AT163808B - Verfahren zur Verbindung von dünnen, nicht leimbaren Folien mit leimbaren Halteleisten oder Rahmen - Google Patents
Verfahren zur Verbindung von dünnen, nicht leimbaren Folien mit leimbaren Halteleisten oder RahmenInfo
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Verbindung von dünnen, nicht leimbaren Folien mit leimbaren Halteleisten oder Rahmen Dünne Folien aus Metall, Celluloid oder anderem, nicht leimbarem Material müssen für verschiedene Zwecke an ihren Rändern mit Halteleisten, Rahmen oder mit Geräteteilen derart fest verbunden werden, dass sie sich auch bei starker Zugbeanspruchung nicht davon lösen können. Diese Verbindung wird entweder durch eine grosse Anzahl von Nägeln oder Schrauben hergestellt oder es werden die im Querschnitt Voder wellenförmig gestalteten Innenflächen der Halteleisten mit aufgeleimten Glaspapier belegt und die Leisten mit der an den Klemmkanten aufgerauhten Folie durch Schrauben fest zusammengehalten. Diese Art der Befestigung erfordert eine sorgfältige Behandlung der Klemm- flächen und ist verhältnismässig kostspielig. Es muss dabei besonders darauf geachtet werden, dass an den Nagel-oder Schraubenlöchern der Leisten und der Folien keine Wülste entstehen, da sonst dort in einem, von der Höhe des Wulstes ab- hängendem Umfang die Klemmwirkung der Leisten aufgehoben wird. Die vorliegende Erfindung ermöglicht die auch hohen Zugbeanspruchungen genügende Verbindung von nicht leimbaren Folien mit leimbaren Halteleisten oder Rahmen in der einfachsten Weise dadurch, dass die Folie an den Klemmkanten mit einer Anzahl von Löchern versehen und zwischen die Halteleisten unter entsprechendem Druck eingeleimt wird. Der Leim haftet zwar nicht auf der Folie, er füllt aber die Löcher derselben vollständig aus und es entstehen dort nach seinem Erstarren Leimpfropfen welche die Leisten fest zusammenhalten und auch die geringste Verschiebung der Folie zwischen den Leisten verhindern. An den Klemmflächen der Halteleisten, die aufgerauht werden können, entsteht ein dünner Leimfilm, der sich vollkommen an die Folie anlegt, so dass diese wie in einem Leimbett ohne jeden Zwischenraum eingeschlossen wird. Die Löcher werden zweckmässig derart gestaltet und angeordnet, dass jede Zuglinie mindestens durch einen Pfropfen hindurchgeht und die Folie daher durchgehend festgehalten wird. Die Figur zeigt die Folie a mit der unteren der beiden Halteleisten b. Die Löcher c sind so angeordnet, dass die Folie quer zur Zug- richtung d lückenlos durch die die Löcher c aus- füllenden Leimpfropfen unverrückbar fest- gehalten wird. Die Figur zeigt verschiedene Formen der Löcher c und deren Anordnung. Um die Wirkung der Leimung zu erhöhen, können die Halteleisten derart gestaltet werden, dass sie die Ränder der Folie überragen, wodurch dort noch eine zusätzliche, die Leisten zusammen- haltende Leimschicht entsteht, die auch die Kanten der Folie nach aussen hin abschliesst. Für dieses einfache Verfahren ergeben sich mannigfache Anwendungsmöglichkeiten. Die durchsichtigen Deckfolien der Lichtpausapparate können danach viel einfacher und verlässlicher als bisher in ihren Halteleisten befestigt werden und Ersatzfolien können schon mit den Halteleisten geliefert und ohne Mühe von jedermann in den Apparat eingebaut werden. Filme für die verschiedensten Zwecke, wie Röntgenbilder, Stereoskopaufnahmen, Diapositive u. a. können in leichte Rahmen eingespannt und dadurch wie Glasplatten verwendet werden. Das Einspannen der Folien oder Filme in die Halteleisten oder Rahmen geschieht zweckmässig in der Weise, dass sie zwischen Platten ausgestreckt gehalten und die daraus herausragenden Klemmkanten nun erfindungsgemäss mit den Leisten oder dem Rahmen verbunden werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Verbindung von dünnen, nicht leimbaren Folien mit leimbaren Halteleisten oder Rahmen, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Klemmkante mit Löchern (c) versehene Folie (a) zwischen die mit Leim bestrichenen Klemmflächen der Halteleisten (b) eingeklemmt und nach dem Erstarren des Leimes durch die die Löcher (c) vollständig ausfüllenden Leimpfropfen festgehalten wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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1948
- 1948-05-26 AT AT163808D patent/AT163808B/de active
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