AT16331B - Ausgestaltung an elektrischen Öfen. - Google Patents

Ausgestaltung an elektrischen Öfen.

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AT16331B
AT16331B AT16331DA AT16331B AT 16331 B AT16331 B AT 16331B AT 16331D A AT16331D A AT 16331DA AT 16331 B AT16331 B AT 16331B
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electrodes
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electric ovens
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Elektro Metallurg Francaise So
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  • Manufacture Of Iron (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   16331. 
 EMI1.1 
   (ISRRE, FRANKREICH).   Ausgestaltung an elektrischen Öfen. 
 EMI1.2 
 stande zu gewinnen. 



   Dieser Ofen besitzt wie der im   österreichischen Patente Nr. 3175 beschriebene zwei   Elektroden und erzeugt wie letzterer zwei voneinander getrennte Flammenbögen, welche durch die isolierende Schlackenschichte von dem Metall oder dem geschmolzenen Leiter zu den beiden Elektroden gehen.

   Um die gesonderte Bildung dieser beiden Flammenbögen sicher zu bewirken, sind zwei Hitfsstromkreise vorgesehen, welche ausserhalb des Ofens die beiden Elektroden mit dem geschmolzenen Metall verbinden : in jedem diesel beiden Zweigstromkreise wird ein Voltmeter eingeschaltet, dessen Angaben es   ermöglichon, jederzeit die   
 EMI1.3 
   ströme   angewendet und beide Elektroden derart angeordnet, dass sie sich gleichmässig ab-   nützen.   so kann man ihre Stellung gleichzeitig dadurch regulieren, dass nur ein Voltmeter zwischen einer der Elektroden und dem   Meta) ! eingeschaltet   wird. 



   Ein nach diesem   Prinzipe   gebauter Ofen ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. 
 EMI1.4 
 die gleichzeitig für Gleich- und für Wechselstrom geeignet ist. Fig. 2 zeigt einen ausschliesslich für   Wechselströme gebauten Ofen.   



     Der Ofenherd a   ist aus geeigneten, feuerfesten Materialien, wie Schamotteziegel, Magnesit, Dolomit, Kalk, Silikaten, Chromit etc. etc. hergestellt und durch einen eisernen 
 EMI1.5 
 beiden Hülsen oder Trägern c, c getragen werden, welche mit Klammern d, d und langen Schraubenspindeln e, e versehen sind. Die letzteren gehen durch die Schraubenmuttern f,f durch, die die Nahen zweier   Zahnräder 9, ! 1 bilden.   In diese Zahnräder greifen zwei Triebe h ein, die auf Wellen i sitzen und mittels Handrädern x bewegt werden. Jede Elektrode samt den daran   angebrachten   Teilen wird von einer   Konsole k getragen,   die   um   Zapfen   l   drehbar ist und mittels   welcher die Etektroden aus dem Ofen   entfernt werden können. 



   In die ausserhalb des Ofens liegenden, durch das   geschmolzene     Msstal !   und jede der 
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 Prozesses genau kontrollieren. Nach der Angabe dieser Voltmeter kann der mit der Bedienung des Ofens betraute Arbeiter mittels des oben beschriebenen Mechanismus die eine oder die andere dieser Elektroden heben oder senken, um jeden der Flammenbögen auf normaler Stärke zu erhalten. 



   In Fig. 2 werden die beiden Elektroden n und o von einer isolierenden oder isolierten Traverse p getragen und sind mit je einer   Klemme   versehen. In den Zweigstromkreis je einer der Elektroden und dem geschmolzenen Metall ist ein   Voltmeter,.   eingeschaltet ; dasselbe gibt die Spannungs-Schwankungen im Ofen an, so dass, wie bei dem in Fig. 1 gezeigten Ofen, nach Bedarf der Abstand zwischen den Elektroden und dem in geschmolzenem Zustande befindlichen Metalle geändert werden kann. Dies geschieht durch Heben oder Senken der Schraubenspindel s, welche das ganze System trägt und durch einen dem vorbeschriebenen gleichen Mechanismus bewegt wird. 



   Eine solche Anordnung kann gleicherweise für Dreiphasenstrom oder für Mehr-   phasenströme   im allgemeinen benützt werden, wenn mehr als zwei Elektroden angewendet werden, die in beschriebener Weise reguliert und gehandhabt werden. 



   Die beschriebene Einrichtung ist nicht nur zur Reduktion von Erzen verwendbar, sondern auch zur Entkohlung von Stoffen, die mit oxydierenden Schlacken oder Gebläseluft behandelt wurden ; sie kann mit jeder Einrichtung zur Nutzbarmachung der von der 
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 arbeitenden Materiale entweder eine vorhergehende Erhitzung oder eine Reduktion herbeizuführen. 



   Wird diese Einrichtung bei der Stahl-oder Gusseisenfabrikation verwendet, so erhält man direkt in dem Herde das entkohlte Metall ; denn die Schlacken und die Reduktionsgase wirken in der Weise, dass sie die zwischen den Elektroden befindliche Erzmasse durchdringen und diese bereits zum Teil reduziert haben, bevor sie dem elektrischen Schmelzprozess unterworfen wird. Gusseisen kann gleicherweise entkohlt und entphosphort werden, wenn die dem Thomasprozess   eigentümlichen     Zuschlags   angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ausgestaltung an elektrischen Öfen zur Herstellung von kohlenstoffreien Metallen und anderen Stoffen, unter Benutzung des im Patente Nr. 3175 geschützten elektrischen Schmelzofen, welcher zwei Kohlenclektt'oden besitzt., die zur Vermeidung einer Karburierung der Metalle durch die Elektrodenkohle von dem \letall durch eine Schlackenschicht getrennt sind und zwei Lichtbogen bilden, gekennzeichnet durch Hilfsstromkroise, welche ausserhalb des Ofens und im Nebenschluss zu je einer der beiden Elektroden, sowie dem geschmolzenen EMI2.2 gleichmässige Bildung der beiden Flammenbögen zu erzielen.
    Der Gegenstand des Patent-Anspruches ist zur Gänze von dem Patente Nr. 317 ;) abhängig.
AT16331D 1899-12-15 1900-09-15 Ausgestaltung an elektrischen Öfen. AT16331B (de)

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