AT162972B - Verfahren zum Schärfen von Werkzeugen u. dgl. durch Ätzen - Google Patents

Verfahren zum Schärfen von Werkzeugen u. dgl. durch Ätzen

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sharpened
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Richard Leydolt
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Richard Leydolt
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  Verfahren zum Schärfen von Werkzeugen u. dgl. durch Ätzen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schärfen von Werkzeugen u. dgl. durch Ätzen. 



   Bei den bekannten Verfahren dieser Art werden die zu schärfenden Werkstücke zuerst in einem alkalischen Bad entfettet, sodann in einem Salzsäurebad vorbereitet bzw. entrostet, in einem kalten alkalischen Neutralisationsbade von der anhaftenden Säure befreit, hierauf in einem Schärfbade aus Salpetersäure mit gegebenenfalls Salzsäurezusatz, allenfalls unter Zufuhr elektrischen Stromes geschärft und schliesslich in einem weiteren Neutralisationsbade von der anhaftenden Schärfbadsäure befreit, mechanisch gereinigt und nach dem Trocknen gefettet. 



   Es wurde im Schärfbade eine Relativbewegung zwischen Werkzeugen und Badflüssigkeit vor- gesehen. Es hat sich gezeigt, dass trotz dieser
Relativbewegung die Säure des Schärfbades nicht voll ausgenutzt werden kann und dass die Werk- zeugschneiden bzw. Werkzeugspitzen zu stark abgeätzt wurden, so dass die nur oberflächlich gehärteten Werkzeuge an diesen Stellen nicht mehr die nötige Härte nach der Schärfung aufwiesen. 



   Dieser Übelstand wird verfahrensgemäss dadurch behoben, dass an Stelle einer Relativbewegung zwischen Werkstücken und Badflüssigkeit, in das Schärfbad Luft oder Sauerstoff in feiner Verteilung eingeblasen wird. Hiebei wurde festgestellt, dass die geschärften Werkstücke die geschilderten Nachteile nicht mehr aufweisen. 



   Ferner wird verfahrensgemäss an Stelle des kalten Neutralisationsbades vor dem Schärfbade ein heisses Bad verwendet und an Stelle der mechanischen Reinigung der geschärften Werkstücke, die Reinigung durch Sandabstrahlung mittels eines Sandstrahlgebläses vorgenommen. 



   Die Schärfung wird demnach erfindunggemäss folgendermassen ausgeführt :
Die zu schärfenden Werkstücke werden in üblicher Weise in einem alkalischen Bade entfettet und dann in das Entrostungsbad aus verdünnter Salzsäure gebracht, worin sie bei etwa   200 C   je nach der Werkzeugbeschaffenheit 10 Minuten bis 6 Stunden belassen werden. Hierauf werden die Werkstücke in ein alkalisches Neutralisationsbad von einer Temperatur bis 80   C gebracht und ein bis zwei Stunden darin belassen. Das Bad besteht beispielsweise aus Soda- lösung, Kalkmilch od. dgl. Infolge des heissen
Bades wird eine völlige Entfernung anhaftender
Salzsäureteilchen bewirkt, so dass, wenn der nach- folgende Verfahrensvorgang unterbrochen werden müsste, kein Rosten der Werkstücke in der Unter- brechungszeit eintritt.

   Die Wahl einer höheren
Temperatur des alkalischen Neutralisationsbades bis   80   C   erwies sich darum als vorteilhaft, da dann die aus dem Bade genommenen Werk- stücke infolge ihrer im Bade angenommenen
Eigenwärme von selbst trocknen. 



   Hierauf werden die Werkstücke gewaschen, ge- bürstet und in reinem Wasser gespült. Dann bringt man die Werkstücke in das übliche Schärf- bad, das aus Salpetersäure, gegebenenfalls mit
Zusatz von Salzsäure besteht. Diese Schärf- flüssigkeit ist in einem Behälter untergebracht, in welchem z. B. durch einen Siebzwischenboden
Luft oder Sauerstoff in feiner Verteilung in das
Schärfbad eingeblasen wird. Es kann auch gleich- zeitig in üblicher Weise elektrischer Strom zugeführt werden. 



   Die geschärften Werkzeuge werden wieder in ein Neutralisationsbad gebracht und dann sandabgestrahlt, wodurch Kohlenstoff u. dgl. Teilchen, die vom Schärfbade nicht abgetragen wurden, entfernt werden. 



   Die nach diesem Verfahren geschärften Werkstücke weisen unter Erhaltung ihres Schneidwinkels eine bessere Schärfung auf als die nach den bekannten Verfahren geschärften. Der Säureverbrauch im Schärfbade und die Arbeitszeit beim Schärfen sind dabei geringer. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Schärfen von Werkzeugen u. dgl. durch Ätzen, dadurch gekennzeichnet, dass in das Schärfbad Luft oder Sauerstoff in feiner Verteilung eingeblasen wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein an sich bekanntes alkalisches Neutralisationsbad nach dem Vorbereitungsbade von einer Temperatur bis 80 C angewendet wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstücke nach dem Schärfen statt mechanisch gereinigt, gewaschen und getrocknet, mittels eines Sandstrahlgebläses gereinigt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162972D 1946-09-07 1946-09-07 Verfahren zum Schärfen von Werkzeugen u. dgl. durch Ätzen AT162972B (de)

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