AT158605B - Selbstschalter, insbesondere Trennschutzschalter, mit Freiauslösung. - Google Patents

Selbstschalter, insbesondere Trennschutzschalter, mit Freiauslösung.

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AT158605B
AT158605B AT158605DA AT158605B AT 158605 B AT158605 B AT 158605B AT 158605D A AT158605D A AT 158605DA AT 158605 B AT158605 B AT 158605B
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Berker Und Albrecht Jung Fa Ge
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  Selbstschalter, insbesondere   Trennsehutzsehalter,   mit Freiauslösung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstschalter mit Freiauslösung, insbesondere einen Trenn- schutzschalter, bei dem eine senkrecht zum Schaltersockel stehende Antriebswelle durch ein Schalt- schloss mit einem elektrischen Sehaltglied verbunden ist und das Schaltschloss mit der zugehörigen
Auslösespule oberhalb des elektrischen Schaltgliedes und der zugehörigen Kontakte angeordnet und davon durch einen Zwischenboden getrennt ist. Sie bezweckt, die Bauart eines solchen Schalters zu vereinfachen und übersichtlich zu gestalten und gleichzeitig den Schalter so auszubilden, dass er bei einer für hohe Stromstärken ausreichenden Grösse der elektrischen Schaltglieder und der Schaltwege eine verhältnismässig kleine Grundfläche aufweist.

   Dabei sollen die Anschlussklemmen für die elek- trischen Leitungen aussen am Sockel angeordnet sein, so dass sie ohne Öffnen des Schaltersockels zugänglich sind. 



   Das Wesen der Erfindung besteht in erster Linie darin, dass das Schaltglied aus einem an seinen 
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 in einer beiderseits des Schiebers die ortsfesten Kontakte enthaltenden Schaltkammer geradlinig geführt ist, und dass die Auslösespule, die Antriebswelle und ein aus einem einfachen Kniehebel bestehendes   Schaltschloss   in der Bewegungsrichtung des Schaltschiebers hintereinander angeordnet sind, wobei das freie Ende des Kniehebels mit dem Schaltschieber mittels eines durch einen Schlitz des Zwischenbodens hindurchtretenden Mitnehmerzapfens gekuppelt ist. Vorzugsweise sind dabei die Welle und das freie Ende des Kniehebels auf der Längsmittellinie des Schaltschiebers angeordnet.

   Das freie Ende des Kniehebels ist zweckmässig unabhängig vom Schaltschieber mittels eines besonderen Schiebers geradlinig geführt, der den Mitnehmerzapfen für den Schaltschieber trägt. Der besondere Geradführungsschieber ist an den   Schlitzrändern   einer auf dem Zwischenboden angeordneten Getriebeplatte 
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 die Schalterwelle und das   Schaltschloss   und dessen Zubehörteile dient. 



   Der Schaltschieber einerseits und die die Auslösespule, die Antriebswelle und das Schaltschloss tragende Getriebeplatte anderseits können ohne besondere Befestigungsmittel in die im Hauptkörper des Schaltersockels ausgesparten Schalt-und Getriebekammern eingesetzt und darin durch einen die untere Kammer abschliessenden Sockelboden und eine die obere Kammer abschliessende Sockeldecke gehalten sein. Der Schaltschieber ist dabei in Nuten des   Abschlussbodens   und des die Kammern trennenden Zwischenbodens geführt, während die Getriebeplatte allseitig an den Wänden der oberen Kammer und an einem Vorsprung des Zwischenbodens abgestützt ist. 



   Der hohle Schaltersockel hat im wesentlichen die Form eines länglich rechteckigen Prismas, dessen oberer die Getriebekammer enthaltender Teil gegenüber dem unteren die Schaltkammer enthaltenden Teil in der Breite derart abgesetzt ist, dass der Unterteil an beiden Längsseiten gegenüber dem Oberteil stufenartig vorspringt. An den so gebildeten Sockelstufen sind die Anschlussklemmen für die ankommenden und abgehenden Strom-oder Phasenleitungen und die gegebenenfalls vorhandene Nulleitung, ferner erforderlichenfalls auch eine sogenannte Körperklemme angeordnet. Die Klemmen für die Phasenleitungen und die Nulleitung können dabei unmittelbar über den in der Schaltkammer angeordneten ortsfesten Kontakten angeordnet und mit diesen einstückig ausgebildet sein. 



   Der Schaltschieber aus Isolierstoff trägt für die Schalter der Phasen-oder Stromleitungen an seinen Längsseiten quergerichtete Kontaktarme, die in durch Querwände gebildeten, je einen ortsfesten Kontakt enthaltenden Abteilungen der Schaltkammer sich bewegen, wobei je zwei gegenüber- 

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 liegende Kontaktarme in leitender Verbindung stehen. Für die Schaltung eines Nulleiters ist dagegen ein vom Schaltschieber getrennter, unter Federwirkung an einem Gegenkontakt anliegender Kontaktarm vorgesehen, der bei der Ausschaltbewegung des Schaltschiebers durch diesen von seinem Gegenkontakt   abgedrückt   wird. Dieses   Abdrücken   geschieht nach dem Öffnen der Phasenleitungen, wohin- 
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 der Phasenleitungen stattfindet. 



   Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung 
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 Fig. 2 einen Querschnitt nach der etwas gebrochenen Linie B-B der Fig. 4, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Schalter bei entfernter Sockeldeeke, Fig. 4 eine Draufsicht, wobei die Sockeldecke und die 
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 mit Zubehör, entfernt sind, Fig. 5 eine Ansicht des Schalters von unten bei entferntem Soekelboden, Fig. 6 einen Querschnitt nach der etwas gebrochenen Linie C-C in Fig. 4, Fig. 7 eine Aussenansicht des   Sehalters   von dem in Fig. 1 und 3 linken Ende, Fig. 8 eine mit dem zugehörigen Kontakt   einstückige   Anschlussklemme in zwei um 900 gegeneinander versetzten Seitenansichten und in Draufsicht. 



   Der Schalter hat einen hohlen   Isolierstoffsockel     jf,   2 in Form eines   länglich rechteckigen   Prismas, 
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 auf beiden Längsseiten vorspringender Unterteil 2 gebildet ist. Die Höhlung des Sockels ist durch einen festen Zwischenboden 5 waagrecht geteilt. Sie ist oben durch eine kappenförmige Decke 6 aus Isolierstoff und unten durch einen   Isolierstoffboden 7 verschlossen.   Der Boden 7 hat eine grössere Breite als der Unterteil des   Sockels J, 8   und umgreift den Unterteil 2 mit vier   Endnocken     8,   in denen 
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 Boden 7 durch   zwei Mutterschrauben 10   verbunden, die durch an den Enden des Sockels, der Decke und des Bodens vorgesehene senkrechte Bohrungen 10'hindurchgreifen. 



   In der oberen Höhlung 3 des Sockels, der sogenannten Getriebekammer, sind die mechanischen Teile des Schalters und eine Auslösespule angeordnet. Zu den mechanischen Teilen zählt   zunächst,   eine auf der Längsmittellinie des Schalters angeordnete, senkrecht zum Sockel stehende Schalteroder Antriebswelle 13, die durch ein Loch der Decke 6 nach aussen tritt und am freien Ende einen Hand- 
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 sinne zu drehen sucht.

   Ferner gehört dazu ein   sogenanntes Kniehebelsehaltschloss.   Dieses besteht aus einem einzigen   zwei3chenkeligen Kniehebel   63, 64, dessen eines Glied 63 an einer auf der Schalterwelle 13 befestigten Kurbel 65 angelenkt ist, während der andere Schenkel 64 mit seinem freien Ende an einem ebenfalls auf der   L1ngsmittellinie   des   SehaltersocMs   angeordneten   Geradführungsschieber   17 gelagert ist, der seinerseits mit einem noch zu beschreibenden elektrischen Schaltschieber gekuppelt 
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 Linie liegt, die mit der Längsmittellinie des Schalters zusammenfällt (Fig. 8). 



   Als Träger für die mechanischen Teile dient eine auf dem Zwischenboden 5 angeordnete Blchplatte   15,   die an einem Ende einen rechtwinklig aufgebogenen Teil 15'aufweist. Die Welle 13 ist unten in der Platte 15 und oben in dem waagrecht abgewinkelten Ende des Plattenteiles M'gelagert, wohin- 
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 platte 15 die Auslösespule 11 angeordnet, deren am Plattenteil 15'befestigter Eisenkern am freien Ende einen ebenfalls aus einer winkligen Blechplatte bestehenden Polschuh 36 trägt. Wie ersichtlich, sind infolge dieser Anordnung die Auslösespule   11,   die Schalterwelle 13 und das Schaltschloss 63,64 auf der Längsmittellinie des Schalters hintereinander angeordnet. 
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 arm 66, der unter Wirkung einer beim Einlegen des Schalters gespannten Feder 72 steht.

   Der Arm 66 wird gewöhnlich durch eine Sperrklinke 67 festgehalten, die durch den Anker 68 der Auslösespule 11 ausgerückt werden kann. Beim Ausrücken der Klinke 67 drückt der Schlagarm 66 den Kniehebel 63,64 durch, was zur Folge hat, dass der Geradführungsschieber 17 unter Mitnahme des noch zu beschreibenden Schaltschiebers durch die Federn   M   und 72 augenblicklich in Richtung auf die Schalterwelle 13 verschoben wird. Dabei trifft ein Ansatz des Schiebers 17 auf eine Nase 66'des Schlagarmes 66 und dreht diesen in seine Ruhestellung   zurück,   in der er durch die Klinke 67 erneut gesperrt wird.

   Ferner wird die Sehalterwelle 13 durch ihre Feder 12 in ihre der Ausschaltstellung des Schalters entsprechende 
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Der Auslöseanker 68 der Spule, der um eine waagrechte Achse schwenkbar ist, wird durch sein Eigengewicht in der Ruhestellung gehalten. Er weist einen zur Verstellung der Sperrklinke 67 des 
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 sondern auch im Einrücksinne kraftschlüssig gekuppelt ist. Die Klinke 66 wird also beim Spannung- loswerden der Auslösespule 11 durch das Gewicht des Ankers 67 in die Sperrstellung zurückgeführt.
Gleichzeitig hat die in beiden Richtungen wirksame Kupplung zur Folge, dass die Sperrklinke 67 nicht durch Erschütterungen ausgerückt werden kann. Bei etwaigen Erschütterungen wirken auf den Anker die gleichen Bewegungskräfte wie auf die Klinke ein.

   Diese Kräfte werden durch den Gegenarm   68'   im umgekehrten Sinne auf die Klinke 67 übertragen, so dass sich die auf Klinke und Anker infolge von
Erschütterungen einwirkenden Bewegungskräfte gegenseitig aufheben. 



   Die die Auslösespule 11, die   Schalterwelle   13 und das Schaltschloss 63, 64 samt Zubehörteilen tragende Getriebeplatte 15 ist lose in die obere Sockelhöhlung 3 eingesetzt und ohne besondere Schrauben oder andere Befestigungsmittel durch die Sockeldecke 6 gehalten, die sich auf das obere Ende des auf- rechten Teiles 15'der Platte 15 legt. Gegen Verschiebung ist die Getriebeplatte 15 in allen Richtungen dadurch gesichert, dass sie sich mit ihren Rändern an den Wänden der Sockelhöhlung 3 sowie an einem
Vorsprung 50 des Zwischenbodens 5 abstützt und führt. 



   Der Zwischenboden 5 des Sockels 1, 2 enthält unter dem Schlitz   26 der Getriebeplatte Ja   ebenfalls einen mittleren Längsschlitz   16,   in den der   Geradführungsschieber   17 teilweise eingreift. An seiner Unterseite trägt der Geradführungsschieber 17 einen senkrechten Zapfen 18, der in eine Bohrung eines in der unteren Höhlung des Sockels 1, 2 angeordneten Schaltschiebers aus Isolierstoff 19 eingreift und dadurch die beiden Schieber   17, 19   miteinander kuppelt. Die untere Sockelhöhlung ist durch eine feste Querwand 20 in eine längsverlaufende grössere Hauptschaltkammer 4 und eine kleinere querverlaufende Nebenschaltkammer 21 unterteilt.

   In der Hauptschaltkammer 4 befindet sich der Isolier-   stoffschaltschieber 19,   der auf der Längsmittellinie des Schalters geradlinig hin und her beweglich ist. Der Schieber 19 gleitet dabei in an der Unterseite des Zwischenbodens 5 und am Sockelboden 7 vorgesehenen Längsnuten 70. Er ist in die Schaltkammer 4 lose eingelegt und wird ohne besondere   Befestigungsmittel durch den Sockelboden 7 gehalten. Der Schaltschieber 19 trägt an beiden Längsseiten je drei Kontaktarme 22, die paarweise miteinander verbunden sind, indem je zwei gegenüber-   liegende Arme durch die Enden eines im Schieber befestigten flachen Federstabes gebildet sind. Die Schaltkammer 4 ist beiderseits des Schaltschiebers 19 durch Querwände 23 in einzelne Abteilungen unterteilt, in denen sich die Kontaktarme 22 bewegen.

   Auf jeder Seite des Schiebers 19 sind an den
Querwänden 23 je drei mit den Kontakten 22 zusammenwirkende feste Kontakte 24, 25 angeordnet, die mit Anschlussklemmen 26 und 27 verbunden sind. Diese Klemmen befinden sich an den beiden Längsseiten des Schaltersockels auf den durch das Absetzen der Sockelbreite gebildeten beiden Stufen,   u. zw.   sind auf einer Längsseite des Sockels die zum Anschluss der drei Phasen R, S, T des Netzes dienenden Klemmen 26 und auf der andern Längsseite die drei zum Anschluss der zum Stromverbraucher führenden Phasenleitungen U, V, W dienenden Klemmen 27 angeordnet.

   Die Klemmen 26 bzw. 27 sind mit den Kontakten 24, 25 einstückig ausgeführt und beispielsweise aus Metallblöckchen oder Profil-   stababschnitten   hergestellt, deren die Kontakte 24 bzw. 25 bildenden Teile einen schmaleren Querschnitt haben als die Klemmen, aber in Richtung ihrer langen Querschnittsachse über die die Klemmen 26 bzw. 27 bildenden Teile hinausragen.

   Die Metallblöckchen sind je mit ihrem eine Klemme bildenden Oberteil von unten her durch ein Loch in der Decke des unteren breiteren Sockelteiles 2 hindurchgesteckt und dadurch schraubenlos gehalten, dass die die Kontakte 24 bzw. 25 bildenden Teile sich einerseits mit den von ihren gegenüber den Klemmen 26,27 überstehenden Teilen gebildeten Schultern an der Decke des breiten Sockelteiles 2, anderseits mit ihren unteren Enden am Sockelboden 7 abstützen, während gleichzeitig die Klemmen 26,27 in den Löchern der Decke und die Kontakte 24, 25 in Aussparungen der Querwände 23 schliessend geführt sind. 



   Neben den mit den drei Paaren von Schaltarmen 22 zusammenwirkenden Kontakten 24, 25 enthält die Schaltkammer 4 an ihrem einen Ende noch zwei Kontakte   28,   29 und ein Schaltelement 30 für einen Nulleiter. Das Schaltelement 30 besteht aus einer Blattfeder, die mit ihrem einen Ende am Kontakt 29 befestigt, z. B. angenietet ist, während ihr anderes Ende bei eingelegtem Schalter durch die eigene Federung an den andern Kontakt 28 angedrückt wird. Bei der Bewegung des Schaltschiebers19 im   Ausschaltsinne   hebt dessen in der Aussehaltrichtung vorn liegendes Ende die Feder 30 vom Kontakt 28 ab, u. zw. geschieht dies, nachdem die federnden Kontaktarme 22 des Schaltschiebers die Phasenleitungen unterbrochen haben.

   Umgekehrt wird bei der Einschaltbewegung des Schiebers 19 der Kontaktarm 30 vom Schaltschieber wieder freigegeben, so dass er sich erneut an den Gegenkontakt 28 anlegt. Dies geschieht, bevor die Phasenleitungen an den Kontakten 22 und 24, 25 wieder geschlossen sind. Damit das Ende des Schaltschiebers an einem möglichst langen Hebelarm, nämlich so weit als möglich vom Festpunkt der Feder 30 entfernt angreift, ist der Schaltschieber an seinem in der   Ausschaltriehtung   vorn liegenden Ende mit einer einseitigen Nase 71 versehen, die durch Abschrägung des   Schieberendes   gebildet sein kann (vgl. Fig. 5).

   Die beiden Nulleiterkontakte   28,   29 sind gleichfalls mit   Anschlussklemmen   32,33 verbunden, die sich neben den Klemmen 26 und 27 an den längsseitigen Stufen des Schaltersockels   1,   2 befinden, wobei die Klemme 32 für den Nulleiter des Netzes neben den Netzanschlussklemmen 26 und die Klemme 33 für den zum Stromverbraucher führenden Nulleiter neben den Klemmen 27 für die zum Stromverbraucher führenden Phasenleiter angeordnet ist. Die Kontakte 28, 29 bestehen wieder mit der zugehörigen Klemme 32,33 aus   eir   

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   Der obere schmalere Teil 1 des Schaltersockels und die kappenfürmige Soekeldecke 6 sind an dem der Auslösespule 11 benachbarten Ende mit einer einseitigen Erweiterung 31 versehen, die auf derjenigen Seite liegt, wo sich die Klemmen 26 und 32 für die vom Netz kommenden Leitungen befinden. Die Sockeldecke 6 enthält dabei am unteren Rande ihres verbreiterten Teiles einen Aus-   schnitt. 34,   in dem ein quer zum Sockel liegender Metallstab 35 angeordnet ist, der mit seinem inneren Ende am Polschuh 36 der Auslösespule 11 befestigt ist.

   Das äussere, durch einen oberen Ausschnitt 34' der Kappendecke 6 zugängliche Ende des Metallstabes 35 ist mit einer Längsbohrung und einer senkrechten Klemmschraube ausgestattet und dadurch als Erdungsklemme zum Anschluss einer an Erde 
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 bunden ist, so sind auf diese Weise gleichzeitig das   Schaltschloss   und dessen Welle 13 geerdet. Die Erdungsklemme 35 liegt, wie ersichtlich, auf der gleichen Längsseite wie die Klemmen 26, 32 für die 
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 für die zum Verbraucher führenden Leitungen   0, U, V, TV   ist an der Stufe des   SchaltersockJ2ls   12 noch eine sogenannte Körperklemme 62 angeordnet, die mittels einer Schraube 38 an der Decke des breiteren 
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 verbrauchers. 



   In der einseitigen Erweiterung 31 des Schaltersoekels 1, 2 ist eine senkrechte Welle oder Spindel 37 angeordnet, die einerseits durch die Sockeldecke 6 hindurch nach aussen geführt ist und hier einen Knauf oder eine   ähnliche   Handhabe   38   aus Isolierstoff trägt, anderseits durch ein Loch 39 im Zwischenboden 5 unten in die   Nebenschaltkammer   21 eingeführt ist. Die Spindel 37 ist mit ihrem unteren Ende 
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 verbunden ist. Das andere Ende der Spulenwicklung ist an dem die Erdungsklemme bildenden Metall- stab 35 befestigt. 



   Die Spindel 37 trägt je unterhalb und oberhalb des Zwischenbodens 5 einen Kontaktarm 41 und 42. Die beiden Kontaktarme sind durch die Schenkel einer U-förmig gestanzten   Blcehplatte   gebildet, die mit ihrem Mittelteil an einem kantigen Teil der Spindel 37 angenietet ist. Der untere Kontaktarm 41 bildet einen Teil einer Schaltvorrichtung, welche dazu bestimmt ist, die Spindel 37 und damit das eine Ende der Wicklung der Auslösespule 11 gewöhnlich mit der Körperklemme 62 zu verbinden. Der andere Teil dieses Schalters ist durch einen Blechstreifen 43 gebildet, dessen eines Ende in der Nähe der Spindel 37 an einem Vorsprung der Trennwand 20 abgestützt ist. Der hochkant stehende Blechstreifen erstreckt sich durch die Kammer 21 hindurch bis zur entgegengesetzten   Längs-   seite des   Schaltersockels   1, 2.

   Sein anderes Ende ist an der Decke des unteren breiteren   Sockelteiles   2 befestigt, u. zw. mit Hilfe der die Körperklemme 62 haltenden Schraube   38,   wodurch der Blechstreifen   43   gleichzeitig mit dieser Klemme leitend verbunden ist. In der Kammer 21 kann, wie gezeichnet, nahe bei dem mit dem Kontaktarm   41   der Spindel 37 zusammenwirkenden Ende des Bleehstreifens 43 eine kleine in Nuten eingesteckte Isolierwand 44 vorgesehen sein, die einen Schlitz zum Durchtritt des Blechstreifens enthält. Durch diese Wand wird von der Kammer 21 ein kleiner, die wirksamen
Teile des   Schutz-bzw. Erdleitungsschalters   enthaltender Raum abgetrennt.

   Damit der an der Spindel 37 sitzende Kontaktarm 41 beim Einsetzen der Spindel in den Sockel   1,   2 durch den Zwischenboden 5 hindurchtreten kann, ist in diesem bei der Öffnung 39 noch ein dazu tangentialer Schlitz vorgesehen. 



   Der oberhalb des Zwischenbodens 5 liegende Kontaktarm 42 der Spindel 37 dient als Prüftaste. 



  Er wirkt mit zwei unter der Auslösespule 11 an der Oberseite des Zwischenbodens 5 vorgesehenen Prüf- kontakten 45, 46 zusammen, von denen der eine 45 derart federnd ausgebildet ist, dass er dem Kontaktarm 42 ausweichen kann, wenn dieser an den zweiten Prüfkontakt 46 angelegt werden soll, wohingegen der zweite Prüfkontakt starr ausgebildet ist. Jedem der beiden Prüfkontakte 45, 46 ist ein hochohmiger Widerstand zugeordnet, der aus einem zylindrischen Silitstab 47, 48 besteht. Die Kontakte und die Widerstände sind in Aussparungen des Zwischenbodens 5 angeordnet.

   Der Zwischenboden kann zu dem Zwecke auf seinem unter der Auslösespule 11 liegenden Teile oben verstärkt bzw. verdickt sein, und es sind dann in ihm Vertiefungen ausgespart, welche die Widerstände 47, 48 und die
Kontakte 45,46 aufnehmen und ausserdem Raum für die Bewegung des an der Spindel 37 sitzenden
Kontaktarmes 42 geben. Der Zwischenboden 5 kann aber auch unverstärkt sein, und es können daran, wie es im gezeichneten Beispiel der Fall ist, Vorsprünge 49,50, 51, 52 vorgesehen sein, zwischen und 'an denen sich die Widerstände und Kontakte führen bzw. abstützen. Die Widerstände 47, 48 und
Kontakte 45, 46 sind in jedem Falle dadurch schraubenlos gehalten, dass sie an den Wänden der Vertiefungen oder an den Vorsprüngen geführt und abgestützt sind. Die beiden Widerstände 47, 48 erstrecken sich parallel zueinander in der Querrichtung des Schaltersockels 1, 2.

   Sie stehen in der 

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 Achsrichtung unter Wirkung von Federn,   welche einerseits die Kontakte und Widere nnde andnunder-   pressen, anderseits die Widerstände mit ihren den Kontakten abgekehrten Enden an die Wände der Vertiefungen oder an die Vorsprünge des Zwischenbodens 5 andrücken. Bei dem Widerstand 47, dessen Kontakt 45 federnd ausgebildet ist, wird die Andrückfeder unmittelbar durch den Kontakt 45 gebildet, indem dieser aus einer im wesentlichen U-förmigen, ungleichschenkeligen Blattfeder besteht, deren kürzerer Schenkel am Stirnende des Widerstandsstabes 47 anliegt, während der längere Schenkel mit seinem dem Scheitel der Feder benachbarten Teil am Vorsprung 50 abgestützt ist. Das äussere Ende dieses Schenkels ragt über den Vorsprung hinaus, so dass es unter dem Druck der Prüftaste 42 ausweichen kann.

   Um einen sicheren Sitz der U-förmigen Blattfeder 45 zu gewährleisten, ist ihr längerer Schenkel mehrfach gekröpft und greift mit den Kröpfungen in entsprechende Aussparungen des ihn abstützenden Vorsprunges 50 ein. Bei dem mit einem starren Kontakt 46 versehenen Widerstand 48 ist eine kleine Schraubenfeder 53 vorgesehen, die zwischen einem Vorsprung 51 und dem am benachbarten Stirnende des Widerstandsstabes 48 anliegenden Schenkel des als kleiner Blechwinkel ausgebildeten Kontaktes 46 eingeschaltet ist. Die Widerstände   47, 48,   die zugehörigen Kontakte 45,46 und die   Prüftaste 42   sind nach oben gegen die Auslösespule 11 durch eine in die obere   Sockelhöhlung   eingelegte Isolierstoffplatte 61 abgedeckt. 



   Die beiden Widerstände   47, 48   müssen mit zwei Phasenleitern verbunden werden. Dieses geschieht dadurch, dass die Widerstände durch kleine Leitungen, die aus an den Enden blanken, im übrigen dagegen isolierten Drähten 53,54 bestehen, mit zwei zu zwei Klemmen 27 gehörigen Kontakten 25 
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 rechten Schenkels der die Auslösespule 11 und das   Schaltschloss   63,64 tragenden Getiiebeplatte 15 in einer rinnenförmigen Vertiefung 55 des Zwischenbodens 5. Ihre einen Enden sind je in den Spalt zwischen dem dem Prüfkontakt 45, 46 abgekehrten Ende eines Widerstandsstabes 47, 48 und einer Wandung einer Aussparung oder einem Vorsprung des Zwischenbodens 5 eingesteckt und somit unter Wirkung der die Widerstandsstäbe axial belastenden Federn schraubenlos angeklemmt.

   Die andern Enden der beiden Drähte 53,54 sind durch kleine Löcher 56 des Zwischenbodens 5 hindurch in Aussparungen 57 zweier Querwände 23 der Hauptschaltkammer 4 eingeführt. Diese Aussparungen sind auf der einen Seite durch die Kontakte 25 begrenzt. An ihrer den Kontakten gegenüberliegenden 
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 zukehrt. Die blanken Drahtenden sind zwischen diesen Federn und den Kontakten 25 eingesteckt und auf diese Weise wieder schraubenlos angeklemmt. 



   Auf der Spindel 37 ist unterhalb der Lagerplatte 40 eine Drehfeder 59 angeordnet, die sich mit einem Ende an einer Sockelwandung und mit dem andern Ende an der Prüftaste 42 abstützt. Die Feder 59 dreht die Spindel stets in die gezeichnete Ruhestellung, in welcher der Kontaktarm 41 am Gegenkontakt 43 anliegt, also die Körperklemme 62 über die beiden genannten Kontakte, die Spindel 37, die Lagerplatte 40 und die Wicklung der Spule 11 mit der Erdungsklemme 35 verbunden ist. In dieser Ruhestellung ist die   Prüftaste 42   von den Prüfkontakten 45 und 46 entfernt.

   Bei der Prüfung, die naturgemäss bei der gezeichneten Einschaltstellung des Schaltschiebers 19 geschieht, wird die Spindel 37 entgegen der Feder 59 gedreht, wobei zunächst der Kontaktarm 41 von seinem Gegenkontakt 43 entfernt, also die Verbindung der Körperklemme 62 mit der Erdungsklemme 35 gelöst wird. Alsdann trifft die Prüftaste 42 auf den Prüfkontakt 45, wodurch die   Phase R (U)   über Widerstand 47, Kontakte 45 und 42, Spindel 37 und Spulenwicklung an Erde gelegt wird mit der Folge, dass bei ordnungsmässigem Zustand der Anlage ein selbsttätiges Abschalten des   Stromverbrauchers   erfolgt.

   Führt die Phase R (U) keine Spannung, dann wird die Spindel 37 unter   Beiseitedrücken   des Kontaktes 45 durch die Prüftaste 42 bis zur Anlage der letzteren am Kontakt 46 weitergedreht und dadurch die Phase   S (vs   an Erde gelegt, was bei ordnungsmässigem Zustand der Anlage ebenfalls ein selb, ttätiges Ausschalten zur Folge haben muss. 



   Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel, vielmehr sind mancherlei Abänderungen desselben sowie andere   Ausführungen   möglich. So könnten die Federn, welche die Widerstände 47 und 48 aneinanderpressen und gleichzeitig die Enden der Verbindungsleiter 53, 54 einklemmen, an den den Prüfkontakten 45,46 entgegengesetzten Enden der Widerstände angeordnet sein, wobei die Enden der Leiter 53, 54 zwischen den genannten Enden der Widerstands- 
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 Ferner könnten die zum Einklemmen der andern Enden der Verbindungsleiter 53,54 dienenden Blattfedern 58 durch kleine Schraubenfedern ersetzt werden, die in den Aussparungen 57 geführte kleine Blechplatten gegen die Kontakte 25 drücken.

   Die Enden der Leiter werden dann zwischen den Kontakten 25 und den unter Federdruck stehenden kleinen Blechplatten eingesteckt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Selbstschalter, insbesondere Trennschutzschalter mit Freiauslösung, bei dem eine senkrecht zum Schaltersockel stehende Antriebswelle durch ein Schaltschloss mit einem elektrischen Schaltglied verbunden ist und das Schaltschloss mit der zugehörigen Auslösespule oberhalb des elektrischen Schaltgliedes und der zugehörigen Kontakte angeordnet und davon durch einen Zwischenboden getrennt <Desc/Clms Page number 6> ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied aus einem an seinenLängsseiten dieSchaltkonttakte (22) tragenden, geradlinig geführten Isolierstoffschaltschieber (19) besteht, der in einer beiderseits des Schiebers die ortsfesten Kontakte (24, 25) enthaltenden Schaltkammer (4) geradlinig geführt ist, und dass dabei die Auslösespule (11),
    die Antriebswelle (13) und das aus einem einfachen Kniehebel (63, 64) bestehende Schaltschloss in der Bewegungsrichtung des Schaltschiebers (19) hintereinander angeordnet sind, wobei das freie Ende des Kniehebels (63, 64) mit dem Schaltschieber (19) mittels eines durch einen Schlitz (16) des Zwischenbodens (5) hindurchtretenden Mitnehmerstiftes (18) gekuppelt ist.
    2. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalterwelle (13) und das freie Ende des Kniehebels (63, 64) auf der Längsmittellinie des Schaltschiebers angeordnet sind.
    3. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Kniehebels (63, 64) unabhängig vom Schaltschieber (19) mittels eines besonderen Geradführungsschiebers (17) geführt ist, der den Mitnehmerzapfen (18) für den Schaltschieber trägt.
    4. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Geradführungsschieber (17) an den Schlitzrändern einer auf der Zwischenwand (5) angeordneten Getriebeplatte (15) EMI6.1 die Schalterwelle (13) und das Schaltschloss (63, 64) und dessen Zubehörteile dient.
    5. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltschieber (19) aus Isolierstoff für die Schaltung der Phasen-oder Stromleitungen an seinen Längsseiten quergerichtete Kontaktarme (22) trägt, die in durch Querwände (23) gebildete, je einen ortsfesten Kontakt (24, 25) enthaltenden Abteilungen der Schaltkammer (4) sich bewegen, wobei je zwei gegenüberliegende Kontaktarme (22) in leitender Verbindung stehen.
    6. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Schaltung eines Nullleiters ein vom Schaltschieber (19) getrennter, unter Federwirkung an einen Gegenkontakt (28) sich angelender Kontaktarm (30) vorgesehen ist, der bei der Ausschaltbewegung des Schaltschiebers (19) EMI6.2 7. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch Eigengewichtswirkung in Ruhelage gehaltene Anker (68) der Auslösespule (11) mit der Sperrklinke (67) des Aus- lösers (66) für das Kniehebelschaltschloss nicht nur im Ausrüek-, sondern auch im Einrücksinne kraftschlüssig gekuppelt ist.
    8. Als Schutzschalter dienender Selbstschalter nach Anspruch 1 mit Prüfeinrichtung, dadurch EMI6.3
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