AT158701B - Schalenlasche für den eisernen Grubenausbau. - Google Patents

Schalenlasche für den eisernen Grubenausbau.

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AT158701B
AT158701B AT158701DA AT158701B AT 158701 B AT158701 B AT 158701B AT 158701D A AT158701D A AT 158701DA AT 158701 B AT158701 B AT 158701B
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Thyssen Huette Ag
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   Die Erfindung bezieht sich auf eine muffenartige Lasche für den eisernen Grubenausbau, deren Flansche die Bauteile so übergreifen, dass diese eine durch die Flanschen der Lasche begrenzte Schwenkbewegung machen können. 



   Es ist eine aus zwei U-förmigen Laschen gebildete Muffenverbindung für den Grubenausbau bekannt, bei der die Segmentenden zwischen den die U-Eisen verbindenden Schrauben festgeklemmt sind. Die Segmentenden liegen auf den Schrauben auf, so dass diese ausser auf Zug auch auf Biegung beansprucht werden, so dass sie leicht   überbeansprucht   oder zerstört werden. Bei grösserem Gebirgsdruck können ausserdem bei dieser Verbindung die Segmentenden soweit in die Verbindungsmuffe eindringen, dass die tragfähige Standfestigkeit des Ausbaues stark gefährdet, wenn nicht vollkommen vernichtet ist. 



   Durch die Schalenlasche nach der Erfindung werden die Nachteile der bekannten Laschen-und Muffenverbindungen beseitigt. Dies wird dadurch erreicht, dass die Stege der U-förmigen Eisen von ihrer Mitte aus nach beiden Enden zu fächerartig verbreitert sind. Zudem sind die Eisen nahe ihrem Ende mit Querschlitzen und nahe ihrer Mitte mit Rundlöchern für den Durchtritt der Schraubenbolzen versehen, welche die beiden Laschenteile mit den Ausbauteilen verbinden. 



   Die neue Laschenverbindung ermöglicht eine den bergbaulichen Erfordernissen entsprechend begrenzte Ausschwenkbarkeit der Ausbauteile nach oben und unten, ohne dabei die Tragfähigkeit oder Standfestigkeit des Ausbaues auch nur im geringsten zu gefährden. Die für Grubenausbau bedingte Haltesicherung in der Längsachse der Ausbauteile ist infolge der durchgehenden Schraubenbolzen stets gesichert, wobei aber infolge der Ausbildung der Bolzenlöcher in den Laschenhälften die Beweglichkeit der Segmentenden nicht behindert ist. 



   Ein weiterer Vorteil der Verbindung ist der, dass nach einer Schwenkbewegung eine zwangsläufige Abstützung der Ausbauenden durch Berührung desselben innerhalb des Laschengehäuses eintritt, so dass die   Druckkräfte   unmittelbar auf die Ausbauteile, u. zw. nur auf die Ausbauteile, übertragen werden. Die Schrauben werden nicht belastet, sondern haben lediglich die Verbindung von Lasche und Ausbausegment zu erhalten. 



   Durch die neue Laschenverbindung wird eine stabile Spitzbogenform bei geringster Werkstoffmenge ermöglicht, welche besonders geeignet ist, stärkeren Firstdruck ohne Verformung aufzunehmen. 



   Mit der Verwendung der Schalenlasche bei Abbaustreckenbögen ist die Anwendung keineswegs erschöpft, sie kann auch bei dem Polygonausbau od. dgl. mit Erfolg eingebaut werden. 



   In der anliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Schalenlasche nach der Erfindung wiedergegeben. 



   Fig. 1 zeigt einen einbaufertigen Ausbau für Abbaustrecken, bei welchem in der First die neue Schalenlasche angebracht ist. Fig. 2 zeigt die Seitenansicht der mit den Tragstützen verschraubten Schalenlasche in grösserem Massstabe, wobei links in der Ansicht das Tragstützende grösstenteils freigelegt ist. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt an der Stelle a-a der Seitenansicht Fig. 2. 



   Es bedeuten : 1 die Schalenlasche, 2 die Tragstützen, 2a die nach oben ausgeschwenkte Tragstütze, 2b die nach unten ausgeschwenkte Tragstütze, 3 die Laschenlochung im Drehpunkt, 3a die Tragstützenlochung im Drehpunkt, 4 die Querlanglochung in der Schalenlasche zur   Ermöglichung   der Tragstützenausschwenkung nach oben und nach unten, 5 die Laschenschrauben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schalenlasche für den eisernen Grubenausbau, bestehend aus zwei U-förmigen Eisen, deren Flansche die Ausbauteile so übergreifen, dass diese eine durch die Flanschen der Lasche begrenzte Schwenkbewegung machen können, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege der U-förmigen Eisen von ihrer Mitte aus nach beiden Enden zu fächerartig verbreitert sind.
    2. Lasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die U-förmigen Eisen nahe ihrem Ende mit Querschlitzen und nahe ihrer Mitte mit Rundlöchern für den Durchtritt der Schraubenbolzen versehen sind, welche die beiden Laschenteile mit den Ausbauteilen verbinden. EMI2.1
AT158701D 1938-05-14 1938-05-14 Schalenlasche für den eisernen Grubenausbau. AT158701B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898133C (de) * 1942-10-06 1953-11-26 Gutehoffnungshuette Oberhausen Gelenkverbindung fuer den Grubenausbau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE898133C (de) * 1942-10-06 1953-11-26 Gutehoffnungshuette Oberhausen Gelenkverbindung fuer den Grubenausbau

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