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Österreichische
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keit vermöge ihrer kinetischen Energie einen druck erzeugt, der das Druckventil hebt, so dass die Flüssigkeit in das Auslaufrohr übertreten kan und sohin die Menge der ab-
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Ventilen für die Flüssigkeit ein Durchlass vorhanden ist, dessen Gesamtgrösse in einem im vorhinein bestimmten Verhältnisse zur Weite des Saug-oder Druckrohres steht ; der Durch-
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gehäuse zu abnimmt. Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch eine Differentialpumpe, die ausser dem Ventile iu dem hohlen Kolben noch ein Säugventil besitzt und bei der der innere Querschnitt des Einlaufendes des hohlen Kolbens zweckmässig doppelt so gross als der des
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Der lange, hohle Kolben oder hin und her gehende Toil 1 ist in seinem mittleren Toilo erweitert, um eine Ventilkammer 9 zur Aufnahme eines oder mehrerer Ventile 6
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Verlängerungen des Kolbens 1 zu beiden Seiten der Vontilkammer ss sind entweder innerhalb oder ausserhalb der Enden der Saug-und Druckrohrverhindungen 2 und bozw. 8 oin- gepasst ; die Abmessungen und Verbindungen der Teile J, S, 3 sind derart, dass der hohle Kolben frei mit jeder beliebigen im vorhinein bestimmten Hublänge hin und her gehen kann. 4 ist das Saugrohr, 5 das Druckrohr.
Um ein Durchsickern der Flüssigkeit zu vorhindern, sind gewöhnlich Stopfbüchsen und Deckel vorgesehen ; doch kann auch jede andere bekannte Bauart einer wasserdichten, verschiebbaren Verbindung an Stelle der Stopf- büchsen in Anwendung kommen. Der Antrieb des mit dem Stück 10 der Ventilkammer 9 verbundenen Kolbens erfolgt vom Kreuzkopfe 12 einer Maschine aus (Fig. 1).
Innerhalb der Ventilkammer 9 sind ein oder mehrere Ventile und zugehörige Ventilsitze vorgesehen ; die Ventile können jede beliebige Form besitzen, vorausgesetzt, dass sie sich gegen das Austrittsende der Pumpe öffnen und dass die gesamte Querschnittsflläche der Ventilöffnungen nicht kleiner ist, a) s der engste Teil des Durchganges innerhalb des hohlen liolbens an der Eintrittsseite des Ventiles.
Um den Reibungswiderstand beim'Durch-
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das Innere des hohlen Kolbens von einem Ende zum andern einschliesslich des die Ventil- kammer ss bildenden erweiterten Teiles derart ausgebildet, dass die Längspronle der Obernäche der Durchnusskanäle aus schlanken Kurven oder geraden Linien bestehen, die durch schlanke Kurven verbunden worden, so dass kein Teil der inneren Wandung senkrecht zur Bewegungs- richtung der Flüssigkeit ist. Die Wandungen der Kanäle sind an den Verbindungen mit den Ein- und Austrittsöffnungen möglichst parallel zu der Strömungsrichtung an diesen Punkten angeordnet.
Diese Ausführungsformen sind in der Zeichnung dargestellt ; 20 und 21 bezeichnen die Innenwandung der Ein- und Austrittskanäle an den Enden des hohlen Kolbens, 29 ist die dip Toile 20 und 21 verbindende gekrümmte Wandung der Ventilkammer und S ist die gekrümmte Aussenfläche des Ventiles 6, zwischen welcher und der Wandung der Ventilkammer die ganze Flüssigkeit hindurchgeht, falls nur ein Ventil vorgesehen ist.
Das in Fig. 4 dargestellte Ventil ist an jedem Ende spitz zulaufend ausgebildet und so eingesetzt, dass die Spitzen nach dem Ein- bezw. Austrittsrohr gerichtet sind. Das in den Fig. 1, 2, 3 und 5 dargesteHte Ventil ist an dem dem Druckrohre zugekehrten Ende kegelförmig abgestumpft ; der Teil 7 der Yontilführung ist so ausgebildet, dass er, wenn das Ventil sich am oberen Ende seines Hubes befindet, eine Fortsetzung der die Flüssig- keitleitendenVentilfläche8bildet.
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so dass sich dasselbe in ihm frei drehen und zwischen seinem Sitze in der Ventilkammer 9 und dem die Hubhöhe begrenzenden Anschlag 7 der Länge nach verschieben kann.
Die Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der das Ventil 6 mit zwei oder mehreren Führungsflügeln oder Armen 15 versehen ist, die in eine entsprechende Anzahl von Lansschlitzen oder Nuten des Zwischenstückes 10 greifen, wodurch das Ventil geführt wird, während es sich bis zu einer bestimmten Entfernung von senem Sitze frei abheben kann.
Bei in der Mitte geführtem Ventile (Fig. 2 und 3) wird zuweilen die zylindrische Filhrllng 22 mit einer Bohrung, 23 versehen, um zu verhindern, dass durch die von der Führung erzeugte Verdrängung bezw. Luftverdichtung ein Druck im Ventil hervorgerufen werde, der dem Emporsteigen desselben entgegenwirken würde, oder das Ventil wird mit
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wird die Kammer mit Bezug auf die von der Führung hervorgerufene Vordrängung so gross geltalten, dass der Druck in ihr durch die Bewegung des Ventiles nur sehr wenig zunimmt.
Das Verhältnis der wirksamen Querschnitte der Ein- und Austrittsseiten des in der
Mitte geführten Ventiles kann dadurch geändert werden, dass der äussere Durchmesser der
Führung 22 geändert wird, wodurch der wirksame Querschnitt der Austrittsseite des
Ventiles gegenüber dem wirksamen Querschnitt der Eintrittsseite vermindert wird. Dadurch kann die zum Abheben des Ventiles von seinem Sitze erforderliche Kraft vermindert und @ sohin an Kraft gespart werden.
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