AT160109B - Abstastverfahren für Fernsehröhren. - Google Patents

Abstastverfahren für Fernsehröhren.

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AT160109B
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Fernseh Ges Mit Beschraenkter
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    AbtastverfahrMi fiir Fernsehrohrptt.   



   Bei Verwendung einer Fernsehbildzerlegerröhre mit Speicherelektrode entsteht aus noch nicht geklärten Gründen eine   Störung   der Helligkeitsverteilung des Empfangsbildes, u. zw. auch bei unbeleuchteter Mosaikplatte. Diese Störung verläuft im allgemeinen diagonal von der einen Bildeeke in die schräg gegenüberliegende, wird jedoch von einer weiteren Störung   überlagert,   die vom Bildinhalt abhängt. Um diese Störung auszugleichen, hat man ausser den Bildsignalen geeignete Zusatzspannungen in den sendeseitigen Verstärker eingeführt, die den Zeilen-bzw. Bildablenkspannungen entnommen wurden. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass die Grösse und der zeitliche Verlauf der Kompensationsspannungen in Anhängigkeit von der Stromstärke des Abtaststrahles geregelt werden muss.

   Diese Stromstärke wiederum wird aber zweckmässig der Helligkeit des zu übertragenden Bildes angepasst. Wenn daher z. B. von einem helleren Bild auf ein dunkleres übergegangen wird, so müssen bei dem bisherigen Verfahren ausser der Stromstärke des Abtaststrahles auch die Zusatzspannungen nachgestellt werden. Dies bedeutet eine erhebliche Erschwerung und Verlangsamung der Bedienung. 



   Gemäss der Erfindung wird die ungleichmässige Helligkeitsverteilung dadurch ausgeglichen, dass die Speicherelektrode in Bild-bzw. Zeilenrichtung nicht mehr mit konstanter, sondern mit über verschiedenen Bildteilen verschiedener Geschwindigkeit abgetastet wird. Eine nur etwa 2-5% betragende Abweichung der   Abtastgeschwindigkeit   von dem Mittelwert erzeugt starke Bildsignale. 



  Diese infolge der ungleichen Abtastgeschwindigkeit entstehenden Signale iiberlagern sich den normalen, durch die verschiedene Aufladung der Speicherelemente bedingten Bildsignalen und können zur Kompensation der Störspannungen ausgenutzt werden. Auf die optische Genauigkeit der   Bildübertragung   ist eine solche Änderung praktisch ohne Einfluss. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass die bei Änderung der Abtastgeschwindigkeit auftretenden Signalspannungen in gleicher Weise vom Strahlstrom abhängig sind wie die Störsignale, so dass die Kompensation bei einer Änderung des Strahlstromes nicht mehr nachgestellt zu werden braucht. 



   Die   Möglichkeit   der Erzeugung eines Zusatzsignals wurde experimentell bestätigt und beruht wahrscheinlich darauf, dass die Elemente durch den Abtaststrahl niemals vollständig, sondern nur bis auf eine gewisse Restladung entladen werden können. Diese Restladung hängt von der Strahlstromstärke und der auf jedes Element entfallenden Überstreichungszeit ab, wird also um so grösser sein, je schneller der Strahl über das Element hinweggeführt wird. Nach dieser Anschauung würde eine grosse Restladung ein schwächeres Bildsignal und damit eine Verdunkelung des Empfangsbildes bedeuten. 



   Zur Durchführung einer solchen Abtastung müssen die Kippspannungskurven einen nichtlinearen Verlauf erhalten, wobei jedoch der Mittelwert der   Abtastgesehwindigkeit,   oder anders ausgedrückt, die zum Durchlaufen einer Zeile bzw. eines Bildes erforderliche Zeit in der Regel unverändert bleibt. 



  Es ist z. B. möglich, eine nahezu gleichmässige einstellbare Krümmung der Ablenkkurve zu erhalten, indem parallel zum Ladekondensator ein regelbarer Widerstand in Reihe mit einem gegen die Ladekapazität grossen Kondensator geschaltet wird. Um den Verlauf der Ablenkkurve noch weiter zu ver- ändern, können ferner geeignete Sinusspannungen, insbesondere die   Grundsehwingung   und Oberschwingungen der Kippfrequenz, der Kippkurve überlagert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Ausgleich der bei Verwendung von Bildzerlegerröhren mit Speicherelektrode entstehenden ungleichmässigen Helligkeitsverteilung des Empfangsbildes, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicherelektrode in Bild-und bzw. oder Zeilenrichtung mit regelbar veränderlicher Geschwin- digkeit abgetastet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Ladekondensator des Bild-bzw. Zeilenkippgeräts ein regelbarer Widerstand in Reihe mit einer gegen den Ladekondensator grossen Kapazität geschaltet ist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannung des Ladekonden- sators eine Sinusspannung überlagert wird, deren Frequenz gleich oder ein ganzzahliges Vielfaches der Ablenkfrequenz ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT160109D 1938-05-14 1938-05-14 Abstastverfahren für Fernsehröhren. AT160109B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1167879B (de) * 1960-09-05 1964-04-16 Marconi Co Ltd Fernsehnormenwandler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1167879B (de) * 1960-09-05 1964-04-16 Marconi Co Ltd Fernsehnormenwandler

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