AT154979B - Einrichtung zum Übertragen elektromagnetischer Strahlung, insbesondere für medizinische Zwecke. - Google Patents
Einrichtung zum Übertragen elektromagnetischer Strahlung, insbesondere für medizinische Zwecke.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Übertragen elektromagnetischer Strahlung, insbesondere fiir medizinische Zwecke. Die Erfindung befasst sich mit einer Einrichtung zur Übertragung elektromagnetischer Strahlung. Die Einrichtung soll insbesondere in der Medizin Anwendung finden, kann jedoch auch für andere Zwecke, wie z. B. die chemische Behandlung von Stoffen, vorteilhaft sein. Bei den gebräuchlichen Verfahren dieser Art wird mit Hilfe eines Strahlers ein Strahlungsfeld im Luftraum erzeugt und die Luft als übertragendes Medium verwendet. Bei sehr kurzen Wellen ergeben sich jedoch Reflexionserscheinungen, die dazu führen, dass der Nutzeffekt der Übertragung, d. h. die Wirkung in dem zu behandelnden Körper oder in der zu behandelnden Substanz, sehr klein ist. Der von dem behandelten Körper od. dgl. aufgenommene Energieanteil beträgt nur wenige Prozent. Dies hängt damit zusammen, dass die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Strahlung in der Luft eine andere ist als in dem behandelten Körper oder der behandelten Substanz. Die Erfindung schlägt daher vor, ein Strahlungsfeld zu verwenden, welches in seinen Übertragungseigenschaften dem angestrahlten Körper angepasst ist. Dies ist im folgenden an einem Beispiel erläutert. Die Zeichnung ist eine schematische Schnittansicht der als Beispiel gewählten Vorrichtung. Die hier gezeigte Vorrichtung ist z. B. für medizinische Zwecke verwendbar, d. h. kann zur Behandlung eines menschlichen oder tierischen Körpers K dienen. Zur Übertragung der Strahlung wird ein geeignet geformter Körper a, vorzugsweise aus keramischem Material, verwendet. In dem Körper a ist ein Dipol D angeordnet, der durch eine Energieleitung E an einen Schwingungserzeuger G angeschlossen ist. A bezeichnet einen Verkürzungskondensator für den Dipol. Diese Anordnung ist in der Weise erzielbar, dass die Teile D, A bei der Herstellung des Körpers a in ihn eingebettet werden, oder in der Weise, dass der Körper a mit einer Höhlung hergestellt wird, die dem Gebilde D, A gleicht, und dann diese Höhlung mit Metall gefüllt oder mit einem Metallüberzuge versehen wird. Da der Körper K zu einem grossen Teil aus Wasser besteht, bereitet es keine Schwierigkeiten, unter den heute zur Verfügung stehenden keramischen Isolationsmaterialien hoher Dielektrizitätskonstante solche zu finden, deren Dielektrizitätskonstante in der Grössenordnung derjenigen des Körpers K liegt. Es lässt sich aber selbstverständlich auch jedes andere geeignete Isoliermaterial, also auch nichtkeramisches Material, anwenden. Dem Körper a wird eine solche Form gegeben, dass die Strahlung möglichst nicht durch Luft hindurchgeht. Handelt es sich um die Behandlung biologischer Gewebe, so muss stets ein Material mit einer Dielektrizitätskonstante, die grösser ist als 10 benutzt werden. Die Dielektrizitätskonstante einer biologischen Fettschicht beträgt im Ultrakurzwellenbereich z. B. etwa 12, während jene von Muskel- EMI1.1 oder das Muskelfleiseh behandelt werden soll, werden erfindungsgemäss Isolierstoffe mit einer Dielektrizitätskonstante von etwa 12 bzw. etwa 80 verwendet. Werden hiefür keramische Isolierstoffe benutzt, so ist es möglich, die gewünschte Dielektrizitätskonstante dadurch zu erreichen, dass den keramischen Massen Titanoxyd zugestzt wird, wodurch man Werte bis zu etwa 100 erzielen kann. So ist z. B. ein hochwertiges Isoliermaterial mit einer Dielektrizitätskonstante von etwa 80 unter dem Namen "Condensa C" bekannt. Werden nichtkeramische Isoliermaterialien benutzt, so kann beispielsweise bei der Behandlung von Muskelfleisch destilliertes Wasser Anwendung finden. Für die Behandlung der Fettschicht eines biologischen Gewebes unter Verwendung nichtkeramischer Isoliermaterialien ist es möglich, beispielsweise eine Mischung aus <Desc/Clms Page number 2> destilliertem Wasser mit organischen Stoffen, z. B. Kohlenwasserstoffen, zu verwenden, wobei die organischen Stoffe die Dielektrizitätskonstante auf etwa 12 herabsetzen. Vorrichtungen dieser Bauart können mit Mitteln zur Energiekonzentration und Abschirmung versehen sein, die auch sonst gebräuchlich sind. So ist es z. B. möglich, den entsprechend geformten Körper C mit einer Metallschicht R zu versehen, die, als Reflektor dienend, eine Energiekonzentration bewirkt. Diese Metallschicht kann in an sich bekannter Weise auf dem keramischen Körper aufgeschmolzen werden, so dass eine innige Berührung zwischen beiden entsteht und so ein handliches Gerät geschaffen wird. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strahler einem angestrahlten Körper gegenüber angeordnet und der Raum zwischen dem Strahler und dem angestrahlten Körper durch ein Dielektrikum ausgefüllt ist, dessen Dielektrizitätskonstante der des angestrahlten Körpers in bezug auf die Ausbreitungsgeschwin- EMI2.2
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Strahlung in einem keramischen Körper (0) fortpflanzt. EMI2.3 Körper (0) erzeugt wird.4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der keramische Körper (C) an seiner Grenzfläche gleichzeitig Reflexionsmittel (R) ist.5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Reflexionsmittel auf den keramischen Körper aufgeschmolzen ist. EMI2.4
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