AT124894B - Elektrische Leuchtröhre. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre.

Info

Publication number
AT124894B
AT124894B AT124894DA AT124894B AT 124894 B AT124894 B AT 124894B AT 124894D A AT124894D A AT 124894DA AT 124894 B AT124894 B AT 124894B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tube
voltage
gas
heating
heating wire
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh filed Critical Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
Application granted granted Critical
Publication of AT124894B publication Critical patent/AT124894B/de

Links

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sieh auf elektrische Leuchtröhren mit einer beim Betriebe   erwärmten,   unedle Gase, wie Kohlensäure, Stickstoff und Wasserstoff, nachliefernden Substanz. Die Gasnaehlieferung erfolgt bei solchen Röhren bisher meist durch eine für gewöhnlich ausgeschaltete elektrische Heizanordnung, die erst bei einer bestimmten Höhe der Strombelastung der Röhre, also der Stromstärke, selbsttätig zur Einschaltung kommt. Die das   Stromschlussorgan   für den die Heizanordnung enthaltenden Heizstromkreis beeinflussende Wicklung liegt hiebei in Reihe mit den Elektroden der Röhre.

   Es hat sich nun gezeigt, dass bei solchen Röhren, u.   zw. gleichgültig,   ob diese ausschliesslich mit unedlen Gasen oder Gemischen von unedlen Gasen und Edelgasen gefüllt sind, die   Regelung der Gasnaehlieferung durch   die beim Sinken des Füllgasdruekes ansteigende Stromstärke nicht immer befriedigende Ergebnisse zeitigt, u. zw. deswegen, weil sich die   Stromstärke nicht nur   bei wechselndem Füllgasdruck, sondern auch noch bei Schwankungen der Netzspannung ändert.

   Es ist daher öfter vorgekommen, dass trotz richtiger Bemessung der Heizanordnung und der gasnachliefernden Substanz der richtige Gasdruck durch auftretende Schwankungen der Netzspannung nicht eingehalten wird, was dann zu einer   unerwünschten   Verfärbung der Röhre und manchmal sogar zu einem vorzeitigen Erlöschen derselben führt. Diese Nachteile lassen sich, wie festgestellt wurde, vermeiden, wenn die das   Stromschlussorgan   für den Heizstromkreis, etwa ein elektromagnetischer oder ein thermisch betätigter Schalter, beeinflussende Wicklung nicht in Reihe mit den Röhrenelektroden, sondern hinter einem   spannungsausgleichenden   Widerstand, etwa die übliche Drosselspule, parallel zu den Röhrenelektroden gelegt wird.

   Die Einschaltung der Heizanordnung erfolgt alsdann nicht mehr in Abhängigkeit von der Strombelastung bzw. Stromstärke, sondern 
 EMI1.2 
 Grenzen unabhängig von der Netzspannung, also auch auftretenden Schwankungen der Netzspannung ist und sich nur bei einer Änderung des   Füllgasdruckes ändert.   



   Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der neuen Leuchtröhre im Schaltungsschema veranschaulicht. 
 EMI1.3 
 etwa Glaspulver oder Emaillepulver, bestehen. In den von den Primärleitungen 15 abzweigenden Heizstromkreis 16 sind zwei Kontakte 10 eingebaut, die bei sinkendem   Filllgasdruek     Überbrückt   werden, damit bei   Stromzuführung   zur Heizdrahtwicklung 12 der Stab 14 erhitzt und Füllgas zur Nachspeisung der Röhre entwickelt wird. Das   Stromschlussorgan für   die Heizdrahtwicklung 12 besteht aus einer an dem Elektromagnetkern 8 angebrachten, die Kontakte 10   überbrückenden   Platte 9. Die den Elektro- 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Bei auftretenden Spannungsschwankungen im Netz bewirkt die Drosselspule 6, da die   Spannung   an der Röhre und damit auch am Transformator 4,5 unverändert bleibt,   einen Ausgleich der zugeführten   Netzspannung, indem sie entweder mehr Spannung abdrosselt oder mehr Spannung durchlässt. Die sieh bei Schwankungen der   Netzspannung auch ändernde Stromstärke wird dagegen von der Drosselspule   6, wie an sich bekannt, nicht beeinflusst.

   Da die   Elektromagnetwicklung   jedoch dadurch, dass sie parallel zur Röhre liegt, auf   Stromstärkeänderungen   nicht anspricht, so erfolgt bei Schwankungen der Netzspannung keine Gasnachspeisung, sondern höchstens vorübergehend eine etwas stärkere   oder schwächere   Belastung der   Leuchtröhre   und damit eine geringe Steigerung oder Abnahme der ausgestrahlten Licht- 
 EMI2.2 
 Glühelektroden 2'unter Fortfall eines Transformators   unmittelbar durch   die Leitungen 3 an das Netz angeschlossen. Die   Glühelektroden   können hiebei unmittelbar durch die angelegte Spannung oder aber auch unter Verwendung einer zweckmässig nur vorübergehend eingeschalteten Heizdrahtwicklung zum Glühen gebracht werden.

   Die in den Heizstromkreis 16 eingeschaltete Heizdrahtwicklung   12   umgibt in diesem Beispiel nicht einen festen gasabgebenden Stab, sondern einen in dem   Ansatzgefäss   13 untergebrachten kleinen Metallbehälter 14', in welchem eine pulverförmige gasnachliefernde Substanz untergebracht ist. Das   Stromsehlussorgan   besteht aus einem   thermisch   betätigten Schalter in Gestalt eines kleinen Gefässes   23,   das eine auf die beiden Kontakte 10 einwirkende Quecksilbersäule 25 enthält.

   Die zur Herstellung der Quecksilbersäule dienende, in einer indifferenten Gasatmosphäre untergebrachte Heizdrahtwicklung 24 liegt in einer die beiden Elektrodenzuleitungen   3 überbrückenden Leitung 22,   so dass die   Erwärmung   des ständig stromdurehflossenen Heizdrahtes   24   von der   Spannung an   der Röhre abhängig ist. Sinkt die Röhrenspannung, so wird der Glühdraht 24 weniger hoch erhitzt. Dies hat dann durch Druckabnahme des das Gefäss   23   anfüllenden Gases ein Verschieben der Quecksilbersäule 25 und 
 EMI2.3 
 dass als thermisch betätigter Schalter ein in einem abgeschlossenen Gefäss 26 untergebrachter Bimetallstreifen 27 Anwendung findet.

   Innerhalb des Gefässes 26 befinden sich in dichtem Abstand voneinander zwei Kontakte   10',   von denen der eine durch den Bimetallstreifen 27 getragen wird. Der im Heizstromkreis 16 liegende Bimetallstreifen 27 ist von einer Heizdrahtwicklung 28   umschlossen,   die in der die 
 EMI2.4 
 ist. Für   gewöhnlich wird durch Einwirkung   dieser Heizdrahtwicklung 28 der Bimetallstreifen   27   derart durehgebogen, dass die Kontakte 10' ausser Berührung sind.

   Sinkt die Spannung an der Röhre, so nimmt zufolge geringerer Wärmestrahlung der Heizdrahtwieklung 28 der Bimetallstreifen 27 eine gestrecktere Lage ein, was dann zur Berührung der Kontakte 10'und damit ebenfalls zur vorübergehenden Einschaltung der   Heizdrahtwicklung   12 für   die gasnaehliefernde   Substanz führt. 



   Das eigentliche Stromschlussorgan kann   natürlich   auch eine beliebige andere Ausbildung erhalten. 



  Der von der Heizdrahtwicklung 12 beeinflusste   gasnachliefernde   Stoff kann statt aus einem festen Stab oder losem Pulver auch aus einem Beschlag, einer Paste oder einer Flüssigkeit bestehen. Gegebenenfalls kann die Heizdrahtwieklung   72 auch, ähnlich   wie bei dem bekannten   Mooreventil,   zum Verstellen eines von ihr umschlossenen, den Weg zu einem Vorratsbehälter für Nachfüllgas adsperrenden Ventilkörpers dienen. 



   Eine derartige Einrichtung der letzterwähnten Art ist in der Fig. 4 in einem   Ausführungsbeispiel   schematisch dargestellt. Die wiederum in den Leitungen 16 liegende Wicklung 12 umschliesst in diesem Falle nicht eine Gas abgebende Substanz, sondern einen in einem Behälter 29 anteordneten Schwimmer- 
 EMI2.5 
 taucht und gleichzeitig einen Kohlekegel 32 umschliesst. Der den Schwimmerkörper 30 aufnehmende Behälter 29 steht durch einen Stutzen mit einem Gasvorratsbehälter 34 und ausserdem durch einen Stutzen 35 mit der Leuchtröhre 1 in Verbindung. Der Kohlekegel 32 greift mit einem zylindrischen Ansatz 36 in den Verbindungsstutzen 35 abdichtend ein. Normalerweise nimmt der Schwimmerkörper 30 die in vollen Linien gezeigte Lage ein, wobei der Spiegel des Quecksilbers 31 so hoch ist, dass der Kohlekegel vollkommen vom Quecksilber bedeckt ist.

   Es kann demgemäss normalerweise kein Gas aus dem 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 wiederum parallel zu den Röhrenelektroden 2'und hinter dem Röhrenwiderstand liegenden, auf abfallende Spannung ansprechenden Stromsehlussorganes die Wicklung 12 eingeschaltet wird, so hebt sich der Schwimmerkörper 30 in die punktiert gezeichnete Lage. Der Quecksilberspiegel sinkt dann unter Freilegen der Spitze des Kohlekegels ab, was zur Folge hat, dass dann etwas   Füllgas durch   den Kohlekegel hindurch in die   Leuchtröhre   1 übertreten kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Leuchtröhre mit einer beim Betriebe erwärmten, unedle Gase nachliefernden Substanz, die unter der Einwirkung einer für gewöhnlich ausgeschalteten elektrischen Heizanordnung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die das   Stromschlussorgan   für den Heizstromkreis beeinflussende Wicklung (7,   24, 28)   hinter einem   spannungsausgleiehenden   Widerstand, etwa der   üblichen   Drosselspule   (6),   parallel zu den Röhrenelektroden   (   gelegt ist, so dass die Einschaltung der Heizanordnung nur in Abhängigkeit von der an der Röhre liegenden Spannung erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Leuchtröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Heizstromkreis liegende, nur bei Nachlassen des Füllgasdruckes zur Einschaltung kommende Heizdrahtwicklung (12), ähnlich EMI3.2 EMI3.3
AT124894D 1929-10-19 1930-08-13 Elektrische Leuchtröhre. AT124894B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE124894X 1929-10-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT124894B true AT124894B (de) 1931-10-10

Family

ID=5658444

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT124894D AT124894B (de) 1929-10-19 1930-08-13 Elektrische Leuchtröhre.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT124894B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT124894B (de) Elektrische Leuchtröhre.
AT153368B (de) Künstlich gekühlte Quecksilberdampfentladungsröhre.
DE573609C (de) Elektrische Leuchtroehre
AT130417B (de) Elektrische Leuchtröhre mit Glühelektroden und eingeschnürter Entladung.
DE685386C (de) Gas- oder Dampfentladungsgefaess
DE521562C (de) Elektrische Leuchtroehre
DE492769C (de) Elektrische Leuchtroehre
DE962188C (de) Elektrische Entladungsroehre mit Quecksilberkathode und Gasfuellung
DE486515C (de) Elektrische Leuchtroehre
CH148622A (de) Elektrische Leuchtröhre.
AT135172B (de) Gasgefüllte elektrische Entladungsröhre.
DE719870C (de) Fluessigkeitsarmer Hochspannungswandschalter der Roehrenbauart
AT132484B (de) Geschlossene elektrische Bogenentladungslampe.
AT144867B (de) Schaltung mit einer gasgefüllten Glühelektrodenentladungsröhre.
DE1489859A1 (de) Wasserstoff-Thyratron
AT118765B (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT235942B (de) Leistungsschalter mit einem strömenden Löschmittel
DE661519C (de) Elektrische Tellurdampf-Entladungslampe
AT126322B (de) Lichtquelle mit Leuchtkörpern aus Tantalkarbid.
DE842372C (de) Einrichtung zur Zuendung von Entladungsstrecken, insbesondere Leuchtstofflampen
AT140405B (de) Vorrichtung mit einer oder mehreren elektrischen Entladungsröhren mit Dampffüllung.
DE582212C (de) Elektrische Hochdruckmetalldampfbogenlampe mit Edelgasgrundfuellung
AT120758B (de) Gleichrichter mit Gasfüllung und Glühkathode.
AT123309B (de) Vorrichtung zur Überwachung des Vakuums in Quecksilberdampf-Großgleichrichtern.
DE945101C (de) Zuend- und Betrebseinrichtung fuer elektrische Entladungsroehren