AT163482B - Verfahren zur Herstellung gegossener Bauwerke unter Verwendung einer im Bauwerk eingeschlossenen Gerüstsäule - Google Patents

Verfahren zur Herstellung gegossener Bauwerke unter Verwendung einer im Bauwerk eingeschlossenen Gerüstsäule

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AT163482B
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Karl Dipl Ing Martinek
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  Verfahren zur Herstellung gegossener Bauwerke unter Verwendung einer im Bauwerk eingeschlossenen   Gerüstsäule   
Die Erfindung betrifft die Herstellung von gegossenen oder gestampften Bauwerken aus
Beton mittels fortschreitender Gerüstung. 



   Die bisher bekannten Gussbauweisen mit fort- schreitender Gerüstung übertragen das Gewicht der Gerüstung in die unteren, bereits erhärteten
Schichten des Bauwerkes entweder mittels der
Stahlbewehrung des Bauwerkes, oder mittels einer Säule, die sich auf einer sie umhüllenden, starren Röhre abstützt. 



   Beide Bauweisen sind von der Erhärtungszeit des Gussbaustoffes weitgehend abhängig. Erstere wegen der geringen   30-40cm betragenden   Knicklänge der Stahlbewehrung, letztere wegen der Notwendigkeit, das Heben der Gerüstung mittels gesonderter Hebezeuge vorzunehmen, die auf der obersten, bereits erhärteten Schichte des Bauwerkes aufsitzen. Für das Zeitintervall Gerüsthub ist daher die Gewichtsübertragung mittels der Säule ausser Tätigkeit. 



   Die Bauweisen sind unanwendbar bei Bauwerken mit schnellem Höhenfortschritt und bei Bauwerken mit kleinem Horizontalquerschnitt, z. B. 



  Säulen und Masten, wegen der Unmöglichkeit, die Erhärtung der obersten Schichten abzuwarten bzw. wegen der raummässigen Unmöglichkeit, ein gesondertes Hebezeug auf der erhärteten obersten Schichte aufzustellen. 



   Das Neue an der Erfindung besteht in der Verwendung eines die Gerüstsäule abwechselnd lose und fest umschliessenden Rohres, welches die Lasten der Gerüstung sowohl im Zustand der Ruhe, als auch im Zustand der Aufwärtsbewegung der Gerüstung, auf die untersten, bereits erhärteten Bauwerksschichten überträgt und damit den Baufortschritt bei bewehrten und unbewehrten Gussbauten von der Erhärtungszeit des Gussbaustoffes unabhängig macht. 



   Fig. 1 stellt die Arbeitsweise dar im Augenblick der Auflagerung des Hebezeuges 3 auf dem umhüllenden Rohr   6,   sowie Heben der Gerüstung 2. 



   Die Klemmschraube 3 a zwischen Hebezeug 3 und   Gerüstsäule 1 ist a. ) lose, wenn die Gerüstung 2   gehoben wird, die Gerüstsäule 1 aber ruht,   und b. ) festgeschraubt, wenn die Gerüstsäule 1   und Gerüstung 2 gleichzeitig gehoben werden. 



    Die Klemmschelle 7 presst in dem Fall a. ) das   umhüllende Rohr 6 an die Gerüstsäule 2, und ist   im Fall b. ) lose.   



   Fig. 2 stellt die Arbeitsweise dar im Augenblick der Verlängerung des umhüllenden Rohres 6. 



   Sowohl die Klemmschraube 3 a, als auch die Klemmschelle 7 sind fest angepresst. Der Gussbaustoff ist mit 4, die Schalung des Bauwerkes mit 5 bezeichnet. Das umhüllende Rohr 6 wird in Fig. 3 im Längsschnitt, in Fig. 4 im Querschnitt dargestellt. Die Funktion der Klemmschelle 7 kann auch durch einen, durch das Rohr 1 durchgesteckten und auf dem umhüllenden Rohr 6 aufliegenden Splint ergänzt oder ersetzt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung gegossener Bauwerke unter Verwendung einer im Bauwerk eingeschlossenen Gerüstsäule (1), dadurch gekennzeichnet, dass während des Giessens des Bauwerkes   (4)   die Gerüstlast mittels des Hebezeuges   (3)   in das umhüllende Rohr   (6)   und weiter in das Fundament geleitet wird und während 
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 geleitet wird und dadurch ein von der Erhärtungszeit des Gussbaustoffes   (4),   von der Querschnittsgrösse und Bewehrungsart des Bauwerkes unab-   hängiges   Fortschreiten der Rüstung ermöglicht wird. 
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Claims (1)

  1. hakenförmige Verbindungen, die bei Belastung des Rohres in Achsrichtung selbstschliessend wirken. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163482D 1945-12-17 1945-12-17 Verfahren zur Herstellung gegossener Bauwerke unter Verwendung einer im Bauwerk eingeschlossenen Gerüstsäule AT163482B (de)

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