AT158714B - Kasten mit zurückklappbarem Deckel. - Google Patents

Kasten mit zurückklappbarem Deckel.

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AT158714B
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Austria
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Inventor
Vaclav Vlasak
Original Assignee
Vaclav Vlasak
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  Kasten mit   zurückklappbarem   Deckel. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Kasten mit einem in die senkrechte Lage an die Rückwand des
Kastenunterteiles   zurückklappbaren   Deckel, insbesondere für Karteien oder als Behälter für Schreib-,
Rechen-, Sprechmaschinen od. dgl. 



   Kasten dieser Art mit Deckeln, welche um seitlich angeordnete Streben nach hinten umgeklappt   i werden   können, wobei diese Streben paarweise an den Seiten des Kastens bzw. des Deckels angeordnet und in diesen drehbar gelagert sind, haben den grundsätzlichen Nachteil, dass die bei aufgeklapptem
Deckel schief nach oben stehenden seitlichen Streben die Handhabung im Innern des Kastens ins- besondere bei Verwendung für Karteien behindern und anderseits eine unzureichende Abstützung des
Deckels bilden, der insbesondere bei Kasten von grösserer Breite beim   Auf-und Zuschliessen   ungenügend genau geführt wird. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, dass der Deckel mit dem Kasten- unterteil durch einen oder mehrere flache, winklig abgebogene Scharnierteile verbunden wird, welche sowohl am Deckel als auch an der hinteren Wand des Kastenunterteiles angelenkt sind, und die bei geschlossenem Kasten im hinteren inneren Teil des Deckels liegen, wobei dieser Deckel mit dem Kasten- unterteil noch beiderseits mittels je einer an sich bekannten Seitenstrebe gelenkig verbunden ist. Diese neue Bauart wird mit Vorteil insbesondere bei Karteikasten grösserer Breite verwendet, in welchen mehrere Gruppen verschiedener Karten nebeneinander untergebracht werden sollen.

   Bei dieser gelenkigen
Verbindung mittels Scharnieren ist der Deckel bei der erfindungsgemässen Bauart mit dem Kasten- unterteil beiderseits nämlich nur mittels je einer Strebe verbunden, welche winkel-oder bogenförmig in Richtung gegen das Deckelscharnier abgebogen ist und einen freien Zutritt zu den Karten von der
Seite aus erlaubt. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit entsprechenden Einzelheiten dar. Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht des ganzen Kastens samt Deckel, Fig. 2 ist ein senkrechter
Querschnitt durch den geschlossenen Kasten und Fig. 3 ist die schaubildliche Ansicht des Scharniers. 



   Bei der veranschaulichten Ausführungsform ist der Deckel 1 des Kastens, der aus Holz, Metall,
Bakelit oder anderem Pressstoff hergestellt werden kann, an seiner hinteren Seite mit dem Kasten- unterteil mittels eines oder mehrerer flacher Scharniere 3 verbunden, welche vorzugsweise aus Blech hergestellt und winkelförmig derart abgebogen sind, dass dieses Scharnier an der hinteren Kante des
Deckels 1 liegt und mit seinem eingerollten Oberteil 5 an einem Zapfen 6 angelenkt ist. Dieser Zapfen 6 ist z. B. mittels eines Lappens 7 an beiden Deckelseite, u. zw. an der Innenfläche der Seitenwände des Deckels   1,   oder vermittels Lagerungen 7'an der Innenseite des Deckels 1 befestigt. 



   Ausser durch diese Scharniere 3 ist der Deckel 1 mit dem Kastenunterteil 2 an jeder Seite durch je eine an sich bekannte Strebe 4 verbunden, welche zweckmässig   winkel-oder bogenförmig   abgebogen, u. zw. in Richtung gegen das Scharnier zu gebogen ist, derart, dass diese Streben bei geöffnetem Deckel die Handhabung im Kasteninnern nicht behindern und den Zutritt zum Kasteninnern auch von der Seite aus frei geben. Die Enden dieser Streben 4 sind am Zapfen 10 und   10'an   der seitlichen Wand des Kastenunterteiles 2 und des Deckels 1 angelenkt. Das Scharnier 3 ist seinerseits an seinem unteren Ende um den Scharnierbolzen 9 drehbar, welcher im festen Scharnierteil 3'oder in mehreren solchen Teilen gelagert ist. 



   Wird der Deckel 1 geöffnet, dann dreht sich das Scharnier 3 um den festen Scharnierzapfen 9, wobei sich der Deckel allmählich von diesem Scharnierzapfen entfernt, da er sich einerseits selbst einmal um den Zapfen 6 am oberen Ende des Scharnierteiles 3 und anderseits um den Zapfen 10 jeder 

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 der beiden   Seitenstreben so weit dreht,   bis er schliesslich senkrecht   stellt, wie dies   in Fig. 3 dargestellt ist. In dieser senkrechten Lage stützt sich der Deckel 1 einerseits gegen die   Rückwand   des Kastenunterteiles 2 und anderseits gegen die Unterlage, auf welcher er steht, also z. B. an der Tischplatte, ab. 



  Ein oder mehrere Scharniere sichern so eine gute Deckelführung beim Auf-und Zuklappen des   Decket   um die gegebene feste Drehachse 9, so dass ein   Schiefstellen   des Deckels gegenüber dem unteren Kastenteil 2 beim Öffnen bzw. Schliessen des Kastens vermieden wird. Den Nachteil, dass sich der Deckel bei der Handhabung schief stellt, weisen dagegen die bisher bekannten Bauarten ähnlicher Kasten mit zwei Paaren von seitlich angeordneten Streben auf. Bei der erfindungsgemässen Bauart kann der Kasten ohne Rücksicht auf die Gefahr eines Schiefstellens des Deckels beliebig breit gewählt werden, wobei der Kasten dann für mehrere Gruppen von Karteiblättern dienen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kasten mit einem in die senkrechte Lage an die   Rückwand   des Kastenunterteiles zurückklappbarem Deckel, insbesondere für Karteien oder als Behälter für Schreib-, Rechen-,   Sprechmachinen   od. dgl., gekennzeichnet durch einen oder mehrere flache, winklig abgebogene Scharnierteile   (3),   die sowohl   am Deekel   als auch an der hinteren Wand des Kastenunterteiles   (2)   angelenkt sind und die bei geschlossenem Kasten im hinteren inneren Teil des Deckels   (1)   liegen, wobei dieser Deckel   (1)   mit dem Kastenunterteil   (2)   noch beiderseits mittels je einer an sich bekannten Seitenstrebe   (4)   gelenkig verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Kasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einhängezapfen (6) für die gelenkige Verbindung des oberen Scharnierteiles (3) entweder mittels eines Lappens (7) fest oder EMI2.1 EMI2.2
AT158714D 1937-09-23 1937-09-23 Kasten mit zurückklappbarem Deckel. AT158714B (de)

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