AT157712B - Vorrichtung zur Gewinnung granulierter poröser Schaumschlacke aus Hoch- und Reduktionsöfen. - Google Patents

Vorrichtung zur Gewinnung granulierter poröser Schaumschlacke aus Hoch- und Reduktionsöfen.

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AT157712B
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Austria
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slag
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blast furnace
hollow body
reduction furnaces
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Hans Kohl V Dr Dr Asboth
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Hans Kohl V Dr Dr Asboth
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  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, um Schlacke aus Hoch-und Reduktionsofen zu granulieren, teils um einen bimsartigen   Schlaekensand   zu gewinnen und daraus Bausteine, Platten und andere Baumaterialien herzustellen, teils aber auch um die Hochofenschlacke auf Zement zu verarbeiten. 



   Die meisten dieser Einrichtungen verwenden Wasser, Gase oder ein Gemisch von Wasserdampf mit Gasen in Verbindung mit   irgendwelchen   sich bewegenden, zumeist rotierenden Einrichtungen, deren Zweck es ist, die flüssige Schlacke in   möglichst   kleine Partikelchen zu zerschlagen und diese Partikelchen durch Berührung mit Wasser, Wasserdampf oder Gasen schaumartig aufzublähen. Dabei wird das blähende Medium teils von oben oder unten zugeführt, teils tritt es aus dem Innern der rotierenden Einrichtung aus und wirkt bei der Zerteilung der flüssigen Schlaekenpartikelehen mit. 



   Je nach der chemischen Zusammensetzung der Schlacke und je nach der grösseren oder geringeren Geschwindigkeit des Abkühlungsprozesses der aufgeschäumten   Schlackenpartikelehen entstehen   dann entweder chemisch indifferente Granalien (Sehlaekensand) oder chemisch aktive (Hüttenzement). 



   Ist die Schlacke chemisch so zusammengesetzt, dass sie mit Wasser aufgeschäumt eine zu lockere Struktur bekommt, oder kommt die Schlacke so kühl aus dem Ofen, dass ihr Aufschäumen mit Wasser unmöglich ist und das Zerteilen der zähflüssigen Schlacke zu kleinsten Partikelchen Schwierigkeiten bereitet, so müssen andere Einrichtungen als die bisher bekannten angewandt werden. Diese bilden den Gegenstand der vorliegenden Erfindung. 
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Hohlkörper derart geleitet, dass sich der Strahl der   flüssigen Masse auf   dessen Spitze ergiesst. Dieser
Körper ist aus Chromnickelstahl (Nirostastahl) hergestellt. Von der Spitze nach dem unteren Rande des Kegels laufen eine Anzahl Reihen von Löchern h.

   Zwischen diesen Löcherreihen ist das Chromnickelstahlbleeh entweder so aufgetrieben, dass die Löcherreihe auf der tiefsten Linie einer Rinne verläuft, die auf beiden Seiten von zwei nach unten sanft ansteigenden Rippen eingefasst ist, oder es sind solche Rippen auf den   Chromnickelstahlkörper   aufgelegt, die aus einem sehr hitzebeständigen Material (feuerfestem Ton, Schamotte mit Graphit, Schmelztiegelmasse) hergestellt sind. Dadurch entstehen Furchen, die ganz flach an der Spitze des Körpers beginnen und sich infolge Erhöhung und Verbreiterung der Rippen gegen den unteren Rand immer mehr vertiefen. Am Boden dieser Furchen verläuft die Löcherreihe. Der Kegel ist unten mit einem flachen oder gewölbten Deckel c fest abgeschlossen.

   Im Deckel und in der Spitze des Kegels ist je ein Lager, am besten ein Kugel-oder Rollenlager f und g angebracht, auf dem sich der Körper um eine hohle Achse (Rohr e) rasch dreht, sobald aus an diesem Rohr seitlich angeordneten Öffnungen (Spritzdüsen m) Wasser, Dampf, Pressluft oder Gase ausströmen und auf die im Innern des Hohlkörpers angebrachten turbinenartigen Flügel d auftreffen.

   Die Drehung kann aber auch durch einen mechanischen Antrieb bewirkt werden, der seitlich oder unter dem Kegel angebracht ist   (k).   Der Wasserstrahl, der sich unter der Hitze der Körperwand rasch grösstenteils in Dampf verwandelt, oder der Dampf, die Pressluft oder die Gase, welche aus den Düsen   ausströmen   und eventuell auch den Körper um seine Achse drehen, falls diese Drehung nicht anderweit mechanisch bewirkt wird, können nun nicht anders aus dem Körper ausströmen als aus den Löchern, über die in den erwähnten Rillen oder Furchen die flüssige Schlacke herabläuft.

   Je nachdem, ob sich die Schlacke infolge ihrer chemischen Zusammensetzung mit Wasser zu einer zu wenig haltbaren Schaummasse gestaltet oder infolge zu niedriger Temperatur so zähflüssig ist, dass sie mit Wasser überhaupt nicht mehr schäumt, wird man Dampf oder Pressluft oder auch Luft mit Sauerstoffzusatz verwenden, damit die Schlacke zunächst infolge Oxydation heisser und leiehtflüssiger wird und sich aufblähen   lässt.   Je 

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 Schlacke gegen eine Wand i schleudert. Dort fallen die Schlackenteilchen granuliert auf den Bod und werden von dort entweder mittels eines Transportbandes oder einer Schnecke, eventuell auch mittels eines Wasserstromes oder anderer an sich bekannter   Einrichtungen weitergetettet.

   Nach   Abkühlung und Trocknung wird dann die Schlacke ihrer Zweckbestimmung entsprechend verwendet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Gewinnung granulierter poröser Schaumschlacke ans Hoch-und Reduktions- öfen, dadurch gekennzeichnet, dass ein kegelförmiger Hohlkörper auf seiner Kegelfläche mit von der Kegelspitze nach unten verlaufenden und sich   allmählich   vertiefenden Rinnen versehen ist, auf deren Sohle Löcher angeordnet sind, durch welche das ins Innere des Hohlkörpers eingeleitete Druck-und 
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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Hohlkörpers turbinenflügelartige Flächen so eingebaut sind, dass der Hohlkörper in Rotation versetzt wird, sobald das durch die Hohlachse und durch Spritzdüsen zugeleitete Druckmittel auf diese Flächen auftrifft.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 oder einem dieser Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen auf dem kegelförmigen Hohlkörper durch von oben nach unten stärker, breiter und höher werdende dreikantige Rippen gebildet werden, welche aus einem feuerbeständigen Stoff bestehen und zwischen den Lochreihen des kegelförmigen Hohlkörpers auf diesem befestigt sind.
AT157712D 1937-08-28 1937-08-28 Vorrichtung zur Gewinnung granulierter poröser Schaumschlacke aus Hoch- und Reduktionsöfen. AT157712B (de)

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