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Isoliermittel für elektrotechnische Zwecke.
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Für eine aus 50 Gewichtsprozenten isomerem Pentachlordiphenyl und 50 Gewichtsprozenten isomerem Tetrachloräthylbenzol und Pentachloräthylbenzol bestehende Isolierflüssigkeit ist in Fig. 1 die Viskosität in Abhängigkeit von der Temperatur dargestellt. Die Temperatur ist in 0 C als Abszisse und die Viskosität in Saybolt-Sekunden aufgetragen.
In Fig. 2 ist die Viskosität in Abhängigkeit von der Temperatur für folgende Stoffe dargestellt.
EMI2.1
an Tetraehloräthylbenzol und Pentaeloräthylbenzol erkennen. In dem Masse, in dem der Gehalt an Tetrachloräthylbenzol verringert wird, wird die Lage des Gefrierpunktes herabgedrüekt. Hier sind auf der Abszisse die mit X bezeichneten Gewichtsprozente des Pentaehloräthylbenzols und die mit Y bezeichneten Gewichtsprozente des Tetrachloräthylbenzols mit ihren Isomeren aufgetragen. Aus der Ordinate können die Temperaturen der einzelnen Gefrierpunkte in 0 C abgelesen werden.
Das Diagramm gemäss Fig. 5 bezieht sich auf eine Isolierflüssigkeit, die 80 Gewichtsprozente des Grundstoffes, bestehend aus 70 Gewichtsprozenten Tetrachloräthylbenzol und Isomeren und 30 Gewichtsprozenten Pentachloräthylbenzol und 20 Gewichtsprozente isomeres Pentaehlordiphenyl enthält mit einem Gefrierpunkt von etwa ¯-460 C. Alle Bestandteile der Isolierflüssigkeit haben gute elektrische Eigenschaften, so dass auch die Mischung selbst gute elektrische Eigenschaften hat.
Da die elektrischen Verluste des Pentachloräthylbenzols etwas geringer als die des Tetrachloräthylbenzols sind, ergibt sich auch in der Mischung ein günstiger Verlustfaktor. Der Gefrierpunkt kann durch geringe Zusätze von isomerem Trichlorbenzol, Trichlorisopropylbenzol, Triehlortoluol oder Aryltrichlortetralin herabgesetzt werden. Im Diagramm der Fig. 6 ist auf der Abszisse der mit X bezeichnet Prozentsatz von isomeren Pentaehlordiphenyl und der mit Y bezeichnete Prozentsatz von isomeren Tetrachloräthylbenzol und Pentachloräthylbenzol aufgetragen, während die Gefrierpunkte in 0 C aus den Ordinaten zu entnehmen sind. Bei einem Zusatz von 10% Triehlorisopropyl ergibt sich der durch das Diagramm besonders hervorgehobene (eingekreiste) und bezeichnete Gefrierpunkt.
In dem in Fig. 6 dargestellten Diagramm wird eine Mischung von 22 Gewichtsprozenten chloriertes Diphenyl mit 78 Gewichtsprozenten des Grundstoffes behandelt, der 30 Gewichtsprozente Tetrachloräthylbenzol und 70 Gewichtsprozente Pentaehloräthylbenzol enthält, die einen Gefrierpunkt von ungefähr -40 C haben und unterhalb von 2800 C noch nicht sieden. Auf der Abszisse sind die mit X bezeichneten Gewichtsprozente des Pentachlordiphenyls und seiner Isomeren und die mit Y bezeichneten Gewichtsprozente der Isomeren des Tetrachloräthylbenzols und Pentachloräthylbenzols
EMI2.2
In dem in Fig. 7 dargestellten Diagramm sind auf der Abszissenachse X-Gewichtsprozente des den Gefrierpunkt herabdrückenden Stoffes und Y-Gewichtsprozente des Grundstoffes aufgetragen.
Die Ordinaten geben die Gefrierpunkte in 0 C an. Kurve 1 bezieht sich auf einen Stoff, der Trichlortetralin enthält, Kurve 2 zeigt die Gefrierpunktes eines Stoffes, der Trichlorisopropylbenzol enthält. Kurve 3 gilt für Zusätze von isomeren Trichlorbenzol. Der Grundstoff macht 40% der Mischung aus und besteht aus isomerem Tetrachloräthylbenzol, Pentaehloräthylbenzol, isomerem Pentachlordiphenyl.
Der Anteil von chloriertem Diphenyl kann in weiten Grenzen geändert werden, je nach dem Verwendungszweck der Isolierflüssigkeit. Für die meisten Verwendungszwecke enthält die Mischung vom Grundstoff, bestehend aus Tetrachloräthylbenzol und Pentachloräthylbenzol etwa 70 bis 30 Gewichtsprozente und 30 bis 70 Gewichtsprozente chloriertes Diphenyl.
Beispiel 1 :
EMI2.3
<tb>
<tb> 14 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetraehloräthylbenzol,
<tb> 56 <SEP> " <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 30 <SEP> 55 <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyl.
<tb>
Diese Mischung hat, wie durch Versuche festgestellt wurde, einen Gefrierpunkt von-26 C, einen Flammpunkt von 188 C, einen Siedepunkt von 308 C, einen Verlustfaktor von 0. 02%. Beim Siedepunkt ist die Flüssigkeit nicht brennbar.
Beispiel 2 :
EMI2.4
<tb>
<tb> 9 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 36 <SEP> " <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 55 <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyl.
<tb>
Der Gefrierpunkt der Mischung liegt bei-12 C, der Flammpunkt bei 182 C, Siedepunkt bei 314 C, Verlustwinkel 0-02%, kein Entzündungspunkt.
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Beispiel 3 :
EMI3.1
<tb>
<tb> 56 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 24 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 20 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyl,
<tb>
EMI3.2
Beispiel 4 :
EMI3.3
<tb>
<tb> 46 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 20 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 34 <SEP> 91 <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyl.
<tb>
EMI3.4
Trichlorisopropylbenzúl, Aryltrichlortetralin oder Trichlortoluol oder etwa 5 bis 15% Trichlorbenzol. Trichlorbenzol ist zum Herabdrücken des Gefrierpunktes nicht besonders geeignet, da es einen grossen Verlustwinkel hat, bei Einwirkung des Lichtes zersetzt wird und rasch verdampft. Man hält daher vorteilhaft den Anteil an Trichlorbenzol so niedrig wie möglich.
Vorteilhafte Isolierflüssigkeiten sind folgende :
Beispiel 5 :
EMI3.5
<tb>
<tb> 12-6 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 50#4 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 10 <SEP> ,, <SEP> Trichlorisopropylbenzol,
<tb> 27., <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyl.
<tb>
EMI3.6
80 C ungefähr 4. 5%.
Beispiel 6 :
EMI3.7
<tb>
<tb> 9 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 36 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 45 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Pentachloräthyldiphenyl,
<tb> 10 <SEP> ,, <SEP> Trichlorisopropylbenzol.
<tb>
Gefrierpunkt -26 C, Flammpunkt 171 C, Siedepunkt 315 C, kein Entzündungspunkt. Verlustfaktor bei 60periodigem Wechselstrom ungefähr 0, 1% bei Raumtemperatur und ungefähr 4-5% bei 80 C.
Beispiel 7 :
EMI3.8
<tb>
<tb> 9 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 36 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 45 <SEP> " <SEP> isomeres <SEP> Pentaehlordiphenyl,
<tb> 10 <SEP> " <SEP> isomeres <SEP> Trichlorbenzol.
<tb>
Gefrierpunkt -26 C, Flammpunkt 154 C, Siedepunkt 285 C, kein Entzündungspunkt. Verlustfaktor bei 60periodigem Wechselstrom ungefähr 0-2%, bei Raumtemperatur ungefähr 5% bei 80 C.
Beispiel 8 :
EMI3.9
<tb>
<tb> 4'9 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 19#4 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 56#7 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyl,
<tb> 10 <SEP> ,, <SEP> Aryltrichlortetralin,
<tb> 9 <SEP> ,, <SEP> Trichlorisopropylbenzol.
<tb>
Gefrierpunkt -32 C, Flammpunkt 1570 C, Siedepunkt 352" C, kein Entzündungspunkt. Verlustfaktor für 60periodigem Wechselstrom bei Raumtemperatur ungefähr 0-2% und bei 800 C ungefähr 5%.
Mischungen mit niedrigem Gefrierpunkt enthalten 22 Gewichtsprozente isomeres Tetrachlor- äthylbenzol und 78 Gewichtsprozente Pentachloräthylbenzol. Mit Rücksicht auf die elektrischen und physikalischen Eigenschaften und auf die wirtschaftliche Herstellung der Mischung enthält der Grundstoff vorteilhaft etwa 20 bis 30 Gewichtsprozent Tetrachloräthylbenzol und 80 bis 70 Gewichtsprozent Pentachloräthylbenzol.
Eine Mischung mit 10 bis 12 Gewichtsprozenten isomeren Tetrachloräthylbenzol und 90 bis 88 Gewichtsprozenten Pentachloräthylbenzol hat einen Gefrierpunkt von ungefähr 36 C bis 21 C.
Die elektrischen Eigenschaften stimmen im wesentlichen überein mit denen des Pentachloräthylbenzols.
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Es hat sich herausgestellt, dass eine'Isolierflüssigkeit, in der der Anteil Tetrachloräthylbenzol zum Anteil von Pentachloräthylbenzol im Verhältnis von 20 : 80 in der Mischung vorhanden ist und das etwa 10 bis 25 Gewichtsprozente Trichlorisopropylbenzol, Aryltrichlortetralin und isomeres Trichlorbenzol enthält, den Temperaturbereich von-32 C bis ungefähr 290 C hat. In diesem Bereich bleibt die Mischung flüssig und für die meisten elektrotechnischen Zwecke geeignet.
Beispiel 9 :
EMI4.1
<tb>
<tb> 54 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 36 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 10 <SEP> 11 <SEP> isomeres <SEP> Trichlortoluol.
<tb>
Gefrierpunkt etwa -260 C, Siedepunkt etwa 270 C, kein Flammpunkt, kein Entzündungspunkt. Der Verlustfaktor beträgt bei 60periodigem Wechselstrom und bei Raumtemperatur ungefähr 1%.
Beispiel 10 :
EMI4.2
<tb>
<tb> 45 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 45 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 10 <SEP> 11 <SEP> Trichlorbenzol.
<tb>
Gefrierpunkt liegt ungefähr bei -260 C, Flammpunkt 1210 C, Siedepunkt 264 C, kein Entzündungspunkt. Der Verlustfaktor für 60periodigen Wechselstrom und bei Raumtemperatur beträgt etwa 1%.
Beispiel 11 :
EMI4.3
<tb>
<tb> 40 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 40 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 20 <SEP> " <SEP> Trichlorbenzol.
<tb>
Gefrierpunkt etwa -290 C, Flammpunkt 1240 C, Siedepunkt etwa 2600 C, kein Entzündungspunkt. Der Verlustfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt etwa 1. 2%.
Beispiel 12 :
EMI4.4
<tb>
<tb> 63 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 27 <SEP> ,, <SEP> Pentachlorisopropylbenzol,
<tb> 10 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Trichlorisoprpylbenzol.
<tb>
Gefrierpunkt ungefähr-47 C, Flammpunkt etwa 149 C, Siedepunkt oberhalb 2800 C, kein Entzündungspunkt. Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtem-
EMI4.5
Beispiel 13 :
EMI4.6
<tb>
<tb> 82 <SEP> Gewichtsprozent <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 18 <SEP> " <SEP> Trichlorbenzol.
<tb>
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Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt 1-3%.
In Fig. 8 ist die Viskosität (Ordinate) für verschiedene Temperaturen in 0 C einer Mischung aus 30% isomerem Tetrachloräthylbenzol und 70% Pentachloräthylbenzol aufgetragen.
In Fig. 9 sind auf der Abszissenachse die X-Gewichtsprozente isomeres Trichlorbenzol und Y-Gewichtsprozente isomeres Tetrachloräthylbenzol mit Pentachloräthylbenzol gemischt aufgetragen, auf der Ordinatenachse können die Gefrierpunkte in 0 C abgelesen werden.
Wenn Zusätze von chloriertem Diphenyl verwendet werden, empfiehlt sich ein Chlorgehalt von etwa 45 bis 65 Gewichtsprozenten.
Folgende Tabelle soll einen Überblick über den dielektrischen Leistungsfaktor der Isolier-
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Bei der Auswahl der für den betreffenden Verwendungszweck geeigneten Isolierflüssigkeiten muss in Betracht gezogen werden, unter welchen Bedingungen der elektrische Apparat arbeitet. Wenn die Raumtemperatur praktisch nicht unter den Gefrierpunkt fällt, z. B. bei Transformatoren, die in Räumen aufgestellt sind, kann man selbstverständlich eine Isolierflüssigkeit verwenden, deren Gefrierpunkt höher liegt als bei Transformatoren, die in einem Freiluftumspannwerk aufgestellt werden.
Unter Gefrierpunkt wird bei manchen Ausführungsbeispielen die Temperatur verstanden, bei der die Kristallisation bereits soweit fortgeschritten ist, dass die freie Strömung des Stoffes gedrosselt wird.
Bei Verwendung von isomerem, chloriertem Diphenyloxyd enthält die Mischung vorteilhaft 30 Gewichtsprozente isomeres Tetrachloräthylbenzol und 70 Gewichtsprozente Pentachloräthylbenzol im Verhältnis 70 : 30. Der Gefrierpunkt wird von etwa 380 C auf etwa -320 C abgesenkt, Der Siedepunkt einer solchen Mischung beträgt etwa 2950 C.
Für die meisten Verwendungszwecke ist isomeres chloriertes Diphenyloxyd mit einem Gewichtsprozentsatz von 30 bis 70% geeignet, bei 70 bis 30 Gewichtsprozenten der Grundflüssigkeit, die aus isomerem Tetrachloräthylbenzol und Pentachloräthylbenzol im Verhältnis 30 : 70 besteht.
Beispiel 14 :
EMI5.1
<tb>
<tb> 21 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 49 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 30 <SEP> 11 <SEP> isomeres <SEP> Hexachlordiphenyloxyd.
<tb>
Gefrierpunkt ungefähr -29 C, Flammpunkt etwa 1790 C, Siedepunkt etwa 310 C, kein Entzündungspunkt. Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt 0#05%.
Beispiel 15 :
EMI5.2
<tb>
<tb> 9 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 21 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 70 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyloxyd.
<tb>
Gefrierpunkt etwa-290 C, Siedepunkt etwa 3200 C, Flammpunkt 1880 C, kein Entzündungspunkt. Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt etwa 0. 05%.
Beispiel 16 :
EMI5.3
<tb>
<tb> 49 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 21 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 30 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyloxyd.
<tb>
EMI5.4
trägt 0, 1%.
Beispiel 17 :
EMI5.5
<tb>
<tb> 50 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 50 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Hexachlordiphenyloxyd.
<tb>
EMI5.6
Entzündungspunkt. Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt etwa 0-1%.
Beispiel 18 :
EMI5.7
<tb>
<tb> 16-2 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 37#8 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 36 <SEP> 17 <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyloxyd,
<tb> 10 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Trichlortoluol.
<tb>
Gefrierpunkt etwa -29 C, Siedepunkt 3050 C. Versuche haben ergeben, dass die Mischung keinen eindeutig bestimmbaren Flammpunkt hat, und dass sie sogar bei der Siedetemperatur nicht entflammt. Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt etwa 0#4%.
Beispiel 19 :
EMI5.8
<tb>
<tb> 13. <SEP> 5 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 31#5 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 45 <SEP> ,, <SEP> Pentachlordiphenyloxyd <SEP> oder <SEP> isomeres <SEP> Hexachlordiphenyloxyd,
<tb> 10 <SEP> isomeres <SEP> Trichlorisopropylbenzol.
<tb>
Gefrierpunkt etwa -26 C und -29 C, Flammpunkt zwischen 168 C und 174 C, Siedepunkt 310 C und 315 C. Die Mischung wird beim Siedepunkt nicht entflammt. Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt etwa 0-2%.
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Beispiel 20 :
EMI6.1
<tb>
<tb> 8. <SEP> 1 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 18#9 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 63 <SEP> ,, <SEP> Pentachlordiphenyloxyd <SEP> oder <SEP> isomeres <SEP> Hexaclordiphenyloxyd,
<tb> 10 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Trichlortoluol.
<tb>
Gefrierpunkt zwischen -21 C und -12 C. Siedepunkt zwischen 3150 C und 3200 C, kein eindeutig bestimmbarer Flammpunkt. Die Mischung entflammt nicht beim Siedepunkt.
Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom und bei Raumtemperatur beträgt etwa 0-4%.
Beispiel 21 :
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<tb>
<tb> 18-9 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 44#1 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 27 <SEP> 31 <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyloxyd,
<tb> 10 <SEP> 92 <SEP> isomeres <SEP> Trichlorbenzol.
<tb>
Gefrierpunkt ungefähr -40 C, Siedepunkt ungefähr 2800 C, Flammpunkt ungefähr 1600 C, beim Siedepunkt entflammt die Mischung nicht. Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt 0. 4%.
Beispiel 22 :
EMI6.3
<tb>
<tb> 24#3 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> Pentachlordiphenyloxyd <SEP> oder <SEP> isomeres <SEP> Hexaehlordiphenyloxyd,
<tb> 17 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 39#7 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 9 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Trichlorisopropylbenzol,
<tb> 10 <SEP> 95 <SEP> isomeres <SEP> Aryltrichlortetralin.
<tb>
EMI6.4
chloräthylbenzol.
In Fig. 11 sind auf der Abszissenachse X-Gewichtsprozente einer Mischung aufgetragen, die aus 50 Gewichtsprozenten isomeres Pentachlordiphenyloxyd und 50 Gewichtsprozenten isomeres Tetrachloräthylbenzol mit Pentachloräthylbenzol besteht, ferner Y-Gewichtsprozente Trichlorisopropylbenzol. Die durch die vollen Punkte gelegte Kurve gibt die Viskosität in Saybolt-Sekunden an bei 38 C. Die durch die offenen Kreise gelegte Kurve enthält die sich bei der Ausflussmessung ergebenen Temperaturen in 0 C.
In Fig. 12 sind auf der Abszissenachse X-Gewichtsprozente der zum Herabdrücken des Gefrier-
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keit, die isomeres Trichlortoluol enthält.
Beim Tränken des Faserstoffdielektrikums, z. B. aus Papier-oder Textilstoffen für Kondensatoren, Transformatoren und Kabel, wird zunächst der Isolierstoff gegebenenfalls bei höherer Temperatur evakuiert und darauf durch das Vakuum die Tränkflüssigkeit eingezogen. Als geeignete Flüssigkeit zum Tränken des Faserstoffdielektrikums dienen folgende Mischungen :
Beispiel 23 :
EMI6.6
<tb>
<tb> 21 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 49 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 30 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Hexachlordiphenyloxyd.
<tb>
EMI6.7
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Beispiel 24 :
EMI7.1
<tb>
<tb> 9 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 21 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 70 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyloxyd.
<tb>
EMI7.2
Beispiel 25 :
EMI7.3
<tb>
<tb> 15 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 35 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 50 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyloxyd <SEP> oder <SEP> isomeres <SEP> Hexachlordiphenyloxyd.
<tb>
Gefrierpunkt ungefähr -15 C bis -21 C, Flammpunkt ungefähr 177 C, Siedepunkt zwischen 321 C und 325 C, kein Entzündungspunkt. Der dielektrische Leistungsfaktor bei 60periodigem
EMI7.4
-35 C und-40 C.
Beispiel 26 :
EMI7.5
<tb>
<tb> 18 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 42 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 40 <SEP> 51 <SEP> isorneres <SEP> Pentachlordiphenyloxyd <SEP> oder <SEP> isomeres <SEP> Hexachlordiphenyloxyd.
<tb>
Gefrierpunkt zwischen -23 C und -26 C, Flammpunkt 179 C, Siedepunkt zwischen 3210 C und 325 C, kein Entzündungspunkt. Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt 0#03%. Die Resonanztemperatur liegt bei etwa -400 C bis -430 C.
Beispiel 27 :
EMI7.6
<tb>
<tb> 8 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 32 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 60 <SEP> 55 <SEP> isonieres <SEP> Pentachlordiphenyloxyd <SEP> oder <SEP> isomeres <SEP> Hexachlordiphenyloxvd.
<tb>
EMI7.7
trische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt zu
Beispiel 28 :
EMI7.8
<tb>
<tb> 35 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 15 <SEP> ,, <SEP> Pentachloräthylbenzol,
<tb> 50 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenylxoyd <SEP> oder <SEP> isomeres <SEP> Hexaehlordiphenyloxyd.
<tb>
Gefrierpunkt zwischen -23 C bis -26 C, Siedepunkt etwa 2850 C, Flammpunkt zwischen 154 C und 157 C, kein Entzündungspunkt. Der dielektrische Leistungsfaktor für 60periodigen Wechselstrom bei Raumtemperatur beträgt ungefähr 0#07%, Die Resonanztemperatur liegt etwa bei -46 C bis -510 C.
Beispiel 29 :
EMI7.9
<tb>
<tb> 50 <SEP> Gewichtsprozente <SEP> isomeres <SEP> Tetrachloräthylbenzol,
<tb> 50 <SEP> ,, <SEP> isomeres <SEP> Pentachlordiphenyloxyd <SEP> oder <SEP> isomeres <SEP> Hexachlordiphenvloxyd.
<tb>
EMI7.10
Wird die erfindungsgemässe Isolierflüssigkeit zum Tränken von Kabeln und Kondensatoren verwendet, ergibt sich noch der Vorteil, dass die metallischen Teile auf die Flüssigkeit nicht als Katalysatoren wirken und dass weder die Kupferleiter noch die Aluminiumblechplatten der Kondensatoren bzw. der Bleimantel der Kabel die Isolierflüssigkeit zersetzen oder von dieser angegriffen werden.
In dem in Fig. 13 enthaltenen Diagramm kann der dielektrische Leistungsfaktor bei verschiedenen Temperaturen für verschiedene Gewichtsprozente der einzelnen Mischungsanteile abgelesen werden.
Auf der Abszissenachse ist die Temperatur in 0 C aufgetragen. Die Ordinaten geben in Prozenten den dielektrischen Leistungsfaktor bei 60periodigem Wechselstrom und die Dielektrizitätskonstante an. Wenn ein Kondensatordielektrikum mit einer Mischung getränkt wird, die ungefähr 40 Gewichtsprozente des Grundstoffes von Tetrachloräthylbenzol und Pentachloräthylbenzol im Verhältnis 30 : 70 und ungefähr 60 Gewichtsprozente einer isomeren Mischung von Hexaehlordiphenyloxyd-Verbindungen enthält, ergibt sich der grösste dielektrische Leistungsfaktor etwa bei der Temperatur von-26 C.
Wenn der Gehalt an Tetrachloräthylbenzol (isomer) und Pentachloräthylbenzol im Verhältnis 30 : 70 zusammen mit chloriertem Diphenyl (isomer) vermehrt wird, dann wird die Temperatur erniedrigt, bei der sich die Dielektrizitätskonstante um einen merklichen Betrag ändert. Es gibt eine bestimmte Temperatur, bei deren Übersehreiten sich die Dielektrizitätskonstante so stark ändert, dass man diese Änderung praktisch nicht vernachlässigen kann. Diese Temperatur wird als Resonanztemperatur
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