AT157849B - Nagel mit aufgeschobenen Unterlegplättchen. - Google Patents

Nagel mit aufgeschobenen Unterlegplättchen.

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AT157849B
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Verlassenschaft Nach Hugo Tasc
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  Nagel mit aufgeschobenem Unterlegplättchen. 



   Die Erfindung betrifft einen Nagel mit aufgeschobenem Unterlegplättehen zur Befestigung von Holz, Pappe, Leichtbauplatten, z. B. Holzwollplatten u. dgl. 



   Nägel zu solchen Zwecken sind bekannt, u. zw. eine Art, deren Nagelkopf mit einem fest- genieteten oder festgeklemmten   Unterlegplättchen   versehen ist ; diese Nägel haben den Nachteil, dass beim ungewollten Schrägeinschlagen des Nagels in den Balken ein Teil des angenieteten   oderfest-   geklemmten   Plättchens   über die Oberfläche der z. B. zu befestigenden Bauplatte hervorragt und beim Verputzen der Platten hindernd wirkt. Weiters sind eine Art Doppelkopfnägel bekannt, bei welchen das   Unterlegplättchen   auf den Schaft bis zu einer halsähnlichen Verdickung desselben unter dem Nagelkopf aufgeschoben wird und dadurch gehalten wird, dass die innere Lichte des Loches im   Unterlegplättchen   um ein Geringes kleiner ist als der Durchmesser des Nagelschaftes. 



   Ferner sind   Plättchennägel   bekannt, bei denen das   Plättchen   ein Loch aufweist, dessen Durchmesser grösser ist als der Durchmesser des Nagelschaftquerschnittes, und durch einen vom Nagelschaft herausgebogenen Sporn knapp unter dem Nagelkopf gehalten wird. Dieser Nagel hat den Nachteil, dass seine Erzeugung teuer ist und dass sich das   Plättchen   beim Einschlagen des Nagels stark bewegt und dreht und dadurch des öfteren verursacht, dass der Nagelkopf beim Einschlagen vom Hammer nicht getroffen wird. Bei diesem Nagel ist auch schwer festzustellen, ob der Nagel im rechten Winkel zur   Plattenoberfläche   eingetrieben wird, weil das   Plättchen,   von oben gesehen, den Nagelschaft verdeckt. 



     Dachpappennägel   wurden mit besonders grossen Köpfen hergestellt, welche den Nachteil haben, dass die Köpfe oft abbrechen. Als Ersatz hiefür wurden   gewöhnliche   Nägel mit von diesen getrennt angeordneten   Unterlegplättchen   verwendet, so dass der Arbeiter zuerst das Plättchen auf den Baustoff anlegen musste und erst dann den Nagel durch dieses hindurch in Unterlage eintreiben konnte. 



   Der erfindungsgemässe Nagel mit aufgeschobenem   Unterlegplättchen   verhindert diese Übelstände. Das   Plättchen   ist bei diesem kugelgelenkartig beweglich, u. zw. nur so viel, als erforderlich ist, damit das   Plättchen   auch dann eben auf der Fläche aufliegt, wenn der Nagel schief, also nicht im rechten Winkel zur Oberfläche, eingeschlagen ist. 



   Wesentlich ist die Verbindung des   Unterlegplättchens   mit dem Nagel derart, dass das Unterleg-   plättchen   so aufgeschoben ist, dass es in der gewünschten Höhe zwischen Nagelspitze und-kopf sitzt. Dadurch kann man beim Einschlagen gut sehen (visieren), ob der Nagel gerade oder schief eingetrieben wird ; begünstigt wird dies noch dadurch, dass das Plättchen im rechten Winkel zum Nagelschaft festsitzt, also beim Einschlagen nicht gaukelt. 



   Zweckmässig wird man das   Plättchen   im Viertel der Schaftlänge nächst dem Kopf anordnen, so dass, ohne die Wirkung des Visierens beim Eintreiben des Nagels zu beeinträchtigen, ein kleiner Verpackungsraum für die Nägel erzielt wird. Bei den verhältnismässig kurzen   Dachpappennägeln   wird das   Plättehen   ungefähr in der Mitte der Nagelschaftlänge sitzen. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt :
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Nagel mit Unterlegplättehen zur Befestigung von Bauplatten, Fig. 3 stellt einen Nagel mit Plättchen zur Befestigung von Papier und Pappe (Dachpappe) dar, Fig. 4 zeigt einen Nagel vor dem Einpressen durch den Körner des   Plättchens,   Fig. 5 einen im Querschnitt runden Nagelschaft und Fig. 6 in Ansicht und   Grundriss   einen im Querschnitt kreuzförmigen Nagelschaft mit einem   Plättchen   nach dem Einpressen. 



   Das   Plättchen   p besitzt eine Vertiefung k (Fig. 4) oder ein Loch   z   (Fig. 1), dessen Durchmesser kleiner ist. als der des   durchzudrückenden   Nagelschaftes n, so dass beim Durchdrücken des Nagel- 

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 hakenähnlich an den Nagelschaft anpressen und dadurch das Abgleiten, Springen und Sehiefstellen des Unterlegplättchens p beim Einschlagen des Nagels verhindern. 



   Der an sich bekannte kreuzförmige Querschnitt des Nagelschaftes n (Fig.   6)   verhindert ein Verdrehen des   Plättchens   p während des Einschlagens und begünstigt überdies die Wirkung der Lappen m, da sich diese in den Rillen des   Schaftes M   fest verkeilen. 



   Der Nagel n wird mittels einer Maschine in das   Plättchen   p eingepresst, u. zw. so, dass der Drahtstift durch einen vorbereiteten Körner k (Fig. 4) bzw. ein Loch l (Fig.   l)   im   Plättchen   p gepresst wird, wobei der Durchmesser des Loches kleiner ist als jener des Nagelschaftes n. Die dadurch entstehenden, der Nadelspitze zugekehrten Lappen ? (Fig. o und   R)   pressen sich am Nagelschaft wie Widerhaken fest an und bewerkstelligen einen genügend festen Halt des   Plättehens   am Nagelschaft. 



   Bei den erfindungsgemässen Nägeln sind keine kostspieligen Maschinen zum Einpressen eines Haltespornes im Nagelschaft notig. Es kann auch jede beliebige Nagelstärke, Länge oder Art, z. B. gehärtete Stahlnägel, welche insbesondere zum Befestigen, z. B. von Bauplatten auf Beton dienen, Verwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Nagel mit aufgeschobenem   Unterlegplättchen,   dadurch gekennzeichnet, dass das aus Blech oder sonstigem geeigneten Werkstoff bestehende   Unterlegplättchen   in der Mitte eine Vertiefung (k) oder ein Loch (l) besitzt, dessen Durchmesser kleiner ist als der des durchzudrückenden   Nagelsehaftes,   
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   Plättchen   Lappen (m) entstehen, die   sich widerhakenähnlich   an den Nagelschaft anpressen und dadurch das Abgleiten, Springen und Schiefstellen des Unterlegplättchens beim Einschlagen des Nagels verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Nagel mit aufgeschobenem Unterlegplättchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterlegplättchen (p) an beliebiger Stelle des Nagelschaftes zwischen Spitze und Kopf, am besten etwa in der Hälfte oder im oberen Drittel der Nagelschaftlänge (it) festgehalten ist.
    3. Nagel mit aufgeschobenem Unterlegplättchen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nagelsc. haft in an sich bekannter Weise kreuzförmigen Querschnitt besitzt.
    4. Verfahren zur Herstellung des Nagels mit aufgeschobenem Unterlegplättchen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Unterlegplättchen (p) zuerst die Vertiefung (k) oder das Loch (l) eingestanzt wird, worauf der Nagelschaft durch diese Vertiefung (k) oder dieses Loch (l) durchgedrückt und durch die entstehenden Lappen (an) in der gewünschten EMI2.3 EMI2.4
AT157849D 1937-03-05 1937-03-05 Nagel mit aufgeschobenen Unterlegplättchen. AT157849B (de)

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