AT156783B - Schlitzbrenner, insbesondere für die Oberflächenhärtung. - Google Patents

Schlitzbrenner, insbesondere für die Oberflächenhärtung.

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AT156783B
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/06Surface hardening
    • C21D1/08Surface hardening with flames
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sehlitzbrenner, insbesondere für   die Oberflächenhärtung.   



   Zur Anwärmung von Werkstücken, insbesondere zur Ausführung von   Oberflächenhärtungen,   werden vielfach Schlitzbrenner benutzt, bei denen die Flamme aus einem schmalen Schlitz von etwa der Breitenausdehnung der zu härtenden Fläche brennt, so dass das Werkstück gleichmässig erwärmt werden kann. Die bekannten Brenner sind indessen, zumal sie im allgemeinen aus Kupfer oder einem ähnlichen verhältnismässig weichen Werkstoff bestehen, sehr empfindlich gegen im Brenner auftretende Explosionen, wie sie sich durch die zur Erzeugung der erforderlichen hohen Temperaturen notwendige Verwendung einer aus einem Gemisch von Sauerstoff und Brenngas bestehenden Knallgasflamme bei Rückschlägen in den Brenner, beim Abreissen der Flamme oder beim Abstellen des Brenners unter 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 



   Derartig verformte Brenner wurden bisher in der Weise wiederhergestellt, dass der Schlitz in kaltem Zustande   zusammengehämmert   wurde. Hiebei war es jedoch schwierig, trotz des Zwischenlegens beispielsweise eines der   Schlitzstärke   entsprechenden Bleches den Schlitz genau wieder in die ursprüngliche Form zu bringen, und   ausserdem   treten, da die Brenner zum grossen Teil ohne Wasserkühlung arbeiten, bei der Erhitzung Spannungen in diesen kalt gehämmerten Zonen auf, die wiederum zu Formänderungen fuhren. 



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile in einfacher Weise dadurch vermieden, dass der vor der Schlitzöffnung gelegene, zur Verteilung des Brenngasluftgemisches über die Schlitzlänge dienende Raum durch die beiden Brennerlängswandungen verbindende Stege versteift ist, deren Abstand voneinander zweckmässig so gewählt wird, dass bei einem Flammenrilcksehlag die Flamme infolge der gegenüber der   Riieksehlagsgeschwindigkeit grösseren Gasaustrittsgeschwindigkeit noch   vor dem Eintritt in den eigentlichen   Brennerraum   zum   Stehen kommt.   



   Bei Gasbrennern ohne Sauerstoff-oder Luftzufuhr in die Flamme ist es zwar schon bekannt, in den Brenner eine den Gasstrom nach verschiedenen Seiten des Brenners hinleitende Zunge einzubauen, um   hiedureh   eine ruhige und gleichmässige Flamme zu erzielen. Auch hat man schon bei solchen rohrförmigen Gasbrennern, die in einem   Längsschlitz   einen besonders eingesetzten Brennerstreifen aufweisen, Querbolzen angebracht, um den   Brennerstreifen   in seiner Lage festzuhalten. In beiden Fällen handelt es sich jedoch um solche Brenner, bei denen nicht gleichzeitig Sauerstoff zugeführt wird, so dass darin kein explosibles Knallgasgemiseh entstehen und Beschädigungen des Brenners verursachen kann. 
 EMI1.3 
 mehrere Reihen von Versteifungsstegen oder mehrere Zwischenwände angebracht werden.

   Im letzten Falle können die Abstände zwischen den Stegen oder die Bohrungen in den einzelnen Reihen gleich 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 oder auch nach hinten zu gestaffelt ausgeführt sein, so dass ein   Flammenriickschlag   gegebenenfalls erst vor der zweiten oder weiteren Versteifungsreihen aufgehalten wird. Auch können die Stege und Bohrungen in den benachbarten Reihen zueinander versetzt angeordnet werden, wenn dies für bestimmte Fälle   wünschenswert   erscheint. 



   Sofern für die Versteifung mit Bohrungen versehene Zwischenwände verwendet werden, können diese entweder gesondert in den an sich hohlen Brennerraum eingesetzt und auf geeignete Weise befestigt werden oder aber durch Ausbohren aus dem Vollen derart gebildet werden, dass zwischen je zwei zylindrischen, z. B. von der Seite her ausgebohrten Kammern die Trennwand stehen bleibt und diese dann mit den Gasdurehtrittsöffnungen versehen wird.

   Es entstehen auf diese Weise zwei oder mehrere voneinander getrennte Räume, wobei Abstand und Grösse der Durchtrittsbohrungen in den Zwischenwänden über die zur Erzielung der angestrebten hohen Gasdurchtrittsgeschwindigkeit hinaus gegebenen Vorschriften, je nach dem Verwendungszweck des Brenners, gleich oder verschieden sein können. 
 EMI2.1 
 
In der Zeichnung sind zwei im wesentlichen schematische Ausführungsbeispiele von erfindunggemäss ausgestalteten Brennerköpfen dargestellt, u. zw. zeigen, jeweils im   Längs-und Querschnitt   : Fig. 1 und 2 einen   Sdilitzbrenner   mit Versteifung durch Bolzen und Fig. 3 und 4 einen Schlitzbrenner mit eingesetzter Zwischenwand. 



   Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 2 ist der Brennerraum a, in denen das Brenngasluftgemisch aus dem   Zuführungsrohr b   eintritt, durch eine Anzahl Bolzen c versteift, die die beiden Brennerlängswandungen d verbinden. Der Abstand der Bolzen   c   ist dabei so gewählt, dass die Durchtrittsgesehwindigkeit des Gases grösser ist als die Geschwindigkeit einer etwa   zurücksehlagenden   Flamme. Es wird somit durch die Versteifung einerseits ein Aufweiten des Brennersehlitzes e vermieden und anderseits die Flamme im Falle eines   Rückschlages noch   vor dem Eintritt in den Brennerraum a zum Stehen gebracht. 



   Der Brenner nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet sieh von dem vorbeschriebenen dadurch, dass an Stelle von einzelnen Bolzen eine feste Zwischenwand t in den Brennerraum a eingezogen ist, die mit einer entsprechenden Anzahl Bohrungen   g   versehen ist. Auch hier ist Abstand und Durch- 
 EMI2.2 
 gewählt, während die Wand t als solche zur Absteifung des Brennerraumes dient. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sehlitzbrenner, insbesondere für die Oberflächenhärtung, bei welchem zur Erzeugung der 
 EMI2.3 
 des Brennerkopfes über die ganze   Schlitzlänge   verteilte, die beiden Brennerlängswandungen verbindende und versteifende Stege vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Schlitzbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Versteifungsreihen vorgesehen sind. EMI2.4 Bohrungen zum Durchlass des Brenngasluftgemisehes versehene Versteifungszwischenwand in dem Brennerkopf angeordnet ist.
    4. Schlitzbrenner nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Brennerkopf angeordneten Zwischenwände durch Ausbohren von einzelnen Kammern aus dem Vollen gebildet sind, zwischen denen die mit Durchtrittsöffnungen zu versehenden Wände stehen bleiben.
AT156783D 1937-03-03 1938-02-28 Schlitzbrenner, insbesondere für die Oberflächenhärtung. AT156783B (de)

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DEI57266D DE679687C (de) 1937-03-03 1937-03-03 Schlitzbrenner, insbesondere fuer die Oberflaechenhaertung

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AT156783B true AT156783B (de) 1939-08-25

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ID=7194527

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AT156783D AT156783B (de) 1937-03-03 1938-02-28 Schlitzbrenner, insbesondere für die Oberflächenhärtung.

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DE (1) DE679687C (de)
FR (1) FR834570A (de)
GB (1) GB512431A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE874890C (de) * 1940-10-30 1953-04-27 Hoerder Huettenunion Ag Vorrichtung zum Anwaermen von staehlernen Wirbelbaendern fuer die Herstellung von gewickelten Hochdruckrohren und Hochdruckgefaessen

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US3351048A (en) * 1964-09-11 1967-11-07 Fostoria Fannon Inc Infra-red gas burner structure
US3375981A (en) * 1965-11-19 1968-04-02 Julian W. Keck Apparatus for cleaning and inhibiting corrosion in air preheaters and the like

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GB512431A (en) 1939-09-15
FR834570A (fr) 1938-11-24
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