AT157050B - Einspritzvorrichtung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Einspritzvorrichtung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen.

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AT157050B
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Description


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    Einspritzvorrichtung   für   mehrzylindtige BrcnnkraftmsehineN.   



   Die Erfindung betrifft eine   Einspritzvorrichtung   für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen, insbesondere für raschlaufende Fahrzeugmotoren, mit einem hin und her bewegbaren und drehbaren Einspritzpumpenkolben, durch den sowohl der Brennstoff gefördert als auch der Druckraum der Einspritzpumpe nacheinander mit den den einzelnen Maschinenzylindern zugeordneten Druckanschlüssen verbunden werden kann. 



   Es ist bekannt, bei mehrzylindrigen Brennkraftmaschinen sogenannte Verteilereinspritzpumpen zu verwenden, bei denen ein einziger Pumpenkolben von einer mit mehreren Nocken versehenen Steuerwelle angetrieben und der von diesem Pumpenkolben geförderte Brennstoff nacheinander den einzelnen   Masehinenzylindern   zugeführt wird. 



   Es ist auch bereits bekannt, zur Zuleitung des Brennstoffes zu den einzelnen Zylindern den Ein-   spritzkolben zu benutzen und ihn zu diesem Zweck derartig auszubilden und anzuordnen, dass er ausser seiner hin-und hergehenden Pumpbewegung eine Drehbewegung ausführt, durch die eine vom Pumpen-   
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   zuführungskanals   7 angeschlossen. In der unteren Kolbenstellung ist die Bohrung 6 von der Kolbenoberkante freigegeben. Am oberen Ende des Druckraumes 5 mündet ein Umgehungskanal   8,   der mit der Bohrung 6 verbunden und in den eine Drosselnadel 9 eingeschaltet ist. Die Drosselnadel 9 ist von aussen mittels eines Handhebels 10 einstellbar, um die Menge des einzuspritzenden Brennstoffes zu regeln. 



   Der auf und ab bewegliche sowie drehbare Einspritzpumpenkolben 1 ist mit einer mittleren, oben im Druekraum 5 mündenden   Längsbohrung 11   sowie mit einer sich unten daran anschliessenden, radialen Bohrung 12 versehen, deren in der   Mantelfläche   des Kolbens 1 befindliche Mündung in der unteren Kolbenstellung durch die Wand der Gehäusebohrung 2 verdeckt ist. In der   Mantelfläche   des Kolbens 1 ist in der Nähe des oberen Kolbenendes eine Ringnut 13 vorgesehen, die durch Querbohrungen mit der   Längsbohrung   11 verbunden ist. Der Zweck dieser Ringnut ist weiter unten geschilder. 



   Im Gehäuse 3 sind in gleicher waagrechter Ebene radial   gleichmässig verteilt   vier Druckanschlüsse 14 (Fig. 3) vorgesehen, die innen in der   Gehäusebohrung S münden.   Bei der Auf-und Abwegung und Drehung des Kolbens 1 gelangt die radiale   Kolbenbohrung   12 nacheinander mit den einzelnen   Druckanschlüssen   14 in Richtung. Die   Druckanschlüsse   14 sind durch getrennte Leitungen mit den nicht dargestellten, den vier Zylindern zugeordneten Einspritzdüsen verbunden. 



   Innerhalb des Gehäuses 4 sind auf der Grundplatte dieses Gehäuses zwei   Lagerplatten 7J   befestigt, in denen mittels Kugellagern 16 die Steuerwelle 17 drehbar ist. Die Steuerwelle 17 wird, da im vorliegenden Falle eine Viertaktmaschine vorausgesetzt ist, mit gleicher Drehzahl wie die   Maschinen-   welle angetrieben. Zwischen den Lagerplatten 15 ist auf der Welle 17 eine mit zwei Nocken versehene Scheibe 18 befestigt. Die   Noekenseheine.   18 wirkt gegen die Rolle 19 eines lotrecht bewegbaren Rahmens 20. Am unteren Ende des Kolbens 1 ist ein Vierkant 21 und unter diesem Vierkant ein 
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 den Rahmen 20. 



   Die beiden Lagerplatten   15   sind oben durch eine Hülse 24 miteinander verbunden, die mit einer 
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   Mantelfläche   der Hülse 24 drehbar ist. Durch bekannte Mittel, z. B. durch eine an dem Kegelrad 27 angeordnete, in eine Ringnut 26 der Hülse greifende   Stellsehraube,   ist das genannte Kegelrad gegen axiale Verschiebung gesichert. Das Kegelrad 27 greift in ein Kegelrad   28,   das auf dem inneren, über 
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 geschwindigkeit des Kegelrades 28 angetrieben wird. Das Kegelrad 27 nimmt mit Hilfe einer in ihm vorgesehenen vierkantigen Aussparung 29 den Vierkant 21 mit. Der Vierkant 21 ist in der Aussparung 29 lotrecht verschiebbar. 



   Bei der Drehung der Steuerwelle 17 wird der Einspritzpumpenkolben 1 abwechselnd durch die Nocken der Scheibe 18 unter Vermittlung des die Rolle 19 tragenden   Rahmens 20   gehoben und durch die Feder 23 gesenkt. Gleichzeitig wird der Kolben 1 mittels des Kegelradgetriebes 27, 28 gedreht. Beim Heben und Drehen des Kolbens 1 wird die radiale Bohrung 12 nacheinander mit den Druckanschlüssen 14   1-fiv   in Richtung gebracht, die mit den verschiedenen Einspritzdüsen verbunden sind. Durch das Heben des Kolbens 1 wird, nachdem die obere Kolbenkante die zur Zuführung des Brennstoffs dienende Bohrung 6 verschlossen hat, der Brennstoff aus dem   Druckraum'3 der Ein-   spritzpumpe in den jeweiligen Druckanschluss   141, 14 II   usw. gepresst, so dass er der betreffenden Einspritzdüse zugeführt wird.

   Sobald bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Kolbens 1 die   Ringnut 73   mit der Bohrung 6 in Verbindung gelangt, wird die Zufuhr des Brennstoffs zu der betreffenden Einspritzdüse unterbrochen. 



   Die eben beschriebene Einrichtung zeichnet sich durch eine gedrängte Ausbildung der Glieder aus, die zur Ableitung der Hub-und der Drehbewegung des Einspritzpumpenkolbens 1 von der Steuer- 
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 einer Vorgelegewelle übertragen. An dem durch die Lagerplatten 75 und die Hülse 24 gebildeten Gestell sind ferner alle zum Zustandekommen der Pumpenkolbenbewegung erforderliehen Getriebeteile zusammengebaut und es kann die fertige Gesamtanordnung dieser Teile in das Gehäuse 4 eingeführt und auf der Bodenplatte des vorgenannten Gehäuses festgeschraubt werden. Hiedurch ist eine leichte und einfache Zusammensetzung der Getriebeteile ermöglicht. 



   Bei mit sechs Zylindern versehenen Brennkraftmaschinen kann die Steuerwelle beispielsweise mit drei   Steuernoeken   versehen sein. Die Steuerwelle wird in diesem   Fall-eine Viertaktmaschine   vorausgesetzt-mit gleicher Drehzahl wie die   Maschinenwelle angetrieben, während   die Drehbewegung des Einspritzpumpenkolbens im Verhältnis 1 : 2 untersetzt wird. Bei vier-oder sechszylindrigen Zweitaktmotoren läuft der Einspritzpumpenkolben, wenn vier bzw. sechs   Steuernoeken   vorgesehen sind, mit der gleichen Drehzahl wie die Nockenwelle bzw. Kurbelwelle um.

   Werden dagegen Nockenscheiben mit zwei bzw. drei Noekenerhebungen verwendet, so muss die Drehzahl der Nockenwelle im Verhältnis 2   ;   1 gegenüber der Kurbelwelle erhöht werden, wogegen die Drehzahl des Einspritzpumpenkolbens, 

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 wie bei der Einspritzpumpe für Viertaktmaschinen, gegenüber der Nockenwelle wieder im Verhältnis 1 : 2 untersetzt werden muss. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einspritzvorrichtung für mehrzylindrige Brennkraftmasehinen, insbesondere für raschlaufende Fahrzeugmotoren, mit einem hin und her bewegbaren und drehbaren Einspritzpumpenkolben, durch den sowohl der Brennstoff gefördert als auch der Druckraum der Einspritzpumpe nacheinander mit den den einzelnen Maschinenzylindern   zugeordneten Druekanschlüssen   verbunden werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Einspritzpumpenkolben   (1)   mittels eines einzigen Kegelradpaares (27, 28) gedreht wird, dessen treibendes Kegelrad   (28)   auf der Steuerwelle   (17)   befestigt ist, welche die zur axialen Bewegung des Einspritzpumpenkolbens dienende Nockenscheibe (18) trägt, und dessen getriebenes Kegelrad   glockenförmig   über den Antriebsnocken (18)

   angeordnet ist und in seiner Drehachse eine prismatische Ausnehmung aufweist, in die ein in gleicher Weise prismatischer Ansatz (21) des Einspritzpumpenkolbens   (1)   axial beweglich hineinragt, durch welchen der Kolben   (1)   mit dem Kegelrad (27) umzulaufen gezwungen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Einspritzpumpenkolbens (1) durch den Nocken (18) mittels eines die Nockenrolle (19) enthaltenden Rahmens (20) erfolgt, der seinerseits innerhalb der Kegelradlagerung (15, 24) axial geführt ist.
    3. Einspritzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (24), welche mit ihrer Aussenfläche das Lager für das getriebene Kegelrad (27) und in ihrem Innern die Führung für den Rahmen (20) der Nockenrolle (19) bildet, von zwei Platten (15) getragen wird, zwischen denen die Nockenscheibe (18) angeordnet ist und die zur Aufnahme der Lager (16) der Steuerwelle (17) dienen. EMI3.1
AT157050D 1937-03-12 1938-02-17 Einspritzvorrichtung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen. AT157050B (de)

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