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Österreichische PATENTSCHRIFT N 16282.
JOSEPH GRAWI iN HANNOVER. Spannvorrichtung für die Federn federnder Radreifen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Spannvorrichtungen für federnde Radreifen, deren Federn in Verbindung mit zwei um die Radfelge gelegten Drähten stehen, und zwar derart, dass durch entgegengesetzten Anzug dieser Drähte die Enden einer jeden Feder einander genähert und somit die Federn gespannt werden, oder umgekehrt, diese Feder-
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Die Erfindung hat nun. die Verbindung zwischen den Spanndrähten und den Federenden zum Gegenstände.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Stück des Radreifen im vertikalen Längsschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt der Fig. 1 Fig. 3 zeigt in vergrössertem Massstabs eine der Federn gemäss Fig. 1 und die Anordnung der Spanndrähte.
Der Radreifen besteht im wesentlichen aus der Radfelge a gewöhnlicher Art, auf welcher ein Lederriemen b aufgelegt werden kann und den Federn c. Die Federn c sind in gekannter weise an ihren Enden umgebogen und in der nachstehend beschriebenen Weise an den um die Radfelge gelegten Spanndrähten d, e befestigt. Um diese Drähte und deren Anordnung in der Zeichnung besser unterscheiden zu können, ist der Draht e in punktierter Linie angedeutet. Nach der vorliegenden Erfindung dienen zur Befestigung
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die Befestigung zwischen dem anderen Ende dieser Feder c und dem Drahte e. Zur Befestigung bezw. Führung der Drähte . c sind in den Knöpfen zwpi Bohrungen vorgesehen.
Durch einfaches Umwickeln des Drahtes nach Passieren der Bohrung im Knopf kann der letztere in seiner Stellung zum Draht dauernd gesichert werden. Der zweite Draht geht ungehindert durch das zweite in dem Steg des Knopfes vorgesehene Loch. An Stelle des
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einen länglichen Schlitz in den Federenden greifen und hierauf um 9Uo gedroht werden. Ein unwillkürliches Loslösen der Federenden von derartig mit Köpfen ausgerüsteten Knöpfen ist durch die Führung der Drähte d, e durch die vorbeschriebenen Bohrungen im Steg des Knopfes, welche den Kopf vor Drehung sichern, ausgeschlossen. Die Enden der Drähte d, e sind in bekannter Weise in einem an der Felge a drehbar angebrachten Spanner h ähnlich wie die Saiten eines Klaviers in den betreffenden Spannstiften befestigt.
Dabei sind die Drähte d, c im entgegengesetzten Sinne um den Spannstift aufgewickelt, derart, dass durch Drehung des Spanners/t die beiden Drähte d, e in verschiedener Richtung um die Radfelge a gezogen werden. Durch Drehung des Spanners h sind somit die Abstände zwischen den gewundenen Enden einer jeden Feder zu verkleinern oder zu vergrössern und dementsprechend diese Federn anzuspannen oder zu lockern. Zur Sicherung des Spanners/ < in seiner jeweiligen Stellung ist an der Felge a ein geeigneter Schnepper i vorzusehen.