AT158053B - Bandskala. - Google Patents

Bandskala.

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AT158053B
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  Bandskala. 



   Die Erfindung betrifft eine Bandskala mit der Bewegungsrichtung des sichtbaren Bandteiles entgegengesetzt angetriebenem Zeiger und besteht darin, dass der Zeiger an einem zum sichtbaren Teil des Skalenbandes im wesentlichen parallelgeführten, dahinterliegenden Bandteil befestigt ist. Bei den bekannten Ausführungen mit gegenläufiger Bewegung von Skala und Zeiger musste für letzteren ein besonderer Antrieb vorgesehen werden. Durch die Erfindung wird demgegenüber eine wesentliche Vereinfachung erzielt, da für den Antrieb des Zeigers keine weiteren Konstruktionsteile notwendig sind. 



   Es ist auch durch die D. R. Patentschrift Nr. 637926 schon bekanntgeworden, zwei gegenläufig bewegte mit Marken versehene Bänder, welche hinter einer festen Skala vorbeigezogen werden, dazu zu benutzen, um durch Koinzidenz der Marken die genaue Einstellung anzuzeigen. Durch eine solche Einrichtung können aber wichtige Vorteile der Erfindung, die unter anderm in einer wesentlichen Vergrösserung der für die Beschriftung zur Verfügung stehenden   Fläche   und in der Verdopplung der Relativgeschwindigkeit des Zeigers gegenüber der Beschriftung bestehen, nicht erreicht werden. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Fig. 1 ein Schaubild, Fig. 2 einen Längsschnitt und Fig. 3 eine Rückansicht der Skala. Die Fig. 4 und 5 zeigen Horizontalschnitte der Skala samt Beleuchtungseinrichtung. 



   Die etwa den Stationsanzeiger eines Radioapparates darstellende Skala ist auf ein Band   1,   z. B. nach einem Druckverfahren, aufgebracht. Der Skalenstreifen 1 ist über Rollen 2 geführt und mit seinen Enden übereinandergelegt, so dass er eine einem endlosen Band gleichende Schleife bildet. Die beiden Enden des meist dünnen Bandes sind durch aufgenietet Metallstreifen 3 armiert. An jeder Armierung greift ein Trum des Seilzuges 9 für den Skalenantrieb an. Um das Seiltrum der inneren Armierung aus der durch das Band gebildeten Schleife herauszuführen, besitzt das äussere Bandende einen Schlitz 4, durch den das Seil austreten kann. 



   Die beiden Skalenbandenden können miteinander fest verbunden werden, so dass ein endloses Band entsteht. Vorteilhafter ist es jedoch, wenn das Band in einer Schleife miteinander lose überlappenden Bandenden geführt ist. Bei der schleifenartigen Bandführung genügt ein einziges, z. B. in ein Seiltrum verlegtes Spannorgan, etwa eine Schraubenfeder 10, um sowohl Seilzug als auch Skalenstreifen dauernd gespannt zu halten. Daraus ergibt sich eine Überlegenheit der schleifenförmigen Bandführung gegenüber einem endlosen Band, da man bei letzterem neben dem Spannorgan für den Seilzug noch ein weiteres Spannorgan benötigt, welches den endlosen Skalenstreifen dauernd unter
Spannung hält. 



   Die Längsseiten der Schleife sind parallel geführt und die Armierungen liegen auf dem vom Bildfenster abgewendeten Schleifenteil. Von den beiden Schmalseiten der Armierungen eines Schleifenendes ragen Ausleger 5 über die Ränder des vorderen Schleifenteiles vor und dienen als Träger für den das Band vor dem vorderen Schleifenteil querenden Zeiger 6. 



   Die Skalenbeleuchtung kann z. B. so durchgeführt sein, dass, wie Fig. 4 der Zeichnung zeigt, innerhalb der Schleife ein Reflexionsschirm 11 angeordnet ist, der von einer aussenliegenden Lichtquelle 12 angestrahlt wird. Der Schirm 11 ist so angeordnet, dass er das Licht durch den vorderen, dem Beschauer zugekehrten Schleifenteil nach aussen wirft. Die Lichtquelle 12 liegt seitlich vom Band und strahlt in Richtung der Achse des vom Bandstreifen 1 umschriebenen Raumes. 



   Gemäss der Ausführung nach Fig. 5 der Zeichnung ist innerhalb der transparenten   Bandschleife   ein lichtzerstreuender, sich über den von aussen sichtbaren Bandteil erstreckender Schirm 13 angeordnet, der von hinten durch den vom Bildfenster abgewendeten   Suhleifenteil   hindurch angestrahlt 

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 wird. Das aus dem Schirm diffus austretende Licht durchleuchtet den sichtbaren Bandteil. Die Licht- quelle 14 ist hinter der Skala angeordnet und ihre Wirkung kann noch durch einen Reflektor   15   gesteigert werden. 



   Wird über den Seiltrieb der vordere Sehleifenteil in Richtung des Pfeiles 7 bewegt, so entspricht dem eine Bewegung des   rückwärtigen     Schleifenteiles   in Richtung des Pfeiles 8. Die Bewegungen des Zeigers und des sichtbaren Skalenteiles sind somit gegenläufig. Wird der Zeiger von einer Endlage um etwa die halbe Bandlänge in die andere Endlage bewegt, so hat er damit die ganze Skala bestrichen, deren Länge gleich dem doppelten Zeigerweg ist. Diese an sich bekannte Wirkung gegenläufiger Skalenanordnungen wird durch die   erfindungsgemässe   Ausbildung mit einem Mindestaufwand an Konstruktionselementen erreicht und auf normalem Raum eine Skala doppelter Länge untergebracht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bandskala mit der Bewegungsriehtung des sichtbaren Bandteiles entgegengesetzt angetriebenem Zeiger, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger an einem zum sichtbaren Teil des Skalenbandes im wesentlichen parallelgeführten, dahinterliegenden Bandteil befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Skala nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein in einer Schleife mit zwei parallelen Längsteilen geführtes Band, dessen vom Bildfenster abgewendeter Sehleifenteil einen vor dem sichtbaren Teil des Skalenbandes spielenden körperlichen Zeiger trägt.
    3. Skala nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandenden armiert sind, lose übereinanderliegen und dass eine der Endarmierungen den Zeiger trägt.
    4. Skala nach einem der Ansprüehe 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Endarmierungen die Seilzüge für den Skalenantrieb angreifen.
    5. Skala nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziges Spannorgan in den Seilzug verlegt ist, welches gleichzeitig die Seile und die Skalenbandschleife unter Spannung hält.
    6. Skala nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere der einander mit den Armierungen überlappenden Skalenenden einen Schlitz enthält, durch welchen der an der inneren Armierung angreifende Seiltrieb austritt.
    7. Skala nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Bandschleife ein Reflexionssehirm 11 liegt, der das von einer ausserhalb liegenden Lichtquelle 12 eingestrahlte Licht durch das transparente Skalenband 1 nach aussen wirft.
    8. Skala nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der transparenten Skalenbandsehleife 1 ein liehtzerstreuender, sich über den von aussen sichtbaren Bandteil erstreckender Schirm 13 angeordnet ist, der von einer Lichtquelle 14 durch den vom Bild- EMI2.1
AT158053D 1938-03-05 1938-03-05 Bandskala. AT158053B (de)

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