AT159248B - Vom Triebwasser umspültes, für elektrische Unterwasserkraftwerke bestimmtes Wasserturbinenaggregat. - Google Patents
Vom Triebwasser umspültes, für elektrische Unterwasserkraftwerke bestimmtes Wasserturbinenaggregat.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vom Triebwasser umspültes, für elektrisehe Unterwasserkraftwerke bestimmtes Wasserturbinen- aggregat. Es ist bekannt, Wasserturbinenaggregate, die aus Turbine und Generator mit oder ohne Zwischen- getriebe bestehen, innerhalb eines von Wasser durchströmten Kanals anzuordnen. Die Maschinen des Aggregates sind als einzelne Einheiten auf Fundamenten in ein Gehäuse eingebaut und stehen nicht mit dem Gehäuse in wärmeleitender Verbindung. Durch diesen Einbau ergeben sich verhältnis- mässig grosse Abmessungen für das Aggregatgehäuse und die für die Wasserführung bestimmten Anlagen- teile. Auch wird der Strömungswiderstand durch die Abmessungen des Aggregatgehäuses verhältnis- mässig gross, was einen verhältnismässig geringen Wirkungsgrad der Gesamtanlage zur Folge hat. Durch die besondere Ausbildung der für den Einbau bestimmten einzelnen Maschinen des Aggregates und die erforderlichen Abmessungen der Gesamtanlage stellen sich die Gestehungskosten sehr hoch. Nach der vorliegenden Erfindung wird der Bau sogenannter Unterwasserkraftwerke dadurch vereinfacht und verbilligt, dass der Ständer der elektrischen Maschine in das zu seiner Führung und Befestigung dienende Aggregatgehäuse eingeschoben wird. Der Ständer und das vom Triebwasser umspülte Aggregatgehäuse stehen somit wärmeleitend miteinander in Verbindung und die Abgabe der Ständerwärme erfolgt über die Gehäusewand unmittelbar an das vorbeiströmende Wasser. Die Wärmeabfuhr ist bei diesem Einbau der elektrischen Maschine die denkbar günstigste, und die Abmessungen des Gesamtaggregates werden gegenüber den bekannten Ausführungsformen wesentlich herabgesetzt. Eine weitere Verbesserung der Kühlwirkung kann noch dadurch erzielt werden, dass das Ständerblechpaket der eingebauten elektrischen Maschine in an sich bekannter Weise von Rippen getragen wird, die Kühlmittelführungskanäle bilden. Durch diese Kanäle wird der Innenluftstrom, der zur Kühlung des Läufers dient, geführt, und er wird durch das Entlangstreichen an der Aggregatgehäuseinnenwand in an sich bekannter Weise besonders intensiv rückgekühlt. Die Wärmeabfuhr aus dem Ständer erfolgt über die Rippen unmittelbar an das Aggregatgehäuse. Die gegenüber den bekannten Ausführungsarten enge Bemessung des Aggregatgehäusehohlraumes und die unmittelbare Abgabe der Ständerwärme an dieses Gehäuse verlangt besondere Massnahmen zur Vermeidung von Kondens-, Leck-oder Siekerwasseransammlungen. Zur Beseitigung des Kondens-und Leckwassers kann eine Pumpe dienen, die vorteilhafterweise in das Generatorgehäuse eingebaut und mit der Generatorwelle gekuppelt ist oder durch einen getrennten Motor angetrieben wird. Eine Fernhaltung des etwa durch Undichtigkeiten eintretenden Wassers kann auch dadurch erreicht werden, dass das Innere des Generators und Getriebes unter Luftüberdruck gehalten wird. Zu diesem Zweck wird im Innenraum des Aggregates ein kleiner Kompressor angeordnet, der die Luft durch ein Rohr von aussen ansaugt und in das Generatorinnere drückt. Der Kompressor kann ebenfalls durch die Generatorwelle oder einen zusätzlichen Motor angetrieben werden. Die Luftleitung kann auch in den Leitradschaufeln bzw. deren Drehachsen untergebracht sein. Ordnet man im Innern des Generatorgehäuses einen durch einen Schwimmer betätigten Kondenswasserableiter an, so kann bei Erreichen eines bestimmten Standes das Kondens-und Leckwasser durch den herrschenden Luftüberdruck nach aussen befördert werden. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Generator a ist als Einbaugenerator ausgebildet und wird durch Rippen i des Ständergehäuses k gegenüber der Innenwand des Aggregatgehäuses e abgestützt und geführt. Die Zwischenräume zwischen den Rippen i dienen zur Bildung von Führungskanälen für den Innenkühlluftstrom. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 An den Einbaugenerator u kann auch die Erregermaschine b mit angebaut werden. Ein Zahnradgetriebe c dient zur Kupplung des Generators a mit dem Laufrad d der Turbine. Die Gehäuse e und f dienen zum wasserdichten Abschliessen des Generators a und des Getriebes c. Durch die Nabe des Turbinenlaufrades cl wird die äussere Gehäuseform des gesamten Aggregates zur Tropfenform ergänzt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vom Triebwasser umspültes, für elektrische Unterwasserkraftwerke bestimmtes Wasserturbinenaggregat, bei welchem die Turbinenwelle samt ihren Lagern und der von der Turbine angetriebenen elektrischen Maschine in ein wasserdicht abgeschlossenes Gehäuse eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer der eingebauten elektrischen Maschine mit seinem Aussenumfang an der Innenwandung des Aggregatgehäuses anliegt.
Claims (1)
- 2. Wasserturbinenaggregat nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das Ständerblock- paket der eingebauten elektrischen Maschine von über den Ständerrüeken verteilt angeordneten Rippen (i) getragen wird, die ein besonderes Ständergehäuse bilden.3. Wasserturbinenaggregat nach Anspmch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die von den Rippen (i) gebildeten Kanäle zwischen Ständer und Aggregatgehäuseinnenwand ein Kühlmittelstrom geführt wird.4. Wasserturbinenaggregat nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des abgeschlossenen Aggregatgehäuses eine Leckpumpe angeordnet ist.5. Wasserturbinenaggregat nach Anspruch l oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch EMI2.26. Wasserturbinenaggregat nach Anspruch l oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Aggregates ein durch einen Schwimmer betätigter Kondenswasserableiter angeordnet ist. EMI2.3
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- 1938-05-14 AT AT159248D patent/AT159248B/de active
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