AT157336B - Induktionsarmer Wickelkondensator. - Google Patents

Induktionsarmer Wickelkondensator.

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AT157336B
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Description


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 einen Wickelkondensator zu schaffen, der praktisch vollkommen induktivitätsfreie Zuleitungen besitzt. 



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen bereits bekannte Ausführungen, bei denen die Zuleitungsdrähte zur Verringerung der Zuleitungsinduktivität verdrillt sind. Die Elektroden sind hier jedoch nicht nahe einander gegenüberliegend angeordnet und auch nicht zum Zwecke der Stromweiterleitung durchgehend ausgeführt. Bei der Ausführung gemäss Fig. 2 ist der Anschluss der einen Elektrode durch den Wickel in der Mitte hindurchgeführt, wodurch eine weitere   unerwünschte   Stromschleife entsteht. 



   Die Ausführung gemäss Fig. 3 und 4 zeigt die Anordnung von durchgehenden einander nahe gegenüberliegenden Elektroden 1, 2, an welche die   Netzleitungsdrähte.     3,   3', 4, angeschlossen sind. 



  Die Elektrode 1 des Kondensatorwiekels 5 liegt also im Zuge der Netzleitung 3, 3', während die Elektrode 2 im Zuge der Netzleitung 4, 4'geschaltet ist. Die Elektroden   1,   2 sind hier ganz nahe einander gegenüberliegend angeordnet und lediglich durch eine oder wenige   Dielektrikumsschichten   räumlich voneinander getrennt. 



   Die Anordnung der Elektroden eines solchen Wickels ist in Fig. 5 in einem teilweise aufgerollten Wickel dargestellt. Die Elektroden   1,   2 ragen über die Breite des Wickels beiderseitig hinaus, während die Elektrode   1   auf der Folie 6 und die Elektrode 2 auf der Folie 7, einen guten Kontakt gebend, aufliegt. 



  Zwischen den Belegungsfolien 6,7 sind in   üblicher   Weise Dielektrikumsschichten   8,   9, beispielsweise aus Papier, vorgesehen. Der hier dargestellte Wickel zeigt eine derartige Ausführung, bei welcher die Belegungsfolien nach verschiedenen Seiten vorstehen. Der wesentliche Gedanke bei diesen Ausführungen gemäss der Erfindung liegt darin, die   Schleifenbildung   bei der Elektrodenherausführung möglichst klein zu erhalten. Vorzugsweise werden bei der Anordnung gemäss der Erfindung die herausstehenden Belegungsfolien quer verlötet, so dass die   Durchführung   der Elektroden in geeigneter Weise 
 EMI2.1 
 gelegte Papierschichten oder in Form von Hülsen erfolgen, welche über die Elektroden geschoben sind und ein   Stück   in den Wickel hineinragen. 



   In Fig. 6 ist eine Ausführung dargestellt, bei welcher ein Pol des Kondensators mit dem Gehäuse 10 verbunden ist. In diesem Falle ist   zweckmässigerweise   nicht das Papier als isolierende Umhüllung des Wickels bis zum Schluss ausgeführt, sondern als äussere Windung ist die Belegungsfolie vorgesehen, die mit dem Gehäuse verbunden werden soll. Die Kontaktgabe mit dem Gehäuse erfolgt dann zweckmässig durch direktes Anpressen dieses äusseren Belages, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme einer eingewickelten Elektrode, die noch zusätzlich mit dem Gehäuse verlötet ist. Durch diese Massnahme wird wiederum verhindert, dass eine Querverbindung von dem aktiven Belag zu dem Gehäuse und somit wieder eine Induktivitätssteigerung notwendig wird.

   Würde man nicht auf diese Weise den Kontakt mit der Gehäusewand herstellen, sondern den zu erdenden Belag durch eine Elektrode herausführen, so wäre eine Abkröpfung der Elektrode, also eine verhältnismässig lange Leitungsführung zum Gehäuse erforderlich. 



   Derartige Abkröpfungen sollen ebenfalls bei der Leitungsführung von der Elektrode des andern Belages zu den Klemmen auf dem Kondensatordeekel vermieden werden. Auf diese Weise entsteht ein Kondensator, dessen Induktivität nur noch wenige Zentimeter beträgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Induktivitätsarmer Wickelkondensator, dadurch gekennzeichnet, dass die unmittelbar mit den Belegungen in Kontakt stehenden Anschlusselektroden der Belegungen durch den Wickel hindurchgehend auf beiden Seiten des Wickels vorstehen und so eine Einschaltung des Kondensators in den Stromkreis im Zuge der Leitung ermöglichen, während die Elektroden verschiedenen Potentials gleichzeitig einander nahe parallel gegenüberliegend lediglich durch eine oder wenige Dielektrikumssehiehten   räumlich   voneinander getrennt sind.

Claims (1)

  1. 2. Induktivitätsarmer Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden an einer oder mehreren Stellen, vorzugsweise am Ende und/oder Anfang der die Belegungen bildenden Metallfolien eingelegt sind.
    3. Induktivitätsarmer Kondensator nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden durch festes Einwickeln oder Verschweissen mit den Belegungen guten Kontakt mit diesen besitzen.
    4. Induktivitätsarmer Kondensator nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Seite der Elektroden gegen den überstehenden Rand der gegenpoligen Belegung durch Zwisehenlagen von Isolierfolien oder durch Überziehen mit einer isolierenden Hülse isoliert ist.
    5. Induktivitätsarmer Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Belag des Kondensators mit dem Gehäuse verbunden ist.
    6. Induktivitätsarmer Kondensator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Gehäuse zu verbindende Belag die äussere Umhüllung des Kondensatorwickels bildet und gegebenenfalls unter Zuhilfenahme einer Elektrode oder durch Anschweissen mit dem Gehäuse verbunden ist.
AT157336D 1936-07-10 1937-07-09 Induktionsarmer Wickelkondensator. AT157336B (de)

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AT157336D AT157336B (de) 1936-07-10 1937-07-09 Induktionsarmer Wickelkondensator.

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