AT162800B - Künstliche Fliege - Google Patents

Künstliche Fliege

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AT162800B
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hook
artificial fly
curvature
fly
artificial
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Jaroslaus Pretorius
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Jaroslaus Pretorius
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 EMI1.2 
 eine Drehung der Fliege um die Schaftachse hervorbringt. Das rückwärtige Ende dieser Wölb- fläche, die im Wesen einer Turbinenschaufel gleicht oder ähnelt, kann fadenartig ein- geschnitten sein, um dadurch Beine eines Insekten vorzutäuschen. 



   Vorzugsweise wird diese   Wölbfläche,   die aus einem Lappen aus dünnem Kautschuk oder anderem elastischen, zweckmässig wasserdichten
Baustoff besteht, einerseits an dem freien Ende des in üblicher Weise, etwa durch Umwicklung mit einem bunten Faden verkleideten Angel- schaftes, vorzugsweise durch einfaches Anbinden unter Abstützung an der Schaftverkleidung be- festigt, anderseits unter Durchstechen auf den
Hakenbogen gespannt und aufgefädelt, gegen welchen sie sich an der Stelle zwischen Ver- kleidung am Hakenschaft und Widerhaken alsdann unter dem Wasserdruck anlegt und abstützt. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer   erfindungsgemässen   künstlichen Fliege. 1 ist der Hakenschaft, der mit einer Verkleidung 2 versehen ist, 3 der Lappen, der bei 4 am Hakenschaftende festgebunden und nächst seinem freien Ende vom Haken 5 durchstochen ist, gegen dessen Halbkreiskrümmung er sich stützt. Dieser Lappen 3 ist schaufelartig, mit seiner konkaven Fläche 6 gegen den Schaft 1 gerichtet und gegebenenfalls, wie bei
7 angedeutet, zur Vortäuschung von Insektenfüsschen fingerartig eingeschnitten. Zusätzlich oder an Stelle dieser Füsschen können irgend welche fadenartige Anhängsel 8 zu gleichen Zwecken angeordnet werden. 



   Es soll hervorgehoben werden, dass der eigentliche Haken samt Widerhaken aus der Ebene des Hakenschaftes herausgedreht ist. Dies hat den Zweck, ein sicheres Abstützen der Lappenwölbfläche an der Hakenkrümmung zu gewährleisten und ein Loslösen derselben hintanzuhalten. 



  Ferner bewirkt der Haken die durch den Zutritt der Wasserströmung bei 4 zur Konkavseite des gewölbten Lappens hervorgerufene Drehbewegung der Fliege ungleichmässig zu gestalten, indem er infolge seines Gewichtes der Drehung über etwa   1800 entgegenwirkt,   diese also verzögert, während er die Drehung über die weiteren 180   beschleunigt. Zusammen mit bloss der einen   Wölb- oder Antriebsfläche,   sowie mit den einzelnen Strömungsrichtungen und-stärken, ergibt 1 

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 sich eine Art Taumelbewegung der Fliege. 



  Letztere kann natürlich in jeder gewünschten Weise bunt oder glänzend gefärbt werden. 



   Um das Verdrehen des Zuges", das ist des Teiles des Vorfaches"der Leine, der am Hakenschaft befestigt ist, hintanzuhalten und allenfalls das mehr oder minder ruckartige Rotieren der Fliege zu steigern, wird zweckmässig vor dem Zug, etwa in einer Entfernung von zirka 60 bis 100 cm vom Haken, ein rotierender Schwimmer aus Kork, Holz oder schwimmfähigem Stoff eingeschaltet und mittels eines doppelwirbeligen Karabiners drehbar mit dem Vorfach verbunden. 



  Die Drehrichtung dieses Schwimmers, der turbinenartige Schaufelfläche aufweisen oder aus einer zylindrischen Hülle mit darin untergebrachten Schrägflächen oder aus einem Körper mit schraubenartig gewundenen Bohrungen oder Nutungen bestehen kann, muss mit jener der Fliege übereinstimmen ; der Schwimmer darf nur klein und unansehnlich sein, um die Fische nicht dort zum Anbiss zu verlocken. Eine im Wesen zylindrische Form des Schwimmers hat den Vorzug, bei einer Drehung keine oder nur geringfügige Wasserbewegungen auftreten zu lassen. Ausserdem gibt der Schwimmer die Möglichkeit, die Lage der Fliege, die sich etwas unter dem Wasserspiegel befindet, gut anzupeilen, was für den Erfolg des Angelns von grosser Bedeutung ist. 



   Trotz der Ausgestaltung der Fliege mit der   Wölbfläche,   welche die sonst üblichen Flügel ersetzt, ist sie höchstens so schwer wie die gebräuchlichen Fliegen und auch der Schwimmer aus Kork oder Holz übersteigt nicht ein Gewicht einer Fliege, die   als"Springer"angeordnet   wird. 



   Die Wurfmöglichkeiten verbleiben demnach dieselben wie bei anderen künstlichen Fliegen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Künstliche Fliege, gekennzeichnet durch einen am Angelhaken befestigten, unter relativer Wasserströmung eine unstetige Drehung desselben hervorbringenden, schaufelartigen Treibkörper aus einem gewölbten Lappen aus Kautschuk oder sonstigem elastischen Material, der mit seiner konkaven Seite dem Angelhaken zugekehrt ist und das Wasser vom Angelschaftkopf aus auf diese konkave Seite zutreten lässt.

Claims (1)

  1. 2. Künstliche Fliege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schaufelartig geformte Lappen einerseits nächst dem Angelschaftende befestigt ist und sich anderseits, vorzugsweise vom Angelhaken durchstochen, gegen dessen Krümmung abstützt.
    3. Künstliche Fliege nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Angelhaken und ein Teil seiner Krümmung aus der durch den Angelschaft und dem anschliessenden Teil der Hakenkrümmung hindurchgehenden Ebene herausgedreht sind.
    4. Künstliche Fliege nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu ihrem Treibkörper am Zug des mit der Angelleine verbundenen Vorfaches ein Schwimmer mit Mitteln zu gleichsinnigem Drehen mit der Fliege angeordnet ist.
    5. Künstliche Fliege nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer im Wesen zylindrische Umrissfläche aufweist.
AT162800D 1947-04-16 1947-04-16 Künstliche Fliege AT162800B (de)

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ID=3651849

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