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richtung sorgt dafür, dass die einzelnen Teile dieser Einrichtungen in richtiger Übereinstimmung zueinander einzeln und gemeinsam arbeiten. Weiterhin sind Mittel vorgesehen, um ein trockenes inertes Gas unter Druck der zu behandelnden Bohrung zuzuführen und dieses Gas unter Druck zwischen der Hochfrequenzinduktionsspule und der Bohrung hindurchzublasen, wobei es dem Fluss des Abschreckmittels entgegenwirkt ;
durch diese Mittel wird verhindert, dass verdampftes und auseinander- gesprühtes Absehreckmittel oder andere Feuchtigkeiten mit den erhitzten Flächen der Bohrung in
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infolge der Anwesenheit eines Feuehtigkeitsüberschusses durch Oxydation, Entkohlung oder durch elektrische Fehler verdorben werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung
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ansieht der Behandlungseinrichtung. Fig. 2 veranschaulicht. eine Stirnansicht im rechten Winkel gegenüber der Darstellung nach Fig. 1 versetzt, Fig. 3 zeigt das senkrechte Rahmenwerk der Einrichtung im Querschnitt. Fig. 4 zeigt den unteren Trägerarm im Grundriss. Fig. 5 zeigt das Ende des Trägerarmes im Grundriss. Fig. 6 zeigt den das Werkstück tragenden Grundbloek im Grundriss. Fig. 7 zeigt in Seitenansicht und teilweise im senkrechten Längsschnitt in grösserem Massstabe den Sehubtrans-
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des oberen Endes der Einrichtung. Fig. 9 zeigt in grösserem Massstab einen Teil des unteren Endes der Einrichtung.
Fig. 10 ist ein Querschnitt durch die Fördervomehtung für die Abschreckeinrichtung nach Linie 10-10 der Fig. 1. Fig. 11 zeigt einen Teil des Sprühkopfes für das Abschreckmittel. Fig. 12 ist ein Längsschnitt durch ein gemäss der Erfindung behandeltes Geschützrohr. Fig. 13 zeigt das Schaltsehema der Einrichtung.
In der Zeichnung ist das Geschützrohr mit M bezeichnet. Der senkrechte Hauptrahmen 11 der Einrichtung ist auf dem Boden 12 der Werkstatt oder irgendeiner andern Plattform, von der die
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dem Fussboden 12 stehende Rohrende sitzt auf einem einen Flansch aufweisenden Zentrierring 13 t Fig. 9), der sieh auf dem oberen Ende eines Fundamentblockes 14 abstützt. Dieser Block ist durch
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der Blockhälften erfasst, zusammen-und gegen das Geschützrohr gepresst wird.
Die Säulen 11 des Hauptrahmens der Einrichtung sind in dem aus Beton bestehenden Fussboden
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Ende des Geschützrohres 10 mittels eines seitlich vorragenden Armes 20 (Fig. 1), der auf dem im Durchmesser verringerten Abschnitt : 21 der Säule 11 in senkrechter Richtung auf-und niederverschiebbar
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Hälften zusammenhalten. Das die Mündung des Geschützrohres stützende Ende des Armes besteht gleichfalls aus zwei Hälften' ! 3 (Fig. 5), von denen die eine mit dem Arm. s0 aus einem Stück besteht, während die andere um den Zapfen 24 schwingbar ist, so dass sie das obere Ende des Geschützrohres vermittels der V-förmigen Backen ! 5 erfassen und zentrieren.
Sie werden dann fest gegen das Geschützrohr geklemmt, u. zw. mittels des Bolzens 26, der die dem Zapfen 24 abgewandten Enden der Hälften zusammenhält. Zwischen dem Fussboden 12 und diesem das obere Ende des Geschützrohres stützenden, ausrichtenden, zentrierenden und festklemmenden Arm. n ist eine Quertraverse 27 vorgesehen, welche die drei Säulen 11 umfasst. Eine solche Traverse ist auch am oberen Ende der Einrichtung vorgesehen ; es können so viel derartiger Traversen an den verschiedenen Stellen vorgesehen sein, wie zweckmässig erscheint. Jede Traverse besteht aus einem im wesentlichen dreieckigen Hauptkörper, der an seinem einen Ende 28 zwei Hälften aufweist (Fig. 3), die fest um die mittlere Säule 11 geklemmt sind.
Die beiden andern Enden der Traverse sind gleichfalls geteilt und werden von einem Teil 29 überbrückt,
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des Bolzens 31 mit dem Hauptkörper gekuppelt ist. Diese Traversen wirken mit auf den Säulen vor- gesehenen Sehulteransätzen zusammen ; sie berühren das Geschützrohr jedoch nicht. Vielmehr weist der Hauptkörper der Traverse eine konzentrisch zur Achse des Geschützrohres liegende Öffnung 33
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ihr entfernt werden, ohne dass die ganze Einrichtung auseinandergenommen zu werden braucht ; ausserdem hat dies den Vorteil, dass die Geschützrohre seitlich eingesetzt und nicht senkrecht von oben oder von unten in ihre Stellung eingeführt zu werden brauchen.
Am oberen Teil der mittleren Säule 11 sind ein oberer und ein unterer schwenkbarer Tragarm. 34,
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dem im Durchmesser verringerten oberen Teil der mittleren Säule 11 gelagert und so ausgebildet, dass er auf ihr gegen einen Schulteransatz. 37 mittels einer Klemmutter 38 festgeklemmt werden kann.
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er mittels Klemmbolzen.'39 auf der Säule festgeklemmt werden kann.
Die schwenkbaren Tragarme 34, 35 bilden einen Träger für den Werkxeugschlitten 40. der auf einer drehbaren Gewindespindel 41 sitzt ; diese Gewindespindel ist mit ihren gegenüberliegenden Enden in dem oberen und unteren Trägerarm 34 und'35 gelagert, u. zw. vermittels Kugellager 42 bzw. 43 (Fig. 1 u. 7): die Gewindespindel 41 kann mittels eines an ihrem oberen Ende befestigten und durch einen Keil gesicherten Kegelrades 44 gedreht werden, das mit einem entsprechenden Kegelritzel 46 kämmt (Fig. 8) ; dieses Ritzel 46 sitzt auf dem Ende der Achse des Motors 47, der von dem oberen Arm 34 getragen wird.
Die Gewindespindel J1 steht mit dem Werkzeugsehlitten 40 durch das in diesem Schlitten vorgesehene Innengewinde 48 in Antriebsverbindung. Die Gewindespindel ragt durch dieses Innengewinde hindurch, so dass der Werkzeugschlitten je nach der Drehriehtung der Spindel gehoben oder gesenkt
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sowie einen Druckzylinder 50, der das Gehäuse 51 eines Sehubtransformators beweglich hält.
Das Gehäuse 51 des Transformators ist durch den Druckzylinder 50 gegenüber der Haltestange 66 in begrenztem Masse bewegbar und wird von einer rohrförmigen Kolbenstange 52 getragen. die die Stange 66 umgibt und mit dem im Druckzylinder vorgesehenen Kolben 53 verbunden ist.
Das Transformatorgehäuse weist einen oberen Gehäuseteil 54 und einen unteren Gehäuseteil 55 auf sowie in dem unteren Teil ein zylindrisch gestaltetes Organ 56, das aus einem lamellierten Kern 57 und der in dessen zylindrischer Innenbohrung eingesetzten Primärwicklung 5 besteht ; die Anschlüsse 59 und 60 dieser Primärwicklung sind nach aussen durch das Transformatorgehäuse hindurchgeführt und stehen mit einer auf der Zeichnung nicht veranschaulichten Wechselstromquelle in Verbindung. Im Innern des Transformatorgehäuses 51 ist die Sekundärspule mit der andern Joehhälfte des Transformators untergebracht. Die Sekundärwicklung 63 wird von der Aussenwand eines hohlen lamellierten Kernes 64 getragen.
Das Ganze ist zwischen Endplatten angeordnet und wird von der hohlen senkrechten Führungsstange 66 in festem Abstand voneinander gehalten, so dass, wenn der Kolben 53
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Transformators ortsfest stehenbleibt, während sich ihr gegenüber das Transformatorgehäuse 51 nach unten verschiebt. Durch diese Relativbewegung wird das die Primärwicklung tragende Organ 56 und mit ihm zusammen die Primärwicklung 58 nach unten über den lamellierten Kernsatz 61 bewegt, wobei der Ansatz 61 einen Kern geringen magnetischen Widerstandes für die primäre Wicklung bildet.
Die hohle Haltestange 66 wird an ihrem oberen Ende mittels eines Schulteransatzes 67 und
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formatorgehäuse 51 ist vermittels der rohrförmigen Kolbenstange 52 verschiebbar auf der Stange 66 angeordnet.
Die hohle Stange 66 ist verschiebbar in der Lagerhülse 69 des Trägers 35 gelagert und ragt durch diese Hülse hindurch nach unten in und durch das Geschützrohr 10, u. zw. bis zum Verschlussende dieses Rohres ; dort trägt die hohle Stange 66 die Induktionsheizspule 70 (Fig. 9), die in dieser untersten
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vorgesehenen Raumes 71 liegt.
Die Verbindung zwischen der Sekundärwicklung 63 des Transformators und der Heizspule 70 wird durch die Sekundäransehlüsse 72 und die Hohlleiter 73 bewirkt, die sich durch das hohle Rohr 66 nach unten bis zu den Anschlussstücken der Heizspule 70 erstrecken. Durch die Hohlleiter 73 wird Kühlwasser hindurchgeführt, so dass Kühlflüssigkeit zu der ebenfalls aus Hohlleitern gebildeten Sekundär-
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ist mit einer in radialer Richtung lamellierten Wandung 75 ausgekleidet, die sieh nach oben erstreckt, so dass sie eine lamellierte Futter-oder Sehutzhülse 76 für das mit Gewinde versehene Verschlusseude des Geschützrohres bildet.
Diese lamellierte Hülse hat den Zweck, einen Magnetkreis niedrigen
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etwa der unteren Kammer 75 entspricht und wie diese mit einer in radialer Richtung lamellierten Aus- kreidung oder Wandung 79 versehen ist. Diese Kammer ist so angeordnet und bemessen, dass sie die Heizspule 70 aufnehmen und umschliessen kann, wenn letztere in die Kammer hineingezogen worden
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veranschaulicht ist. Aus Gründen der Einfachheit bei der Herstellung von Verbindungen ist die untere Sammelschiene auf der Zeichnung bei E geerdet, die obere hingegen nicht ; Verbindungen mit der geerdeten Netzleitung sind durch ähnliche Symbole veranschaulicht.
Wie in dem Schaltbild dargestellt ist, trägt die Kollektortrommel 103 ein Startsignalsegment S, das ständig mit der nicht geerdeten Netzleitung durch die Leitung 107 verbunden ist ; alle andern Segmente L, HD, G usw. stehen mit der nicht geerdeten Netzleitung über einen für gewöhnlich geöffneten Kontakt 108 eines Sperrelais 109 in Verbindung, u. zw. durch die Leitungen 110, 111.
Infolgedessen wird das Segment 8 eine Verbindung zwischen der nicht geerdeten Netzleitung und der ihm zugeordneten Bürste 8'herstellen ; alle andern Segmente L, HD, G usw. können die ihnen zugeordneten Bürsten L', HD', G'usw. mit der nicht geerdeten Netzleitung nur verbinden, wenn der Kontakt 108 des Riegelrelais 109 geschlossen ist.
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wechselschalter 112 zugeordnet, der für gewöhnlich in der Offenstellung gehalten wird, u. zw. durch die ihn in der Mittelstellung sichernden Abreissfedern 114, die an den schwenkbaren Kontakten 115 des Schalters unterhalb ihrer Schwenkachse angreifen ;
die schwenkbaren Kontakte sind so angeordnet, dass sie nach der einen oder andern Seite durch Solenoide oder Magnete 116, 117 bewegt werden können zu dem Zweck, den Motor zur Drehung in der einen oder entgegengesetzten Richtung unter Strom zu setzen, d. h. die Heizspule 70 nach oben oder nach unten zu bewegen. In ähnlicher Weise kann auch der Polwechselschalter IM mittels der Magnete 118 bzw. 119 nach rechts oder links umgelegt werden, um den Sprühkopf 87 nach unten bzw. nach oben zu bewegen.
Die dem Antriebszylinder 50 zugeführte Druckflüssigkeit wird mittels eines elektromagnetisch gesteuerten Hahnes 101, die Zufuhr des inerten Gases zum Druckregelventil 82 durch das elektromagnetisch gesteuerte Ventil 120 und die Zufuhr der Abschreckflüssigkeit von einer geeigneten Quelle zum biegsamen, mit dem Absehreck- kopf 87 verbundenen Schlauch 97 mittels eines elektromagnetisch gesteuerten Ventils 121 geregelt.
Der eine Anschluss der Steuermagneten 116 usw. und des elektromagnetisch betätigten Hahnes 101 usw. ist mit der geerdeten Netzleitung 106 verbunden, wie schaubildlich in der Zeichnung dargestellt ; die nicht geerdeten Anschlüsse aller dieser Steuermagneten und elektromagnetisch betätigten Ventile werden in bestimmten zeitlichen Abständen mit der andern Sammelschiene 106 verbunden, u. zw. was durch die entsprechenden Bürsten und Kollektorsegmente auf dem Kollektor 103 bewirkt wird.
Der Kollektor steuert auch die Verbindung der Primärwicklung 58 des Schubtransformators mit einer Quelle 122 hochfrequenten Stromes, u. zw. vermittels eines elektromagnetisch gesteuerten Netzschalters 123, dessen Steuermagnet genau wie die andern Steuermagneten mit einem Pol geerdet ist, während der andere Pol über eine Bürste und ein Kollektorsegment mit der nicht geerdeten Netzleitung 106 in Verbindung gebracht werden kann. Eine Startsignallampe 124 und ein Druckknopf 125 zum Starten, Betätigen des Sperrelais 109 vervollständigen die Schalteinrichtung.
Es sei angenommen, ein zu bearbeitendes Gesehützrohr befinde sieh, wie auf der Zeichnung veranschaulicht, in der richtigen Arbeitsstellung in der Einrichtung, die obere Endkammer 78 sei auf die Mündung des Geschützrohres 10 abdichtend aufgesetzt, die Heizspule 70 nähme die obere Endstellung ein und läge vollständig innerhalb der oberen Endkammer, während der Sprühkopf 87, wie in den einzelnen Figuren dargestellt, die untere Endlage einnähme ; die einzelnen Stromkreise und Glieder der Steuervorrichtung nähmen die in dem Schaltbild nach Fig. 13 veranschaulichte Lage ein und die Kollektortrommel drehe sich so, dass die einzelnen Kollektorsegmente S, L usw. in der Richtung des neben der Trommel eingezeichneten Pfeiles umlaufen ;
wandert die Trommel aus der in der Zeichnung veranschaulichten Stellung heraus, so wird das für gewöhnlich durch die Leitung 107 mit der nicht geerdeten Netzleitung verbundene Kollektorsegment 8 mit der ihm zugeordneten Bürste S'in Berührung gebracht ; auf diese Weise wird die nicht geerdete Netzleitung mit dem nicht geerdeten Anschluss der Startsignallampe 124 verbunden, so dass diese Lampe aufleuchtet und der Bedienung anzeigt, dass der Kollektor bereit ist, sein Arbeitsspiel zu beginnen. Es kann dann das Arbeitsspiel begonnen werden, indem der Startknopf 125 niedergedrückt wird.
Dadurch wird der Stromkreis des Sperrelais 109 mit Strom versorgt, u, zw. auf dem Wege von der geerdeten Netzleitung 106 über die Relaiswicklung, den Druckknopf 126, die Kollektorbürste S', das Segment 8 und die Leitung 107, die mit der nicht geerdeten Sammelschiene 106 verbunden ist. Wird das Riegelrelais 109 erregt, so zieht es seinen Anker an, so dass die nicht geerdete Netzleitung 106 über die Leitung 111 und den sonst geöffneten (jetzt geschlossenen) Kontakt 108 mit der Leitung 110 verbunden wird. Auf diese Weise ist die nicht geerdete Netzleitung mit allen Kollektorsegmenten L, HD usw. verbunden mit Ausnahme des Startsegments 8 ; dies ist durch die mit gestrichelten Linien veranschaulichte Verlängerung der Leitung 110 durch die Kollektortrommel veranschaulicht.
Das Riegelkollektorsegment L kommt mit der ihm zugeordneten Bürste L'im selben Augenblick oder kurz nach dem Zeitpunkt in Verbindung, in welchem das Start-
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segment L und die Leitung 110 zu der nicht geerdeten Netzleitung führt, u. zw. wie vorher über den Kontakt 108 des Riegelrelais. Das Riegelrelais 109 bleibt daher unter Strom und hält damit alle Kollektorsegmente mit der nicht geerdeten Netzleitung in Verbindung, solange das lange Riegelsegment L unter der ihm zugeordneten Bürste L'entlangläuft.
Das Kollektorsegment HD kommt mit der ihm zugeordneten Bürste HD'in Berührung und schliesst einen Stromkreis von der nicht geerdeten Netzleitung über die Bürste HD'zum Antriebsmagnet 116, der erregt wird und die schwenkbaren Kontakte des Polweehselsehalters 112 nach links bewegt ; auf diese Weise wird der Motor 47 mit dem Netz 106 über die Zweigleitungen 127 verbunden, er läuft in einer solchen Richtung an, dass er die Heizspule 70 aus der oberen Endkammer 78 durch die Bohrung des Geschützrohres nach unten in die untere Endkammer 71 bewegt, wie dies in Fig. 9 dargestellt ist.
Sobald die Heizspule 70 ihre Abwärtsbewegung begonnen hat, kommt unmittelbar darauf das Kollektorsegment G mit der ihm zugeordneten Bürste 6"in Berührung, so dass auf diese Weise die nicht geerdete Netzleitung 106 mit dem elektromagnetisch gesteuerten Ventil 120 verbunden wird. Diese Elektromagnetsteuerung wird unter Strom gesetzt und bewirkt, dass das Druckventil 82 die Verbindung mit einer geeigneten Quelle eines trockenen inerten Gases freigibt.
Das trockene inerte Gas gelangt also in die obere Endkammer 78, sobald die Heizspule diese Kammer verlässt ; das Gas folgt der Spule nach unten, füllt die Bohrung des Geschützrohres und hält sie während der Abwärtsbewegung der Heizspule unter Druck gefüllt ; das Gas tritt auch noch in das Rohr ein, wenn die Heizspule ihre unterste Stellung erreicht hat ; es tritt dann durch den Spalt zwischen der Heizspule und der Seitenwandung der unteren Endkammer hindurch sowie durch die Auslassleitung 8. 3 nach aussen.
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und der Abwärtsbewegung der Heizspule so bemessen, dass sie unter der Bürste HD'hinwegtritt, unmittelbar nachdem die Heizspule den Boden der unteren Endkammer il erreicht hat.
Es kann
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der unteren in Fig. 9 veranschaulichten Stellung zum Stillstand kommt, ohne dass die Einrichtung besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt wird ; so kann der Motor 47 so ausgebildet sein, dass er ein konstantes Drehmoment ausüben kann : oder es kann eine geeignete Reibungskupplung zwischen Motor und Antriebspindel 41 vorgesehen sein ; gegebenenfalls kann auch eine nachgiebige bzw. elastische Leerlaufeinrichtung eingeschaltet sein. Nachdem das Segment HD an seiner zugeordneten Bürste HD' vorbeigelangt und der Heizkopf 70 in der unteren in Fig. 9 veranschaulichten Stellung zum Stillstand gekommen ist, kommt das Netzsehaltersegment LS mit der ihm zugeordneten Bürste LS'in Berührung, so dass die nicht geerdete Netzleitung 106 mit den Antriebsegmenten des elektromagnetischen Netzschalters 123 verbunden wird.
Dieser Schalter verbindet dann die Primärwicklung 58 des Schubtransformators mit der Hochfrequenzstromquelle 122. Die Heizspule 70 ist jedoch in diesem Augenblick noch nicht mit Strom versorgt, da, wie ias Schaltbild nach Fig. 13 zeigt, die Primärwicklung 58 mit der Sekundärwicklung 63 nicht in Wirkungsverbindung steht. Bald danach kommen beim weiteren
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bzw. zur Betätigung des Schubtransformators vorgesehen sind, mit ihren zugeordneten Bürsten QV und ST'in Berührung.
Das Kollektorsegment QV verbindet die nicht geerdete Netzleitung 106 über die Bürste Qr mit der Arbeitsriehtung des elektromagnetisch gesteuerten Ventils 121, das dadurch den Sprühkopf 87 unter Vermittlung des biegsamen Schlauches 97 mit einer geeigneten Quelle der unter Druck stehenden Abschreckflüssigkeit verbindet. Das Kollektorsegment ST verbindet die Netzleitung 106 über die Bürste ST'mit dem elektromagnetisch gesteuerten Ventil 101, das bei der Stromzufuhr Luft in das untere Ende des Arbeitszylinders 50 einlässt, so dass das Transformatorgeh use angehoben wird ; dabei wird gleichzeitig die Primärwicklung 58 des Schubtransformators in die wirksame Stellung gegenüber der Sekundärspule 63 gebracht.
Die Heizspule 70 wird nun unter Vermittlung der hohlen Leiter 73 von der Sekundärwicklung 63 aus erregt. Die Heizspule tritt also in Tätigkeit und durch den Sprühkopf wird Absehreekflüssigkeit nach aussen in den den Sprühkopf umgebenden, unterhalb der Heizspule liegenden Teil gespritzt ; dabei kommen die Kollektorsegmente HU und QU in Berührung mit den ihnen zugeordneten Bürsten HU'und QU', so dass die Netzleitung 106 mit den Steuermagneten 117 und 119 der Polwechselsehalter und 113 und damit die Motoren 47 und 91 über die Zweigleitungen 127 und 128 mit dem Netz 106 in Verbindung kommen, wodurch die Motoren so umlaufen, dass sie die Heizspule 70 und den Sprühkopf 87 nach oben durch die Bohrung des Geschützrohres hindurchführen ;
der Sprühkopf 87 folgt hiebei der Heizspule auf deren Weg nach oben durch das Geschützrohr so lange, bis die Heizspule die obere Endkammer 78 erreicht und in ihr zum Stillstand kommt ; in diesem Zeitpunkt kommen die Segmente HU und QF mit ihren Bürsten ausser Ein-
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schalter in ihre Mittel-oder Offenstellungen zurückkehren können, so dass die ihnen zugeordneten Motoren 47 und 91 stromlos werden. Die Arbeit der Motoren 47 und 91 ist zeitlich so aufeinander abge-
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Geschwindigkeit bewegt, die erforderlich ist, um eine richtige Erhitzung zu bewirken. Der Sprühkopf 87 folgt dabei immer so, dass er sieh unter Vermittlung des Abstandkolbens 88 stets gegen das
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aufgebracht wird, stets in gleichbleibendem Abstand voneinander liegen.
Dieses Aufeinanderfolgen der Heizspule und des Sprühkopfes kann in beliebiger Weise sichergestellt werden. Es kann dies dadurch erreicht werden, dass die Arbeit der Motoren zeitlich genau geregelt wird oder beispielsweise auch dadurch, dass ein Motor 91 mit konstantem Drehmoment Anwendung findet, der das Gewicht des Sprühkopfes und der zugehörigen beweglichen Teile mit hinreichendem Kraftüberschuss überwinden kann, so dass der Sprühkopf bei ständiger Berührung mit dem unteren Ende der Heizspule 70 nach oben gedrückt wird.
Ist die Heizspule in die obere Endkammer 98 gelangt, so kommen die Kollektorsegmente HU und QU mit ihren Bürsten HU'und QU'ausser Berührung und öffnen somit den Stromkreis der Magnete 117 und 119 ; damit wird die Stromzufuhr zu den Motoren 47 und 91 unterbrochen. Die Heizspule bewegt sich bis in die obere Endkammer ; ihr folgt ständig der Sprühkopf. Beide Teile werden in ihren oberen Endstellungen angehalten, ohne dass übermässige Beanspruchungen in der Einrichtung entstehen ; dies kann in irgendeiner beliebigen bekannten Weise erreicht werden, ähnlich wie es mit Bezug auf das Anhalten der Heizspule in ihrer unteren Endstellung in der unteren Endkammer 71 vorgeschlagen wurde.
Beim Eintritt der Heizspule in die obere Endkammer kommt das Segment ss des Kollektors mit der zugehörigen Bürste G'ausser Berührung, so dass die Verbindung zwischen der Sammelschiene, Leitung 106 und der Bürste G'unterbrochen wird. Dadurch wird das elektromagnetisch gesteuerte Ventil 120 stromlos, das die Gaszufuhr zum Regelventil 82 absperrt. Etwa zur gleichen Zeit kommt das zum Steuerhahn J ! M gehörige Segment ST mit der Bürste ST'ausser Eingriff, wodurch die Arbeits-
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des Arbeitszylinders 50 von der Druckflüssigkeit entlastet und Druckflüssigkeit in den oberen Zylinderteil eingeführt, so dass das Gehäuse des Schubtransformators und damit die Primärwicklung 58 nach unten bewegt werden und der Transformator also in seine ausgerückte Stellung überführt wird.
Die Überführung des Schubtransformators in diese ausgerückte Stellung bewirkt den Schluss der Kraftlinien der Primärwicklung 58 über einen magnetischen Kreis geringen magnetischen Widerstandes, was durch den lamellierten Kernansatz 61 bewirkt wird. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich die Reaktanz des Stromkreises des Schubtransformators verringert.
Sobald der Sehubtransformator 51 ausgerückt worden ist, kommt das Segment LS mit der Bürste LS'ausser Eingriff, so dass letztere vom Netz 106 abgeschaltet und damit der elektromagnetische Netzschalter 123 stromlos wird ; dadurch wird die Primärspule 58 von der Hochfrequenzstromquelle 122 abgeschaltet. Da das Kollektorsegment Qu nunmehr mit der Bürste QV ausser Eingriff kommt, wird der Stromkreis des elektromagnetisch gesteuerten Ventils 121 geöffnet und dieses dadurch geschlossen.
Dies hat zur Folge, dass die Zufuhr von Absehreckflüssigkeit zum Sprühkopf 87 aufhört. Das Segment QD kommt nunmehr mit der Bürste QD'in Berührung, so dass die Bürste mit dem Netz 106 verbunden wird. Dadurch wird der Erregerstromkreis des Magneten 118 des Polwechselsehalters 113 geschlossen ;
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mit dem Netz 106 für Rückwärtslauf in Verbindung gebracht wird. Dies hat zur Folge, dass der Sprühkopf 87 in die untere, in Fig. 9 veranschaulichte Endstellung gesenkt wird. Erreicht der Sprühkopf 87 die untere Endstellung, so kommt das Segment QD mit der Bürste QD'ausser Eingriff und der Stromkreis des Magneten 118 wird unterbrochen, so dass der Polwechselschalter 113 in die Offenstellung gelangen kann, in welcher der Motor 91 stromlos ist.
Die Länge des Segments QD ist mit Bezug auf die Umlaufgeschwindigkeit des Motors 91 und des Kollektors 103 so gewählt, dass der Motor stromlos wird, wenn der Sprühkopf 87 seine untere Endstellung erreicht. Um den Sprühkopf 87 beim Erreichen der in Fig. 9 veranschaulichten Stellung ohne unzulässige Stossbeanspruchung der Einrichtung und ohne unzulässige Belastung des Motors 91 anzuhalten, kann irgendeine auf der Zeichnung nicht ver- anschaulichte geeignete Einrichtung vorgesehen sein, beispielsweise eine Reibungskupplung oder eine Leerlauf einrichtung zwischen dem Sprühkopfrohr 86 und dem Antriebsmotor ; es kann auch ein Motor geeigneter elektrischer Eigenschaften Verwendung finden.
Sobald das Segment QD die Bürste QD' verlässt, gelangt auch das Riegelsegment L mit der zugehörigen Bürste L'ausser Eingriff, so dass der Stromkreis des Riegelrelais 109 geöffnet wird, der zuvor durch dieses Segment und den Riegelkontakt 126 geschlossen war. Da der anfängliche Erregerstromkreis des Relais 109 am Druckknopf 125 geöffnet st, wird das Relais stromlos und trennt die Leitung 110 vom Netz 106 beim Kontakt 108. Auf diese Weise wird die Verbindung zwischen dem Netz und allen Kollektorsegmenten mit Ausnahme des Start- dgnalsegments < S'unterbrochen.
Ist der Kollektor wieder in die Ausgangsstellung gelangt und nehmen die einzelnen Gerätteile md Schaltorgane die in Fig. 13 veranschaulichten Stellungen ein, so verbleibt die Einrichtung in der Stellung, in der die Heizspule im Abstand von der Mündung des Geschützrohres in der oberen Druckkammer 78 und der Sprühkopf 87 ausserhalb des Versehlussendes des Geschützrohres in der unteren n Fig. 9 veranschaulichten Endstellung liegen. Das der Wärmebehandlung unterworfene Geschützohr kann nun nach Freigabe durch die verschiedenen Klemm-und Halteglieder, wie die Arme 20 md 27 und die Zentrierkluppe 17. ohne weiteres aus der Einrichtung entfernt werden.
Ein so behandeltes Geschützrohr ist in Fig. 12 der Zeichnung veranschaulicht, u. zw. ist der värmebehandelte Teil der Innenfläche der Bohrung mit 129 bezeichnet.
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Während der Aufwärtsbewegung der Heizspule 70, der unmittelbar der Sprühkopf 87 folgt, wird die Abschreckflüssigkeit durch den Trennkolben 88 ausser Berührung mit der Heizspule gehalten bzw. an einem Eintritt in den Spalt zwischen Spule und Wandung der Geschützrohrbohrung verhindert.
Ein Hindurchtreten der Abschreckflüssigkeit durch den engen Spalt zwischen Kolben und Wandung der Geschützrohrbohrung über den Kolben hinaus wird durch die Anwesenheit des unter Druck stehenden inerten Gases in den Räumen oberhalb des Sprühkopfes sowie dadurch verhindert, dass dieses Gas nach unten durch den Spalt zwischen Trennkolben und Wandung der Geschützrohrbohrung hindurchtritt. Gas, das durch die Auslassleitung 98 für die Abschreckflüssigkeit (sofern ein flüssiges Abschreckmittel zur Verwendung gelangt) austritt, kann von dieser Flüssigkeit durch den Flüssigkeitsabscheider 100 (Fig. 1) getrennt werden.
Da die Heizspule 70 für die Aufwärtsbewegung durch das Geschiltzrohr unter Strom gesetzt wird, bevor sie in das Verschlussende des Geschützrohres eintritt, und da die Spule unter Strom gehalten wird, auch nachdem sie die Geschützrohrmündung verlassen hat, um eine ganz gleichmässige Behandlung des Geschützrohres auf seiner ganzen Länge zu gewährleisten, ist es zweckmässig, die elektrische Wirkung der Heizspule während dieser ganzen Bewegung und während der ganzen Dauer ihrer Erregung gleichförmig zu halten.
Dies ist wichtig, damit die Leistung der Spule auf ihrem Wege durch die Geschützrohrbohrung und während sie ausserhalb des Geschützrohres entweder in der oberen oder in der unteren Endkammer unter Strom steht, annähernd gleichbleibt ; aus diesem Grunde sind die inneren Wandungen oder Futterstücke 79 und 75, die aus lamelliertem Material geringen magnetischen Widerstandes bestehen, in der oberen und unteren Endkammer 78 und 71 vorgesehen.
Zweckmässig sind solche Teile geringen magnetischen Widerstandes vorgesehen, um die Induktanz der Heizspule 70 auf ihrem Wege von der unteren Endkammer in die obere Endkammer im wesentlichen gleich gross zu halten bzw. die Reaktanz zu beeinflussen, so dass unerwünschte Änderungen des Leistungsfaktors verhindert werden, die durch die Entfernung der Spule aus dem Geschützrohrmaterial niedrigen magnetischen Widerstandes hervorgerufen werden könnten.
Obwohl vorstehend eine auf der Zeichnung veranschaulichte bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben worden ist, beschränkt sich diese doch nicht darauf, sondern erfasst alle die gleichen grundsätzlichen Merkmale aufweisenden Abänderungsformen. Wenn auf der Zeichnung auch nur ein Geschützrohr als Beispiel eines zu behandelnden Werkstückes veranschaulicht ist, so kann die Erfindung doch auch zur fortschreitenden Wärmebehandlung von andern rohrförmigen Werkstücken, wie beispielsweise Maschinenzylindern, Pumpenbohrungen, Rohrachsen u. dgl., benutzt werden.
Die Erfindung ist auch anwendbar zu einer Innen-oder Aussenerhitzung, bei der aus irgendwelchen Gründen eine fortschreitende Behandlung erwünscht ist, wie beispielsweise in den Fällen, in denen die Grösse der Beheizungseinrichtung oder irgendwelcher Teile dieser Einrichtung nicht ausreichend ist, um die gesamte zu behandelnde Oberfläche gleichzeitig zu bearbeiten.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren und Vorrichtung zur Innenerhitzung der Bohrung eines rohrförmigen Körpers, bei welcher der Körper fortschreitend erwärmt und vorzugsweise ebenso fortschreitend abgekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, dass durch elektromagnetische Induktion ringförmig verlaufende Heizströme an und nahe der Oberfläche der Bohrung und über eine axial begrenzte Länge erzeugt werden, wobei die die induzierenden Ströme führenden Leiter in der Axialriehtung der Bohrung verschoben werden, um nacheinander verschiedene axiale Teile derselben von den Heizströmen durchfliessen zu lassen.