AT156888B - Optik in Lichttonaufzeichnungsgeräten zur Überwachung der Aufzeichnung. - Google Patents

Optik in Lichttonaufzeichnungsgeräten zur Überwachung der Aufzeichnung.

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AT156888B
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Klangfilm Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Optik in   Lichttonaufzeichnungsgeräten   zur Überwachung der Aufzeichnung. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Weise vorgegangen, so ist die Einstellung des Objektivs auf den Film eindeutig. In Fig. 4 ist der Spalt selbst mit 41 bezeichnet, der Film trägt das Kennzeichen 42 und die Aufzeichnungsoptik das Kennzeichen 43. Mit 44 ist ein Doppelprisma benannt, dessen durchsichtig verspiegelte Zwisehensehicht mit der Ziffer 45 versehen ist. Die gekrümmten Flächen sind mit 46 und 47 benannt. Der Mittelpunkt dieser gekrümmten Flächen liegt in der Ebene des Aufzeichnungsspaltes etwa bei 48. Das von dem Spalt 41 herkommende Licht fällt auf das Doppelprisma 44 und wird zum grössten Teil ungebrochen hindurchgelassen, da die spiegelnde Zwischenschicht 45 beispielsweise 95% Licht durchlassen soll. 



  An den Kanten 46 und   47   tritt jedoch eine Ablenkung oder Brechung nicht mehr auf, da der Mittelpunkt der Krümmungskugel beinahe mit dem Mittelpunkt des Spaltes 41 zusammenfällt. Das Licht gelangt dann von dem Doppelprisma über die Optik 43 auf dem Film 42 zur Aufzeichnung. Ein Teil des Lichtes wird beim Aufzeichnen von dem Film 42 reflektiert und würde, wenn das Prisma 44 nicht vorhanden wäre, eine Abbildung der   Filmoberfläche   im Spalt   41 liefern.   Da aber das Licht an der Zwischenwand 45 nach links reflektiert wird, so entsteht in der Beobachtungseinrichtung 50 ein Bild des auf dem Film abgebildeten Spaltes. 



   Die Entfernung zwischen dem Spalt 41 und zwischen der Fläche 45 ist dann gleich der   Ent-   fernung zwischen dieser Fläche 45 und dem Schirm 49 der Beobachtungseinrichtung 50. Wie schon erwähnt, ist die Fläche 46 derartig gekrümmt, dass ihr Mittelpunkt mit dem Punkt 48 zusammen- fällt. Dadurch wird erzielt, dass der Spalt 41 über die gekrümmte Fläche 46, die beispielsweise die
Form einer Linse besitzen kann, über die Zwischenschicht 45 ebenfalls auf den Schirm 49 der Beob-   I aehtungseinrichtung 50   abgebildet wird. Da der Mittelpunkt 48 etwas ausserhalb des Mittelpunktes des
Spaltes 41 liegt, fällt dieses Bild des Spaltes 41 neben das Bild des auf den Schirm 49 abgebildeten
Spaltes. Durch die   Beobachtungsoptik   50 lassen sich die beiden Bilder also gleichzeitig beobachten und vergleichen.

   Die Fläche 51 des Prismas ist vorzugsweise mattiert oder geschwärzt, damit an dieser
Stelle keine Lichtstrahlen austreten können, die die Aufzeichnung auf Umwegen stören können. Die
Verspiegelung nach der Fig. 4 der Zwischenschicht 45 ist so gewählt, dass in Richtung des Spaltes 41 nach dem Film 42 95% des Lichtes durchgelassen werden. Diese Zwischenschicht wird vorzugsweise aus einem solchen Material gewählt, das eine derartige spektrale Verteilung des Lichtreflexionsver- magens besitzt, dass von den Strahlen, die besonders stark auf den Film wirken, ein grösserer Prozent- satz als 95% durchgelassen werden, d. h. also, dass für kurzwelliges Licht kaum eine Reflexion an der
Zwischenschicht 45 stattfindet.

   Da das Auge nach der spektralen Empfindlichkeitskurve für gelblich- grünes Licht am empfindlichsten ist, so ist die Zwischenschicht derartig zu wählen, dass für diese Wellen- länge 570 m   p.   ein grösserer Prozentsatz als 5%, beispielsweise 7%, auf die Aufzeichnungseinrichtung reflektiert wird. Diese Schicht kann beispielsweise aus Rhodium, Platin oder Silber in feiner Verteilung bestehen. 



   In den weiteren Abbildungen sind besondere Ausführungsformen des Erfindungsgedankens ausgeführt. Die Bezugszeichen sind dieselben wie in der Fig. 4. Die Anordnung nach der Fig. 5 unter- scheidet sich lediglich von der Fig. 4 dadurch, dass die Flächen 46 und 47 nicht gekrümmt sind, sondern dass auf die geraden Flächen des Prismas entsprechende Linsen 46 und 47 aufgesetzt sind. Um eine
Symmetrie zu erhalten ist auch auf der Seite, an der das   Beobaehtungslicht   austritt, eine gleiche
Linse 46 angeordnet. Es herrschen also bei dieser Anordnung für den   Lichtweg   vom Aufzeiehnungs- spalt 41 bis zur gekrümmten Fläche 47 dieselben Bedingungen vor, wie zwischen der gekrümmten
Fläche 47 und der   Beobachtungsoptik   (Schirm 49).

   In Fig. 6 wird eine Anordnung dargestellt, in der der Hauptstrahlengang zwischen dem Abtastspalt 41 und dem Film 42 geknickt ist. Die Verspiegelung der Zwischenschicht 45 ist derartig gewählt, dass in Richtung des Pfeiles   I 95% des Lichtes   in Richtung des Pfeiles 11 auf den Film reflektiert werden. Das vom Film reflektierte Licht geht durch die ver- spiegelte Zwischenschicht   45   auf den Schirm 49. In Fig. 7 ist ebenfalls eine Anordnung gezeichnet, bei der der Strahlengang zwischen dem Spalt 41 und dem Film 42 geknickt ist. Und zwar wird bei dieser Anordnung ein Prisma verwandt, das in Fig. 4 oder in Fig. 5 gezeichnet ist, nur dass zur Ablenkung des Lichtstrahles von Richtung   I   in Richtung II noch ein besonderes Prisma 52 vorgesehen ist.

   Die
Linse 47 wird bei dieser Anordnung statt   p n   dem Doppelprisma an dem zusätzlichen Prisma 52 angeordnet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Optik in Lichttonaufzeiehnungsgeräten zur Überwachung der Aufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass im Strahlengang des   Aufzeichnungs1ichtes   in bekannter Weise eine Glasplatte zur Beobachtung des auf dem Film abgebildeten Spaltes in einer im Strahlengang des vom Film an der
Glasplatte reflektierten Lichtes liegenden optischen Beobachtungsvorrichtung, und ausserhalb des
Strahlenganges ein Hohlspiegel angeordnet ist, der die von dem reellen Spalt herkommenden und an der Glasplatte zum Teil reflektierten Strahlen nach derselben Beobachtungseinrichtung führt.

Claims (1)

  1. 2. Optik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spaltbilder nebeneinander in der Beobachtungseinrichtung abgebildet werden.
    3. Optik nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein im Strahlengang des Aufzeichnungsliehtes befindliches, an der Berührungsstelle verspiegeltes Doppelprisma, dessen der Aufzeichnungsfläche <Desc/Clms Page number 4> zugewandte Seite und dessen Lichteintrittsfläche derartig gekrümmt ist, dass in der Beobachtungoptik das Bild des Spaltes selbst neben dem Bild des auf dem Film abgebildeten Bild des Spaltes erscheint.
    4. Optik nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsmittelpunkt der gekrümmten Prismenfläche sich in der Ebene des Spaltes selbst befindet.
    5. Optik nach den Ansprüchen 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen des Prismas, an denen kein Licht ein-oder austritt, mattiert oder geschwärzt sind.
    6. Optik nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine solche Verspiegelung, dass 95% des Lichtes in Richtung Spalt-Film durchgelassen werden und dass in Richtung Film-Spalt 5% des vom Film reflektierten Lichtes auf die Beobachtungseinrichtung geworfen werden.
    7. Optik nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine solche Verspiegelung, dass das vom Spalt herrührende Licht zu 95% an der Zwischenschicht auf dem Film hin reflektiert wird, und dass das von dem Film zurückgestrahlte Licht zu 5% durchgelassen wird.
    8. Optik nach einem der Ansprüche 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Doppelprisma noch ein zweites Prisma, dessen Ausgangsfläche gekrümmt ist, derart verbunden ist, dass das vom Spalt herrührende Licht unter einem beliebigen Winkel auf den Film abgelenkt wird.
    9. Optik nach einem der Ansprüche 3,6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtdurch- EMI4.1 photographische Schicht empfindlich ist und dass von der Beobachtungseinrichtung verhältnismässig viel Licht reflektiert wird, für welches das Auge entsprechend der Augenempfindlichkeitskurve besonders empfindlich ist.
    10. Optik nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte aus einem Material mit geringem Breehungsexponenten besteht, vorzugsweise aus Fluorkronglas.
    11. Optik nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine zwischen Glasplatte und Hohlspiegel geschaltete Zylinderlinse.
    12. Optik nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Schwarzspiegel als Hohlspiegel.
    13. Optik nach einem der Ansprüche 2,10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass Glasplatte und Hohlspiegel derart gewählt werden, dass beide Spaltbilder, sowohl das Bild des Spaltes selbst wie auch EMI4.2 aufweisen.
    14. Optik nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine in der Beobachtungeinrichtung vorgesehene feststehende Striehplatte, deren Teilung zugleich mit den Bildern des Spaltes sichtbar ist. EMI4.3
AT156888D 1936-02-20 1937-02-15 Optik in Lichttonaufzeichnungsgeräten zur Überwachung der Aufzeichnung. AT156888B (de)

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