AT155370B - Verfahren zum Schutze von Insulin gegen vorzeitige Zerstörung im Magen und Darm. - Google Patents

Verfahren zum Schutze von Insulin gegen vorzeitige Zerstörung im Magen und Darm.

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AT155370B
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Fritz Dr Lasch
Egon Dr Schoenbrunner
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Fritz Dr Lasch
Egon Dr Schoenbrunner
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  Verfahren zum Schutze von Insulin gegen vorzeitige Zerstörung im Magen und Darm. 



   Den Gegenstand des Patentes Nr. 151602 bildet ein Verfahren zum Schutze von Insulin gegen vorzeitige Zerstörung im Magen und Darm, welches darin besteht, dass dem Insulin organische Farbstoffe zugesetzt werden. Hiebei wurde festgestellt, dass saure organische Farbstoffe die Wirkung der Magen-und basische Farbstoffe die der Darmfermente ausschalten, so dass durch die Farbstoffzusätze ein bei oraler Verabreichung wirksames Insulinpräparat geschaffen werden kann. Hiebei besteht die Möglichkeit, nur eine der beiden Farbstoffgruppen, z. B. nur einen basisehen Farbstoff, zuzusetzen, wenn das Insulin mit einer erst im Darm zur Auflösung gelangenden Hülle versehen wird, so dass es ungefährdet durch den Magen hindurch befördert werden kann. Im Darm gelangt dann die Hülle zur Auflösung und der basische Farbstoff schützt das Insulin gegen den Angriff der Darmfermente. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung werden nun dem Insulin beide Farbstoffarten, also sowohl ein saurer als auch ein basischer Farbstoff, zugesetzt. Hiedurch wird erzielt, dass das Insulin auf wirksame Weise dem Angriff der Magen-und Darmfermente entzogen und auf eine sehr einfache Weise, ohne Verwendung einer Darmhülle, tablettiert werden kann. 



   Saure Farbstoffe, die einen ausreichenden Schutz des Insulins herbeiführen, sind Disazofarbstoffe, wie das Trypanrot, Benzidinfarbstoffe wie das Kongorot, Indigoderivate wie das Indigokarmin, Triphenylmethanfarbstoffe wie Wasserblau, saure Monoazofarbstoffe wie Bordeauxrot und Methylorange, Phtaleinfarbstoffe wie Eosin   B'A.   



   Als basische Farbstoffe sind Thiazinfarbstoffe wie Methylenblau und Toluidinblau, Oxazinfarbstoffe wie Nilblau, Azinfarbstoffe wie Safranin und Echtblau, Diamidotriphenylmethanfarbstoffe wie   Malachitgrün, Scharlach (B. ä) für   Baumwolle, Ketonimidfarbstoffe wie Auramin, Acridinfarbstoffe 
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Es können dem Insulin auch weitere Zusätze beigegeben werden, durch die die angestrebte Resorption desselben durch Magen und Darm begünstigt wird, z. B. ein Saponin. Selbstverständlich sind aber in diesem Zusammenhang nur solche Stoffe brauchbar, die ihrerseits keine unerwünsehte schädliche Wirkung auf das Insulin oder den Körper des Menschen ausüben. 



   Ausführungsbeispiele :
1. Eine Lösung mit 100 Einheiten Insulin wird mit   0'1 mg   Saponin,   01 eng   Kongorot,   0'04 mg   Rhodamin versetzt und das Ganze möglichst innig gemischt. Diese Mischung kann in an sich bekannter Weise mit einer Füllmasse vermischt werden. Für den vorliegenden Zweck hat sich als Füllmasse das sekundäre Calciumphosphat besonders gut bewährt. 



   2. 100 Einheiten Insulin,   0.   1 mg Saponin, 0 09 mg Indigokarmin,   0'06 mg   Auramin, Füllmasse. 



  Herstellung wie beim Ausführungsbeispiel 1. 



   3.100 Einheiten Insulin,   01 mg   Saponin,   0-07 mg   Tripanrot,   0-05 mg Malachitgrün, Füllmasse.   



  Herstellung wie beim Ausführungsbeispiel 1. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Schutze von Insulin gegen vorzeitige Zerstörung durch Magen-und Darmsäfte bei oraler Verabreichung nach Patent Nr. 151602, bestehend in dem Zusatz von Farbstoffen zum Insulin, dadurch gekennzeichnet, dass dem Insulin sowohl saure als auch basische Farbstoffe zugesetzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT155370D 1936-03-03 1936-03-03 Verfahren zum Schutze von Insulin gegen vorzeitige Zerstörung im Magen und Darm. AT155370B (de)

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