Bassreflexrohr
DE10341213B4 (de) Schalldiffusoranordnung für ein Lautsprechersystem
DE761570A (de)
US1859892A (en) Acoustic device
DE820742C (de) Hoch-Tiefton-Lautsprecherkombination
DE19728329C2 (de) Lautsprecheranordnung
DE844169C (de) Lautsprecheranordnung mit Richtwirkung
DE1084764B (de) Lautsprecheranordnung mit Hoch- und Tieftonstrahler
DE2618352A1 (de) Lautsprechereinheit
DE69200854T2 (de) Rundstrahlende Lautsprechervorrichtung.
DE3727098A1 (de) Tiefton-lautsprecherbox
DE833512C (de) Halterung fuer Kolbenschwinger
US2509224A (en) Electroacoustical transducer