AT157265B - Durchschreibgerät. - Google Patents

Durchschreibgerät.

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AT157265B
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AT
Austria
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strip
pressure roller
slide
slot
paper
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Inventor
Wilhelm Saurugg
Original Assignee
Wilhelm Saurugg
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Durehschreibgerät.   



    Die Erfindung betrifft eine handliche Vorrichtung, mittels welcher in Verkaufsbetrieben auch bei vielfach verzweigter und unterteilter Verkaufstätigkeit eine einwandfreie Umsatz-und Leistungskontrolle des Personals ermöglicht wird.   
 EMI1.1 
 eines Rändelknopfes g von Hand gedreht werden. Der Papierstreifen ist auf seiner Oberseite für Be- schriftung rastriert, an der Unterseite mit einer Durchsehreibmasse präpariert. Ein zweiter Papier- streifen   h,   welcher die Kopien aufnimmt, läuft von einer im Bügel i laufenden Rolle   j   unter dem
Streifen d gemeinsam mit diesem über die   Schreibfläche   k hinweg zwischen einer Druckrolle   l   und einer
Gegendruckrolle m hindurch zum Schlitz n des Gehäuses a heraus.

   Das Gehäuse a besitzt auf seiner
Oberseite ein mehrfach unterteiltes Fenster, unter welchem die Schreibfläche des Papierstreifens d hinweggleitet. Während die grosse   Schaufläche   o des Fensters verglast od. dgl. ist, sind die Schreib- öffnungen p und die   Kontrollschreiböffnung   q offen, so dass der Papierstreifen   d   an diesen Stellen be- schriftet werden kann. Die Anordnung gestattet auch die Einführung eines dritten Papierstreifens (Karte) in bekannter Art durch den   Spalt 1',   so dass die Beschriftung der Schreib öffnung drei Exemplare liefert. 



   Der Arbeitsvorgang ist nun bespielsweise folgender :
In einem Gasthausbetriebe schreibt der bedienende Kellner nach Einführung einer Karte in den
Schlitz r die   Wünsche   des Gastes in die   Schreiböffnung   p und überreicht die beschriftete Karte dem
Gaste als Nachweis für die erfolgte Bestellung. Jeden weiteren Auftrag des Gastes trägt der Kellner wieder auf derselben Karte in der gleichen Art ein, so dass die Karte stets eine fertige Rechnung für den
Gast bildet, die vom Zahlkellner nur addiert zu werden braucht. Durch Weiterrücken des beschrifteten
Streifens d rücken Zeile um Zeile unter die Schauöffnung o und sind damit dem Personal unzugänglich. 



   Die aufgenommenen Aufträge sind jedoch unter der Glasscheibe der Sehauöffnung lesbar und es kann der Kellner die Aufträge ablesen und ausführen. Während auf diese Weise bei jedem Gaste dessen
Aufträge auf seiner Karte der Reihe nach aufscheinen, verzeichnen die Papierstreifen d und   h   fortlaufend Zeile um Zeile alle überhaupt aufgenommenen Aufträge. Der untere   Papierstreifen h   wird vom oberen   d   durch die federnde Druekrolle   l   und die Gegendruckrolle m mitgenommen und tritt durch den
Schlitz   n   aus dem Gehäuse heraus.

   Will nun der Kellner die bestellten Waren beziehen, so hat er die Durchschrift auf dem Papierstreifen h bei der   Sehank,   Kassa u. dgl. abzugeben, indem er den Schieber s etwas gegen den Schlitz n zu drückt, wodurch die Feder t der Druckrolle   I   mitgenommen und letztere von der Gegendruckrolle m abgehoben wird, so dass sich der Papierstreifen j nun unabhängig vom oberen Streifen d bewegt und beliebig weit herausgezogen werden kann. Der herausgezogene Streifen h kann über die scharfe, gezahnte Schneide des Schiebers s abgetrennt werden, nachdem der Schieber ganz über den Schlitz n geschoben wurde. Gegen die abgetrennten Kopien erhält der Kellner die bestellten Waren. Die Ausfolgung wird auf den Kontrollschreiböffnungen q auf dem Streifen d vermerkt, so dass der Kellner laufend unterrichtet ist, was er noch zu bekommen hat.

   Bei der Abrechnung entnimmt der Kontrollkassier den Streifen d aus dem   Durchschreibgerät.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Durchschreibgerät, bei dem in einem Gehäuse (a) ein auf der Unterseite mit Kopiermasse präparierter Papierstreifen (d) von einer Rolle (c) über eine Schreibfläche (k) zwischen einer Druck- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Papierstreifen mitnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels Feder (t) an die Gegendruckrolle (m) gepresste Druckrolle durch Verstellen eines Schiebers (s) od. dgl.
    von der Gegendruckrolle (m) wegziehbar ist, wodurch eine vom oberen Papierstreifen (à) unabhängige Bewegung des unteren Streifens (h) ermöglicht wird, so dass die bekannten Vorgänge des Herausziehens aus dem Schlitz, des Einklemmens und des Abtrennens des Streifens mittels des Schiebers (s) über den scharfen, gezahnten Rand des Schiebers erleichtert sind.
    2. Durchschreibgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass für Kontrollvermerke ein weiterer Schreibschlitz (q) im Fenster des Gehäuses seitlich neben den Öffnungen (p) für die Eintragungen angebracht ist. EMI2.2
AT157265D 1936-04-09 1936-04-09 Durchschreibgerät. AT157265B (de)

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AT157265B true AT157265B (de) 1939-10-25

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ID=3649278

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