AT162548B - Oberflächenprüfgerät - Google Patents

Oberflächenprüfgerät

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AT162548B
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AT
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testing device
prism
surface testing
pressure
prisms
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Inventor
Paul Ing Ramsthaler
Original Assignee
Reichert Optische Werke Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Oberflächenprüfgerät   
Die Erfindung betrifft ein Oberflächenprüf- gerät, das auf dem Prinzip der gestörten Total- reflexion beruht und insbesondere für die Prüfung von schwer zugänglichen Flächen, z. B. Zahn- flanken, Innenzylinderflächen, Bohrungen usw. bestimmt ist. Bei den üblichen Geräten dieser
Art schliesst die sperrige, insbesondere durch die
Trennung der Beleuchtungs-von der Abbildung- optik bedingte Konstruktion die Prüfung der erwähnten und ähnlicher Flächen aus. Es sind allerdings auch Ausführungen bekannt geworden, bei denen ähnlich wie bei Opakilluminatoren das Licht der Prüfungsfläche durch das Objektiv oder konzentrisch zu diesem mittels Ringlinsen zugeführt wird. Optimale Leistungen werden aber bei beiden Ausführungsformen nicht erreicht.

   Bei der Innenbeleuchtung muss das
Licht durch ein nur teilweise reflektierendes
Element in den Strahlengang hineingespiegelt werden. Infolge der nur teilweisen Reflexion entstehen hohe Lichtverluste. Ausserdem wirken bei dieser Art der Lichtzuführung die Linsenreflexe recht störend. Auch die konzentrische Lichtzuführung führt bei grosser Länge des Gerätes infolge der Unmöglichkeit einer nach optischen Grundsätzen einwandfreien Beleuchtungsführung zu grossen Verlusten. 



   Die erwähnten Schwierigkeiten werden bei dem Gegenstand der Erfindung durch eine zum Abbildungsstrahlengang schräg verlaufende Lichtzuführung in Verbindung mit einem zweckmässig ausgebildeten Prisma oder Prismensystem als Andruckkörper beseitigt. Hierbei wird für die Beleuchtung das gleiche Objektiv wie für die Abbildung benutzt, aber die Beleuchtungsstrahlen durchlaufen es schräg. Ein Hineinspiegeln durch teilweise reflektierende Elemente findet nicht statt. 



  Auf diese Weise werden die Lichtverluste, die bei Instrumenten mit spiegelnden Elementen, die, wenn man Beleuchtung und Abbildung in Betracht zieht, selbst im günstigsten Falle noch etwa   75%   betragen, vermieden. Ausserdem kommen die störenden Oberflächenreflexe an den Linsen des Objektives nicht zur Wirkung. Im Gegensatz zu den eine konzentrische Beleuchtung bewirkenden Ringlinsensystemen ist beim Gegenstand 
 EMI1.1 
 

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 Andruckprisma an dem Gerät befestigt werden. Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, dass erfindungsgemäss die Strahlenlängen für Beleuchtung und Abbildung innerhalb der Prismen annähernd gleich sind. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig.   l   zeigt das vollständige Gerät im Schnitt. Das Gehäuse desselben ist mit   1,   die Lichtquelle mit   2,   ein Kondensorsystem mit   3,   eine Sehfeldblende mit 4 und das Objektiv mit 5 bezeichnet. Fig. 2 zeigt die Sehfeldblende 4 in Ansicht. 



   In den Fig. 3,4 und 5 sind verschiedene Formen von Andruckprismen dargestellt. Das mit 6 bezeichnete Prisma ist zur Prüfung von Zahnflankenoberflächen bestimmt. Die Prüffläche ist mit 7 bezeichnet. Das Prisma 8, das zur Untersuchung von   Innenzylinderflächen   verwendet wird, hat eine zylindrisch gekrümmte Prüffläche 9. 



  Das Prisma 10 dient beispielsweise zur Prüfung von innenliegenden Flächen, die nur durch Bohrungen oder Kanäle zugänglich sind. Die Prüffläche trägt die Bezeichnung 11. Wie bereits gesagt wurde, können die erwähnten Prismen gegeneinander ausgewechselt werden. 



   Ein im abbildenden Strahlengang angeordnetes Spiegelprisma 12 lenkt den Strahlengang in das seitlich angeordnete Okular 13 ab. Im Ausführungsbeispiel ist über das Okular eine Kammer 14 für Mattscheibenprojektion und Photographie gesetzt worden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Oberflächenprüfgerät,   beruhend auf dem Prinzip der gestörten Totalreflexion, mit einem für die Beleuchtung und die Abbildung benutzten Objektiv, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Achse der Beleuchtungsoptik schwach geneigt zur optischen Achse des Objektives verläuft und dieses schief als Hauptstrahl des Beleuchtungsstrahlenbündels durchdringt.

Claims (1)

  1. 2. Oberflächenprüfgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen als Prisma oder Prismensystem ausgebildeten Andruckkörper, der so gestaltet ist, dass die das Objektiv schräg durchsetzenden Beleuchtungsstrahlen der Prüffläche durch eine einzige Spiegelung zugeführt werden.
    3. Oberflächenprüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung nach dem Köhlerschen Prinzip erfolgt.
    4. Oberflächenprüfgerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät mehrere, für verschiedene Untersuchungen geeignete Andruckprismen oder Prismensysteme auswechselbar enthält.
    5. Oberflächenprüfgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Andruckprismen oder Prismensysteme mit einer höchstens viermaligen inneren Reflexion, wobei die an der Prüffläche stattfindende Totalreflexion in dieser Zahl inbegriffen ist.
AT162548D 1946-04-17 1946-04-17 Oberflächenprüfgerät AT162548B (de)

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ID=3651638

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