AT154087B - Drehspul-Meßgerät mit ungleichförmiger Skalenteilung. - Google Patents

Drehspul-Meßgerät mit ungleichförmiger Skalenteilung.

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AT154087B
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  Drehspul-Messgerät mit   ungleichförmiger     Skalenteilung.   



   Das elektrische Drehspul-Messgerät hat neben zahlreichen andern Vorzügen, die ihm auch heute noch weiteste Verbreitung sichern, den Vorteil einer vollkommen   gleichförmigen   Skalenteilung. So wesentlich dieser Vorzug ist, gibt es doch eine Anzahl Fälle, bei denen man eine ungleichförmige Skalen- teilung lieber sieht. Als Beispiel möge hier die Messung der Stromstärke von Motoren genannt werden. 



   Hiebei muss das Gerät den Anlaufstromstössen gewachsen sein, die etwa das 3-5fache des normalen
Stromes ausmachen ; das Gerät soll aber auch den betriebsmässigen Strom mit genügender Genauigkeit anzeigen. Dies lässt sich nur dadurch erreichen, dass die Skala am oberen Ende engere Teilstriche auf- weist als unten und in der Mitte, wie es beispielsweise Fig. 1 zeigt. Wenn der Motor z. B. im Betrieb
2... 3 Amp. aufnimmt, so ergeben sich beim Anlauf Stromstösse bis 10 Amp. Die in Fig. 1 gezeigte
Skalenform gestattet demnach, sowohl Anlauf- wie Betriebsstrom mit genügender Genauigkeit zu erfassen. 



   Um eine derartige Skalenform auch bei Drehspul-Messgeräten zu erreichen, sind schon zahlreiche
Vorschläge gemacht worden. Soweit diese   Vorschläge   auf einer ungleichmässigen Gegenkraft beruhen, sind sie aus praktischen Gründen undurchführbar, da die Herstellung von Federn mit   ungleichmässigem  
Drehmoment sehr schwierig ist ; grössere Bedeutung haben dagegen andere Vorschläge gewonnen, die auf einer Ungleichförmigkeit des Magnetfeldes beruhen. Diese Ungleichförmigkeit wird dadurch erreicht, dass der Luftspalt nicht überall gleichmässig gross ist. Dabei wird entweder der Kern elliptisch oder die
Polbohrung exzentrisch zum kreisförmigen Kern ausgeführt.

   Diese Bauarten haben den Nachteil, dass zu ihrer Anfertigung nicht die normalen Werkzeuge benutzt werden können ; es müssen vielmehr komplizierte Sonderwerkzeuge hergestellt werden, die mit   Rücksicht   auf die geringere Zahl von Dreh- spul-Messgeräten mit ungleichförmiger Skalenteilung nicht voll ausgenutzt werden. 



   Die Erfindung zeigt ein Verfahren, bei welchem ein aus vollkommen normalen Teilen aufgebautes
Drehspul-Messwerk doch mit   ungleichförmiger   Skala ausgeführt werden kann. Es beruht darauf, dass der polschuhlose Magnet eines Drehspul-Messwerkes unsymmetrisch magnetisiert wird, so dass die
Feldverteilung im Luftspalt in gewünschter Weise ungleichmässig ist. 



   Zur Erläuterung dient die Fig. 2. Der Magnet des Messwerkes ist mit   1,   der Kern mit 2 und die
Drehspule mit 3 bezeichnet. Beim Magnetisieren des Magneten geht man nun nicht in der   üblichen  
Weise vor, sondern legt die beiden, den magnetischen Fluss heranführenden Backen 4N und   48 an   zwei diagonal gegenüberliegenden Punkten der Polbohrung an. Auf diese Weise entsteht in den Punkten aa eine höhere Induktion als in den Punkten bb, und bei entsprechender Bemessung der Backen 4N und   48   lässt sich erreichen, dass die Induktion von   a nach b hinreichend gleichmässig abfällt.   Am fertigen Magnet ist die Felddichte im Luftspalt an den Punkten aa erheblich grösser als in den Punkten bb, was in bekannter Weise die Skalenform beeinflusst. 



   Man hat es also lediglich durch Änderung der Art der Magnetisierung in der Hand, aus den gleichen Bauteilen Drehspul-Geräte mit   gleichmässiger   oder mit beliebig verzerrter Skalenform herzustellen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Drehspul-Messgeräten mit verzerrter Skala, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein polschuhloser Magnet normaler Bauart unsymmetrisch magnetisiert wird, so dass die Feldverteilung im Luftspalt in gewünschter Weise ungleichmässig ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT154087D 1937-01-15 1937-11-12 Drehspul-Meßgerät mit ungleichförmiger Skalenteilung. AT154087B (de)

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