AT163974B - Luftklappenschalter, insbesondere für Stromrichteranlagen mit lastabhängiger Luftkühlung - Google Patents
Luftklappenschalter, insbesondere für Stromrichteranlagen mit lastabhängiger LuftkühlungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Luftklappenschalter, insbesondere für Stromrichteranlagen mit lastabhängiger Luftkühlung Die Erfindung betrifft eine besonders bei veränderlicher Kühlung vorteilhafte Ausbildung der bekannten Luftklappenschalter, die zur Überwachung der Lüfter bei elektrischen Maschinen und Geräten, insbesondere bei Gleichrichteranlagen dienen. Erfindungsgemäss werden die Luftklappenschalter so ausgebildet, dass sie einesteils schon bei ganz geringer Luftgeschwindigkeit, also etwa schon bei Leerlauf einer Anlage mit lastabhängiger Kühlung, zuverlässig ansprechen, anderseits jedoch bei hohen Luftgeschwindigkeiten (Vollastbetrieb der Anlage) nur einen geringen, eine allfällige Überhitzung darüberliegender Teile vermeidenden Windschatten bilden. Diese sich anscheinend widersprechenden Forderungen werden dabei durch Konstruktionsmassnahmen erfüllt, die es gestatten, dass die Luftklappenfläche- oder flächen nach Beendigung des Schaltvorganges und ohne den damit erreichten Schaltzustand zu verändern, ihre Kühlstromquerlage verlassen. Die Fig. 1 bis 3 zeigen im Aufriss, Grundriss und Seitenriss (Schnitt) als Ausführungsbeispiel einen erfindungsgemässen Luftklappenschalter mit zwei als Schliesskontakte wirkenden Quecksilberschaltröhren der üblichen einfachen Ausführungsart. Auf einem Tragwinkel 1 ist vermittels der EMI1.1 den. Dank der grossen Flächenausdehnung der Klappe 8, deren Abmessungen bei dem abge- bildeten Luftklappenschalter z. B. 100x150mm betragen können, kippt aber der Rahmen 4 schon bei geringer Luftgeschwindigkeit unter Schliessung der Kontakte in seine andere Endlage. Bei Steigerung der Luftgeschwindigkeit hebt sich nunmehr die Klappe 8 von den Anschlägen 13 ab und nähert sich ihrer oberen, durch die Anschläge 14 bestimmten, von der Vertikalen nicht weit entfernten Grenzlage, in der sie kaum einen nennenswerten Windschatten erzeugt. Die Anschläge 14 sind etwa, wie dargestellt, durch Umbiegung entsprechend geformter Seitenränder der Platte 10 gebildet, doch könnten sie z. B. auch durch Anschalg des drehpunktfernen Klappenendes an einem festen Punkt des Gerätes, in welches der Luftklappenschalter eingebaut ist, ersetzt werden. Um zu verhindern, dass die Klappe in ihrer oberen Endlage auch bei Aufhören des Luftstromes stehenbleibt, werden die Anschläge 14 zweckmässig so ausgeführt, dass sie die Neigung der Klappe gegen die Horizontale auf 80-850 begrenzen. Ausserdem kann eine die Klappe mit geringer Kraft herabdrückende Schraubenfeder 15 vorgesehen werden, deren Bruch aber kein Versagen des Luftklappenschalters zur Folge hätte. Sollen eine oder beide Schaltröhren 3 nicht als Schliess-, sondern als Öffnungskontakte wirken, so ist es nur erforderlich, sie relativ zum Rahmen 4 in eine gegenüber der gezeichneten etwas im Uhrzeigersinn gedrehte Lage einzustellen. Der Erfindungsgedanke, der Luftklappe nach Vollzug der Schaltung ein Ausweichen vor dem Luftstrom zu ermöglichen, lässt sich statt durch einen Leergang der Klappe (zwischen den Anschlägen 13 und 14), bei welchem sich die Schaltorgane überhaupt nicht bewegen, auch durch eine stark veränderliche Übersetzung zwischen Luftklappe und Schaltorgan verwirklichen, wie etwa durch einen die Totlage erreichenden oder passierenden Kurbeltrieb oder einen Antrieb mit Kurvenscheibe, Nocke od. dgl., der nach erfolgter Schaltung aussetzen kann. In Abänderung des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles könnte des weiteren die Luftklappe 8 unter Entfall des Scharnieres 9 und der Anschläge 13 und 14 in eine Mehrzahl, <Desc/Clms Page number 2> etwa jalousieartig angeordneter Flächen zerlegt werden, die sich bei ansteigendem Druck der Strömung zu dieser mehr oder weniger parallel stellen und so die Luft zwischen sich hindurch- streichen lassen. Schliesslich könnte auch der bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel vorgesehene rein me- chanische Leergang durch eine Ausbildung des oder der Schaltorgane ersetzt werden, die es gestattet, diese nach Durchführung des Schaltvorganges um einen grösseren Winkel weiterzudrehen, ohne dass sich der erreichte Schaltzustand ändert. Wenn es sich dabei um Öffnungskontakte handelt, können Schaltröhren der gezeichneten Bauart in der bereits erwähnten gedrehten Grundstellung benützt werden. Handelt es sich jedoch dabei um Schliesskontakte, so müssen, im Falle der Verwendung von Queck- silberschaltröhren, solche anderer Bauart herangezogen werden, z. B. solche mit einer exzentrisch durchbrochenen, das Quecksilber bei Nichteintauchen der Durchbrechung trennenden Querwand und im übrigen rotationssymmetrischen Aufbau, wobei die Symmetrie-und Drehachse des Schaltrohres mit der Drehachse der Luftklappe zusammenfallen kann. PATENTANSPRÜCHE : 1. Luftklappenschalter, insbesondere für Stromrichteranlagen mit lastabhängiger Kühlung, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Luftklappenfläche oder-flächen bei kleinen Luftgeschwindigkeiten einen zur Durchführung der Schaltung ausreichenden und bei grossen Luftgeschwindigkeiten einen zufolge Drehung aus der Kühlstromquerlage verhältnismässig kleinen, mit geringem Windschatten verbundenen Luftwiderstand ergeben.
Claims (1)
- 2. Luftklappenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftklappe mit dem Schaltorgan, z. B. einer Quecksilberschaltröhre, zunächst kraftschlüssig, insbesondere gewichtschlüssig gekuppelt ist und sich nach Durchführung der Schaltung im Leergang weiterbewegt.3. Luftklappenschalter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein den Leergang der Klappe ermöglichendes zusätzliches Gelenk, z. B. ein Scharniergelenk.4. Luftklappenschalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein die Luftklappe mit dem Schaltorgan (Quecksilberschaltrohr) verbindendes, veränderlich übersetzendes, insbesondere nach Durchführung der Schaltung ganz oder fast aussetzendes Getriebe, z. B. ein nahe dem Totpunkt arbeitendes Kurbelgetriebe.5. Luftklappenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sein im Luftstrom liegendes Betätigungsorgan eine Mehrzahl etwa jalousieartig angeordneter Flächen aufweist, die sich bei grösserer Luftgeschwindigkeit einzeln verdrehen und die Luft zwischen sich hindurchstreichen lassen.6. Luftklappenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan mit der einen grossen Drehbereich durchlaufenden Luftklappe fest verbunden und so ausgebildet ist, dass es schon bei einem kleinen Drehwinkel schaltet und den dabei erreichten Schaltzustand während der Weiterdrehung beibehält.7. Luftklappenschalter nach Anspruch 6, insbesondere mit Schliesskontakt, gekennzeichnet durch Verwendung eines mit einer exzentrisch durchbrochenen Querwand versehenen, um seine Rotationssymmetrie-Achse drehbaren, gegebenenfalls mit der Luftklappe achsgleich gekuppelten Quecksilberschaltrohres.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT163974T | 1948-07-14 |
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| AT163974D AT163974B (de) | 1948-07-14 | 1948-07-14 | Luftklappenschalter, insbesondere für Stromrichteranlagen mit lastabhängiger Luftkühlung |
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1948
- 1948-07-14 AT AT163974D patent/AT163974B/de active
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