AT158759B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Bändern oder Treibriemen aus Seilen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Bändern oder Treibriemen aus Seilen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Bändern oder Treibriemen aus Seilen. Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Bändern oder Treibriemen aus Seilen und betrifft im besonderen ein Verfahren wie auch eine Vorrichtung, mittels derer insbesondere geflochtene Seile miteinander durch Vernähen zu Bändern, sei es in endloser Form, sei es offen, verbunden werden. Bisher werden Bänder und Treibriemen in der Regel derart hergestellt, dass man durch die nebeneinanderliegenden Seile quer zu ihrer Längsrichtung laufenden Fäden, Schussfäden von Hand einzieht und sie so miteinander zu Bändern verbindet. Diese Schussfäden wurden entweder als unendliche Fäden durchgezogen oder aber in Form von offenen oder geschlossenen Schleifen beiderseits des Riemens verknotet und befestigt. Da diese Arbeit von Hand durchgeführt wird und zudem die einzelnen Seile schwer zu handhaben sind, ist das Verfahren sehr zeitraubend und auch anstrengend. Man hat auch bereits gedrehte Seile zu Bändern verbunden, indem man Metallklammern, Drähte oder Fäden schon bei Herstellung der Seile durch die gebildeten Fache gezogen hat. Das lässt sich jedoch nicht bei geflochtenen Seilen durchführen. Die Erfindung hat nun ein Verfahren zum Gegenstand, mit dem die nebeneinanderliegenden, vornehmlich geflochtenen Seile auf mechanischem Weg miteinander verbunden werden können. Das Verfahren besteht darin, dass die miteinander zu verbindenden Seile einzeln nacheinander auf ein sogenanntes Nadelband, d. h. eine beliebige, jedoch der Länge des herzustellenden Bandes entsprechende Anzahl von parallel zueinander angeordneten Nadeln, aufgeschoben wird. Sobald die erforderliche Anzahl von Seilen nebeneinander auf das Nadelband aufgeschoben ist. wird der ursprüngliche Zu- sammenhang der einzelnen Nadeln gelöst, so dass diese nunmehr nur noch durch die Seile getragen werden. Nachdem durch die in den Nadeln befindliche Öhre die Schussfäden gezogen sind, werden die Nadeln durch Herausziehen entfernt. Dabei werden die Schussfäden durch die nebeneinanderliegenden Seile hindurchgezogen und bleiben in diesen. Hiebei können alle bisher bekannten und gebräuchlichen oder aus der Konstruktion der Seile sich ergebenden Schuss bindungen angewendet werden, so dass sie entweder als endloser Faden sich durch das ganze entstandene Band hindurchziehen oder aber in Form von einfachen oder doppelten Schleifen das Seilband durchlaufen. Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht in erster Linie aus dem sogenannten Nadelband oder der Nadelreihe, das sind durch eine Kette oder sonstige Mittel beiderseits gehaltene und geführte Träger, an denen lösbar und parallel zueinander Nadeln befestigt sind, deren Länge etwas grösser ist wie die Breite des zu fertigenden Seilbandes. Die Nadelreihe ist vornehmlich als endloses Band ausgebildet und läuft über ein Gestell. Um das endlose Nadelband und auch die endlosen Seilchen über dieses Gestell bringen zu können, ist dieses zweckmässig sowohl hebbar wie senkbar als auch verfahrbar. Ausserdem lassen sich seine Fahrstützen entfernen. Auf der oberen Seite des Gestelles sind zu beiden Seiten des Nadelbandes, ein Stück weit parallel zu diesem verlaufend, Zuführvorrichtungen, das sind Bänder mit Spitzen, welche im Gleichtakt mit dem Nadelband umlaufen und die Seile nacheinander auf die Nadeln aufschieben. Die Verbindung der Nadeln mit ihrem Nadelträger kann, sei es von Hand, sei es automatisch, gelöst werden, so dass nach Lösung der Verbindung die Nadeln nur noch von dem Seilband, in dem sie sich befinden, getragen werden und einzeln aus diesem herausgezogen werden können. Die Erfindung gestattet auf mechanischem Wege schnell und zuverlässig eine grössere Anzahl von geflochtenen Seilen zu einem Band zu verbinden. Während bisher vornehmlich für grössere Band- <Desc/Clms Page number 2> breiten 8-12 und mehr Personen erforderlich waren, genügen zur Bedienung der Maschine zwei Bedienungsleute. Die Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt die gesamte Vorrichtung in teilweiser geschnittener Seitenansicht, während Fig. 2 in Draufsicht das Zusammenarbeiten des Nadelbandes mit den Zubringerbändern durch die einzelnen Seile verdeutlicht. Fig. 3 stellt einen Ausschnitt aus einem Seilband dar, in dem sich noch die Nadeln des Nadelbandes befinden und nunmehr herausgezogen werden sollen. Fig. 4 stellt die Vorrichtung in der Stellung dar, in der das Seilband mit den darin befindlichen Nadeln gerade entfernt ist. Ebenfalls sind die Zubringerbänder abgenommen. Fig. 5 verdeutlicht die Ausbildung der Nadelträger und die Befestigung der Nadeln an ihnen, während Fig. 6 und 7 Draufsichten auf das Nadelband zeigen. Die Vorrichtung besteht aus dem brückenartigen Gestell a und dem Sockel o, auf welchem das erstere mit Hilfe des Stutzens n verfahren werden kann. An dem Gestell a befinden sich U-förmige Schienen b, in denen die laufenden Rollen c der Nadelträger d sich bewegen. Durch Bänder oder Ketten e werden die Nadelträger d im Abstand zueinander gehalten und gleichzeitig miteinander bewegt. Es ist z. B. auch möglich, die Nadelträger auf einem jalousieartigen umlaufenden Gebilde anzuordnen oder zu einem solchen zu verbinden. Der Antrieb für die Tragbänder e, die sowohl endlos, wie auch offen sein können, ist hier nicht dargestellt. An den Nadelträgern befinden sich gegen die Einwirkung einer Feder t schwenkbar gelagerte klinkenartige Halter g, welche in entsprechende Öhren der Nadeln h eingreifen und letztere festhalten. Die Federn t ziehen die Nadelhalter in die Sperrstellung. Die Nadeln stützen sich auf die in der Mitte der Nadelträger befindlichen Stützstifte t ab bzw. liegen auf ihnen auf. Auf dem Gestell neben dem Nadelband befinden sich Zubringerbänder k, welche endlos über Antriebsrollen 1 laufen und mit Spitzen versehen sind. Der wirksame Teil dieser Bänder läuft etwas schräg auf das Nadelband zu. Die Spitzen liegen den Nadeln gegenüber, sind in deren Richtung angeordnet und haben die Wirkung, dass sie die Seilchen nacheinander auf die Nadeln h aufschieben. Die Führungsmittel, um welche diese Zubringerbänder umlaufen, können senkrecht zur Laufrichtung des Nadelbandes (in Richtung des Pfeiles x) verschiebbar sein. Die Zubringerbänder sind dehnbar, so dass durch Verstellen ihrer Führungsrollen die Spitzen den Abstand der Nadeln des Nadelbandes angepasst werden können. Das Gestell a, in dem sich das Nadelband befindet, ist auf verfahrbaren Stützen n gelagert und kann durch diese gehoben und gesenkt oder verfahren werden. Es ist auf einem Sockelständer o, der doppelseitig aus- EMI2.1 Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende : Es wird das Nadelband in der erforderlichen Länge eingestellt und mit Nadeln h gefüllt. Darauf werden die miteinander zu verbindenden, d. h. quer zu vernähenden Seile. beispielsweise Quadratseile, nacheinander auf irgendeine Weise, z. B. unter Zuhilfenahme der verfahrbaren Stützen n, unter Heben und Senken und Verfahren des Gestelles um das Gestell gelegt. Sodann lässt man die Zubringerbänder k laufen. Diese ergreifen einzeln die Seile und schieben sie infolge des schrägen Laufes des Zubringerbandes auf die Nadeln des Nadelbandes. Bei diesem Vorgang des Aufschiebens der Seilchen auf die Nadeln pressen sich die Seilchen gegen die Nadelhalter g, diese springen aus dem Nadelöhr heraus, lassen das Seilchen passieren und springen wieder in das Öhr ein. Auf diese Weise werden soviel Einzelseile auf das Nadelband geschoben als um das Gestell gelegt bzw. als für die gewünschte Riemenbreite erforderlich sind. Nachdem nun die erforderliche Anzahl von Seilen aufgeschoben ist, werden die an den Nadelträgern d befindlichen Klinken g, sei es von Hand, sei es durch ein automatisches Mittel, derart ausgelöst, dass sie die Nadeln freigeben und diese nunmehr nur noch durch die nebeneinanderliegenden Seilchen gehalten werden. Darauf wird das Seilband mit den daran befindlichen Nadeln von dem Gestell a entfernt, indem das letztere mit Hilfe seiner Stützen n angehoben und, nachdem der Sockel o durch die Führungsleisten p abgedeckt ist, auf die andere Hälfte des letzteren verschoben wird. Das Seilband, mit den darin befindlichen Nadeln kann während dieses Vorganges abgenommen werden bzw. bleibt auf dem Sockel zurück. Darauf werden in die Öhre der Nadeln Fäden, d. h. die späteren Schussfäden, eingezogen oder eingehängt und die Nadeln aus dem Band einzeln nacheinander herausgezogen. Dabei ziehen sich die Schussfäden durch die einzelnen Seile hindurch. Sie können an den Bändern des entstandenen Bandes offenbleiben oder so miteinander verbunden werden, dass sie entweder ein-oder mehrfach sehleifenförmig durch das Band hindurch geführt werden oder aber als endlose Fäden, sei es einfach, sei es doppelt, das entstandene Band durchlaufen. Der Abstand der einzelnen Nadeln voneinander bzw. die Frage, ob die Nadeln auch in Höhe zueinander versetzt werden sollen, richtet sich nach der Form und Ausbildung der Seile. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Bändern und Treibriemen aus Seilen, vornehmlich aus geflochtenen Seilen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Seile nacheinander auf die Nadeln einer zu einem Nadelband verbundenen Nadelreihe aufgeschoben werden, sodann die Nadeln vom Band entfernt <Desc/Clms Page number 3> werden, so dass sie von den nebeneinanderliegenden Seilen gehalten werden, worauf in die Nadeln Fäden eingelegt oder eingezogen und dann die Nadeln nacheinander aus den Seilen herausgezogen werden, wobei sich die Fäden als Schussfäden in der bisher üblichen oder aus dem Aufbau der Seile sich ergebenden Form durch die Seile hindurchziehen.2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nadelband (d und h) und eine oder mehrere Zubringervorrichtungen (k) vorgesehen sind, welche die zu verbindenden Seile nacheinander zwangsläufig auf das Nadelband aufschieben.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Nadelband aus Nadeln (h) mit wenigstens je einem Öhr und Nadelträgern (d) besteht, die die Nadeln (h) mittels Halter (g) lösbar tragen.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei aufeinanderfolgende Nadeln (h) in der Höhe gegeneinander versetzt sind.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Nadelträger (d) Rollen (e) angeordnet sind, welche in oder auf Führungsschienen (b) laufen.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelhalter (g), die in oder an den Nadeln (d) eingreifen, gegen die Wirkung von Federn (f) schwenkbar an den Nadelträgern (d) gelagert sind.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass vornehmlich bei der Verwendung längerer Nadeln in der Mitte des Trägers (d) ein fester Tragstift (i) sich befindet, auf dem die Nadel lose aufliegt.8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Nadelband (d und h) in einem brückenartigen Gestell (a) als loses Band gelagert ist und, durch einen regelbaren Antrieb angetrieben, in ihm umläuft.9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (a) auf Stützen (n) heb-und senkbar sowie verfahrbar gelagert ist.10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 9, gekennzeichnet durch einen doppelseitigen Sockel (o), der derart ausgebildet ist, dass das verfahrbare Gestell (a) abwechselnd auf die eine oder andere Seite des Sockels verfahren werden kann.11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubringerbänder (k) aus elastischem Material bestehen und die Entfernung der auf ihnen befindlichen Spitzen durch Spannen der Bänder verändert werden kann.12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubringerbänder (k) senkrecht zum Nadelband verschiebbar sind.
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