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Gerät zum Auffangen von Harn od. dgl.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist die weitereAusgestaltungder im Stammpatente Nr. 150429 geschützten Vorrichtung, dahingehend, dass sie auch zu weiblichen Personen geeignet ist.
Die Erfindung bezieht sich also auf einen Unterleibsgürtel für weibliche Personen, welche an übermässigem Harndrang und unwillkürlichen Harnentleerungen leiden ; sie kann aber auch von weiblichen Personen überhaupt, u. zw. mit Vorteil während der Menstruation benutzt werden.
Eine Konstruktion, welche den gleichen Zweck verfolgt, ist an sich bekannt, doch verursacht die Ausführungsform derselben durch den, zwischen den Schenkeln der Trägerin schwankenden Behälter ein Plätschern und ein Ausrinnen der Flüssigkeit und da der als Aufnahmsgefäss dienende einteilige Trog bis zu den Knien reicht, ist damit Unbequemlichkeit verbunden, welchen Unannehmlichkeiten durch die vorliegende Konstruktion vorgebeugt werden soll.
Die ausgetretene Flüssigkeit (Harn oder Blut) wird durch das Einführen von saugfähigen Ein- lagen (Papier, Zellstoff, Textilien od. dgl. ) in die Flüssigkeitsbehälter in ihrer Beweglichkeit gehemmt, die Ausscheidungen können sich in beide, flach an den Schenkeln anliegenden Teile des beinkleid- ähnlichen Tropfsackes ergiessen und ausserdem kann ein ganz normales Unterhoschen oder sonstiges Stück Unterwäsche für Frauen über die Tropfsackhose angezogen werden, ohne dass eine Änderung an demselben nötig wäre.
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In der Zeichnung stellt Fig. 1 die beispielsweise Ausführungsform des Tropfsackgürtels, von oben besehen dar, Fig. 2 von der Seite und Fig. 3 von vorne.
Das beispielsweise angenommene Gummihöschen 1 ist dahin abgeändert, dass an seinem unteren Ende der mittlere Teil entfernt ist, wobei an dessen Stelle vorne und rückwärts Besatzleistchen 4 angebracht sind, die mit Druckknopfweibchen 5, 9 od. dgl. besetzt sind, mittels deren der Tropfsack 16 an das Löschen befestigt ist. Dieser besteht vorzugsweise aus einem flüssigkeitsdichten und biegsamen Material und sind seine zwei Teile 2 durch Zusammenschluss der beiden inneren oberen Ränder, die etwas tiefer ausgeschnitten sind, so miteinander verbunden, dass zwischen den beiden einzelnen Säcken eine tiefer liegende Bucht 17 gebildet ist.
Die so entstandene Tropfsackhose ist vorn und rückwärts nach oben verlängert und sind diese zwei Verlängerungsstücke 16 an ihrer oberen Kante 4'durch eine Besatzleiste verstärkt, die ebenfalls Druckknopfteile oder andere Knöpfe 5,9 zu jenen des Gummihöschens passend, trägt. An den Besatzleisten 4 des Wäschestückes befinden sich beispielsweise die Druckknopfweibchen, an jenen (4') der Tropfsackhose die dazu passenden Druckknopfmännchen.
Der äussere obere Rand der beiden Einzeltropfsäcke ist, entsprechend der Körperform zwischen beiden Frauenschenkeln, rund ausgeschnitten, ebenso die seitlichen Ränder 3 der zwei Verlängerungsteile vorne und rückwärts und bildet dies zusammen mit den, von Druckknöpfen freigebliebenen unteren Rändern 6 des Gummihöschens, die mit Gummizug versehen sind, einen eng an die Oberschenkel 10, 11 anliegenden Abschluss, indem sich die seitlichen Ränder an die Schenkelfurchen der Trägerin eng anlegen.
Durch Herabziehen der Gummihose samt Tropfsäcken über das Gesäss kann jede Harn-oder Stuhlentleerung in normaler Weise vor sich gehen.
An das untere Ende der beiden Tropfsäcke kann nach Notwendigkeit auch ein Ablasshähnehen, z. B. von Hartgummi, eingebaut werden, wodurch die Möglichkeit besteht, bei zu starker Füllung der Tropfsäcke die Flüssigkeit ohne Schwierigkeit ablassen zu können, wie dies schon bei den seit langer Zeit bekannten Urinale gebräuchlich war.
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