<Desc/Clms Page number 1>
meKtriscner warmeoien mit ein-una ausiaMDarem Merawagen
Bei elektrischen Wärmeöfen mit ein-und aus- fahrbarem Herdwagen, insbesondere Glühöfen, ist es bisher üblich gewesen, die elektrischen
Anschlüsse an die Heizgruppen des eingefahrenen
Herdwagens durch von Hand betätigte Steck- verbindungen an der vorderen Stirnwand des
Herdwagens anzuordnen. Bei den derzeit verwendeten Öfen mit sehr vielen Heizgruppen ist jedoch diese Art des Anschlusses ziemlich umständlich und wenig befriedigend, teils weil die vielen Steckverbindungen-im allgemeinen bis zu 50 Stück-schwer zu übersehen sind und ihre jedesmalige Herstellung verhältnismässig langwierig ist, teils weil auch leicht die Gefahr falscher Anschlüsse gegeben ist.
Durch ihre Anordnung gemäss der Erfindung werden alle diese Schwierigkeiten beseitigt. Es entfällt dabei jede einzelne Bedienung der zahlreichen Anschlüsse und es ist zugleich volle Sicherheit für richtigen Anschluss gegeben.
Erfindungsgemäss sind an einer während des Betriebes ausserhalb des Ofenraumes befindlichen Stelle des Wagens mit den Wagen-Heizelementen verbundene Kontakteinrichtungen, vorzugsweise ähnlich einer Klaviatur, in einer oder mehreren Reihen nebeneinander angeordnet, die mit einer oder mehreren Reihen ortsfester Gegenkontakte derart zusammenwirken, dass mit dem Einfahren des Wagens in den Ofen die erforderlichen Leitungsanschlüsse selbsttätig und zwangsläufig richtig hergestellt werden. Als besonders geeignet für die erfindungsgemässe Anordnung der Kontaktreihen am Wagen hat sich dessen Hinterwand erwiesen.
Hiebei sind die Kontakte zwar während des Einfahrens des Wagens kurze Zeit der Ofenhitze ausgesetzt, es hat sich jedoch gezeigt, dass diese nur kurzzeitige Wärmeeinwirkung keinen nachteiligen Einfluss auf die Kontakte hat, insbesondere wenn man durch Anbringung eines Schutzbleches über den Kontakten dafür sorgt, dass sie nicht unmittelbar der Wärmestrahlung aus dem Ofen ausgesetzt sind. Durch die Anordnung der Kontakte an der Vorderwand des Wagens könnte zwar verhindert werden, dass die Kontakte überhaupt mit dem Ofeninnern in Berührung kommen, jedoch ist diese An- ordnung insofern weniger günstig, als sie ziemlich viel Platz am Ofeneingang wegnimmt und dadurch das Arbeiten an dieser Stelle erschwert.
Mit Vorteil sind entweder die Kontakte am
Wagen oder die ortsfesten Kontakte als kufenartige
Schleifbahnen ausgebildet, die in einer Reihe nebeneinander angeordnet sind und auf denen beim Einfahren des Wagens die zweckmässig federnd oder nachgiebig angeordneten Gegen- kontakte laufen. Um die Ablagerung von Staub und Verunreinigungen auf den zusammenarbei- tenden Kontaktflächen möglichst auszuschliessen, kann die Anordnung so getroffen werden, dass die kufenartigen Kontaktbahnen auf ihrer Unter- seite von den hammerartigen Gegenkontakten angelaufen werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Ofens gemäss der Erfindung im Längsschnitt gezeigt. 1 ist das Ofengehäuse, J ? der ein-und ausfahrbare Herd, 3 die an der Vorderwand des Ofens vorgesehene Tür. An der Hinterwand des Herdwagens sind erfindungsgemäss kufenartige Kontakt- stücke 4 in der erforderlichen Zahl in einer Reihe nebeneinander angeordnet, die von Leisten 5 getragen werden und mit den Heizelementen des Herdwagens elektrisch verbunden sind. Diese kufenartigen Kontakte arbeiten mit eben so vielen ortsfesten Kontakthämmern 6 zusammen, die - an die Regeleinrichtung des Ofens (Schalttafel) angeschlossen sind.
Die erforderlichen Verbindungen zwischen den Heizelementen des Wagens und der Schalttafel werden hiebei durch das Einfahren des Wagens selbst hergestellt, wie die gezeichnete Stellung zeigt. Die Kontaktreihe 6 ist zweckmässig zum Schutze gegen Berührung in einem Kasten angeordnet, der nötigenfalls auch künstlich gekühlt sein kann, z. B. durch Wasserkühlung. Zwecks Verbesserung des Berührungsschutzes kann der Kasten 7 einen bei Ausfahren des Herdes selbsttätig schliessenden Deckel haben.
Zum Schutze der Kontaktreihe 4 während des Einfahrens des Wagens kann, wie schon erwähnt, oberhalb der Gegenkontakte am Wagen ein Wärmeschutzschirm aus Blech od. dgl. angeordnet
<Desc/Clms Page number 2>
sein, der die Kontakte vor der direkten Bestrahlung aus dem Ofeninnern schützt.
Die selbsttätig arbeitende Kontakteinrichtung gemäss der Erfindung lässt sich auch vorteilhaft für elektrische Verriegelung heranziehen bzw. weiter ausbauen. Insbesondere kann durch die Anordnung von Hilfskontakten, die gleichzeitig mit den Kontakten für den Heizstrom beim Einfahren des Wagens selbsttätig geschlossen werden und nur bei eingefahrenem Wagen das Schliessen der Ofentür gestatten. Dadurch wird verhindert, dass etwa schon bei nicht ganz eingefahrenem Herdwagen versucht wird, die Tür in die geschlossene Lage zu bringen, was zur Beschädigung des Herdes bzw. der Tür führen kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Wärmeofen mit ein-und ausfahrbarem Herdwagen, zu dessen elektrischem Anschluss ein-und ausschaltbare Leitungsverbindungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass an einer während des Betriebes ausserhalb des Ofenraumes befindlichen Stelle des Wagens, vorteilhaft an dessen Hinterwand, mit den Wagen-Heizelementen verbundene Kontakteinrichtungen (4), vorzugsweise ähnlich einer Klaviatur, in einer oder mehreren Reihen nebeneinander angeordnet sind, die mit einer oder mehreren Reihen ortsfester Gegenkontakte (6) derart zusammenwirken, dass mit dem Einfahren des Wagens in den Ofen der erforderliche Leitungsanschluss selbsttätig und zwangsweise richtig hergestellt wird.