AT157532B - Elektrische Übertragungsanlage. - Google Patents

Elektrische Übertragungsanlage.

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AT157532B
AT157532B AT157532DA AT157532B AT 157532 B AT157532 B AT 157532B AT 157532D A AT157532D A AT 157532DA AT 157532 B AT157532 B AT 157532B
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Ver Telephon Czeija Nissl & Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Übertragungsanlage. 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 Lässt man die Wurzel weg, so erhält man 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 Nun ist 
 EMI1.6 
 Der einzige variabel bleibende Ausdruck 
 EMI1.7 
 wird aber nicht bedeutend schwanken, da Zl und   Z2 konstant   sind und RI und R2 sich zueinander reziprok ändern. Bei den praktisch auftretenden Schwankungen von RI und   R2   kann somit eine wesentliche Konstanz der Eingangsimpedanz   I   erreicht werden. 



   Wenn also das Produkt der Ohmschen Widerstände in den Reihen-und Parallelzweigen des Ausgleichers und die Reaktanzelemente konstant gehalten werden, so bleibt auch die Eingangsimpedanz des   Ausgleichers   über den veränderlichen Bereich der Ausgleiehereharakteristik im wesentlichen unverändert. Ferner wird diese Eingangsimpedanz durch den am Ausgang des   Ausgleichers   verwendeten Abschluss nicht übermässig beeinflusst werden. 



   Gemäss der Erfindung wird der im Eingangskreis eines Verstärkers liegende Ausgleicher vermittels   wärmeempfindlicher   Elemente, z. B. Elemente aus Silbersulfid oder Bor, gesteuert, welche so 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 zu den abgehenden Leitungen 8 und 9. Die Steuerfrequenz wird von den Leitungen 8 und 9 über ein   Bandpassfilter 11   und den Vollweggleichrichter 12 dem Relais   13   zugeleitet. Anstatt eines einstellbaren Widerstandes wird in dem Reihenelement 4 des Ausgleiehers ein   wänneempfindlieher   Widerstand 14 verwendet. In ähnlicher Weise ist in dem Parallelelement 5 des   Ausgleichers 8   anstatt eines einstellbaren Widerstandes ein wärmeempfindlicher Widerstand 15 eingeschaltet. 



   In der Zeichnung werden die Reaktanzen schematisch in   V,   A dargestellt und die Widerstände 14, 15 stellen, die   veränderlichen   Ohmschen Widerstände der   Reihen-bzw. Parallelzweige   des   Ausgleiehers   dar. Diese Widerstände können in Reihe mit oder parallel zu den Reaktanzen liegen, obwohl sie in der Zeichnung in Parallelschaltung mif den entsprechenden Reaktanzen dargestellt sind. 



     -. Der Widerstand 14   ist in einem verschlossenen Gefäss oder Ofen 20 enthalten, dessen Temperatur geregelt werden kann und in welchem sich noch ein zweiter ähnlicher   wärmeempfindlicher   Widerstand 16 und ein Heizelement 18 befindet, welches die beiden Widerstände 14 und 16 umgibt. In dem Ofen 21 befindet sich der Widerstand 15 und ein zweiter ähnlicher wärmeempfindlicher Widerstand 17 zu- sammen mit einem Heizelement 19. 
 EMI2.2 
 Wheatstoneschen Brücke, während die Widerstände   22 und 23, welche durch   die Temperatur nicht beeinflusst werden, die andern Arme der Brücke bilden. An die eine Diagonale der Brücke wird über den Transformator 27 eine Wechselspannung 26 gelegt ; an die andere Diagonale der Brücke ist der   Vollweggleiehriehter 24 und   das Relais 2. 5 angeschlossen.

   Das Relais   18   steuert das   Heizelement   18 und das Relais 25 das Heizelement 19. 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 mit zunehmender Temperatur schnell ab. Wenn also die Amplitude der Steuerfrequenz unter den festgelegten Wert sinkt, fällt das Relais 1. 3 ab. so dass der Heizstromkreis des Ofens   20   geschlossen wird und der Widerstand der Elemente 14 und 16 abnimmt. Die Verringerung des   Widerstände   74   bewirkt, dass die Verstärkung zunimmt. Infolgedessen nimmt auch die Amplitude der   Steuerfrequenz   
 EMI2.6 
 bricht den Heizstromkreis. Durch die Verminderung des Widerstandes des Elementes 16 wird das Brüekengleiehgewieht gestört, so dass das Relais   25   anspricht und den Heizkreis des Ofens   21   unterbricht. 



  Daher sinkt die Temperatur dieses Ofens und der Widerstand der Elemente 15 und 17 nimmt zu. bis das Gleichgewicht der Brücke und die oben angegebene Beziehung der beiden Widerstände wiederhergestellt ist. 



   Bezüglich des Widerstandes 14 und des im gleichen Ofen untergebrachten Widerstandes 16 können drei Betriebszustände vorliegen. Der Widerstand 14 kann nämlich konstant, zunehmend oder abnehmend sein. Wenn der Widerstand   14   konstant und der Ofen 21 zu heiss ist, ist der Widerstand 15 zu klein, so dass das   Bruekengleichgewicht   gestört ist und das Relais 25 anspricht. Dadurch wird der Heizstromkreis unterbrochen, so dass sich der Ofen 21 abkühlt, der Widerstand   1-5   vergrössert und das   Bruekengleichgewicht   wiederhergestellt wird. Wenn das Gleichgewicht erreicht ist, fällt das Relais 25 wieder ab, um den Ofen 21 wieder einzuschalten. Der Ofen wird dann wieder zu heiss, so dass der Reizstromkreis unterbrochen wird.

   Dieser Zyklus wird so lange fortgesetzt, als der Ofen 20 eine konstante Temperatur aufweist. 



   Zwei Bedingungen müssen für das richtige Funktionieren der Einrichtung eingehalten werden. 



  Nämlich erstens muss der Heizstrom für den Ofen 21 gross genug sein, um das periodische Ein-und Ausschalten hervorzurufen, und zweitens muss der Widerstand   1J,   wenn dem Ofen 21 Wärme   zugeführt   wird, imstande sein, einen Wert anzunehmen, der etwas niedriger ist als der dem   Bruekengleiehgewicht   entsprechende. Wenn der Ofen 20 geheizt wird, so dass der Widerstand 14 abnimmt, muss der Brückenwiderstand 15 zunehmen und die Temperatur des Ofens 21   abnehmen, um   das   Briickengleiehgewieht   herzustellen. Da der Ofen 21 während des Betriebes normalerweise zu heiss ist, verlängert die Abnahme des Widerstandes 14 den Zeitabschnitt, in welchem das Relais 25 angezogen ist, um den Heizstromkreis des Ofens 21 offen zu halten. 



   Wenn die Temperatur des Ofens 20 abnimmt, so dass der Widerstand 14 zunimmt, muss der Widerstand 15 durch Heizung des Ofens 21 verkleinert werden. Um dies zu bewirken, muss 

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 die Temperatur des Ofens 21 schneller zunehmen als die Temperatur des Ofens 20 abnehmen kann, eine Bedingung, welche normalerweise erfüllt ist. Während der Zeit, in welcher sich der Ofen 20 abkühlt, wird das periodische Ein-und Ausschalten des   Ofens,'27. welches   vorhin beschrieben wurde, fortgesetzt, wobei die Zeitabschnitte, während welcher das Relais 25 nicht erregt ist, verlängert werden, um die Temperatur des Ofens 21 auf einem höheren Wert zu halten. 



   Durch die Erfindung ist eine einfache und stabile Anordnung gegeben, mit welcher die Ausgangsspannung des Verstärkers innerhalb des Regelbereiches konstant gehalten werden kann und welche gleichzeitig eine günstige Eingangsimpedanz des   Ausgleiehers   ergibt. Bei der beschriebenen Anordnung ist der Reflexionskoeffizient am Eingang des   Ausgleichers   3 kleiner als derjenige an seiner Ausgangsseite. Diese Anordnung ergibt eine einfache und stabile Art. die   Ausgangsspannung des   Verstärkers innerhalb des Regelbereiches konstant zu halten und dabei gleichzeitig eine zweektaugliche 
 EMI3.1 
 gezeichneten besonderen Ausführung ergibt sich an den   Eingangsklemmen des Ausgleichers   ein kleinerer Reflexionskoeffizient, als er sich an dem Abschluss des Ausgleiehers selbst ergeben würde.

   Die Verbesserung entspricht dem doppelten Verlust im   Ausgleichen.   Bei einem   Übertragungsverlust   im Ausgleicher von 3 db z. B. würde die Verbesserung eine vierfache sein und der Reflexionskoeffizient am Eingang des Ausgleichers ein Viertel des Reflexionskoeffizienten betragen, welcher dem Abschluss des Ausgleichers entspricht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Übertragungsanlage, bei der ein Ausgleicher   (3),   der Reihen- und Parallelimpedanz- 
 EMI3.2 
 wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandselemente (14,   15)   aus temperaturempfindlichen Widerständen bestehen und eine selbsttätige Temperatursteuereinrichtung (13, 18, 25, 29) angeordnet ist, um die   Reihen-und Parallelwiderstände   so zu regeln, dass deren Produkt konstant bleibt, wodurch die Impedanz an den Eingangsklemmen des   Ausgleielhers über   den   veränderlichen   Bereich der Ausgleichercharakteristik konstant gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Übertragungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturempfindlichen Widerstände (16, 17) in den entgegengesetzten Armen einer Wheatstoneschen Brücke (22, 23) liegen, während die beiden andern Arme unveränderliche Widerstände sind.
    3. Elektrische Übertragungsanlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der das Reihenglied des Ausgleiehers ( : 3) bildende temperaturempfindliche Widerstand (14. 1 a) zusammen mit einem ersten temperaturempfindliehen Hilfswiderstand (16) und einem ersten Heizelement (18) in einem ersten Ofen (20) und der das Parallelglied des Ausgleichers bildende temperaturempfindliche Widerstand (15) zusammen mit einem zweiten temperaturempfindlichen Hilfswiderstand ) und einem zweiten Heizelement (19) in einem zweiten Ofen (21)
    eingeschlossen ist und dass durch die aus dem Ausgangskreis des Verstärkers entnommene Steuerfrequenz die Temperatur des ersten Ofens (Y) und durch die Wheatstonesche Brücke (22, 3), welche den ersten und zweiten temperaturempfind- lichen Hilfswiderstand (16, 17) umfasst, die Temperatur des zweiten Ofens (21) geregelt wird.
    4. Elektrische Übertragungsanlage nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass an die eine Diagonale der Brücke (22, zu eine Wechselstromquelle (26) und an die andere Diagonale ein Gleichrichter und ein elektromagnetisches Relais (25) angeschlossen ist und dass das Relais die Temperatur EMI3.3
AT157532D 1936-09-16 1937-09-16 Elektrische Übertragungsanlage. AT157532B (de)

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