AT162909B - Stahllegierungen für Panzerbleche mit hohem Beschußwiderstand - Google Patents

Stahllegierungen für Panzerbleche mit hohem Beschußwiderstand

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AT162909B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stahllegierungen für Panzerbleche mit hohem Beschusswiderstand 
Es ist bekannt, dass Silizium, Chrom und Molybdän einen entscheidenden Einfluss auf Stähle, die für Panzerbleche Verwendung finden, besitzen. Es ist auch eine Reihe von Stählen, die auf dieser Grundlage aufgebaut sind, bekannt und verwendet worden. Umfangreiche Versuche haben nun ergeben, dass diese Legierungselemente, um höchste Beschusssicherheit zu erreichen, in eng bemessenen Grenzen in dem Stahl vorhanden sein müssen und insbesondere auf die gegenseitige Beeinflussung der Wirkung dieser Elemente Rücksicht zu nehmen ist. Es ergab sich eine ausgeprägte Abhängigkeit der angestrebten Eigenschaft von den Verhältnissen dieser Legierungselemente zueinander. 



   Der höchste Beschusswiderstand ist, wie nach vorliegender Erfindung gefunden wurde, dann vorhanden, wenn sich die Legierungselemente des Stahles so zueinander verhalten, dass die Summe der jeweiligen Chrom-und. Molybdän-Gehalte gleich oder grösser als der Silizium-Gehalt und der Molybdän-Gehalt gleich oder grösser als der Chrom-Gehalt ist. Dabei können sich die Legierungsgehalte innerhalb folgender Grenzen bewegen : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Kohlenstoff <SEP> 0-15-0-60%
<tb> Chrom <SEP> 0-5-2-0%
<tb> Molybdän <SEP> 0 <SEP> 52 <SEP> 0 <SEP> %
<tb> Silizium <SEP> 1-0-2-5 <SEP> %
<tb> 
 
Allenfalls kann auch ein geringer Gehalt an Nickel bis 5% vorhanden sein. 



   Der Kohlenstoff soll zweckmässig etwa ein Fünftel bis ein Viertel des Silizium-Gehaltes betragen, jedoch niedriger als der halbe MolybdänGehalt sein. 



   Als Beispiel sei erwähnt, dass mit einer den vorgenannten Bedingungen entsprechenden Legierung bei   13. 5 mm   starken Blechen volle Beschusssicherheit gegen SMK-Geschosse erzielt werden konnte. 



   Die Zusammensetzung dieser Legierung war : 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> 0 <SEP> 34% <SEP> Kohlenstoff
<tb> 0-48% <SEP> Mangan
<tb> 1. <SEP> 56% <SEP> Silizium
<tb> 0-83% <SEP> Chrom
<tb> 0. <SEP> 91 <SEP> % <SEP> Molybdän
<tb> 
 
Rest Eisen und Verunreinigungen. 



   Die Platten wurden bei 800 bis 950   C gehärtet und bei 150 bis 400  C angelassen. 



   Legierungen, die der vorstehenden Regel entsprechen, zeichnen sich auch durch hohe Zähigkeit bei hoher Härte aus. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Stahllegierungen für Panzerbleche mit hohem Beschusswiderstand mit 0-15 bis 0-60% Kohlenstoff, 0-50 bis 2-0% Chrom, 0-50 bis 2-0% Molybdän und 1-0 bis 2-5% Silizium, Rest Eisen und Verunreinigungen, dadurch gekennzeichnet, dass dabei die Summe der jeweiligen Chrom-und MolybdänGehalte gleich oder grösser wie der SiliziumGehalt und gleichzeitig der Molybdän-Gehalt gleich oder grösser wie der Chrom-Gehalt ist. 2. Stahllegierungen gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlenstoff-Gehalt etwa ein Fünftel bis ein Viertel des Silizium-Gehaltes beträgt, jedoch niedriger ist als die Hälfte des jeweiligen Molybdän-Gehaltes.
    3. Stahllegierungen gemäss den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch bis 5% an Nickel enthalten. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162909D 1946-11-04 1946-11-04 Stahllegierungen für Panzerbleche mit hohem Beschußwiderstand AT162909B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977847C (de) * 1965-02-07 1971-09-02 Huettenwerk Oberhausen Ag Verwendung von Staehlen als Werkstoff fuer Panzerbleche oder -platten

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