AT160030B - Einstückiger Verschluß aus Kunstharzen, Steingut, Porzellan u. dgl. für Spritzflaschen. - Google Patents

Einstückiger Verschluß aus Kunstharzen, Steingut, Porzellan u. dgl. für Spritzflaschen.

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AT160030B
AT160030B AT160030DA AT160030B AT 160030 B AT160030 B AT 160030B AT 160030D A AT160030D A AT 160030DA AT 160030 B AT160030 B AT 160030B
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Richard Graebener Nahrungsmitt
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Description


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  Einstückiger Verschluss aus Kunstharzen, Steingut, Porzellan u. dgl. für Spritzllaschen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Verschlüsse,   insbesondere Spritzverschlüsse, Ausgusshähne od. dgl, für Flaschen und andere Behälter. 



   Flaschen. welche für Flüssigkeiten. Würzen u. dgl. besonders als   Standflaschen   Verwendung finden, erhalten einen Verschluss, der in der Regel einen engen oder feinen Kanal enthält. Dieser soll so fein oder eng sein, dass er an sich nicht verschlossen zu werden braucht, jedoch kann z. B. bei kegel-   förmiger   Ausbildung des Spritzauslasses dieser auch leicht durch eine äussere Verschlusskappe ababgeschlossen werden. Solche Spritzverschlüsse dienen im allgemeinen für Flüssigkeiten, die nur in geringen Mengen, etwa tropfenweise, zur Verwendung   kommen,   z. B. Würzen, für Speisen, pharma-   zeutische Präparate   u. dgl.

   Soll der Flaseheninhalt in etwas grösseren Mengen entnommen werden, so benutzt man auch   Ausgusshähne   mit verengter Ausgussmündung, die hinter dieser, d. h. näher der   Flaschenmündung,   eine Luftzutrittsöffnung besitzen. 
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 hängenbleibende Tropfen während oder nach dem Abstellen der Flasche, z. B. einer Würzeflasche, abtropfen und, abgesehen davon, dass diese Tropfen verlorengehen, die Flasche und den Tisch oder das Tischtuch verunreinigen. 



   Man hat daher vorgeschlagen, die Flasche unterhalb ihres   Flaschenhalses   mit einer beim Formen gebildeten, mit der Flasche aus einem Stück bestehenden Rinne zu versehen oder einen aus Blech od. dgl. bestehenden Metallring. der eine solche Rinne bildet, auf den Flaschenhals aufzustecken. Im erstgenannten Fall ist die Anfertigung einer Spezialflasche erforderlich, die Flasche selbst weist keinen Spritzverschluss auf und beim Spritzen entsteht noch die Gefahr, dass der getrennt aufgesetzte Metallring mit der Tropfenfangrinne abgeschleudert wird.

   Bei ändern Ausführungen kann die am Fuss des   Flaschenhalses angebrachte Tropfenfangrinne   nicht verhindern, dass die Tropfen von dem   Versohluss   am Flaschenhals   herabfliessen,   den   Hals beschmutzen   und ihm ein unsauberes Aussehen geben. Dabei ist es notwendig, trotz der an der Flasche angebrachten Tropfenfangrinne doch noch einen besonderen   Spritzverschluss   zum   Verschliessen   der   Flaschenmündung   anzubringen, wenn die Möglichkeit bestehen 
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 aus Blech aufgesetzt, die unterhalb des   Ausgussrohres   einen Auffangbehälter aufweisen, der als Tropfenfang dienen und die Flüssigkeit in die Teekanne wieder zurückleiten kann. 



   Diese   Vorrichtungen   sind aber weder mit Spritzrohren eingerichtet, noch zur tropfenweise Abgabe von Flüssigkeiten bzw. als Spritzer verwendbar. Schliesslich sind auch mehrteilige Verschlüsse bekannt, die sieh nach dem Einstellen oder Losen eines Ventilverschlusses od. dgl. als Spritzer verwenden lassen. Diese Vorrichtungen weisen zunächst den erheblichen Nachteil auf, dass sie aus mehreren Teilen zusammengesetzt, also teuer sind. keinen geradlinigen Durchfluss besitzen, so dass sich leicht verstopfende 
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 sind. Teilweise bedingen diese Art Verschlüsse auch eine besondere Ausbildung des Flaschenmundstückes. Ein wesentlicher Nachteil derselben ist auch, dass die Ventile beim Spritzen die Ausgussöffnung abschliessen und anhaftende Tropfen nicht abgefangen werden können. 



   Demgegenüber ist der   Erfindung gemäss   der   Spritzverschluss   aus Kunstharz, Steingut, Porzellan od. dgl. mit seinem Teller aus   einem Stück geformt,   z. B. gepresst und so ausgebildet, dass er auf die 
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 Das Spritzrohr besteht aus einem vorzugsweise als Schraubkappe ausgebi : deten Teller aus einem Stück. der an seiner Oberseite eine das Spritzrohr umgebende Tropfenfangrinne darstellt und an seiner Unterseite einen Rohransatz besitzt zum Halten der den oberen   Flaschenrand ilberdeckenden Dichtung.   Das Spritzrohr kann überdies mit Einrichtungen   versehen sein,   die ein sauberes   Abliessen   der Tropfen in den Teller und gewünschtenfalls das Zurückleiten derselben durch den Verschluss in die Flasche zulassen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung und zeigt Fig. l einen Schnitt durch einen   Spritzverscluss   mit Flaschenhals, auf dessen   Aussengewinde   der Verschluss sitzt. Fig. 2 ist eine'Ansicht des Spritzverschlusses. Fig. 3 zeigt im Schnitt eine   Ausführungsform.   bei welcher das Spritzrohr nach innen so weit verlängert ist, dass ein   Verschlusskork   Platz finden kann. Fig. 4 veranschaulicht den   Spritzverschluss   in Ansieht, teilweise im Schnitt, mit einer zaekenartigen Festhaltevorrichtung.

   Fig. 5 veranschaulicht eine Ausführungsform des   Spritzversel'lsses   nach Fig.   ; ,   
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Ausgusshahn mit tellerartiger Auffangrille und   Rückleitungskanal.   Fig. 7 ist eine Ansicht eines
Spritzverschlusses nach Fig. 1 und   2,   bei welchem der   Rfiekleitungskanal,   wie in Fig. 6, von der Auf- fangrille abgeleitet wird und ein Saugkrater an der Mündung vorgesehen ist. Fig. 8 ist eine   Ausführung-   form, bei der der Rückleitungskanal von der Ablaufrinne am Kegelumfang abgezweigt ist. 



   Die Flasche a ist in der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 in bekannter Weise mit Aussen- gewinde b versehen. Der aus Kunstharz bestehende einstückige   Spritzverscluss   besitzt eine Kappe c mit Innengewinde und innerhalb der Kappe eine Verlängerung   i !   des Spritzrohres, so dass ein   Roh ! -   raum entsteht, in den ein Dichtungsring d eingelegt werden   kann. Zwischen dem Ausseurand e   der
Kappe e und dem mit einer feinen Öffnung oder einem engen Kanal versehenen kegelig ausgebildeten   Spritzrohr f ist   eine Rinne g als Tropffangrille angebracht. Die Breite und Tiefe dieser Tropffangrille kann verschieden sein. Sie lässt sich beliebig auch an anderer Stelle anordnen.

   Die Rille kann unter- brochen sein und das Spritzrohr f kann, wie in Fig. 2 dargestellt, mit Längsrillen i eingerichtet werden, so dass die Tropfen in diesen Längsrillen entlang gleiten und in die Auffangrille g gelangen, ohne die
Flasche zu beschmutzen. Sollen die in der Rille g aufgefangenen Tropfen   unmittelbar   in die Flasche   zurückgeführt   werden, so wird zweckmässig der Boden der Rille durchbohrt und ein Kanal   r so   ein- gerichtet, dass er beim Aufstellen der Flasche in der Rille vorhandene Flüssigkeit   zurückführen   kann. 



   Beim Ausgiessen oder Ausspritzen wird man zweckmässig die Flasche so halten, dass die Eintrittsöffnung dieses Rückleitungskanals oben liegt, zu welchem Zwecke eine geeignete, hier nicht dargestellte
Markierung vorgesehen wird. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist das Spritzrohr   l   so weit verlängert, dass ein Kork   k  
Platz finden kann, der zum   Verschliessen   und Abdichten der Flasche dient. Zum Festhalten des Korkes kann ein unterer Randflansch oder Vorsprung dienen oder die Rohrverlängerung   l   mit Aussengewinde versehen sein. Der Flaschenhals bedarf in solchen Fällen keines Aussengewindes. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 erhält der die Tropfrille   g   enthaltende Teller einen
Zackenrand m, dessen Zacken in eine entsprechende am Aussenrand des Flaschenhalses vorgesehene
Rille oder   Vertiefung 11   eingreifen und den Verschluss festhalten können. Diese Zacken können auch aus Metall bestehen und mit dem aus gleichem oder anderem Material, z. B. Kunstharz, bestehenden   Spritzverschluss   verbunden sein. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 5 veranschaulicht einen Flaschenhals o mit   Innengewinde   p, wobei die Spritzrohrverlängerung einen so grossen Durchmesser hat, dass sie mit Aussengewinde versehen, unmittelbar in den Flaschenhals eingeschraubt werden kann. Die   Abdichtung   erfolgt wie bei der Ausbildung gemäss Fig. 1 durch eine Diehtungssscheibe d. 



   Alle diese Verschlüsse können auch in der beschriebenen Weise mit einem Rückleitungskanal versehen werden, der so angebracht ist, dass beim Ausgiessen die Flüssigkeit nur durch das Spritzrohr/ abfliesst. 



  Der Ausgusshahn nach Fig. 6 besitzt die übliche Form eines   durchbohrten     Hahnkörpers   s und endigt nach einer Seite in einer sich verengenden   Ausgussmündung.   Der   Durchlasskanal   erhält eine beim Ausgiessen wiederum oben liegende   Luftzutrittsöffnung   t, die vorteilhaft entgegengesetzt zur   Ausflussmündung   an der gegenüberliegenden Seite im Hahnkörper angebracht ist. Unterhalb der Öffnung ist das Hahnrohr mit einer tellerartigen   Auffangrille     7t   versehen, die an der Aussenseite in den   Einsteckstutzen Ubergeht.   Diese Auffangrille weist an der tiefsten Stelle eine Durchbohrung auf, die als Rückleitungskanal dient. 
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AT160030D 1938-03-11 1938-03-11 Einstückiger Verschluß aus Kunstharzen, Steingut, Porzellan u. dgl. für Spritzflaschen. AT160030B (de)

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