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Elektrische Übertragungsanlage.
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Lässt man die Wurzel weg, so erhält man
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Nun ist
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Der einzige variabel bleibende Ausdruck
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wird aber nicht bedeutend schwanken, da Zl und Z2 konstant sind und RI und R2 sich zueinander reziprok ändern. Bei den praktisch auftretenden Schwankungen von RI und R2 kann somit eine wesentliche Konstanz der Eingangsimpedanz I erreicht werden.
Wenn also das Produkt der Ohmschen Widerstände in den Reihen-und Parallelzweigen des Ausgleichers und die Reaktanzelemente konstant gehalten werden, so bleibt auch die Eingangsimpedanz des Ausgleichers über den veränderlichen Bereich der Ausgleiehereharakteristik im wesentlichen unverändert. Ferner wird diese Eingangsimpedanz durch den am Ausgang des Ausgleichers verwendeten Abschluss nicht übermässig beeinflusst werden.
Gemäss der Erfindung wird der im Eingangskreis eines Verstärkers liegende Ausgleicher vermittels wärmeempfindlicher Elemente, z. B. Elemente aus Silbersulfid oder Bor, gesteuert, welche so
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zu den abgehenden Leitungen 8 und 9. Die Steuerfrequenz wird von den Leitungen 8 und 9 über ein Bandpassfilter 11 und den Vollweggleichrichter 12 dem Relais 13 zugeleitet. Anstatt eines einstellbaren Widerstandes wird in dem Reihenelement 4 des Ausgleiehers ein wänneempfindlieher Widerstand 14 verwendet. In ähnlicher Weise ist in dem Parallelelement 5 des Ausgleichers 8 anstatt eines einstellbaren Widerstandes ein wärmeempfindlicher Widerstand 15 eingeschaltet.
In der Zeichnung werden die Reaktanzen schematisch in V, A dargestellt und die Widerstände 14, 15 stellen, die veränderlichen Ohmschen Widerstände der Reihen-bzw. Parallelzweige des Ausgleiehers dar. Diese Widerstände können in Reihe mit oder parallel zu den Reaktanzen liegen, obwohl sie in der Zeichnung in Parallelschaltung mif den entsprechenden Reaktanzen dargestellt sind.
-. Der Widerstand 14 ist in einem verschlossenen Gefäss oder Ofen 20 enthalten, dessen Temperatur geregelt werden kann und in welchem sich noch ein zweiter ähnlicher wärmeempfindlicher Widerstand 16 und ein Heizelement 18 befindet, welches die beiden Widerstände 14 und 16 umgibt. In dem Ofen 21 befindet sich der Widerstand 15 und ein zweiter ähnlicher wärmeempfindlicher Widerstand 17 zu- sammen mit einem Heizelement 19.
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Wheatstoneschen Brücke, während die Widerstände 22 und 23, welche durch die Temperatur nicht beeinflusst werden, die andern Arme der Brücke bilden. An die eine Diagonale der Brücke wird über den Transformator 27 eine Wechselspannung 26 gelegt ; an die andere Diagonale der Brücke ist der Vollweggleiehriehter 24 und das Relais 2. 5 angeschlossen.
Das Relais 18 steuert das Heizelement 18 und das Relais 25 das Heizelement 19.
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mit zunehmender Temperatur schnell ab. Wenn also die Amplitude der Steuerfrequenz unter den festgelegten Wert sinkt, fällt das Relais 1. 3 ab. so dass der Heizstromkreis des Ofens 20 geschlossen wird und der Widerstand der Elemente 14 und 16 abnimmt. Die Verringerung des Widerstände 74 bewirkt, dass die Verstärkung zunimmt. Infolgedessen nimmt auch die Amplitude der Steuerfrequenz
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bricht den Heizstromkreis. Durch die Verminderung des Widerstandes des Elementes 16 wird das Brüekengleiehgewieht gestört, so dass das Relais 25 anspricht und den Heizkreis des Ofens 21 unterbricht.
Daher sinkt die Temperatur dieses Ofens und der Widerstand der Elemente 15 und 17 nimmt zu. bis das Gleichgewicht der Brücke und die oben angegebene Beziehung der beiden Widerstände wiederhergestellt ist.
Bezüglich des Widerstandes 14 und des im gleichen Ofen untergebrachten Widerstandes 16 können drei Betriebszustände vorliegen. Der Widerstand 14 kann nämlich konstant, zunehmend oder abnehmend sein. Wenn der Widerstand 14 konstant und der Ofen 21 zu heiss ist, ist der Widerstand 15 zu klein, so dass das Bruekengleichgewicht gestört ist und das Relais 25 anspricht. Dadurch wird der Heizstromkreis unterbrochen, so dass sich der Ofen 21 abkühlt, der Widerstand 1-5 vergrössert und das Bruekengleichgewicht wiederhergestellt wird. Wenn das Gleichgewicht erreicht ist, fällt das Relais 25 wieder ab, um den Ofen 21 wieder einzuschalten. Der Ofen wird dann wieder zu heiss, so dass der Reizstromkreis unterbrochen wird.
Dieser Zyklus wird so lange fortgesetzt, als der Ofen 20 eine konstante Temperatur aufweist.
Zwei Bedingungen müssen für das richtige Funktionieren der Einrichtung eingehalten werden.
Nämlich erstens muss der Heizstrom für den Ofen 21 gross genug sein, um das periodische Ein-und Ausschalten hervorzurufen, und zweitens muss der Widerstand 1J, wenn dem Ofen 21 Wärme zugeführt wird, imstande sein, einen Wert anzunehmen, der etwas niedriger ist als der dem Bruekengleiehgewicht entsprechende. Wenn der Ofen 20 geheizt wird, so dass der Widerstand 14 abnimmt, muss der Brückenwiderstand 15 zunehmen und die Temperatur des Ofens 21 abnehmen, um das Briickengleiehgewieht herzustellen. Da der Ofen 21 während des Betriebes normalerweise zu heiss ist, verlängert die Abnahme des Widerstandes 14 den Zeitabschnitt, in welchem das Relais 25 angezogen ist, um den Heizstromkreis des Ofens 21 offen zu halten.
Wenn die Temperatur des Ofens 20 abnimmt, so dass der Widerstand 14 zunimmt, muss der Widerstand 15 durch Heizung des Ofens 21 verkleinert werden. Um dies zu bewirken, muss
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die Temperatur des Ofens 21 schneller zunehmen als die Temperatur des Ofens 20 abnehmen kann, eine Bedingung, welche normalerweise erfüllt ist. Während der Zeit, in welcher sich der Ofen 20 abkühlt, wird das periodische Ein-und Ausschalten des Ofens,'27. welches vorhin beschrieben wurde, fortgesetzt, wobei die Zeitabschnitte, während welcher das Relais 25 nicht erregt ist, verlängert werden, um die Temperatur des Ofens 21 auf einem höheren Wert zu halten.
Durch die Erfindung ist eine einfache und stabile Anordnung gegeben, mit welcher die Ausgangsspannung des Verstärkers innerhalb des Regelbereiches konstant gehalten werden kann und welche gleichzeitig eine günstige Eingangsimpedanz des Ausgleiehers ergibt. Bei der beschriebenen Anordnung ist der Reflexionskoeffizient am Eingang des Ausgleichers 3 kleiner als derjenige an seiner Ausgangsseite. Diese Anordnung ergibt eine einfache und stabile Art. die Ausgangsspannung des Verstärkers innerhalb des Regelbereiches konstant zu halten und dabei gleichzeitig eine zweektaugliche
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gezeichneten besonderen Ausführung ergibt sich an den Eingangsklemmen des Ausgleichers ein kleinerer Reflexionskoeffizient, als er sich an dem Abschluss des Ausgleiehers selbst ergeben würde.
Die Verbesserung entspricht dem doppelten Verlust im Ausgleichen. Bei einem Übertragungsverlust im Ausgleicher von 3 db z. B. würde die Verbesserung eine vierfache sein und der Reflexionskoeffizient am Eingang des Ausgleichers ein Viertel des Reflexionskoeffizienten betragen, welcher dem Abschluss des Ausgleichers entspricht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Übertragungsanlage, bei der ein Ausgleicher (3), der Reihen- und Parallelimpedanz-
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wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandselemente (14, 15) aus temperaturempfindlichen Widerständen bestehen und eine selbsttätige Temperatursteuereinrichtung (13, 18, 25, 29) angeordnet ist, um die Reihen-und Parallelwiderstände so zu regeln, dass deren Produkt konstant bleibt, wodurch die Impedanz an den Eingangsklemmen des Ausgleielhers über den veränderlichen Bereich der Ausgleichercharakteristik konstant gehalten wird.