AT153669B - Gesichtsmaske. - Google Patents

Gesichtsmaske.

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AT153669B
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face mask
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Maria Riese
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Maria Riese
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gesichtsmaske. 



   Die Erfindung betrifft eine Gesichtsmaske aus regenerierter Viskose od. dgl. zum Schutze vor   Atmungströpfcheninfektion.   Die Maske dient vor allem ärztlichen Zwecken und ist insbesondere für Chirurgen bestimmt, eignet sich aber auch für   ärztliche   Spezialisten und Angehörige der verschiedensten Berufe, vor allem derjenigen Berufe, welche unter Wahrung hygienischer Prinzipien arbeiten, z.   B.   für Friseur. 



   Die Erfindung ist darin gelegen, dass als   Anlagefläche   der Maske am Gesicht ausschliesslich der untere, mit dem   Unterkiefer in Berührung   stehende   Maskenteil benutzt wird, wobei das   Befestigungsmittel, welches zum Halten der Maske am Kopf dient, ausschliesslich an der Kinnpartie der Maske angreift. Dadurch wird jede Reibung zwischen der sich mit dem Unterkiefer mitbewegenden Maske und Teilen des übrigen Gesichtes vermieden. Die Erfüllung der Forderung nach Reibungsfreiheit ist deswegen wichtig, weil aus hygienischen Gründen und aus Gründen ungestörten Arbeitens das lästige, unter Umständen schmerzende Scheuern, insbesondere an der Nase, auf jeden Fall beseitigt werden muss.

   Die Vermeidung des Abscheuerns ist deshalb von Bedeutung, weil man verhindern soll, Hautschuppen und Hautbakterien, insbesondere von der Nase, abzuscheuern, um Operationswunden rein zu halten. 



   Die Erfindung sichert die freie Beweglichkeit des Unterkiefers beim Husten, Sprechen und sonstigen Bewegungen von Unterkiefer und Oberkiefer zueinander. Die vom Gesicht oberhalb des Mundes abstehende Maske lässt der zufolge ihres geringen spezifischen Gewichtes in die Höhe strömenden Atemluft den Weg nach oben frei, so dass eine ausreichende Versorgung des Maskenträgers mit Frischluft gewährleistet und übermässiges Schwitzen zufolge zu geringer Luftzufuhr zur Haut unterbunden wird. 



   Das Blatt aus regenerierter Viskose od. dgl. besitzt zweckmässig eine Mindestdicke von   O'l   mm. 



  Die dadurch erreichten Vorteile sind die folgenden : Die Maske bleibt trotz Biegsamkeit formfest, knittert nicht und bildet daher keine Fugen für Staub und sonstige der Hygiene widersprechende Ansammlungen von Kleinlebewesen, ist leicht zu reinigen, da sie dem Druck des reinigenden Mittels Widerstand bietet, kann auf Grund ihrer hinreichenden Stärke sowohl im Dampf sterilisiert als auch durch Abwaschen mit Chemikalien desinfiziert werden, ohne Schaden zu nehmen und ohne die Form zu verlieren, ja sie kann sogar abgeflammt werden, ohne zu brennen. Weiters kann man sie zusammengebogen auf kleinen Raum bringen und dadurch in der Tasche zwecks Transportes unterbringen. 



  Trotzdem nimmt sie bei Gebrauch wieder die ursprüngliche Form an. Alle diese Vorteile sind bei der gleichzeitig geforderten Durchsichtigkeit, Hauchfreiheit und Elastizität nur durch eine Mindestdicke von   O'l   mm   ermöglicht.   Die Mindestdieke bedingt auch, dass das nicht anlaufende Material keine Runzeln bildet. Sie ist auch deshalb notwendig, weil die Maske stehend an der Kinnpartie angeordnet ist, auf Zug und Knickung beansprucht wird und bei geringerer Dicke in sich zusammensinken würde. 



  Sie muss ausreichende Steifigkeit besitzen, um sich selbst stehend zu erhalten. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen   Ausfühlungsformen   dargestellt. Die Fig. 1 zeigt eine gebogene, Fig. 2 eine gefaltete, der Gesiebtsform möglichst genau angepasste Maske im Schaubild. 



   Die Maske gemäss Fig. 1 wird aus einem ebenen, oben und unten durch zwei Kreise mit verschiedenem Radius begrenzten Blatt 1 aus regenerierter Viskose od. dgl. hergestellt, das zwei annähernd radial verlaufende Knickungen 2, 3 erhält, welche das Blatt in zwei   gewölbte Räume   teilen, von denen der untere Mund und Kinn abschliesst, der obere die Nase umgibt. Die Durchsichtigkeit vermindernde mehrlagige Faltungen werden bei dieser   Ausführungsform   vermieden. 

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   Das Blatt 1 besitzt in der Kinngegend zwei Löcher   4,   5, durch welche die Enden eines Gummibandes 6 unter Bildung einer Schlaufe y gezogen sind, das um den Nacken gelegt wird und so die Maske am Kopf hält. Das Band 6 braucht demgemäss mit den äusserst druckempfindlichen Ohransätzen nicht in Berührung gebracht zu werden. 



   Die in Fig. 2 dargestellte, insbesondere für Chirurgen bestimmte Schutzmaske stellt eine der Gesichtsform möglichst genau angepasste, relativ starre Ausführungsform dar. Das Blatt 13 ist im wesentlichen in drei ein Eck bildende Ebenen gefaltet. Zwei seitliche Quetschfalten 14,   15   in doppelter Lage trennen den Mund-vom Nasenraum und bringen gleichzeitig den oberen Maskenteil in eine die Nase in Abstand umgebende Gestalt. Eine in der unteren Mitte der Maske vorgenommene Quetschfaltung 21 in dreifacher Lage schafft eine, das Kinn von unten unterfangende   Fläche,   welche die aus den Atmungsorganen oder den Poren austretenden   Flüssigkeitströpfchen   abfängt und verhindert, dass diese während der Arbeit des Arztes nach aussen gelangen.

   Die untere Quetschfalte 21 ist mittels einer Klammer 16 oder auch durch Klebung zusammengehalten. In den beiden seitlichen Faltungen   14,   15 befinden sich Löcher 19, 20 zum Durchziehen des Kinnbandes, z. B. einer Gummischnur 17. Die mehrlagigen Falten geben der Maske die in besonderen Fällen gewünschte Starrheit und erhöhen den Widerstand gegen Ausreissen des an diesen Stellen durchgezogenen Kinnbandes. Der obere Maskenrand umgibt die Nase in Abstand, so dass Raum für das Zirkulieren von Atemluft freigelassen ist und die Nase auch mechanisch nicht belastet wird. 



   In allen Fällen greifen Band oder Schnur, welche die Maske vor dem Gesicht festhalten, an der Kinnpartie samt Unterkiefer an und die Maske bewegt sich mit dem Unterkiefer mit ; störende Reibungen zwischen Haut und Maskenrand sind infolgedessen mit Sicherheit vermieden. Es kann daher nicht vorkommen, dass abgeschabt Hautpartikel nach aussen und ins Operationsfeld gelangen. Das Tragen der Maske wird daher gar nicht lästig empfunden, wozu noch das geringe Gewicht der Maske mit rund 3 g beiträgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gesichtsmaske aus regenerierter Viskose od. dgl. für Chirurgen, Friseure od. dgl. zum Schutze vor Atmungströpfcheninfektion, dadurch gekennzeichnet, dass als Anlagefläche der Maske am Gesicht ausschliesslich der untere, mit dem Unterkiefer in Berührung stehende Maskenteil benutzt wird, wobei das Befestigungsmittel (6, 17), welches zum Halten der Maske am Kopf dient, ausschliesslich an der Kinnpartie der Maske angreift.

Claims (1)

  1. 2. Gesichtsmaske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Abstand vom Gesicht befindlichen Maskenteile die Gestalt der entsprechenden Gesichtspartie annähernd nachbilden.
    3. Gesichtsmaske nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestalt (Wölbungen) der Maske durch mehrlagige Faltungen eines ursprünglich ebenen Blattes zustande kommt.
    4. Gesichtsmaske nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Löcher (19, 20), durch welche die Befestigungsmittel (17) durchgezogen sind, an gefalteten, mehrlagigen Stellen (14, 15) befinden.
    5. Gesichtsmaske nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Blatt eine Mindestdicke von. O'l nm besitzt.
AT153669D 1937-02-19 1937-02-19 Gesichtsmaske. AT153669B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT153669T 1937-02-19

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AT153669B true AT153669B (de) 1938-06-25

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ID=3647684

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AT153669D AT153669B (de) 1937-02-19 1937-02-19 Gesichtsmaske.

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