AT153139B - Glühschirm für Braunsche Röhren. - Google Patents

Glühschirm für Braunsche Röhren.

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AT153139B
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Farnsworth Television Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D35/00Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions
    • B64D35/08Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions characterised by the transmission being driven by a plurality of power plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Glühschirm iur Braimsche Rohren.   



   Es sind verschiedene Arten von Glühschirmen zu Femsehzwecken ausgebildet worden, von Schirmen also, bei denen das Licht dadurch erzeugt wird, dass der auftreffende Kathodenstrahl das Sehirmmaterial erhitzt und zum Glühen bringt, im Gegensatz zu den bekannten Fluoreszenz-oder Phosphoreszenzschirmen. Solche Glühschirme sollten z. B. aus Metallbändern oder Metalldrähten bestehen. Man hat sie auch als Metallfolien ausgebildet oder als einen Niederschlag eines fein verteilten 
 EMI1.1 
 auch   Glühschirme,   die nach Art der Gaslichtglühstrümpfe aufgebaut sind, d. h. Thoroxyd und einen Zusatz enthalten. Hiebei wird als Träger ein Samtgewebe verwendet, welches imprägniert und dann abgebrannt wird. 



   Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf folgende Anordnung : Die Schirmoberfläche besteht aus einzelnen Gliedern, die auf einer verhältnismässig festen Unterlage befestigt sind. Die einzelnen Glieder können sich frei ausdehnen und zusammenziehen und haben einen verhältnismässig langen Wärmeleitweg bis zur Unterlage, so dass die Wärmeabgabe der Schirmelemente lediglich durch Strahlung erfolgt und die Abgabe durch Wärmeleitung auf ein Minimum beschränkt wird. Die Masse der einzelnen Schirmglieder ist so klein gehalten, dass auch mit geringerer Strahlenenergie noch ausreichende Helligkeit erreicht wird. Die Schirmanordnung ist derart, dass im wesentlichen alle strahlbildenden Elektronen auf die Schirmglieder auftreffen. 



   Der Schirm kann in jeder Kathodenstrahlröhre Verwendung finden und wird vorzugsweise so angeordnet, dass das auf ihm erscheinende Bild durch ein Linsensystem auf irgendeinen Bildschirm od. dgl. projiziert werden kann. 



   Die Erfindung sei nun an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt nur Ausführungsbeispiele, da auch andere Ausführungsformen möglich sind. Fig. 1 zeigt eine Braunsche Röhre 1 bekannter Art, die in einem Entladungsgefäss 2 eine Kathode 4, Anode 5 und Intensitäts- 
 EMI1.2 
 Bildsignale zugeführt. Spule 11 dient zur Strahlbündelung, die durch Batterie 12 in Verbindung mit dem   veränderlichen   Widerstand 14 geregelt wird, während die   Kippgeräte   15 und 16 in den Spulen 17 und 19 die Strahlablenkung hervorrufen. 



   Der Gliederschirm 10 ist durch den Träger 20 geneigt zur Röhrenachse angebracht. Der Träger 20 
 EMI1.3 
 
Der Aufprall der Strahlelektronen auf den Schirm bringt die   überstrichenen   Schirmglieder zum Glühen, so dass   nach Überstreichung   des ganzen Schirmes ein vollständig sichtbares Bild entsteht, das z. B. durch ein optisches Linsensystem 22 auf einen Bildschirm 24 oder eine sonst geeignete Oberfläche projiziert werden kann. 



   Die Einzelheiten des Schirmaufbaues ersieht man aus Fig. 2 und 3. Der Gliederschirm besteht aus einer dichten Schicht sehr kleiner Drahtwendeln 25 aus sehr   dünnem, schwer schmelzbarem   Draht, z. B. aus Wolfram. Vorteilhaft wird Draht von weniger als   0. 025 mm Durchmesser   auf einen Dorn von weniger als 0-075 mm Durchmesser aufgewickelt in einer Dichte von ungefähr 480 Windungen je Zentimeter. 



   Jede Wendel hat eine Anzahl Windungen, so dass ihre Länge grösser ist als ihr Durchmesser. 



  An einem Ende ist sie zu einem kurzen Stück geraden Drahtes 26 auseinandergezogen, das parallel der   Wendelaebse   ist. Die Drahtwendeln werden mittels   Punktschweissung   mit ihrem geraden   Drahtstüek   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 an einem Streifen 27 aus leitendem Material, z. B. Stahl, von passender Länge befestigt, so dass ihre Achsen parallel stehen, und in solcher Entfernung voneinander, dass sie sich gerade berühren, z. B. 



  100 Wendeln je Zentimeter. Eine Anzahl solcher Streifen wird mit Abstandsstreifen dazwischen zusammengesetzt, so dass die Wendeln benachbarter Reihen sich berühren (z. B. 100 Wendeln je Zentimeter) und mit irgendwelchen geeigneten Mitteln bekannter Art, z. B. Klammern, Bolzen usw., zusammengehalten sind. Die Gesamtheit der Drahtwendeln wird nun in einem heissen Natriumnitritbad gebeizt, bis der Durchmesser des Wolframdrahtes nur noch   0-01 mm   beträgt. Die einzelnen Wendeln können sich nun frei und ohne Einschränkung und Störung durch benachbarte Wendeln ausdehnen und zusammenziehen. Da die aus den Streifen 27 und 29 gebildete Grundplatte verhältnismässig fest ist, wird sich die Beanspruchung durch die Erhitzung der einzelnen Schirmglieder 25 nur in Längenund Durchmesseränderungen der Wendeln auswirken.

   Der fertige Schirm wird durch den Träger 20 geneigt zur   Röhrenachse   angebracht. 
 EMI2.1 
 Neigung der Wendelachsen zum Kathodenstrahl werden augenscheinlich fast alle Elektronen des Strahls durch die Wendeln aufgenommen. Hinzu kommt die Wirkung des von der Batterie 7 erzeugten positiven Potentials. Die ganze Strahlenenergie wird so zur Erhitzung des Schirmes ausgenutzt. Sollte jedoch diese Energie nicht ausreichen, so kann der Schirm vorgeheizt werden, z. B. durch Bestrahlen mit infrarotem Licht oder mit einem unmodulierten, ungebündelten Elektronenstrom. Der ganze Schirm wird so bis zu schwacher, kaum sichtbarer Rotglut erhitzt, damit die ganze Energie des modulierten Strahls zur Erzeugung sichtbaren Lichtes ausgenutzt wird. 



   Mit Vorteil wird der Schirm so ausgebildet, dass für jeden Bildpunkt mehrere Wendeln vorhanden sind. Auf diese Weise steht für die Projektion ein lichtstarkes Bild zur Verfügung. Der gegen den Kathodenstrahl geneigte Schirm ruft zwar   eine"Trapezverzeichnung"hervor   ; aber diese Bildstörung ist mit bekannten Mitteln leicht auszugleichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Glühschirm   für Braunsche Röhren, dadurch gekennzeichnet, dass die   Schirmoberfläche   aus einzelnen   räumlich   voneinander getrennten, nur durch eine gemeinsame Unterlage in Verbindung stehenden Gliedern aus schwer schmelzbarem Metall besteht.

Claims (1)

  1. 2. Glühschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schirmglieder aus Drahtwendeln bestehen.
    3. Glühschirm nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtwendeln an einem Ende zu einem geraden Drahtstück ausgezogen sind, mit dem sie so befestigt sind, dass ihre Achsen einander parallel und senkrecht zur Unterlage stehen.
    4. Glühschirm nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtwendeln auf Metallstreifen geeigneter Länge befestigt sind, die ihrerseits mit Abstandsstreifen dazwischen zusammengesetzt und durch Klammern, Bolzen usw. zusammengehalten sind.
    5. Glühschirm nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Bildpunkt mindestens eine Wendel vorgesehen ist.
    6. Glühsc1ùrm nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendelachsen zur Röhrenachse geneigt sind. EMI2.2 zeichnet, dass der Schirm durch gleichmässige Bestrahlung mit infrarotem Licht bis zu schwacher Rotglut vorgeheizt wird.
    8. KathodenstrahIröhre mit einem Glühschirm nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm durch Betrahlen mit einem unmodulierten und ungebündelten Elektronenstrom vorgeheizt wird.
AT153139D 1936-08-18 1937-08-17 Glühschirm für Braunsche Röhren. AT153139B (de)

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US153139XA 1936-08-18 1936-08-18

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AT153139B true AT153139B (de) 1938-04-11

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ID=21770704

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