AT163984B - Parallelendmaß - Google Patents

Parallelendmaß

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AT163984B
AT163984B AT163984DA AT163984B AT 163984 B AT163984 B AT 163984B AT 163984D A AT163984D A AT 163984DA AT 163984 B AT163984 B AT 163984B
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AT
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gauge
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Curt Ing Herzstark
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Curt Ing Herzstark
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Parallelendmass 
Die Erfindung betrifft ein Parallelendmass namentlich für grössere Nennmasse, welches sich von den bekannten rechteckigen Parallelendmassen dadurch unterscheidet, dass es er-   findungsgemäss     doppel-T-förmig   ist. In dieser Form tragen die Endmasse die Messflächen an den Aussenseiten des Doppel-T-Profiles und können mittels ganz einfacher, leichter Verbindungsmittel, wie z. B. Stäben, U-förmigen Klemmen usw. auch in grösseren Zusammenstellungen starr miteinander verbunden werden. Hiebei nehmen diese Verbindungsmittel eine solche Lage ein, dass sie beim Messen mit der Endmasskombination in keiner Weise hinderlich empfunden werden. 



   Das erfindungsgemäss ausgebildete Endmass wird vorzugsweise auch bei grösseren, aus End- massen und Messschnäbeln zusammengesetzten
Grenzrachenlehren als Rachenmass verwendet. 



   Bei einer solchen Rachenlehre wird durch den verschmälerten Steg des Mittelstückes zusätzlicher Raum für den Prüfling gewonnen, so dass die Messschnäbel der Lehre kürzer als bei einer gleichmässigen bekannten Grenzrachenlehre mit rechteckigem Rachenmass sind. Durch diese
Verkürzung ist die Lehre bei gleicher Querschnittdimensionierung starrer als eine solche mit rechteckigem Mittelstück, ferner leichter an Gewicht und demzufolge auch handlicher im Gebrauch. Die Starrheit der Rachenlehre wird auch noch durch den Umstand erhöht, dass die Flansche des Mittelstückes möglichst weit gegen die Rachenöffnung hinausreichen. 



  Durch die grosse Starrheit der Lehre wird beim Messen eine durch den Messdruck hervorgerufene Aufweitung des Rachens und die damit verbundene Trübung des genauen Messresultates wirksam verhindert. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Parallelendmass im Schaubild, Fig. 2 zwei miteinander verbundene Endmasse in Ansicht, Fig. 3 eine dreiteilige, zweiseitige Rachenlehre mit einem Endmass gemäss der Erfindung als Rachenmass in Ansicht, Fig. 4 diese Lehre in teilweise geschnittener Draufsicht, Fig. 5 eine dreiteilige, einseitige Grenzrachenlehre und Fig. 6 eine zweiseitige, fünfteilige Grenzrachenlehre mit dem Parallelendmass als Mittelstück in Ansicht. 



   Das Endmass 1 hat zweckmässig ein Nennmass über 20 mm und ist, von seinen breiten Flächen aus betrachtet, doppel-T-förmig. Die beiden Messflächen 2 befinden sich an den Aussenseiten der Flansche und sind feinstens geschliffen und geläppt. Nach den Enden der Flanschen ist je ein durchgehendes Loch 4 vorgesehen. Die Löcher 4 verlaufen parallel zueinander und dienen z. B. zum Einführen von Verbindungsstäben   5,   von welchen in Fig. 2 der Zeichnung nur einer ersichtlich ist. Die Verbindungsstäbe sind mit Schraubengewinde versehen und tragen an ihren beiden Enden Schraubenmuttern 5. 



  Durch Anziehen der Schraubenmuttern 5 können zwei oder auch mehrere zu einer Endmasskombination aneinandergesprengte Endmasse starr miteinander verbunden werden. Durch das Doppel-T-Profil der Endmasse und die Verwendung von Verbindungsstäben können auch grössere Endmasskombinationen mit sicherem Halt zusammengestellt werden, wobei die Verbindungsstäbe innerhalb der Aussenkontur der Endmasse liegen, so dass sie beim Messen keinerlei Hindernis bilden. Die Löcher 4 sind entbehrlich, wenn man als Verbindungsmittel für die Endmasse U-förmige Klammern 6 mit einer Klemmschraube 7 benützt.

   Eine solche Klammer wird über die Flansche aneinandergesprengter Endmasse gesteckt und durch Anziehen der Schraube 7 die Klemmung bewirkt. 
Das Endmass ist mit besonderem Vorteil als   Rachenmass   bei grösseren geteilten Rachenlehren, zweckmässig über 20 mm Rachenweite verwendbar. Die in Fig. 3,4 sowie 5 dargestellten Grenzrachenlehren bestehen aus   dem Rachenmass 1   und den zwei Messschnäbeln 8,   9,   die an ihren inneren Flächen geläppt und mit diesen an das Endmass 1 angesprengt sind. Die starre Verbindung der drei Lehrenteile   1,   8, 9 erfolgt durch vier Schrauben   11,   die in die, mit Gewinde versehenen Löcher 4 der Flanschen 3 eingeschraubt sind. Durch das Rachenmass 1 ist z.

   B. das Ausschussmass und durch eine Massstufe 12 an dem Messschnabel 9 das Gutmass der Lehre gegeben. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Fig. 6 veranschaulicht eine zweiseitige, fünfteilige Grenzrachenlehre ohne Massstufe an den Messschnäbeln. Der Messschnabel 9 begrenzt den Gut-und Ausschussrachen. Zur Bildung der beiden Rachenmasse (Gut und Ausschuss) sind zwei   Endmasse   1, l'vorgesehen, die mit je einer Hälfte   8,   8'des in der Mitte geteilten Messschnabels und mit dem Messschnabel 9 verschraubt sind. 



   Durch das doppel-T-förmige Rachenmass wird an Rachenraum gewonnen und dadurch die Gesamtlänge der Lehre verhältnismässig kurz gestaltet. Eine solche Lehre ist leichter an Gewicht, daher besser zu bedienen und die durch den Messdruck   hervorgerufene. Aufweitung   ist bei ihr praktisch bedeutungslos. Die abgenützten Rachenlehren können wiederholt neu-   wertig   nachgearbeitet werden. 



   In der Mitte des   Rachenmasses   1 sind beiderseits zwei wärmeisolierende Knöpfe 13, 14 
 EMI2.1 
 beim Messen ein leichtes Wenden der Lehre gestatten. 



     PATENTANSPRÜCHE   :   l.   Parallelendmass, namentlich für grössere 
 EMI2.2 
   Messflächen   an den Aussenseiten der Flansche (3) vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Parallelendmass nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass es an den Enden der Flansche (3) mit parallel zueinander verlaufenden Durchgangslöchem (4) zur Aufnahme von Verbindungsmitteln versehen ist.
    3. Parallelendmass nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur starren Verbindung aneinander gesprengter Endmasse verwendeten Verbindungsmittel an den aufeinanderliegenden Flanschen der Endmasse angeordnet werden, so dass die beiden freibleibenden Aussenflächen der zusammen gefügten Endmasse im vollen Ausmass als Messflächen erhalten bleiben.
    4. Parallelendmass nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es in an sich bekannter Weise mit zwei Messschnäbeln zu einer starren Rachenlehre verbunden wird, wodurch die Messschnäbel gegenüber einer gleichmässigen Rachenlehre mit rechteckigem Mittelstück und gleichen Querschnittsverhältnissen um die Differenz zwischen der Länge der Flansche und der Breite des Steges des Mittelstückes kürzer gehalten werden können und überdies durch die gegen die Rachenöffnung vorspringenden Flansche versteift sind, wodurch die Aufweitung des Rachens durch den Messdruck verringert wird.
AT163984D 1947-06-12 1947-06-12 Parallelendmaß AT163984B (de)

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AT163984T 1947-06-12

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AT163984B true AT163984B (de) 1949-09-10

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ID=3652761

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AT163984D AT163984B (de) 1947-06-12 1947-06-12 Parallelendmaß

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3380172A (en) * 1966-05-10 1968-04-30 Harlan L. Baumbach Film gauge

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