AT160534B - Anordnung zur Anschaltung zweier symmetrischer Hochfrequenzanordnungen an ein unsymmetrisches Kabel. - Google Patents

Anordnung zur Anschaltung zweier symmetrischer Hochfrequenzanordnungen an ein unsymmetrisches Kabel.

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AT160534B
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  Anordnung zur Anschaltung zweier symmetrischer Hochfrequenzanordnungen an ein unsymme- trisches Kabel. 



   Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur wahlweisen einzelnen oder gemeinsamen Anschaltung zweier symmetrischer Hochfrequenzanordnungen an ein unsymmetrisches Kabel. Eine solche Anordnung wird benötigt, z. B. bei Gegentaktausgangsstufen von Kurzwellensendern, bei denen entweder eine oder zwecks Leistungssteigerung zwei Stufen gemeinsam auf den Verbraucher arbeiten sollen. 



   Es ist an sich bekannt, zum Übergang von einer symmetrischen Hochfrequenzanordnung auf ein unsymmetrisches Kabel eine Art Leitungsschleife zu verwenden, d. h. eine Anordnung, bei der sich der Aussenleiter des unsymmetrischen Kabels auf eine Länge im Ausmass einer Viertelwellenlänge gabelt und der symmetrische Verbraucher an die beiden so entstehenden Aussenleiterenden angeschlossen wird. Der Innenleiter des unsymmetrischen Kabels wird durch den einen Aussenleiterzweig geführt und vorteilhaft mit dem andern Aussenleiterende verbunden. Auf dem Prinzip dieser Anpassungsschleife beruht auch der Erfindungsgedanke. 



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenleiter des unsymmetrischen Kabels in die Aussenleiter zweier Paare von rohrförmigen Leitern übergeht, die zwei Symmetrierungssschleifen bilden, an deren symmetrische Ausgänge die beiden symmetrischen Hochfrequenzanordnungen angeschlossen sind, dass der Innenleiter des unsymmetrischen Kabels mittels eines Schalters wahlweise entweder an einen der Innenleiter jeweils der einen Hälfte der beiden Symmetrierungsschleifen oder an den die beiden andern Hälften der Symmetrierungsschleifen ohne Unterbrechung durchlaufenden Innenleiter anschaltbar ist, dass die beiden Innenleiter jeder Symmetrierungsschleife am symmetrischen Schleifenende miteinander verbunden sind und der Verbindungsteil der Innenleiter jeweils mit dem Aussenteil derjenigen Schleifenhälfte verbunden wird,

   deren Innenleiter nicht mit dem Innenleiter des unsymmetrischen Kabels verbunden ist, und dass der Wellenwiderstand der Schleifenteile mit getrennten Innenleitern halb so gross ist wie der Wellenwiderstand der andern Schleifenteile. 



   Die Erfindung sei an Hand der Abbildung näher erläutert. Der Einfachheit halber sind lediglich die Symmetrierungsschleifen Sa und Sb der beiden wahlweise einzeln oder in Parallelbetrieb arbeitenden Stufen a und b wiedergegeben. Werden die beiden Symmetrierungsschleifen   Sa und gb   an ihren geschlossenen Enden, von denen.

   auch das unsymmetrische Antennenenergiekabel K weiterführt, zusammengeschlossen und wird in je eine (obere) Hälfte je eine Seele, die den Wellenwiderstand W des Energieleitungskabels K ergibt, eingezogen, während in die andern (unteren) Hälften eine die Stufen a und b direkt verbindende Innenleitung eingezogen ist, die den Wellenwiderstand 2 W ergibt, so kann durch einen einfachen Umschalter U entweder das Kabel ohne Veränderung seines Wellenwiderstandes an den Sender a oder b oder, bei Parallelbetrieb, an die Verbindungsstelle der beiden Leitungen vom Wellenwiderstand 2 W gelegt werden, so dass in jedem Fall Anpassung herrscht. 



   Die symmetrischen Hochfrequenzstufen a und b werden dabei zwischen den beiden Aussenleiterenden jeder Seite angeschlossen. Wird nur ein Sender benutzt, so ist der nicht benutzte Innenleiter einfach mit dem Aussenmantel kurzgeschlossen, was durch die eingezeichneten Schalter u erfolgen kann. 

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 sind in an sich bekannter Weise verschiebbare Brücken P vorgesehen, durch die sich die Länge der Symmetrierungssschleifen jeweils richtig einstellen lässt. Statt dessen kann die Abstimmung auch in ebenfalls bekannter Weise durch Blindwiderstände erfolgen, die parallel zu den symmetrischen Enden der Schleifen liegen. 



   Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die einzelnen Schleifen nicht notwendig die dargestellte 
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 gewundene Rohrleiter gebildet werden können, die   vorzugsweise durch Kurzschluss   einiger Innenwindungen abstimmbar sind. Bei der in der Abbildung dargestellten Anordnung würden sich demnach vier spulenförmige Rohrleiter ergeben, von denen jeweils zwei eine Symmetrierungsschleife bilden. 



   Selbstverständlich können bei der dargestellten Anordnung Quelle und Verbraucher vertauscht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur wahlweisen einzelnen oder gemeinsamen Anschaltung zweier symmetrischer Hochfrequenzanordnungen (a und b) an ein unsymmetrisches Kabel   ,   dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenleiter des unsymmetrischen Kabels      in die Aussenleiter zweier Paare von rohrförmigen Leitern übergeht, die zwei Symmetrierungsschleifen   (Sa,   Sb) bilden, an deren symmetrische Ausgänge die beiden symmetrischen Hochfrequenzanordnungen (a und   b)   angeschlossen sind, dass der Innenleiter des unsymmetrischen Kabels (k) mittels eines Schalters (U) wahlweise entweder an einen der Innenleiter jeweils der einen Hälfte der beiden Symmetrierungsschleifen oder an den die beiden andern Hälften der Symmetrierungsschleifen ohne Unterbrechung durchlaufenden Innenleiter anschaltbar ist,

   dass die beiden Innenleiter jeder   Symmetrierungssschleife   am symmetrischen Schleifenende miteinander verbunden sind und der Verbindungsteil der Innenleiter jeweils mit dem Aussenteil derjenigen Schleifenhälfte verbunden wird, deren Innenleiter nicht mit dem Innenleiter des unsymmetrischen Kabels verbunden ist, und dass der Wellenwiderstand der Schleifenteile mit getrennten Innenleitern halb so gross ist wie der Wellenwiderstand   der andern Schleifenteile.  

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifenhälften jeweils durch spulenförmige, aufgewunden Rohrleiter gebildet werden. EMI2.3
AT160534D 1937-03-13 Anordnung zur Anschaltung zweier symmetrischer Hochfrequenzanordnungen an ein unsymmetrisches Kabel. AT160534B (de)

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